Hessen

Die Citybahn passt ins Stadtbild

Beispiele aus anderen Städten

  • Straßenbahn in Amsterdam mit Fußgängern. im Hintergrund Gründerzeitbauten.
    VCD Wiesbaden Amsterdam ist die einwohnerreichste Stadt der Niederlande. Die Innenstadt mit zahlreichen historischen Gebäuden ist ein beliebtes Touristenziel. Neben einer Metro besitzt Amsterdam ein dichtes Straßenbahnnetz mit über 90 Kilometer Länge, davon wurden 15 Kilometer nach dem Jahr 2000 errichtet. Die Straßenbahn fährt auch durch die Innenstadt ohne ein Hindernis für den Fußgänger- und Radverkehr zu sein.
  • Straßenbahn in der Altstadt von Gent (Belgien)
    VCD Wiesbaden Ein mittelalterliches Stadtbild und eine moderne Straßenbahn schließen sich nicht aus. Das beweist die belgische Stadt Gent (Partnerstadt von Wiesbaden). Das 33 Kilometer lange Straßenbahnnetz führt auch durch die teilweisen enge verkehrsberuhigte Innenstadt, wie hier in der Straße "Kleine Vismarkt".
  • Straßenbahnwagen in München auf der Maximilianbrücke, im Hintergrund das Maximilianeum.
    VCD Wiesbaden In München ergänzt die Straßenbahn das Schnellbahnnetz aus U- und S-Bahn - hier vor dem Maximilianeum, dem Sitz des bayrischen Landtags. Dabei braucht die Straßenbahn weniger Platz als eine Autofahrspur - ein Straßenbahnwagen befördert dabei aber soviele Menschen wie 60-80 Pkw.
  • Straßenbahn auf Rasengleis am Promenadenplatz in München
    VCD Wiesbaden Die Straßenbahntrasse am Promenadenplatz in München passt sich durch ihr Rasengleis gut in eine Grünanlage ein. Die Straße behält dadurch ihren lebendigen Charakter bei.
  • Historisches Stadtzentrum von Angers (Frankreich) mit Glasdächern der Straßenbahnhaltestelle
    Archiv BUND Berlin Seit 2011 besitzt die im Westen Frankreichs gelegene Stadt Angers (rund 150.000 Einwohner) wieder eine Straßenbahn. Im historischen Stadtzentrum fährt sie oberleitungslos
  • Kathedrale von Orléans mit Häuserzeile und Straßenbahntrasse im Vordergrund.
    Archiv BUND Berlin Die 2012 eröffnete Straßenbahn von Orléans (rund 115.000 Einwohner), in der Mitte von Frankreich gelegen, passt sich gut in die historische Altstadt mit der berühmten Kathedrale ein.
  • Straßenbahn in Bordeaux von Häuserzeile mit Inlineskater
    Archiv BUND Berlin Die im französischen Südwesten gelegene Universitätsstadt Bordeaux (rund 250.000 Einwohner) hat seit 2004 ein Straßenbahnnetz mit einer Länge von 66 Kilometer eröffnet. In der Innenstadt erfolgt die Stromversorgung durch eine mittig zwischen den Gleisen verlegte Stromschiene mit einzelnen Sektoren. Nur der von der Bahn überfahrene Sektor wird mit Strom versorgt. Laut Wikipedia "ist das Unterflursystem APS in der Errichtung etwa dreimal so teuer wie eine konventionelle Oberleitung und verursacht signifikant höhere Wartungs- und Betriebskosten". Außerdem liegt Bordeaux in einer gemäßigten Klimazone mit sehr milden Wintern, so dass die Gefahr von Schnee und Vereisung gering ist. Besser ist es daher ggf. nur abschnittsweise auf Oberleitungen zu verzichten und diese Abschnitte mit Akkus oder Supercaps zu überbrücken.
  • Straßenbahn am Marktplatz in Bremen vor historischer Bebauung.
    Archiv BUND Berlin In Bremen bringt die Straßenbahn ihre Fahrgäste ohne Parkplatzsorgen direkt in die Innenstadt. Leise, emissionsfrei und mit hoher Kapazität fügt sie sich gut in die Stadt ein (wie hier am Marktplatz mit dem Rathaus) und ist auch in Fußgängerbereichen kein Hindernis.

Die Citybahn macht Wiesbaden attraktiver

  • Die Citybahn gibt wichtige Impulse für die Stadtentwicklung in Wiesbaden. Im Zuge der Baumaßnahmen werden Straßenräume aufgewertet und lebenswerter gestaltet.
  • Beispiele aus 60 deutschen Städten sowie dem Ausland zeigen, dass sich Straßenbahnstrecken in jeden Stadtraum integrieren lassen - egal ob historische Stadt, dörfliche Struktur oder Neubaugebiet. Gleise können straßenbündig zwischen Pflaster, asphaltierter Fahrbahn oder auch zwischen grünem Rasen verlegt werden. Die Befestigung der Oberleitung lässt sich mit der Straßenbeleuchtung kombinieren. Da die Trasse bündig mit dem Straßenniveau verläuft, ist sie kein Hindernis.
  • Die Wiesbadener Innenstadt gewinnt durch die Fahrgäste der Citybahn neue Kunden. Schon heute kommen 43% aller Innenstadtbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln - nur knapp 25% mit dem Auto.
  • Neue Baugebiete (z.B. Ostfeld) lassen sich nur mit einem Anschluss an die Citybahn realisieren. Künftige Stadtbewohner brauchen von Anfang an eine attraktive Alternative zum Auto. Der Bau der Citybahn ist auch Voraussetzung für den späteren Anschluss weiterer Stadtteile.

Termine aus Wiesbaden & Rheingau-Taunus

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