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Darmstadt & Darmstadt-Dieburg

VCD Darmstadt-Dieburg begrüßt Einigung im Streit um den Luftreinhalteplan

Nach Ansicht des VCD Darmstadt-Dieburg kann die Stadt Darmstadt durch weitere Maßnahmen zeitnah Abhilfe schaffen. Dies ist notwendig um Anwohner zu entlasten und mittelfristig auch Fahrverbote zurücknehmen zu können.

Maßnahmen der Stadt Darmstadt alleine allerdings unzureichend. Fahrverbote sind vorerst unumgänglich. Stadt muss weitere Maßnahmen ergreifen um Anwohner zu schützen

Nach Ansicht des VCD Darmstadt-Dieburg kann die Stadt Darmstadt durch weitere Maßnahmen zeitnah Abhilfe schaffen. Dies ist notwendig um Anwohner zu entlasten und mittelfristig auch Fahrverbote zurücknehmen zu können.

Mit der heutigen Präsentation der Einigung im Prozess des Verkehrsclub Deutschland und der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land wurden Fahrverbote für Hügelstraße und Heinrichstraße angekündigt. Nur so können in Zukunft die Grenzwerte, insbesondere für das schädliche Stickoxid eingehalten werden.

Die nun notwendigen Fahrverbote haben gezeigt, dass die vergangenen Bemühungen der Stadt vollkommen unzureichend waren. Mit dem vorgestellten Maßnahmenkatalog, dem Green-City-Plan, geht die Stadt endlich erste erkennbare Schritte in Richtung einer umweltfreundlicheren Mobilität. Die dort aufgeführten Maßnahmen wurden teilweise in die Einigung aufgenommen und müssen nun schnellstmöglich umgesetzt werden.

Nach Ansicht des VCD Darmstadt-Dieburg müssen diese Bemühungen aber noch weiter ausgebaut werden.

„Die vereinbarten Sperrungen werden erhebliche Auswirkungen auf die anliegenden Wohngebiete haben, durch die nun insbesondere die ‚dreckigen Diesel‘ fahren werden. Hier muss die Stadt zeitnah durch zusätzliche Maßnahmen Abhilfe schaffen und Alternativen finden um die Anwohner wie auch die Schulkinder in diesen Gebieten zu schützen.“ fordert Sabine Crook, Vorsitzende des VCD Darmstadt-Dieburg.

„Insbesondere für umweltfreundliche Verkehrsarten wie Fuß-, Rad- und Busverkehr muss jetzt noch viel mehr getan werden.“ so Stephan Voeth, Vorstandsmitglied des VCD Darmstadt-Dieburg. „Einen ersten Aufschlag könnten beispielsweise Vergünstigungen und Taktverdichtungen im öffentlichen Nahverkehr sein.“

„Ernstzunehmende Bestrebungen für bessere und nutzbare Gehwege“ wünscht sich zudem Sabine Crook. „Denn das erste Verkehrsmittel aller Menschen, das zu Fuß gehen, muss unbedingt an Priorität gewinnen.“

Auch Maßnahmen zur weiteren Stärkung des Radverkehrs sieht der lokale VCD als hilfreich an um Menschen zum Umstieg von Auto zu anderen Verkehrsmitteln zu bewegen.

„Wenn die Anzahl der Autos und die Menge der abgegebenen Schadstoffe sinkt, können auch Farverbote wieder aufgehoben werden“, erläutert David Grünewald, Vorstandsmitglied des VCD Darmstadt-Dieburg. „Die dadurch gewonnen Flächen können dann auch wieder für umweltfreundlichere Verkehrsmittel oder Aufenthaltsflächen genutzt werden und damit zeitgleich die Stadt deutlich lebenswerter werden.“

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