Hessen

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Autofreie Fußball EM 2024

DFB verpflichtet sich zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und richtet als Konsequenz daraus die Europameisterschaft 2024 als autofreie Veranstaltung aus.

Dies ist zumindest das Ergebnis des "Agenda DFB-Dialogforums" des deutschen Fußballbundes, ausgetragen am 23. Oktober 2017 in der Zentrale in Frankfurt. Für die Bewerbung des DFB zur Austragung der Fußball Europameisterschaft im Jahre 2024, lud der DFB Verbände aus dem Bereich Sport, Umwelt und Soziales ein. Etwa 70 Teilnehmer: AWO, Transparency International, BUND, WWF, terre des hommes, Kirchen, Fan-Projekte, Sportverbände, Vertreter der Austragungsorte etc. 

An diesem Tag sollten durch die ausgewählten gesellschaftlichen Vertreter "nachhaltige" Ziele für eine deutsche EM 2024 erarbeitet werden.

Themenbereiche: Vielfalt, Umwelt, Gesundheit, Fair Play, Menschenrechte.

Der DFB Präsident Reinhard Grindel und Vizepräsidenten nahmen selbst an der Veranstaltung Teil.

Für die DFB Bewerbung haben wir als VCD-Vorschlag zusammen mit anderen Umweltvertretern eine "autofreie EM 2024" definiert. Durch ein günstiges Euro-Ticket (ÖV-Ticket) während der EM  sollen die Fans nicht nur alle Fahrten zu den Stadien per ÖV unternehmen, sondern auch alle Fahrten innerhalb Deutschlandes und darüber hinaus auch ihre Anreise aus dem Herkunftsland.

Heiko Nickel vom VCD Hessen konnte als Sprecher der Ergebnisse im Bereich Umwelt klarstellen, "dass sich Deutschland dem Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet hat und damit auch der DFB bei der Ausrichtung der Euro 2024 diesen Zielen verpflichtet ist. 80% der CO2 Emissionen bei Großprojekten kommen aus dem Bereich Mobilität. Die Pariser Ziele sind nur mit klimaneutraler Mobilität zu erreichen; ergo einer autofreien EM 2024!"

Das Bewerbungsverfahren des DFB ist öffentlicher einsehbar, wir werden die Ergebnisse diesen Tages im weiteren Prozess und bei der Planung der Veranstaltung weiter begleiten und nachhalten.

Bericht des DFB zur Agenda-Veranstaltung.

 

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