Hessen

Projekte

Projekte des VCD Wetterau-Vogelsberg

Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Projekte und Stellungnahmen des VCD Wetterau-Vogelsberg. Wir sind für neue Projekte offen und freuen uns über ihre Ideen. Der VCD beschäftigt sich mit Themen wie Bus & Bahn, Mobilität im Alter, Kinder und Jugendliche, Auto & Straße, Fuß & Fahrrad, Tourismus und viele Weitere.

CarSharing in Butzbach

Nach der erfolgreichen Einführung eines Carsharing System in Friedberg, Bad-Nauheim und Alsfeld möchte der VCD Wetterau-Vogelsberg das Thema CarSharing auch in Butzbach etablieren. Als Partner konnte wieder der CarSharing Anbieter StadtMobil gewonnen werden. Am Samsatg den 14.04.2018 wird der VCD Wetterau-Vogelsberg zusammen mit StadtMobil, im Rahmen eines Infostandes auf dem Marktplatz, das System in Butzbach vorstellen.

 

UPDATE:

Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche (EMV) ist der ökologische orientierte VCD Wetterau/Vogelsberg in diesem Jahr in Butzbach aktiv. Wir wollen in einer gemeinsamen Veranstaltung mit StadtMobil Frankfurt den Bürgern von Butzbach das Thema CarSharing vorstellen. CarSharing als eine Form der nachhaltigen Mobilität.

Dazu laden wir ein am Donnerstag den 20.9.2018 um 19:30 Uhr in den Gruppenraum des Bürgerhauses, Gutenbergstrasse 17, 35510 Butzbach

Alsfelder Radbegehren

Die Stadt Alsfeld hat viel zu bieten. Gute Atemluft gehört leider nicht dazu, wie die von uns auf den Weg gebrachten Messungen im März 2018 gezeigt haben. Dabei war an einer der Hauptverkehrsstraßen eine sehr hohe Luftbelastung mit Stickoxiden festgestellt worden. Mit 53,3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft lag diese deutlich über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Um einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten, fordern wir schon seit Jahren, umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Zu-Fuß-Gehen und Radfahren erzeugt keine schädlichen Abgase. Deshalb müssen die Bedingungen dafür deutlich verbessert werden.

Mit der Sammlung von Unterschriften für das "Alsfelder Radbegehren" wollen wir dies gemeinsam mit den Kreisverbänden von BUND und ADFC erreichen. Darin fordern wir in einem Acht-Punkte-Katalog bessere Radwege, die Öffnung der Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung, mehr und bessere Abstellplätze sowie insgesamt mehr finanzielles Engagement der Stadt. Wer das Radbegehren unterstützen will, kann dies auch im Internet tun, wo es als Petition an den Bürgermeister geschickt werden kann.

 


Ausbau B3 Butzbach

ÖPNV-Zugänglichkeitscheck

Am 29. und 30. Mai 2015 waren Aktive des VCD im Vogelsbergkreis unterwegs, um die Zugänglichkeit zum ÖPNV zu untersuchen. Untersuchz wurden 18 Haltestellen, 11 Fahrzeuge, eine Beratungs- und Verkaufsstelle, eine Smartphone-App und zwei Internetseiten. Die Ergebnisse finden sie auf hier.

Ausbau Main-Weser-Bahn (S6)

Reaktivierung Horlofftalbahn

Anlässig des Festes zum 120 jährigen Bestehen der Horlofftalbahn war der VCD mit einem Stand vertreten. Neben allgemeinen Infos zur Arbeit des VCD, gab es Bildgegenüberstellungen des historischen Streckenabschnittes Nidda - Schotten. Anhand der Gegenüberstellung historischer und aktueller Aufnahmen wurde der Streckenverlauf in Nidda dargestellt.

Radverkehrsplan des Wetteraukreis

Stellungsnahme zur Fortschreibung des Radverkehrsplan des Wetteraukreis

Um den bislang weniger fahrradaffinen Gegenden eine neue Begeisterung für das Zweirad zu entfachen, die vorhandenen positiven Tendenzen zu stärken und insgesamt einen europäischen Spitzenplatz bei der Radverkehrnutzung einzunehmen, fordert der VCD-Kreisverband Wetterau-Vogelsberg weitere Anstrengungen in der Fahrradpolitik:

  • Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der Nahmobilität, deshalb muss ihm die regionale und lokale Politik stärkere Beachtung durch angemessen Berücksichtigung bei allen Infrastruktur- und Bauplanungen geben. Ziel muss dabei vor allem die Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Radfahrer*innen sein.
  • Quantitatives Ziel für den Radverkehrsanteil: 20 Prozent bis zum Jahr 2020 auch in der Wetterau
  • Drastische Erhöhung der finanziellen Mittel der Gebietskörperschaften mit dem mittelfristigen Ziel, jährlich insgesamt 25 € pro Kopf in der Wetterau für den Fahrradverkehr aufzuwenden
  • Stärkere Berücksichtigung des Radverkehrs in der Stadt- und Verkehrsplanung zur Schaffung eines dichten und umfassenden innerstädtischen und regionalen Radverkehrsnetzes (u.a. auch durch Radschnellwege)
  • Gezielter Ausbau der Fahrradinfrastruktur für die Alltagsmobilität unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Zielgruppen (Kinder und Jugendliche, Ältere, Fahrradpendler, …)
  • Ausreichende Abstellmöglichkeiten an zentralen Orten (bspw. an Bahnhöfen) und in Wohnsiedlungen
  • Personelle Verstärkung der für den Radverkehr verantwortlichen Verwaltungseinheiten auf allen Ebenen
  • Unterstützung Fahrrad fördernder Verbände, Initiativen, Netzwerke und Organisationen
  • Durchführung von Werbe- und Imagekampagnen

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Bundesrepublik verpflichtet die Erderwärmung auf unter 2° zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Im Verkehrsbereich ist die Förderung des Radverkehrs ein sehr wirksames Mittel um diesem Ziel näher zu kommen. Radverkehr ist aber nicht nur als Freizeitverkehr, als Fitnessmöglichkeit, oder Zeitvertreib für Kinder zu sehen. Wenn wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen, muss der Radverkehr als fester Bestandteil unseres täglichen mobilitäts Aufkommen bei allen Infrastrukturplanungen berücksichtigt und ausgebaut werden.

Es gibt aber noch immer genug Hindernisse, dies es jedem einzelnen erschwert das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu benutzen. Mit der Fortschreibung des Radverkehrsplan für die Wetterau muss das Ziel festgeschrieben werden, diese Hindernisse abzuschaffen.

Alle Bahnhöfe in der Wetterau sind mit einer modernen, sicheren und ausreichend großen Fahrradabstellanlage auszustatten. Gemeint sind hier generell überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten, abschließbare Fahrradboxen in ausreichender Anzahl, Fahrradabstellbügel, die der Vielfalt der Fahrräder gerecht werden.

Ein Bahnhof ohne Parkplätze für das Auto würde von jedermann als Schildbürgerstreich angesehen, ein Bahnhof ohne Fahrradabstellmöglichkeit darf ab sofort nicht mehr als normal angesehen werden.

Fahrräder können in den Kommunen nur zu einem alltäglichen Verkehrsmittel werden, wenn an den innerörtlichen Zielen, wie Einzelhandel, öffentliche Einrichtungen usw. Fahrradabstellmöglichkeiten vorhanden sind. Der VCD Hessen fordert seit Jahren die Kommunen auf, eine Stellplatzverordnung für Fahrräder zu erlassen. Stellplatzverordnungen für Autos sind eine Selbstverständlichkeit, warum nicht für Fahrräder.

Der Fahrradverkehr muss sich die Verkehrsfläche oftmals mit den wesentlich stärkeren Autos teilen. Dies führt oft genug zu gefährlichen Situationen. Bei der kommunalen Verkehrsplanung muss die Planung von Radwegen ein fester Bestandteil der Planung sein. Grundlage muss hier sein, die „städtebauliche Bemessung“ die in der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) dargelegt ist.

Da wo separate Fahrradwege aus baulichen Gründen nicht möglich sind, müssen Fahrrad-Aufstellstreifen an Ampelanlagen Standard sein. Diese tragen erheblich zur Sicherheit der Fahrradfahrer*innen bei.

 Die immer größer werdende Anzahl von E-Bikes, und damit einhergehende unterschiedliche Geschwindigkeiten der Radfahrer*innen birgt eine nicht zu unterschätzende Gefahr, deswegen muss die Größe und Ausgestaltung der Radwege über die Mindestqualitätsstandards, wie in der ERA200 beschrieben, hinausgehen.

Kommunale Neubaugebiete sind so zu planen, dass sie an ein kommunales Fahrradwegenetz angeschlossen werden. Dieses beinhaltet vor allem den Bau von Fahrradwegen als Zubringerfunktion zu wichtigen Zielen einer Kommune. Als Beispiel seien hier Schulen, Bahnhöfe und zentrale Bushaltestellen genannt.

Der Radverkehr hat auch eine überörtliche Bedeutung. Deshalb müssen Radwege an überörtlichen Kreis- Land-, Bundestrassen ausgebaut werden. Aber gleichzeitig in kommunale Radwegenetze eingegliedert werden. Überörtliche Radschnellwege werden in Zukunft wichtiger Bestandteil der Nahmobilität sein, deshalb muss schon heute die Planung für ein übergemeindliches Fahrradwegenetzt aufgenommen werden. Die Trasse der B3 bietet dafür, in der westlichen Wetterau, eine hervorragende Möglichkeit.

Bei der Planung von Radwegen aus kommunaler, als auf Kreisebene müssen Fachverbände wie ADFC; VCD; Fuß e.V. eingebunden werden. Ebenso wie interessierte Bürger. Die Einbindung muss über das normale Maß des Planfeststellungsverfahren herausgehen.

Zu Fuß zur Schule

Seit 2007 richten der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. gemeinsam eine Aktionswoche zu diesem Thema aus. Dabei waren Schulklassen aufgerufen, verschiedene Aktionen in dieser Woche durchführen. Anregungen und Ideen finden interessierte Schüler/innen oder Lehrer/innen auf der Projekt-Internetseite.

Aus unserer Region haben bereits Schulen an der Aktion teilgenommen. 2010 war die Grundschule in Büdingen Vonhausen und auch die Regenbogenschule in Bad Vilbel dabei. Vielleicht bietet dies anderen Schulen einen Ansporn, auch einen Tag lang gut zu Fuß zu sein. 

Termine aus Wetterau & Vogelsberg

  • Dezember 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6