VCD Hessen Nachrichten http://hessen.vcd.org de_DE VCD Hessen Sat, 10 Apr 2021 11:24:30 +0200 Sat, 10 Apr 2021 11:24:30 +0200 TYPO3 EXT:news news-8490 Wed, 31 Mar 2021 22:46:27 +0200 Offener Brief zu den Koalitionsverhandlungen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-zu-den-koalitionsverhandlungen/ Das Bündnis Verkehrswende Frankfurt, in dem die Regionalgruppe Mitglied ist, hat folgenden Offenen Brief an die Verhandlungsführer*innen der Grünen in Frankfurt am Main geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wissen, dass Sie die Erwartungen der Frankfurter Bürger*innen im Römer vertreten wollen. Einen Teil dieses Bürgerwillens, den auf ein generelles Umdenken in Verkehrsfragen, haben wir Ihnen verschiedentlich schon dargestellt und er liegt Ihnen in Form eines gültigen Forderungskatalogs vor, der schnell umgesetzt werden soll, denn Zeit haben wir nicht mehr! Planungs- und Umsetzungsverfahren müssen dringend beschleunigt werden.

Heute benennen wir noch einmal einige unabdingbare Kernpunkte und erwarten, dass diese Essentials in den anstehenden Verhandlungen mit neuen Koalitionspartnern durchgesetzt werden.

Über allem steht die Forderung nach einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilitätsplan, der wiederum nur Teil sein muss eines umfassenden Stadtent-wicklungsplanes.

Wichtigste Schwerpunkte sind für uns aktuell:
1. Die drastische Verringerung des motorisierten Individualverkehrs in die Stadt
    (um 50% innerhalb von 10 Jahren) durch
a. Reduzierung des Pendlerverkehrs,
b. Schaffung preiswerten Wohnraums in der Stadt
    (Baustopp für Luxuswohnungen, siehe auch Initiative Mietentscheid),
c. mehr Home-Office bei städtischen Behörden und Firmen,
d. Ausbau des E-Governments,
e. Ausbau von Park-and-Ride-Flächen schon weit außerhalb der Stadt, von dort flächendeckendes Schnellbusnetz, soweit keine Schienenanbindung vorhanden ist.

2. Die Stadt fordert vom Bund, den Autobahnausbau um Frankfurt herum zu stoppen!
    Das heißt:
a. kein A66-Riederwaldtunnel,
b. keine A661 Rampe Friedberger Landstraße,
c. keine zusätzlichen Spuren auf der A3, und A5,
    denn ausgebaute Autobahnen bringen mehr Autos in unsere Stadt, nicht weniger!
d. Rückbau des Miquelknotens in die Hand der Stadt, etc.
Wir kennen die juristischen Schwierigkeiten, wissen aber auch um die Möglichkeiten der Stadt, Einfluss zu nehmen. Frankfurt muss Vorreiter sein für eine bundesweite Verkehrswende.
Hintergrund für den motorisierten Individualverkehr (MIV) sowie den Güterverkehr muss ein bundesweiter Wandel sein: „Auf die Schiene, weg von der Straße!“

3. Konsequente Weiterentwicklung und Ausbau des Radverkehrsnetzes innerhalb der Stadt und ins Umland

4. 365-Euro-RMV-Ticket für alle

5. Eine Innenstadt mit weniger Autoverkehr. Das erreicht man durch
a. rigorose Parkraumbewirtschaftung im ganzen Stadtgebiet,
b. fußgängerfreundliche Zonen im Zentrum und in den Stadtteilen,
c. Tempo 30 auf Haupt- und Durchgangsstraßen ganztägig
d. ein Lieferzonen-Konzept, das auch „neue Formen der Belieferung“ berücksichtigt.
Für den Handel und die Gastronomie kommt mehr Geld zu Fuß und mit dem Rad als mit dem Auto. Wichtig sind kleinteilige Aufenthaltsangebote, die eine gute Atmosphäre herstellen und Begegnungen ermöglichen.

6. Beschleunigter Bau neuer Straßenbahnstrecken (z. B. die Alleen-Ring-Straßenbahn), denn U-Bahn-Strecken sind zehnmal teurer und benötigen lange Planungs- und Bauzeiten. Straßenbahnen sind auch einfacher umzuleiten und umzubauen.

Durch alle diese Maßnahmen werden ÖPNV und Radfahren viel attraktiver. Lärm- und Schadstoffemissionen werden deutlich reduziert und Verkehrsunfälle nicht nur in der Zahl, sondern auch in der Schwere gravierend gesenkt.

„Die Krankheit der Städte ist das Auto. Wer die Verkehrswende möchte, muss das Auto angreifen oder er ist ungeeignet in der Politik oder Verkehrsplanung.“ sagt Hermann Knoflacher, der Schritt für Schritt den Stadtumbau von Wien durchgesetzt hat. Diese Konsequenz führte zur Verdrängung des Autos. Gerade deshalb gilt Wien heute weltweit als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität, gefolgt von Kopenhagen, ebenfalls autoarm.

Wir hoffen, Sie gehen konsequent den ökologisch richtigen Weg zu unser aller Wohl. Dreiviertel der Bevölkerung will die Verkehrswende (Umfrage 2019). Handeln Sie jetzt und gestalten Sie die Wende.

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news-8483 Wed, 31 Mar 2021 10:30:19 +0200 Kolumne: Wahlergebnisse - auch eine ökologische Selbstverpflichtung? https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-wahlergebnisse-auch-eine-oekologische-selbstverpflichtung/ Wer ökologisch gesinnt wählt – das gilt neben Grün auch für die Linke und das neue klimaorientierte SPD-Programm –, verpflichtet sich selbst auch zu ökologischem Lebensstil, oder nicht?
Meldet man jetzt endlich den Zweitwagen ab? Bleiben Fernflug- und Schiffsreisen auch nach Corona entbehrlich? Sucht man sportliche Alternativen zum Abfahrtski auf künstlichen Schneepisten oder Restgletschern? Werden Literatur, Kunst, Theater, Konzert, Oper wieder zu klimaschonenden Leidenschaften des „Volkes der Dichter und Denker“?

Freilich muss eine grüne Politik im Sinne der Kostenwahrheit die Voraussetzungen für den gesellschaftlichen Wertewandel schaffen. Wer zumindest den Zweitwagen abschafft, mit der Bahn in den Urlaub reist, dem wird es ja egal sein, wenn Anliegerparken künftig 800 Euro jährlich kostet, Kerosin und Diesel voll versteuert werden. Die aufgeklärte Zivilgesellschaft, die urteilsfähigen, mündigen Bürger treffen sich in der Straßenbahn, begegnen sich auf dem Radweg und im Wald. Mit SUV und „Premium“-Auto kann man sich nach dieser Wahl nur noch blamieren.

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news-8436 Mon, 22 Mar 2021 11:35:39 +0100 Vortrag und Diskussion - Mobilität im Wandel https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vortrag-und-diskussion-mobilitaet-im-wandel/ Morgens zur Schule, nachmittags zum Sport und am Wochenende zu Freunden in der Nachbarschaft - Viele Eltern bringen ihre Kinder gerne wohlbehalten mit dem Auto zum Ziel. Gründe für „Elterntaxis“ gibt es viele: Sicherheitsbedenken, Bequemlichkeit oder alltägliche Gewohnheiten. Dieser Trend hat jedoch weitreichenden Einfluss auf das Verkehrsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Viele Kinder der „Generation Rücksitz“ können aufgrund mangelnder eigener Erfahrungen nur schwer ein ausreichendes Bewusstsein für Verkehrsregeln oder potentielle Gefahren im Straßenverkehr entwickeln. So lernen sie nur schwer, sich aktiv, selbstständig und sicher im Straßenverkehr zurechtzufinden. Passivität und Unsicherheiten werden gefördert. Dieser Thematik widmen wir uns in der aktuellen Online-Veranstaltung.

Programm:

  • Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Ing. Volker Blees, Professor für Verkehrswesen, Hochschule RheinMain
  • Vortrag: „Kinder im Verkehr – zwischen Lernprozess und Gefahr“ – Dr. Walter Funk (ifes – Institut für empirische Soziologie)
  • Impuls aus der Praxis: „Kinder als Planer*innen – mit Spaß und Kreativität Verkehr gestalten“ – Gabi Jung (JuMo – Junge Menschen und Mobilität e.V.)
  • Vortrag: „Eltern: Hemmnis der Verkehrswende?“ Anna Gering (Hochschule RheinMain) & Hannah Eberhardt (Verkehr mit Köpfchen)
  • Diskussionsrunde mit allen Teilnehmenden

 

Der VCD Hessen ist Partner dieser Veranstaltungsreihe der Hochschule Rhein-Main.

Infos: Programmflyer

Anmeldung: Buchungsseite der HS-RM

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news-8424 Fri, 19 Mar 2021 20:18:14 +0100 Urlaub neu denken – Abenteuer zu Hause https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/urlaub-neu-denken-abenteuer-zu-hause/ Die Deutschen sind Weltmeister im Reisen. Dieser Urlaubsdrang hat einen wesentlichen Nachteil, er ist nicht gut für das Klima.

Die erste Regel der Mikroabenteuer lautet: Niemals ein Auto benutzen. Der ÖPNV ist für Teiletappen erlaubt. Die Abenteuer führen in Parks, Felder und Wälder der Stadt sowie ins Umland.

Mehr dazu hier: www.klimaschutz-frankfurt.de/themenschwerpunkt-mikroabenteuer

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news-8337 Fri, 12 Mar 2021 19:30:00 +0100 Verkehr am Limit! Schafft Frankfurt die Wende? https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/verkehr-am-limit-schafft-frankfurt-die-wende/ Die Pandemie hat uns allen gezeigt, dass weniger Verkehr der schnellste Weg zu besserer Luft und einem entspannteren Miteinander auf den Straßen ist. Telearbeit hat eine neue Bedeutung bekommen, das berufsbedingte Pendeln nach Frankfurt ist spürbar weniger geworden.

Der Radverkehr hat erkennbar zugenommen und ebenfalls seinen Beitrag zu den Verbesserungen geleistet. Soll er wirklich auf die Nebenstraßen verbannt werden? Was soll für die Entwicklung eines leistungsfähigen Radwegenetzes noch getan werden?

Der ÖPNV muss nach der Pandemie wieder zu mehr Bedeutung kommen. Wäre ein 365-Euro-Ticket da nicht genau der richtige Anreiz? Würden dann noch Busse und Bahnen in einem engmaschigen Netz, auf mehr eigenen Fahrspuren, auf einer grünen Welle vorankommen, würde das die Attraktivität weiter steigern.

Frankfurt sollte seinen Einfluss geltend machen, damit die Umweltbelastungen in und um Frankfurt herum nicht steigen. Das bedeutet, dass Autobahnneubauten (z.B. A66 Riederwaldtunnel) und -ausbauten (Erweiterung der Spuren A3, A5) nicht mehr angesagt sind.

Damit das ungehinderte Gehen wieder möglich wird und größere Bedeutung erlangt, sind mehr verkehrsberuhigte Zonen auszuweisen. Für eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität sowie eine deutliche Reduzierung der Schadstoffbelastungen fordert das Bündnis eine autofreie Innenstadt, selbstverständlich mit Einfahrt für Einsatzfahrzeuge, Anlieferverkehr, AnwohnerInnen. Zustellfahrten wie z. B. Paketdienste sollen auf dem "letzten Kilometer" mit Lastenfahrrädern erfolgen.

Über diese und andere Forderungen wurde mit den Verkehrsexpert*innen der Parteien diskutiert. Auf dem Podium saßen:

Martin Kliehm - Die Linke - Mitglied im Verkehrsausschuss
Frank Nagel - CDU - Vorsitzender des Fachausschusses Verkehr der CDU
Klaus Oesterling - SPD - Verkehrsdezernent
Annette Rinn - FDP - Mitglied im Verkehrsausschuss
Wolfgang Siefert - Die Grünen - Vorsitzender des Verkehrsausschusses

Moderiert wurde die Diskussion von Elisa Rheinheimer - Journalistin und Moderatorin.

Die Podiumsdiskussion wurde vom Bündnis Verkehrswende Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus veranstaltet und ist auf YouTube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=9OGqJjDjXvk

Zum Bündnis Verkehrswende Frankfurt gehören Attac Frankfurt, AUA - Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn, Frankfurt 22, Greenpeace Frankfurt und der VCD - Verkehrsclub Deutschland Rhein-Main. www.buendnis-verkehrswende-frankfurt.de

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news-8364 Wed, 10 Mar 2021 08:25:31 +0100 Bürgerentscheid darf kein Denkverbot zum Thema Straßenbahn in Wiesbaden sein https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/buergerentscheid-darf-kein-denkverbot-zum-thema-strassenbahn-in-wiesbaden-sein/ An dem Bürgerentscheid am 1. November 2021 nahmen 46% der wahlberechtigten Wiesbadener*innen teil. Von diesen stimmten 62% gegen den Bau einer Straßenbahn von Mainz über die Wiesbadener Innenstadt bis nach Bad Schwalbach. Besonders groß war die Ablehnung in den äußeren Stadtteilen Wiesbadens, die von der Strecke garnicht betroffen gewesen wären. Auf seiner Webseite wirft der VCD Wiesbaden/Rheingau-Taunus einen kritischen Blick auf den Bürgerentscheid und die Bürgerinformation. Das Votum kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Es darf aber nicht in Vergessenheit geraten, unter welchen Umständen es zustande gekommen ist.

Der VCD sieht nach wie vor einen Bedarf dafür nachfragestarke Buslinien in Wiesbaden auf die leistungsstärkere Straßenbahn umzustellen. Eine Verknüpfung mit dem Mainzer Straßenbahnnetz und der Aartalbahn wäre dafür die schlüssigste Lösung gewesen. Auch wenn sich alle Gutachten und auch wichtige Akteure in der Stadt (u.a. die IHK) dafür ausgesprochen haben, hat letztenendes der Glaube an Fake-News und die Angst vor von den Gegnern konstruierten Horror-Szenarien den Ausschlag gegeben. Der VCD bedauert, dass sich mit der Wiesbadener FDP auch eine demokratische Partei an dieser Desinformationskampagne beteiligt hat. So verteilte die Wiesbadener FDP kurz vor dem Bürgerentscheid ein Flyer in dem Informationen verzerrt und unrichtig dargestellt wurden, wie der VCD an einem Beispiel zeigt. Der Bürgerentscheid bezog sich auf das konkrete Projekt „Citybahn“ und ist auf drei Jahre beschränkt. Für den VCD darf das Votum gegen die “Citybahn” daher nicht als allgemeines Denkverbot zum Thema Straßenbahn in Wiesbaden interpretiert werden.

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news-8355 Mon, 08 Mar 2021 19:59:08 +0100 Busverkehr: VCD Gießen fordert Verbesserungen für Fernwald https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/busverkehr-vcd-giessen-fordert-verbesserungen-fuer-fernwald/ Gießen, 08.03.2021

„Für einen attraktiven ÖPNV“ (CDU), „Vorfahrt für den ÖPNV“ (SPD), „dem ÖPNV kommt eine Schlüsselrolle zu“ (FDP), „mehr Menschen steigen auf den ÖPNV um, wenn er attraktiver und Nutzer*innenfreundlicher wäre“ (Grüne), „Ausbau des ÖPNV im Landkreis“ (Die Linke), „Die Stadtbuslinien müssen auf den Landkreis ausgebaut werden.“ (Freie Wähler) – quer durch die Parteienlandschaft werden im Wahlkampf Verbesserungen im ÖPNV versprochen.
Der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) fordert die Politik auf, diesen Worten nach der Wahl auch Taten folgen zu lassen. Erster Prüfstein sei hier die Busverbindung zwischen Gießen und Fernwald mit den Linien GI-21 und GI-22. Diese stehe demnächst zur Ausschreibung an. Die vom Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) kürzlich im EU-Amtsblatt veröffentlichte Vorinformation weise für die Linie GI-21 (Gießen – Annerod – Reiskirchen) leider gar keine Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Fahrplan auf. Auf der Linie GI-22 (Gießen – Steinbach – Albach) werde samstags das Fahrtenangebot um fünf Fahrten ausgeweitet, so wie es der im letzten Jahr beschlossene Nahverkehrsplan (NVP) als Mindestvorgabe vorsehe. Unter der Woche bleibe es beim bestehenden Angebot, lediglich Freitag abends komme noch eine Spätfahrt ab Gießen hinzu. Das Fahrtengebot im normalen Linienverkehr an Sonntag stagniere mit insgesamt fünf Fahrtenpaaren auf niedrigem Niveau, die bislang zusätzlich eingesetzten Anruf-Linien-Taxis werden aber hoffentlich noch gesondert ausgeschrieben.
Die während der Aufstellung des Nahverkehrsplans von verschiedener Seite – so zum Beispiel vom Fahrgastbeirat – geäußerte Kritik, dass der Nahverkehrsplan wenig ambitioniert sei und mit ihm keine nennenswerte Verbesserung des ÖPNV verbunden wäre, bestätige sich damit bereits bei der ersten geplanten Vergabe nach Verabschiedung, so Gerhard Born für den VCD: „Mit ein paar zusätzlichen samstäglichen Fahrten zwischen Steinbach und Gießen werden keine Autofahrer zum Umsteigen animiert.“ Die Aussage seitens des ZOV, es handele sich beim NVP nur um ein Rahmenplan und Detailplanungen mit Verbesserungen über den Mindeststandard hinaus könnten folgen, habe für Fernwald scheinbar keine positiven Auswirkungen gebracht.
Der VCD fordert den ZOV, den Landkreis und die Kommunen Fernwald und Reiskirchen auf, bis zur endgültigen Ausschreibung der beiden Linien Ende des Jahres, ein neues Bus-Konzept für Fernwald zu erarbeiten, das deutliche Angebotsverbesserungen vorsehe. Schließlich werde hier über den Busverkehr für die nächsten zehn Jahre bestimmt. Eine abseits der Bahnlinien liegende Kommune im unmittelbaren Umland der Universitätsstadt müsse unter der Woche in der Regel halbstündlich, am Wochenende stündlich angefahren werden. So wie dies beispielsweise in Wettenberg und Heuchelheim bereits seit Jahren verwirklicht sei. Auch eine Kooperation mit der Stadt Gießen sei zu untersuchen.
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Der VCD hoffe, dass auf die Vorinformation kein eigenwirtschaftlicher Antrag eines Busunternehmers eingehe. Der Kreis habe mit Buslinien, die ein Unternehmer auf eigene Rechnung fährt, sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Angebotskürzungen z.B. im Lumdatal, schlechte Qualität und zum letzten Jahresende noch die Aufgabe des Unternehmers auf der Linie 24 nach Lahnau und Wetzlar mit anschließender Notvergabe: Vorfahrt für den ÖPNV gebe es nur, wenn der Kreis auch die Verantwortung übernehme.

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news-8365 Wed, 03 Mar 2021 19:00:00 +0100 Für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik! https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/fuer-eine-zukunftsfaehige-verkehrspolitik/ “Wir möchten ins Gespräch kommen über die Frage, wie eine sozialökologische Wende in der Verkehrspolitik aussehen sollte. Angefangen von den großen Fragen bundesweiter Verkehrspolitik – welche Weichenstellungen brauchen wir für Schienen-, Straßen- und Flugverkehr? – bis zur regionalen und lokalen Ebene. Denn hier ist der Ort, an dem es gelingen kann, die Mehrheit der Menschen davon zu überzeugen, regelmäßig auf klimafreundlichere Verkehrsmittel zu setzen.”

Flyer des Programms

Die komplette Veranstaltung des Haus am Doms

Zusammenschnitt der Redebeiträge von Heiko Nickel, VCD Hessen 

 

 

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news-8318 Tue, 02 Mar 2021 08:25:07 +0100 Wer die Wahl hat https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/wer-die-wahl-hat/  

Die Tabelle gibt einen Einblick in die Wahlprogramme von CDU, SPD, Grünen, Linken und der FDP, sowie von VOLT und der Klimaliste. Die ersten Fünf könnten eine Rolle in der zukünftigen Stadtregierung spielen. VOLT hat eine besonders auffällige Plakatkampagne zum Thema Verkehr auf die Straße gebracht – uns hat interessiert was dahinter steckt und für die Klimaliste ist weniger Verkehr ein Muss für den Klimaschutz.

„Die Mobilität aller liegt den Parteien nach eigener Aussage am Herzen – was im Programm steckt ist dann oft deutlich weniger“ resümiert Mathias Biemann von der Regionalgruppe des Verkehrsclub Deutschland.

Der Fußverkehr spielt weiterhin eine marginale Rolle. Ein Konzept zur Förderung hält die Mehrheit nicht für notwendig, obwohl sein Anteil an den zurückgelegten Wegen kontinuierlich sinkt und zugeparkte Gehwege oder die Querung der Straßen weiterhin ein Problem sind.
„Die autofreie Innenstadt ist zwar ein Thema das alle bewegt, doch ohne Perspektiven für alle Stadtteile zu wenig“ kritisiert der Sprecher der Regionalgruppe.

Der Radentscheid hat dem Radverkehr eine wachsende Bedeutung verschafft. Wenn es um die Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Ziele geht, gibt es manchmal vorsichtig formulierte Vorbehalte und im Wahlprogramm der FDP auch Widersprüche zum Programmpunkt „Motorisierter Individualverkehr“.

„Beim ÖPNV gibt es nicht viel Neues“ stellt Biemann fest. Die schon von der aktuellen Koalition stiefmütterlich behandelte Beschleunigung von Bussen und Bahnen ist kein wirkliches Thema – obwohl eine Grüne Welle für Busse und Bahnen die Qualität verbessern und gleichzeitig die Kosten senken könnte.

Nicht alle Parteien halten es für notwendig, den Motorisierten Individualverkehr zugunsten von Fuß-, Rad- und Öffentlichem Verkehr stärker zurückzunehmen. Auch die positiven Effekte von weniger Verkehr sind nicht in allen Wahlprogrammen angekommen, obwohl die Pandemie gezeigt hat, dass die Verstetigung der Telearbeit der schnellste Weg zu besserer Luft (22 Prozent weniger Stickoxide 2020) und einem entspannteren Miteinander auf den Straßen sein kann, ist sie selten ein Thema. Dabei hat sogar ein Automobilverband vor kurzem als Erkenntnis aus dem vergangenen Jahr festgestellt, „dass selbst ein moderater Rückgang der Verkehrsmenge zu einer wesentlich geringeren Staubelastung führt“.

Die Gegenüberstellung von ausgewählten Themenpunkten zum Verkehr wurde anhand der digital verfügbaren Wahlprogramme erstellt. Fehler können trotzdem passieren. Deshalb haben wir am Ende der Tabelle immer auch den Link zu den Wahlprogrammen angegeben.

Die Tabelle ist hier zu finden:

https://hessen.vcd.org/fileadmin/user_upload/Hessen/PDF/VCD_FrankfurtKommunalwahlprogramme_Vergleich.pdf

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news-8354 Fri, 26 Feb 2021 19:55:00 +0100 VCD fordert Beteiligung des RMV an der Buslinie 24 zwischen Gießen und Wetzlar https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-beteiligung-des-rmv-an-der-buslinie-24-zwischen-giessen-und-wetzlar/ Gießen, 26.2.2021

Auf der Buslinie GI-24 (Gießen – Heuchelheim – Lahnau – Wetzlar) kam es kürzlich zu Änderungen im Hintergrund. Seit 2009 wurde die GI-24 durch das Staufenberger Verkehrsunternehmen ESE als sogenannte eigenwirtschaftliche Linie betrieben. Ohne die übliche Ausschreibung versprach das Unternehmen, den gewohnten Fahrplan ohne weitere Zuschüsse durch die betroffenen Kreise und Städte zu fahren. Bereits 2017 kam es aber mit Zustimmung der Verwaltungen der ÖPNV-Aufgabenträger zu deutlichen Einschränkungen des Angebots, so wurde z.B. in den Abendstunden und samstags Fahrten gestrichen. Ende letzten Jahres erklärte ESE nun, dass sie aufgrund gestiegener Kosten den Verkehr nicht mehr erbringen könne. Kurzfristig wurde der Verkehr als Überbrückungslösung für zwei Jahre neu ausgeschrieben und wiederum an ESE vergeben.
Für die demnächst anstehende Neuausschreibung für 10 Jahre fordert der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ein neues Konzept für die 24. Idealerweise müsse der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) die Verantwortung für diese kreisübergreifende Linie übernehmen. Mit der Stadt Gießen, dem Landkreis Gießen (ZOV), dem Lahn-Dill-Kreis (VLDW) und der Stadt Wetzlar seien bislang vier verschiedene Aufgabenträger beteiligt. Dies habe in der Vergangenheit zu Abstimmungsproblemen und Zielkonflikten geführt, die erfolgten Kürzungen seien eine Folge hiervon, so der VCD. Bemühungen der Aufgabenträger, den RMV ins Boot zu holen, seien nach Informationen des VCD bislang nicht von Erfolg gekrönt. Dabei sei die Linie 24 geradezu ein Paradebeispiel für regionalen Verkehr in der Zuständigkeit des RMV. Sie verbindet zwei Oberzentren und bedient auf dem Weg noch zwei große Kommunen. Es sei absurd, so Gerhard Born für den VCD, dass Vorort-Linien wie die 378 zwischen Linden und Gießen als regionaler Verkehr zählten, die 24 aber nicht. Der RMV müsse hier Flagge zeigen, zumal das Gießener Land bei den zahlreichen gerade durch den RMV eingerichteten Express-Bus-Linien bislang deutlich zu kurz komme. Die Aufgabenträger und die Politik seien hier gefordert, Überzeugungsarbeit in  den RMV-Gremien zu leisten.
Für die Ausschreibung selbst wünsche sich der VCD ein abgestimmtes, innovatives Konzept mit einer Ausweitung der Fahrten sowie eine Beteiligung der betroffenen Kommunen und der Öffentlichkeit. Denkbar seien beispielsweise auch schnellere Express-Busse, die für ein attraktives zusätzliches Angebot sorgen.

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news-8295 Thu, 25 Feb 2021 11:06:40 +0100 Aufzeichnung "Die Kommunalwahl im Zeichen der Verkehrswende" https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/aufzeichnung-die-kommunalwahl-im-zeichen-der-verkehrswende/ Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist hier abrufbar.

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news-8241 Tue, 16 Feb 2021 19:13:30 +0100 Mahnwache zum Unfall in Frankfurt an der Mörfelder Landstraße https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-zum-unfall-in-frankfurt-an-der-moerfelder-landstrasse/ Einladung zur Mahnwache
 zum Gedenken der beiden getöteten Menschen an der Mörfelder Landstraße.

Tag: Donnerstag, 18.2.2021
Zeit: 14:30, dem Zeitpunkt des Unglücks
Ort: Frankfurt, Mörfelder Landstraße, Ziegelhüttenplatz, dem Unfallort

Wie Sie dem Polizeibericht entnehmen können, tötete am vergangenen Samstag  ein 38-Jähriger zwei Menschen mit seinem Auto. Er überfuhr mit hoher Geschwindigkeit eine rote Ampel erfasste mit seinem Fahrzeug zwei Fußgänger im Alter von 31 und 40 Jahren. Danach überschlug sich das Fahrzeug. Der Fahrer versuchte zu Fuß zu fliehen, die beiden überfahrenen Menschen starben wenig später im Krankenhaus.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/4838782
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-raser-ueberfaehrt-zwei-fussgaenger-90203856.html


Viele Frankfurter:innen und insbesondere Anwohner:innen sind von den Ereignissen geschockt und fassungslos. Die Mahnwache soll die Menschen in ihrer Trauer zusammenbringen und bei der Verarbeitung der Geschehnisse helfen.

Wir gedenken den beiden Unfallopfern mit einer Schweigeminute an der Unfallstelle.
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"Wir haben viele gefährliche Stellen in Sachsenhausen und Straßen, auf denen viel zu schnell gefahren wird. Deshalb gibt es in unserem Bezirk auch so oft Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten. Im Ortsbeirat machen wir immer wieder Vorschläge, um das Viertel zu beruhigen und sicherer für Fussgänger und Radfahrer zu machen."
--> sagt Sophie Gneisenau-Kempfert (Stellvertretende Ortsvorsteherin in Sachsenhausen und
Initiatorin der Mahnwache)

"Wir kamen gerade von der Gedenkfahrt für den an der Ginheimer Hohl getöteten Radfahrer zurück, als dieses weitere unfassbare Unglück geschah. Wir müssen den Verkehr in unserer Stadt so organisieren, dass kein Mensch zu schaden kommt. Vision-Zero ist machbar!"
--> sagt Heiko Nickel vom Radentscheid Frankfurt

"Tempo 30 rettet Leben! Die Kollision mit einem Auto ist hier vergleichbar mit einem Sturz aus 3,60 Metern Höhe. Bei Tempo 50 ist es wie ein Sturz aus 10 Metern Höhe! Deshalb innerstädtisch Tempo 30 als Regelfall, dann wird es auf den Straßen Frankfurts sicherer für Fußgänger*innen  und Radfahrer*innen!"
---> sagt Bertram Giebeler, vom ADFC Frankfurt


"Die Motorleistung der Fahrzeuge steigt stetig an. Viel zu oft wird zu schnell und obendrein auch noch aggressiv gefahren. Autos dürfen nicht mehr so gestaltet werden, dass sie Anreize zu einem "sportlichen" Fahrstil schaffen."
--> sagt Manfred Bernard vom FUSS e.V.


"Übermäßig motorisierte Autos sollten kontrollierbar bleiben. Mit Hilfe der Elektronik und dem sogenannten Geofencing kann für Neufahrzeuge die Beschleunigung und die Geschwindigkeit in sensiblen Bereichen begrenzt werden. Das senkt die direkte Bedrohung von Menschen ohne Autos in der Stadt ganz erheblich."
--> Sagt Mathias Biemann von der VCD Regionalgruppe Rhein-Main
Dazu reichte der VCD Hessen am 17.2.2021 eine Petition beim Bundestag ein.
(mehr dazu in kürze auf VCD-Hessen.de)

Wortlaut der Petition

Begrenzung der Beschleunigung und der maximalen Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen (Kfz) in Städtenund Kommunen, sowie Beschränkung der Einfahrt in Fußgängerzonen und ähnliche schutzbedürftigeBereiche, durch den Einbau und die Aktivierung tauglicher Fahrzeugtechnik in allen neu zugelassenen Kfz,spätestens zum 01.07.2022, sowie mittelfristig in allen Bestandsfahrzeugen.Ausgenommen von dieser Regelung sind Fahrzeuge der Polizei, der Feuerwehr, den Rettungsdiensten undausgewählten Zwecken.

Begründung

Durch aggressive Fahrweise werden täglich Menschen gefährdet. Besonders schutzlos sind dem alleausgesetzt die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. In den vergangenen Monaten und Jahrenwurden in Städten und Kommunen wiederholt Kfz auch zur Nötigung oder Tötung missbraucht. Opfer warenfast immer Menschen zu Fuß oder auf dem Fahrrad.Die in allen Neufahrzeugen problemlos integrierbare Technik zur Begrenzung von Beschleunigung undGeschwindigkeit innerhalb geographisch klar eingrenzbarer Gebiete kann zum präventiven Schutz vonMenschenleben eingesetzt werden. Durch entsprechende Entwicklung könnte sie mittelfristig auch inBestandsfahrzeugen zum Einsatz kommen.Dadurch wäre es möglich, die Schwere gezielt herbeigeführter Unfälle zu mindern, und auch Unfälle zuvermeiden, die Fahrer immer wieder durch die Fehleinschätzung ihrer Fahrfähigkeiten verursachen.Der Vorschlag folgt dem Artikel 2 unseres Grundgesetzes und korrespondiert mit dem Ziel der „Vision Zero“.Er senkt die direkte Bedrohung aller Menschen die in unseren Städten und Kommunen zu Fuß oder mit demFahrrad unterwegs sind erheblich und vermeidet Lärm, Luftverschmutzung und CO2-Ausstoß durchunverhältnismäßiges Beschleunigen und Rasen, ohne die Rechte der Fahrer von Kfz einzuschränken.Auch illegale Autorennen und Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsfahrten nach Straftaten undVerkehrsverstößen könnten in Städten und Kommunen nicht mehr stattfinden.





Kontakt für Rückfragen:
Mathias Biemann,
VCD Rhein-Main
mathias.biemann [at] vcd-hessen.de
Tel.: 0151 2684 6475


Heiko Nickel, VCD Hessen, Politischer Geschäftsführer
landespolitik@vcd-hessen.de
M.: 0151 2015 3300


Gemeinsame Presseeinladung:
Anwohner:innen Sachsenhausen, VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Fuss eV., ADFC Frankfurt, Radentscheid Frankfurt

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news-8243 Mon, 15 Feb 2021 15:21:00 +0100 Kolumne: Ratlos in der Öko-Blase https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-ratlos-in-der-oeko-blase/ und werden von der lokalen Politik durchaus gewürdigt. Organisiert in Bürgerinitiativen und bundesweiten Umweltverbänden finden sie auch reichlich Echo in der örtlichen Presse. Bei ihren Aktionen wie dem „Parking Day“ äußern viele Passanten Sympathie für die ökologischen Ziele. Steht also die Mehrheit einer offensichtlich doch aufgeklärten Gesellschaft hinter den Klimazielen?

Mitnichten!

Auf dem abendlichen Heimweg vom Rathaus balanciert man an den nahtlos auf dem Fußweg aneinandergereihten Autos vorbei, Radler werden gnadenlos geschnitten. Fragt man höflich nach dem Grund, warum man als Fußgänger oder Radler dermaßen behindert wird, gibt’s bestenfalls derbe Flüche, mitunter auch körperliche Attacken. Das ist also nicht das Volk der Dichter und Denker, nicht die aufgeklärte Gesellschaft. Im Schnitt hat hier jeder Haushalt zwei Autos, macht alljährlich mehrere Flugreisen, gern auch Schiffskreuzfahrten. Diese ansonsten sehr schweigsame Konsumgesellschaft engagiert sich nicht öffentlich für hehre Ziele, verursacht hingegen maßgeblich die miserable Klimabilanz der Republik. Und gestaltet die Wahlergebnisse auf allen Ebenen. Denn sie bildet nun mal die Mehrheit der Wahlberechtigten. Wer bislang naiv dem Glauben an aufgeklärte Mehrheiten erlag, wurde nun drastisch durch den Volksentscheid gegen die Straßenbahn in Wiesbaden (neben Kiel einzige schienenfreie Landeshauptstadt) eines Besseren belehrt.

Liebe Ökos: Aufwachen!

Auch wenn wir viel lauter auftreten: Wir sind die Minderheit! Die illustren Presseechos auf Radentscheide spiegeln nicht Volkes Meinung. „Stadt für Menschen statt für Autos“? Ja, die Mehrheit der Menschen will tatsächlich in die Stadt. Aber mit dem Auto. Und dort parken.

Wir Ökos mögen uns durch Medienpräsenz und immer mehr Mitstreiter bestätigt fühlen. Und doch verbleiben wir mit unseren Forderungen – die schon vor 30 Jahren ähnlich klangen – in unserer Blase. Wenn wir’s wirklich ernst meinen, müssen wir den Kontakt zur schweigenden Konsumgesellschaft suchen. Wir müssen vermitteln, dass die Gewohnheiten der Masse eben nicht Recht, Anstand, Verstand, Moral und Kultur ersetzen.

Corona ist jetzt unsere Chance: Viel klimaschädlicher Statuskonsum - Flug- und Schiffstourismus, Protzen mit dem teuren Auto… -  funktioniert grad nicht so recht: Präsentieren wir der frustrierten Konsumgesellschaft die wahren Werte. Wir sind jetzt wieder das Volk der Dichter und Denker, wir ersetzen motorisierte durch geistige Mobilität. Nicht mehr der SUV unter der Straßenlaterne sondern das gut gefüllte Bücherregal und das zeitgenössische Kunstwerk im Hintergrund bei der Videokonferenz sind die neuen Statussymbole!

Ihr Werner Geiß

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news-8210 Wed, 10 Feb 2021 15:03:33 +0100 Verkehrswende-Podium zur Kommunalwahl 2021 https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrswende-podium-zur-kommunalwahl-2021/ news-7967 Wed, 06 Jan 2021 21:55:50 +0100 Bündnis Verkehrswende Frankfurt veröffentlicht Forderungen für den städtischen Verkehrsplan https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/buendnis-verkehrswende-frankfurt-veroeffentlicht-forderungen-fuer-den-staedtischen-verkehrsplan/ Die Stadt ist nun endlich angetreten den Verkehrsplan im Sinne eines Sustainable Urban Mobility Plans – kurz SUMP – neu aufzustellen. Nach den Vorgaben einer EU-Richtlinie soll sich der Plan an den Mobilitätsbedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen ausrichten und die Lebensqualität in der Stadt und im stadtregionalen Kontext verbessern.

Das „Bündnis Verkehrswende Frankfurt“ aus VCD Regionalgruppe Rhein-Main, dem Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn, Frankfurt 22 und den örtlichen Gruppen von attac und Greenpeace hat Forderungen aufgestellt, die im Rahmen des Kommunal- und Bundestagswahlkampfs diskutiert und bei der Erstellung des SUMP berücksichtigt werden sollen. Im Sinne eines SUMP, geht es dabei auch um Handlungsfelder, die nicht allein im Einflussbereich der Stadt liegen, jedoch starken Einfluss auf den Verkehr, die Aufenthaltsqualität in der Stadt und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger haben.

Die Forderungen umfassen drei übergeordnete Themenbereiche:

  1. Verkehr vermeiden und trotzdem mobil bleiben
  2. Kein Ausbau der Autobahnen rund um Frankfurt sowie der Zubringer in die Stadt
  3. Reduzierung des städtischen Autoverkehrs

Die Forderungen des Bündnisses sind nur eine Themenauswahl, die es in den Vordergrund seiner Diskussion mit der Politik stellen will. Im Prozess zur Aufstellung des SUMP werden noch viele weitere Themen eingebracht und diskutiert werden, von den Mitgliedern des Bündnisses, Vereinen und Verbänden aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.

Alle sollen bei der Entstehung des SUMP beteiligt werden – so die Vorgabe. Eine große Aufgabe, die von den Gewinnern der Kommunalwahl angenommen und mit Nachdruck auf den Weg gebracht werden muss. Es wurde schon zu lange in alte, umwelt- und lebensfeindliche Strukturen investiert!

Die Forderungen des Bündnisses finden Sie hier:

https://www.buendnis-verkehrswende-frankfurt.de/forderungen-an-unsere-stadt-zur-politischen-stellungnahme/

Der Link zur Pressekonferenz:

https://vk.attac.de/playback/presentation/2.0/playback.html?meetingId=f3f185b5c8ea949e31a0653a8a0c16c8de94001c-1610011338482

Links mit Informationen zu einigen Forderungen:

Pendeln:

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2019/fk-02-2019/titel/fairkehr-infografik/

Tempo 30 und Verkehrssicherheit:

https://www.vcd.org/themen/verkehrssicherheit/tempo-30/

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2017/fk-4-2017000/2017-4-titel/4-2017-infografik-langsam-sicher/

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2020/fk-05-2020/service/fairkehr-infografik/

Fußverkehr:

https://www.vcd.org/fussverkehr

Radfahren:

https://www.radentscheid-frankfurt.de/

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2020/fk-02-2020/titel/fairkehr-infografik-22020-radverkehr/

Parkraumbewirtschaftung und Kosten des Autoverkehrs:

https://repository.difu.de/jspui/bitstream/difu/224427/1/DM15052760.pdf

https://repository.difu.de/jspui/bitstream/difu/256743/1/DS1901.pdf

https://www.unikims.de/de/newsarchiv/der-autoverkehr-kostet-die-kommunen-das-dreifache-des-oepnv-und-der-radverkehr-erhaelt-die-geringsten-zuschuesse

Städtische Logistik und Güterverkehr:

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2018/fk-02-2018/titel/fairkehr-infografik/

https://www.vcd.org/themen/gueterverkehr/

Straßen für Alle:

http://frankfurt22.de/wp-content/uploads/2020/04/Strassen-f%C3%BCr-alle-2.0-Neu.pdf

Mobilität in Zeiten von Corona:

https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2020/fk-03-2020/titel/fairkehr-infografik-32020-corona-mobilitaet/

https://www.vcd.org/themen/verkehrspolitik/nach-corona-neustart-in-die-gruene-mobilitaet/

Verkehrsrecht gegen Verkehrswende:

https://www.vcd.org/themen/verkehrspolitik/neuregelungen-des-strassenverkehrsrechts/

Mobilitätsatlas:

https://www.boell.de/sites/default/files/2020-10/mobilitaetsatlas2019_II.pdf?dimension1=division_stift

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news-7958 Wed, 06 Jan 2021 10:00:00 +0100 Einladung zur Mitgliederversammlung https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/einladung-zur-mitgliederversammlung-1/ Nach der Eröffnung durch die Landesvorsitzende Sandra Laaz begrüßt Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die Versammlung mit aktuellen Informationen zur verkehrspolitischen Lage in Hessen. Es folgen Grußworte der Verkehrspolitischen Sprecher:innen der Landtagsfraktionen: Markus Meysner CDU, Karin Müller Grüne, Tobias Eckert SPD, Dr. Stefan Naas FDP und Janine Wissler Die Linke.

Auf unserer Mitgliederversammlung 2019 beschlossen wir gemeinsam mit dem ADFC und den Radentscheiden ein Volksbegehren für eine Verkehrswende in Hessen zu initiieren. Unser Politischer Geschäftsführer Heiko Nickel berichtet über den aktuellen Stand.

Die beiden Bundesvorsitzenden Kerstin Haarmann und Prof. Dr. Stefan Bajohr informieren die Versammlung über die aktuelle Agenda des VCD und über das Projekt Bundesmobilitätsgesetz.

Nach der Mittagspause starten wir um 13:30 mit der formalen Mitgliederversammlung.
Um als Mitglied bei der MGV aktiv teilnehmen und abstimmen zu können, ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich! Bitte fordert rechtzeitig vor der Versammlung euren Zugangscode per E-Mail oder telefonisch an unter:  geschaeftsstelle@vcd-hessen.de, Tel.: 0561-108310 (AB).

In diesem Jahr haben wir keine Vorstandswahlen. wir wählen unsere Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung und die Rechnungsprüfer:innen.

Wir freuen uns, Euch alle in der Videokonferenz zu sehen.

Mit herzlichen Grüßen,
Euer Landesvorstand VCD Hessen
Sandra Laaz, Mathias Biemann, Andreas Henning, Jörg Liermann, Werner Geiß, Till Schäfer, Amata Schneider-Ludorff, Wolfgang Sprick, Stephan Voeth

 

weitere Infos:
Landesmitgliederversammlung des VCD Hessen

 

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news-7943 Sun, 27 Dec 2020 19:41:37 +0100 Neue Radwegbrücke, ICE-Strecke festgelegt, Minister Scheuer blockiert Tempo 30 https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/neue-radwegbruecke-ice-strecke-festgelegt-minister-scheuer-blockiert-tempo-30/  

Darmstadt: Neue Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße

Seit Anfang Dezember ist das Darmstädter Geschäftsviertel Am Kavalleriesand (TZ Rhein-Main) besser zu Fuß und mit dem Rad zu erreichen. Die 3 Meter breite Brücke über die Rheinstraße auf Höhe der Haltestelle Mozartturm verbindet nun die beiden Teile der Weststadt. Statt mühselig in mehreren Etappen die stark befahrene Rheinstraße (etwa 50.000 Fahrzeuge pro Tag) zu queren, ist die Verbindung zum Hauptbahnhof sicherer geworden.

Dank der gut 300 Meter langen, für Benutzer knallroten Brücke, können Fußgänger und Radfahrende nun sicher über die B26. Jetzt gibt es eine kreuzungsfreie Alternative für Menschen, die zwischen dem Europaviertel und dem Business- und Technologiepark TZ Rhein-Main pendeln.


Darmstadt: Stadtradeln 2020

Beim Stadtradeln 2020 ist sowohl die Zahl der Teilnehmenden als auch die Kilometerleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Vom 26. Mai bis 15. Juni 2020 legten 1.980 Radlerinnen und Radler in 117 Teams 420.042 km Strecke zurück. D.h. im Durchschnitt wurden 70 km pro Woche geradelt, und sportlich Ehrgeizige kamen in den drei Wochen auf fast eintausend Kilometer. Gerade in Zeiten, in denen soziale Distanz aus Infektionsschutzgründen sinnvoll ist, wurden nicht nur 62 Tonnen CO2 eingespart, sondern für ein wunderbares Alltagsverkehrsmittel geworben. Rad fahren ist gut für die Umwelt und für die eigene Gesundheit. Das 143-köpfige Siegerteam GSI/FAIR hat 37.181 km erradelt, die 149 vom Team der Lichtenbergschule haben den Wettbewerb Schulradeln gewonnen und in der Sonderkategorie Ämter sind 54 Menschen der Stadtverwaltung in einem Team in die Pedale getreten.

Weitere Informationen


ICE-Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar

Nach der Prüfung von über 30 Varianten gab die Bahn in der 11. Sitzung des Beteiligungsforums die Streckenführung für die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim bekannt. Die Variante IIb, soll südlich des Hauptbahnhofs unter der Eschollbrücker Straße eingleisig weitgehend in bergmännischer Tunnelbauweise geführt werden, um ungefähr ab dem Memory-Field (Homebase der Darmstadt Whippets) als Trog neben der Eschollbrücker Straße bis zur Hauptstrecke an der Autobahn 67 zu verlaufen.

Während die eingleisige Südanbindung mit 32 ICE-Halte in Darmstadt Hbf die Einbindung in den Deutschland-Takt ermöglichen soll, wird der nächtliche Güterverkehr paralllel zur A5 bzw. A67 geführt.

Die „Kurze Weiterstädter Kurve“ östlich des Bahnhofs Weiterstadt dient der Güterverkehrsanbindung an die Neubaustrecke Richtung Süden. Die 4 km lange Wallauer Spange halbiert die Fahrtzeit zwischen Wiesbaden und Frankfurt Flughaben auf ein viertel Stunde und erweitert mit dem stündlich verkehrenden „Hessen-Express“ (HE) zwischen Wiesbaden Hbf–Flughafen Fernbahnhof–Frankfurt (Main) Hbf und zwischen Wiesbaden Hbf–Flughafen Fernbahnhof–Darmstadt Hbf das Nahverkehrsangebot.

In den nächsten Monaten erfolgt die Bearbeitung regionaler Forderungen für die parlamentarische Befassung im Bundestag.

Weitere Informationen


Bundesverkehrsministerium blockiert Modellversuch Tempo 30

1957 wurde wegen der massiv zunehmenden Zahl der Verkehrstoten Tempo 50 innerorts eingeführt. 1982 schrieb der SPIEGEL: »Tempo 30 in den Städten in Großversuchen zu erproben – das ist die brisanteste Empfehlung der von der Bundesregierung eingesetzten ‚Höcherl-Kommission‘, die unter Vorsitz des ehemaligen Innenministers Hermann Höcherl (CSU) ein umfassendes Verkehrssicherheitskonzept erarbeiten sollte.« Ein Jahr später folgte in Buxtehude die erste Tempo 30 Zone in Deutschland.

2020 wurde der flächendeckende Modellversuch Tempo 30 von der Wissenschaftsstadt Darmstadt beantragt und am 17.12.2020 vom Bundesverkehrsministerium abgelehnt.

Statt die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen besser zu schützen, blockiert Herr Scheuer seit Mai die StVO-Novelle, die zumindest höhere Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen innerorts vorgesehen hat. Und nun blockiert das Ministerium auch die Möglichkeit zu untersuchen, wie sich ein stadtweites Tempolimit auf das Unfallgeschehen, die Lärm- und Abgasbelastung und den Verkehrsfluss auswirkt.

Klar ist: Dort wo ein Auto mit 30 km/h nach einer bereits Vollbremsung steht, rauscht eines mit 50 km/h mit unverminderter Geschwindigkeit wegen der Schrecksekunde weiter. Eventuell in ein Kind, dass einem Schmetterling nachläuft und im zweiten Fall so gut wie keine Überlebenschance hat.


LieferradDA sucht begeisterte Radler und Organisationstalente

Im nächsten Sommer sollen im Landkreis Elektrobusse Lücken um ÖPNV-Netz schließen/Taxis ergänzen das Angebot.

25 Elektro-Kleinbusse sollen im Landkreis für mehr Mobilität sorgen. Genau dort, wo das ÖPNV-Netz nicht eng geknüpft und der Verzicht aufs Auto nicht einfach ist. Ab Sommer nächsten Jahres sind die On-Demand-Shuttles unterwegs.

Weitere Informationen


2020 geht und 2021 kommt

Wir blicken auf ein bewegtes Jahr zurück, in dem es neben der Pandemie durchaus noch andere Themen gab. Im Bereich der Mobilität ist einiges angestoßen worden, was die Verkehrssicherheit von sogenannten schwachen Verkehrsteilnehmern erhöht. Genannt seien hier nur die Abstandskampagne in Griesheim und die verschiedenen temporären Radwege in Darmstadt, die Ankündigung eines neuen Straßenbahnkonzepts für Darmstadt und mehr Tempo-30-Abschnitte wie auf der Heinrichstraße.

2021 stehen Wahlen auf kommunaler und auf Bundesebene statt. Wir mischen uns kritisch-konstruktiv in den Wahlkampf ein und treiben so die Verkehrswende voran.

Unterstütze uns gerne mit Ideen und bei Aktionen auf der Straße!


Nächstes Treffen

Im Moment finden wegen des neuartigen Coronavirus im gesamten VCD keine Treffen und Präsenzveranstaltungen statt, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Anstelle des üblichen Termins am 2. Dienstag des Monats ist auch am Dienstag, 12. Januar 2021 ab 19:30 Uhr eine Webkonferenz geschaltet.

In der Zwischenzeit kannst du uns gerne jederzeit an vorstand@vcd-darmstadt.org Anregungen, Kritik und Hinweise auf wichtige Mobilitätsthemen in der Region schicken! Außerdem kannst du uns auf Twitter folgen, um nichts zu verpassen.

Euer Vorstand

Sabine, Jörn, David, Stephan und Thomas

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news-7939 Sun, 20 Dec 2020 08:32:00 +0100 Weniger Schienenlärm im Kreis Gießen durch Flüsterbremsen - VCD Gießen sieht dennoch Handlungsbedarf an Main-Weser-Bahn https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/weniger-schienenlaerm-im-kreis-giessen-durch-fluesterbremsen-vcd-giessen-sieht-dennoch-handlungsbedarf/  

Gießen, 20.12.2020

Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gilt ein Verbot für laute Güterwagen in Deutschland. Seitdem dürfen Güterzüge nur noch mit  sogenannten Flüsterbremsen fahren. Durch die leiseren Wagen halbiert sich der Lärm. Spürbar ist dies vor allem in Gießen, Lollar, Linden und Langgöns, wo auf der Main-Weser-Bahn besonders viele Güterzüge unterwegs sind. „Für viele Anwohner führt dies zu einer spürbaren Verbesserung, vor allem nachts beim Schlafen“, so Gerhard Born vom Kreisverband Gießen des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Bundesrepublik hat als erstes EU-Land laute Güterwagen verboten. Ein EU-weites Einsatzverbot folgt erst 2024 auf allen Strecken, wo mehr als 12 Güterzüge in der Nacht fahren. Durch die Umstellung der Bremssohlen werden die Oberflächen der Waggonräder nicht mehr aufgeraut, was zu einem deutlich leiseren Rollgeräusch führt. Flüsterbremsen sorgen also auch dann für weniger Lärm, wenn die Züge nicht bremsen.

Zum Bedauern des VCD Gießen verzichtet das Bundesverkehrsministerium in den ersten zwölf Monaten jedoch auf Sanktionen bei Verstößen. Bundesverkehrsminister Scheuer begründet dies damit, dass einige ausländische Bahnen ihre Wagen wegen der Pandemie nicht schnell genug umrüsten konnten. Da sich die Bahnbranche aber seit Jahren auf das Verbot eingestellt hat und ihre Wagen fast komplett umgerüstet hat, hofft der VCD, dass laute Güterwagen die Ausnahme bleiben. Schon in den letzten Monaten ist es an der Main-Weser-Bahn deutlich leiser geworden, auch wenn ein einzelner lauter Waggon oft schon zu einer deutlichen Lärmzunahme führt.

Nach den am Montag von der Bundesregierung verkündeten Plänen wird es aber noch bis 2050 dauern, bis die 6.500 Kilometer Gleise mit der größten Lärmbelastung in Deutschland durch Lärmschutzwände und Schallschutzfenster saniert sein werden. Die Bundesregierung will pro Jahr nur 125 Kilometer Schienenwege lärmsanieren. Dem VCD Gießen ist dies zu wenig, denn das ist kaum mehr als in den letzten 20 Jahren, wo im Durchschnitt 100 Kilometer pro Jahr lärmsaniert wurden.

Im Gießener Land wurde bisher nur in Langgöns eine Lärmsanierung im Jahr 2019 durchgeführt. Für Gießen, Linden und Lollar gibt es zwar schon schalltechnische Untersuchungen, jedoch noch keine fertige Planung*.

Der VCD wünscht sich deutlich mehr Tempo bei der Lärmsanierung. Über seine Mitgliedschaft in der „Allianz pro Schiene“ versucht er Einfluss zu nehmen. Im vom Bund geförderten Projekt „Forum leise Bahnen“ hat die Allianz pro Schiene konkrete Vorschläge für zusätzliche Maßnahmen präsentiert. Diese reichen von optimierten Betriebsprozessen über eine Lärmminderung an der Infrastruktur bis hin zu einem besseren Schallschutz an Baustellen. „Für mehr klimafreundlichen Schienenverkehr in Deutschland brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung“, ist sich Gerhard Born sicher. „Diese Unterstützung bekommt die Eisenbahn nur, wenn Politik und Bahnbranche gemeinsame alle Anstrengungen unternehmen, um die von Lärm belasteten Anwohner von Schienenstrecken weiter zu entlasten.“

*) siehe auch: https://www.laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/

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news-7840 Wed, 02 Dec 2020 20:38:11 +0100 Fahrrad-Gedenkfahrt für die Unfallopfer https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/fahrrad-gedenkfahrt-fuer-die-unfallopfer/ Frankfurt, 03.12.2020:

Erst vor wenigen Wochen fand der „Ride Of Silence“ statt, die alljährliche Gedenkfahrt für getötete Radfahrerinnen und Radfahrer. Da sah die Bilanz für 2020 noch gut aus – keine Toten. Mit dem schweren Unglück auf der Oskar-von-Miller-Straße hat sich das geändert. Der Fahrer eines tonnenschweren, hochmotorisierten Autos verlor nach übermäßiger Beschleunigung die Kontrolle und tötete mit seinem SUV einen Radfahrer und einen Fußgänger, eine Fußgängerin wurde schwer verletzt.

Dieser Unfall ist tragisch, aber leider keine Seltenheit. 2019 sind vier Rad oder Pedelec Fahrende und vier zu Fuß Gehende auf Frankfurter Straßen getötet worden, zudem wurden 214 von ihnen schwer verletzt. Insgesamt starben auf Deutschlands Straßen täglich rund neun Menschen. Die Zahl sinkt zwar über die Jahre, aber der Anteil derer, die mit dem Rad unterwegs sind und dabei getötet werden, die steigt.

Darum verlangen wir vom Gesetzgeber, und den für die Verkehrssicherheit in unserer Stadt Zuständigen, nunmehr konsequentes Handeln für mehr Sicherheit:

Rad- und Gehwege müssen stadtweit ein durchgängiges, breit ausgebautes Netz bieten und an kritischen Stellen vor Falschparkern baulich geschützt werden.

Es ist kein Kavaliersdelikt, Radwege oder Gehwege zu versperren oder den sicheren Übergang der Straße zu behindern! Intensivere Kontrollen und härtere Sanktionen gegen Falschparker, besonders auf Wegen zum Kindergarten oder der Schule, im Umfeld von Senioren-, Kranken- oder Pflegeeinrichtungen und an Kreuzungen, Straßenmündungen oder Zebrastreifen.

Tempo 30 rettet Leben! Die Kollision mit einem Auto ist hier vergleichbar mit einem Sturz aus 3,60 Metern Höhe. Bei Tempo 50 ist es wie ein Sturz aus 10 Metern Höhe! Deshalb stadtweit 30, mit mehr Kontrollen durch die Verkehrs- und Landespolizei, sowie deutlich mehr verkehrsberuhigte Bereiche.

Technische Einschränkungen für übermäßig motorisierte PKW! Mit Hilfe der Elektronik kann für Neufahrzeuge die Beschleunigung und die Geschwindigkeit begrenzt und mit Geofencing das Befahren von gesperrten Bereichen wie beispielsweise Fußgängerzonen verhindert werden. All das senkt die direkte Bedrohung von Menschen ohne Auto erheblich und vermeidet unnötigen Lärm, Luftverschmutzung und CO2-Ausstoß durch unverhältnismäßiges Beschleunigen.

Die Veranstaltung und die Forderungen werden unterstützt von den regionalen Gruppen des ADFC, des FUSS e.V., Greenpeace, Lieferando Deutschland, des Radentscheids, Riders United und des VCD.

Wir sammeln uns am Samstag ab 14:15 Uhr auf dem Goetheplatz. Von dort starten wir um 14:45 Uhr in Richtung Junghofstraße. An den Kreuzungen Taunusanlage/Junghofstraße und Battonstraße/Kurt-Schumacher-Straße findet eine Schweigeminute mit kurzer Rede statt. An beiden Orten steht bereits ein Ghostbike, ein weiß lackiertes Fahrrad, zum Gedenken an die dort Getöteten. Der Unglücksort in der Oskar-von-Miller-Straße wird etwa um 15:45 Uhr erreicht. Um 15:57 Uhr, dem Zeitpunkt des Unfalls, soll auch dort mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht und ein neues Ghostbike aufgestellt werden.

Link auf die gesamte Route: https://t1p.de/Mahnfahrt-05-12-20

Mathias Biemann
0151-26846475
mathias.biemann@vcd-rhein-main.de

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news-7791 Mon, 30 Nov 2020 21:56:13 +0100 Umgestaltung der Schloßstraße sorgt für Konflikte https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/umgestaltung-der-schlossstrasse-sorgt-fuer-konflikte/ Früher lagen die Radfahrstreifen in der Türöffnungszone der am Rand geparkten Autos. Die Radfahrenden wurden hier durch unachtsam geöffnete Autotüren erheblich gefährdet.

Eigentlich ist die nun umgesetzte Lösung ganz einfach: Mit dem Rad wird auf der Fahrbahn gefahren, so kommt niemand in die Türzone der Autos. Die Autofahrenden müssen sich für wenige hundert Meter dem Tempo der Radfahrenden anpassen, mit dem seit April 2020 zugelassene Verkehrszeichen 277.1 wurde verboten sie zu überholen.

In der Praxis funktioniert die Lösung allerdings nicht: Häufig wird die neu markierte Türöffnungszone mit dem früher dort vorhandenen Radschutzstreifen verwechselt oder Radfahrende werden durch Hupen sowie dichtes Auffahren genötigt und lassen sich in die markierte Türöffnungszone drängen.

Um die Gefährdung und Nötigung von Radfahrenden zu unterbinden, fordern VCD, Radentscheid und ADFC die konsequente Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung. Die Landespolizei muss hier mit Kontrollen, Bußgeldern, und bei Nötigung auch mit der Einleitung von Strafverfahren, aktiv werden.

Mittelfristige ist die Schloßstraße, angelehnt an die Pläne des Amtes für Straßenbau und Erschließung, umzugestalten, so wie es bereits seit 2010 in Aussicht gestellt wird: Mit der Umgestaltung der Kreuzungen an der Adalbertstraße und der Rödelheimer Straße, einer in die Straße integrierten Straßenbahntrasse, dem auf der Schloßstraße geplanten Radschnellweg in den Vordertaunus und mindestens 2,50 Metern breiten Gehwegen.

 

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news-7783 Sun, 29 Nov 2020 14:02:44 +0100 Mahnwache und Petition https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-und-petition/ Der Unfall ist nur ein trauriger „Höhepunkt“ dessen, was auf unseren Straßen geschieht. Direkt am darauffolgenden Tag wurde wieder ein Fußgänger überfahren. Rund zwei Wochen zuvor wurde in Egelsbach eine Fußgängerin beim Überqueren einer grünen Ampel angefahren und tödlich verletzt.

2019 starben im Durchschnitt täglich acht bis neun Menschen bei einem Verkehrsunfall. Zwar nimmt die Gesamtzahl der Verkehrstoten ab, aber der relative Anteil von Verunglückten, die mit dem Rad fahren oder zu Fuß unterwegs sind, wird größer.

Um darauf hinzuweisen, veranstalteten die regionalen Gruppen des VCD und des FUSS e. V. eine Mahnwache. In den kommenden Wochen, nach einer stillen Zeit der Trauer, wird der Schutz aller Verkehrsteilnehmer*innen noch eine Rolle spielen. Wir werden Veranstaltungen zu dem Thema im Terminkalender ankündigen.

Wer so lange nicht tatenlos bleiben will, kann eine Petition für die Verbesserung der Sicherheit in der Oskar-von-Miller-Straße unterzeichnen: http://chng.it/ZDWwkwVBSv

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news-7690 Thu, 12 Nov 2020 22:12:11 +0100 VCD Gießen fordert mehr Tempo-30 in Hungen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-giessen-fordert-mehr-tempo-30-in-hungen/ Gießen, 12.11.2020

Der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) spricht sich für mehr Tempo 30-Zonen in den Hungener Stadtteilen aus. Bereits Anfang des Jahres hatte der VCD in einer kreisweiten Studie festgestellt, dass Hungen zu den Schlusslichtern beim Thema Verkehrsberuhigung gehört. Während zum Beispiel in Lich und Heuchelheim in über 90% aller Nebenstraßen Tempo 30 gilt, sind in Hungen nur 60% temporeduziert.
In einem Schreiben an den Magistrat der Stadt Hungen hat der Verkehrsclub nun konkrete Vorschläge gemacht, wo neue Tempo-30-Zonen entstehen sollten. Der VCD fordert dies vor allem in Inheiden, Obbornhofen, Rodheim und Utphe, wo in fast allen Nebenstraßen derzeit noch Tempo 50 gilt. Auch in Teilen von Bellersheim, Langd und Villingen sollten die noch bestehenden Tempo 50-Nebenstraßen in Tempo30-Zonen integriert werden. Karten mit den konkreten Vorschlägen hat der VCD auf seiner Homepage unter www.vcd.org/giessen veröffentlicht.
Seit vielen Jahren sieht die Straßenverkehrsordnung vor, dass abseits von Vorfahrtstraßen Tempo-30-Zonen der Regelfall sein sollen. Ziel der Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums ist es, die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Tempo 30 verhindert Unfälle, denn ein Auto, das mit 30 km/h unterwegs ist, steht nach knapp 13 Metern steht. Ein Autofahrer, der Tempo 50 fährt, hat nach 13 Metern noch nicht einmal auf das Bremspedal gedrückt. Der Aufprall erfolgt bei voller Geschwindigkeit, da sich der Anhalteweg aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammensetzt.
Ebenso sollen durch Tempo 30 die Bewohner der Städte und Dörfer vor Lärm und Abgasen geschützt werden sowie Schleichverkehr unattraktiv gemacht wird.
Kaum eine Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Lärmreduktion sei so einfach und kostengünstig umzusetzen wie die Ausweisung von Tempo 30 in Nebenstraßen. Oftmals sind nur wenige neue Schilder nötig. Ein Umbau von Straßen ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zu Hauptstraßen können Tempo-30-Zonen in Nebenstraßen ohne größere Hürden eingeführt werden. Es bedarf dafür nur eines Beschlusses der Kommune, der auch auf Antrag der Stadtverordneten oder eines Ortsbeirats herbeigeführt werden kann. Die Polizei ist zwar anzuhören, wird aber im Regelfall das Mehr an Sicherheit begrüßen, sofern keine Vorfahrtstraßen betroffen sind. Der VCD verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass alle etablierten Parteien und sogar der ADAC sich für Tempo 30 in Wohnstraßen aussprechen.
Vorschläge für Tempo 30 hat der VCD aber auch für einige Hauptstraßen ausgearbeitet. So sollte in Bellersheim, in Trais-Horloff und in Langd jeweils in der Ortsmitte wegen zu schmaler Gehwege Tempo 30 beschildert werden. Dort müssen Fußgänger regelmäßig auf die Fahrbahn treten, so dass eine besondere Gefahrenlage besteht. In Obbornhofen ist Tempo 30 auf der Landesstraße L3354 vor der Schule notwendig und in Trais-Horloff sollte Tempo 30 nach Ansicht des VCD vor dem Kindergarten auf der Kreisstraße 186 gelten. Leider habe die Stadt Hungen die Neuerung der Straßenverkehrsordnung von 2017 noch nicht umgesetzt, nach der vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen Tempo 30 auch auf Hauptstraßen der Regelfall sein soll. Der VCD hofft jetzt, dass die Stadt Hungen die Vorschläge prüft und möglichst bald neue Schilder aufstellt. Der VCD weist dabei auch darauf hin, dass die Stadt Hungen mit Ausnahme der Bundesstraßen für alle Straßen zuständige Straßenverkehrsbehörde ist. Sie muss bei Kreis- und Landesstraßen Polizei und Hessen Mobil nur anhören, kann danach aber – im Rahmen der Bundesvorgaben – eigenständig entscheiden, wo Tempo 30 gilt.

 

 

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news-7632 Tue, 27 Oct 2020 08:17:27 +0100 Nicht vergessen. Bürgerentscheid zur Citybahn am 1.11. https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/nicht-vergessen-buergerentscheid-zur-citybahn-am-111/ Egal wie er ausgeht, wird der Bürgerentscheid das Leben der Stadt für lange Zeit prägen. Mit der Citybahn bekäme Wiesbaden ein leistungsfähiges Verkehrsmittel, das viele Busse und Autofahrten in der Stadt ersetzen könnte. Da 90% der Baukosten durch Bund und Land gefördert werden, böte sich die Chance den Straßenraum neu zu gestalten. So könnte die Platzsituation an der Ringkirche wieder hergestellt werden. Der Kostenanteil läge für Wiesbaden bei lediglich 29 Millionen Euro – das ist gerade mal ein Fünftel der Kosten die Wiesbaden für das Rhein-Main-Congresscenter zahlte. Entscheidet sich die Mehrheit, der zur Wahl gehenden, gegen die Citybahn bedeutet dies weiterhin überfüllte Busse, Stau und Luftverschmutzung. Elektrobusse, wenn sie dann in ausreichender Zahl verfügbar und bezahlbar sind, werden daran nichts ändern – bieten sie nicht mehr Platz als herkömmliche Dieselbusse. An seine Wiesbadener Mitglieder hat der VCD einen Infobrief zum Bürgerentscheid versendet. Wem die Zukunft der Stadt am Herzen liegt, sollte sich unbedingt am Bürgerentscheid beteiligen. Der Rheingau-Taunus-Kreis, der von einem direkten Schienenanschluss in die Wiesbadener Innenstadt in besonderen Maße profitieren würde, ist vom Wiesbadener Bürgerentscheid leider ausgeschlossen. 

Mehr Informationen zur Citybahn unter:

https://www.citybahn-verbindet.de/

https://procitybahn.de/

https://hessen.vcd.org/der-vcd-vor-ort/wiesbaden-rheingau-taunus/citybahn/

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news-7594 Thu, 15 Oct 2020 12:11:00 +0200 Resolution: Gegen Stilllegung und Entwidmung von Eisenbahnstrecken https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/resolution-gegen-stilllegung-und-entwidmung-von-eisenbahnstrecken/
Der VCD KV Darmstadt-Dieburg fordert die Landesregierung, den Kreisausschuss, die Dadina, die Stadt Darmstadt und alle Kommunen im Kreis Darmstadt-Dieburg auf, jegliche Stilllegung und/oder Entwidmung von Bahnstrecken zu stoppen und aktiv die Reaktivierung von Bahnstrecken für den Personenverkehr und Güterverkehr voranzutreiben. Die Reaktivierungs-Agenda des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen ist umzusetzen. Im Raum Darmstadt-Dieburg gilt das für diese Strecken (Streckennummern gemäß VDV):

  • 3555 Darmstadt Ost – Groß-Zimmern
  • 3661 Dieburg – Groß-Zimmern – Reinheim
  • 9350 Reinheim – Groß-Bieberau

Der VCD fordert zudem die Bundesregierung auf, die standardisierte Bewertung so umzugestalten, dass Streckenreaktivierungen vereinfacht werden.

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news-7593 Thu, 15 Oct 2020 11:36:37 +0200 Um Unfällen vorzubeugen: VCD schlägt Kreisverkehr zum Ersatz defekter Ampel vor https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/um-unfaellen-vorzubeugen-vcd-schlaegt-kreisverkehr-zum-ersatz-defekter-ampel-vor/
„Für den Fußverkehr entstehen lange Wartezeiten und es ist insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen gefährlich, die Fahrbahn zu queren“, stellt David Grünewald vom VCD fest. Auch für den Fahrverkehr bestehen deutlich erhöhte Unfallgefahren: „Kraftfahrzeuge und Radverkehr kommen regelmäßig in Konflikt, insbesondere beim Abbiegen“, führt Grünewald weiter aus. Nach Auskunft des Darmstädter Mobilitätsamtes wird die Instandsetzung der Ampelanlage noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Auch eine Baustellenampel ist nicht kurzfristig lieferbar. „In der Zwischenzeit muss schnell eine für alle Verkehrsteilnehmende sichere Lösung gefunden werden, um schlimmere Unfälle zu vermeiden“, erklärt Grünewald.

Der VCD-Kreisverband Darmstadt-Dieburg schlägt deshalb vor, kurzfristig einen Minikreisverkehr mit gelber Markierungsfolie und temporärer Beschilderung anzuordnen. Der diagonale Durchmesser der Kreuzung beträgt an der engsten Stelle rund 20 m. Für einen Minikreisverkehr werden gemäß den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) zwischen 13 und 22 m veranschlagt. Die räumlichen Erfordernisse sind also mehr als ausreichend. Minikreisverkehre entschleunigen den Kraftverkehr im Kreuzungsbereich, da sie nur langsam durchfahren werden können. Dadurch wird der Verkehr in diesem Bereich gleichmäßiger und die Kreuzung für alle berechenbarer. Fußverkehr erhält durch Zebrastreifen an den Zu- und Ausfahrten des Kreisverkehrs Vorrang vor Kraftfahrzeugen und kann so sicher die Fahrbahn überqueren. Radverkehr wird im Minikreisverkehr auf der Fahrbahn geführt und kann nach Verlassen des Kreisverkehrs auf Radwege auffahren, wo sie vorhanden sind.

Bei einem Minikreisverkehr wird die Mittelinsel überfahrbar ausgestaltet. So ist sichergestellt, dass auch große Fahrzeuge den Knotenpunkt passieren können wie beispielsweise bei Bussen der Linie H, die von der Dieburger Straße in die Pützerstraße links abbiegen.

Die Materialien für einen provisorisch eingerichteten Minikreisverkehr stehen kurzfristig zu Verfügung und entschärfen die Gefahrenstelle.

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news-7450 Wed, 07 Oct 2020 13:43:29 +0200 Kolumne Verkehrsplanung: Gebaut wird, was früher mal alles besser war https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-verkehrsplanung-gebaut-wird-was-frueher-mal-alles-besser-war/ Mancher Traum wurde ja schon realisiert und mutierte dank Corona rasch zum Albtraum.

  • Kreuzfahrtterminals z.B. in Hamburg, Warnemünde, Kiel und sogar in Duisburg.
  • Umbau der Ems zum Seeweg für die riesigen Kreuzfahrtschiffe der Maier-Werft
  • Für den gigantischen, legendären Airbus A380 haben wir gut vier Milliarden Steuergeld geopfert. Nach nicht mal 10 Jahren ist er ausgemustert, teilweise schon verschrottet.
  • Das recht neue Terminal 2 am Frankfurter Flughafen ist zwar mangels Bedarf stillgelegt. Trotzdem baut man Terminal 3 weiter.
  • Die Nordwestbahn und die Startbahn West werden nach längerer Stilllegung gelegentlich wieder genutzt, um die Fehlinvestition zu kaschieren.

Verkehrsplanung vollzieht sich in Deutschland sehr rechtsstaatlich. Mit andern Worten: Von der Idee bis zur Realisierung dauert es ewig. Mag die Idee ja seinerzeit wissenschaftlich begründet gewesen sein, erweist sich das endlich fertiggestellte Projekt nach aktuellen Erkenntnissen oft als völlig unsinnig, weil volkswirtschaftlich schädlich. So haben Umwelt und Klima viele uralte Ideen noch nicht beeinflusst, widersprechen aber heute fundamental deren Umsetzung.

Verkehrsplanung wäre noch viel rechtsstaatlicher, wenn aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse eine Realisierung – egal welcher Baufortschritt – stoppt. Umgekehrt wäre eine Beschleunigung sinnvoll, wenn sie volkswirtschaftliche Schäden vermeidet.

Ihr Werner Geiß

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news-7433 Fri, 02 Oct 2020 11:52:20 +0200 Verkehrswende geht anders - Ausbau der A49 durch den Dannenröder Wald stoppen! https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrswende-geht-anders-ausbau-der-a49-durch-den-dannenroeder-wald-stoppen/ Berlin/Frankfurt am Main, 2.10.2020. Der umstrittene Ausbau der A 49 wurde bereits in den 1930er Jahren geplant. Die Trasse soll die Städte Gießen und Kassel parallel zur bestehenden Autobahn A5/A7 verbinden und führt mitten durch den Dannenröder Wald. Dieser ist Teil eines geschützten Flora-Fauna-Habitats und versorgt die Region Mittelhessen mit Trinkwasser bis ins 90 km entfernte Frankfurt. Der VCD Landesverband Hessen und der Bundesverband kritisieren die Pläne scharf.

Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende: „Die Naturzerstörung und die Gefahr für das Trinkwasser stehen in keinem Verhältnis zum verkehrlichen Nutzen dieser Autobahn. Das sture Festhalten an Planungen aus dem letzten Jahrhundert ist auch angesichts der Herausforderungen des Klimaschutzes absurd. Wer neue Straßen baut, wird mehr Autoverkehr ernten. Und die Region ist bereits gut mit Autobahnen und Bundesstraßen erschlossen. Wir fordern den Bundesverkehrsminister auf, den Weiterbau der A49 zu stoppen.“

Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub VCD muss stattdessen der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Region vorangetrieben und der Dannenröder Wald als Natur- und Naherholungsgebiet gesichert werden. Sämtliche Planungen für den Fernstraßenbau bei der anstehenden Neuauflage der Bedarfspläne zum Bundesverkehrswegeplan 2030 gehören auf den Prüfstand.

Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher VCD: „An der A49 zeigt sich mal wieder, wie autozentriert Verkehrspolitik nach wie vor ist. So wird das nichts mit der Verkehrswende! Verkehrspolitische Entscheidungen müssen den Menschen und seine Gesundheit sowie Klima und Umwelt im Blick haben. Dafür braucht es einen übergeordneten Rechtsrahmen auf Bundesebene. Deshalb macht sich der VCD für ein Bundesmobilitätsgesetz stark, welches den Klima- und Umweltschutz, die Verkehrssicherheit, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und die gleichberechtigte Teilhabe aller am Verkehr als übergeordnete Ziele der gesamten Verkehrspolitik festlegt.“

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Mehr zum Bundesmobilitätsgesetz finden Sie auf: www.vcd.org/bundesmobilitaetsgesetz

 


Pressekontakt:
Heiko Nickel • politischer Geschäftsführer VCD Hessen • 0151 / 2015 3300 • landespolitik@vcd-hessen.de
Franziska Fischer, Pressesprecherin VCD • 0171 / 60 52 409 • presse@vcd.org
www.vcd.org Twitter: @VCDeV 

 

Video von vor Ort:
https://twitter.com/HeikoNickel/status/1310241378119626753?s=20

 

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-7376 Fri, 25 Sep 2020 12:55:37 +0200 Aber die Arbeitsplätze ... https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/aber-die-arbeitsplaetze/ Volkswirtschaftlich sinnvoll ist eine komplette Internalisierung externer Kosten, das ist Konsens unter Wirtschaftswissenschaftler*innen. Denn die versteckten Subventionen aus dem Verzicht der Belastung der Schadensverursacher führen zu den nun vorgefundenen, unerwünschten Ergebnissen. Die so subventionierten Wirtschaftszweige haben sich politisch gewollt über Jahrzehnte zu Lasten einer gesamtwirtschaftlich wünschenswerten Situation überdurchschnittlich gut entwickelt. Das drückt sich dann naturgemäß auch in der Zahl der Arbeitsplätze in den subventionierten Unternehmen aus.

Korrigiert man diese Fehlentwicklung nun durch eine Internalisierung dieser externen Kosten, dann führt dies natürlich zu anderen Kostenstrukturen in den bislang subventionierten Unternehmen, zu einer verminderten Wettbewerbsfähigkeit, zu geringeren Gewinnen und natürlich auch zu einem Abbau von Arbeitsplätzen.

Nun sollte es ja eigentlich Aufgabe der Wirtschaftspolitik sein, wirtschaftliche Fehlentwicklungen zu korrigieren. Aber wir subventionieren weiter die Automobilindustrie.

Und genau jetzt kommt dann das Argument “Aber die Arbeitsplätze ...” - vor allem, wenn andere Argumente nicht mehr greifen.

Deutschland ein Autoland? Nicht was die Arbeitsplätze angeht. Weniger als 2,5% der deutschen Arbeitnehmerschaft sind der Automobilindustrie zuzurechnen, mehr als 3-mal so viele Menschen beschäftigt allein der deutsche Tourismus.

Die Marktwirtschaft als Organisationsform zur optimalen Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistung ist auf Effizienz und Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Die deutsche Volkswirtschaft und damit auch der Arbeitsmarkt haben über die Jahre massive Strukturveränderungen erfahren, z.B. durch die Globalisierung und die damit einhergehende Verlagerung von Industrieproduktion ins Ausland. Auch der technische Fortschritt führt immer schneller zu Strukturveränderungen. So wird z.B. auch die E-Mobilität natürlich zu Strukturveränderungen führen und im Ergebnis vermutlich in etlichen Unternehmen Arbeitsplätze kosten. Das Auto hat vor 100 Jahren aber auch Arbeitsplätze in der Pferdezucht und Droschkenproduktion gekostet, hat dies das Auto aufgehalten?

Generell kommen Marktwirtschaften wie die deutsche gut mit Veränderungen zurecht, ein Hauptproblem ist nach wie vor der Fachkräftemangel. Wenn nun aber die Kurse der Aktien einzelner, aber bedeutender Unternehmen der deutschen Mobilitätswirtschaft schon seit Jahren fallen, ist das nicht ein Indiz dafür, dass das Management dieser Unternehmen Strukturveränderungen und Marktverschiebungen nicht rechtzeitig erkannt und adäquat darauf reagiert hat? Reduziert eine weitere Subventionierung dann nicht den Anpassungsdruck und und verlängert den unausweichlichen Anpassungsprozess?

Vollbeschäftigung ist eines der Hauptziele der Wirtschaftspolitik. Aber es gehört zum Wesen der Marktwirtschaft, dass nicht wettbewerbsfähige Unternehmen aus dem Markt ausscheiden oder ihre Bedeutung reduziert wird, hier sei an IBM oder Nokia erinnert, die auch als ehemalige Marktführer Entwicklungen schlicht verschlafen haben. Und wenn bedeutende Unternehmen (geleitet durch deren Management) zusätzlich durch Betrug und intensive Bemühungen zur Steuervermeidung auffallen, dann ist das fortgesetzte Betteln nach weiterer Subventionierung mit dem vorgeschobenen Argument “Aber die Arbeitsplätze ...” einfach nur peinlich.

Wollte die Wirtschaftspolitik wirklich die Beschäftigung fördern, dann hätte sie z.B. verhindert, dass im Bereich der erneuerbaren Energien inzwischen ca. 100.000 Arbeitsplätze weggefallen sind, u.a. weil die aktuelle Anwendung des EEG erneuerbare Energien eher verhindert als fördert und so z.B. der Zubau bei der Windenergie zwischenzeitlich fast zum Erliegen gekommen ist. Die “Erneuerbaren” sind aber nun mal eine wichtige Voraussetzung für die E-Mobilität egal in welcher Form. Stattdessen wird ein als “Kohleausstiegsgesetz” bezeichnetes Kohleverlängerungsgesetz beschlossen, mit dem u.a. die volkswirtschaftlich völlig unbedeutende Zahl von weniger als 25.000 Arbeitsplätzen bei Förderung und Verstromung von Braunkohle massiv subvenioniert wird. Volkswirtschaftlich sinnvolles Handeln sieht anders aus.

Insofern führt der VCD keinen „Krieg gegen das Auto“, sondern fordert schlicht eine Wirtschaftspolitik, die sich nicht mit Subventionen gegen sinnvolle und dringend notwendige Strukturveränderungen stemmt. Es sollte in die Zukunft investiert werden – auch damit völkerrechtlich verbindliche Zusagen in Bezug auf den Klimawandel noch realisiert werden können.    
 

Autor:
Wolfgang Sprick
Vorstand VCD Hessen

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news-7374 Thu, 24 Sep 2020 10:22:35 +0200 ParkingDay in Frankfurt https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/parkingday-in-frankfurt/ Der ParkingDay fand dieses Jahr am 19.09. erneut in der Tögesgasse in Frankfurt statt. Bei herrlichem Wetter wurde eine Vielzahl von Parkplätzen in Beschlag genommen. Mit dabei waren der adfc Frankfurt, GREENPEACE Frankfurt, Transition Town Frankfurt, BUND, Radentscheid Frankfurt, Fuss e.V., spielkultur Frankfurt, PEOPLE FOR FUTURE FFM und die Stadtbücherei Frankfurt. Dieses Jahr ergänzte der VCD die Aktion zum ersten Mal mit einer 12qmKULTUR Fläche. Drei lokale Musikgruppen sorgten für gute Stimmung und brachten die Straße zum Tanzen.

mehr zur Veranstaltung 12qmKULTUR

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news-7352 Thu, 17 Sep 2020 15:04:51 +0200 Parking Day, Kidical Mass, neue Mitglieder im VCD-Vorstand https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/parking-day-kidical-mass-neue-mitglieder-im-vcd-vorstand/
Parking Day in der Liebfrauenstraße am 19. September

Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche finden wieder dezentral an vielen Orten Aktionen statt, die auf eine Veränderung im Mobilitätsverhalten und eine bessere Nutzung des öffentlichen Raums aufmerksam machen. Eine Aktion ist der Parking Day bei dem es darum geht, Parkplätze in Grünflächen, Raum für Begegnung und Kultur umzuwandeln.

Dieses Jahr organisieren wir in der Liebfrauenstraße am Samstag, 19. September ab 11:00 Uhr auf Höhe der Michaeliskirche eine Spielstraße um Kindern die Möglichkeit zu geben angstfrei und ungestört vor der eigenen Haustüre zu spielen. Das Spielmobil ist auch vor Ort.

Wir organisieren den Parking Day zusammen mit Extinction Rebellion. Sei dabei!

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Kidical Mass am 20. September

Deutschlandweit steigen Kinder und Erwachsene aufs Rad. In Darmstadt wird die Kidical Mass am Sonntag, 20. September ihre Runde durch Darmstadt ziehen. Treffpunkt: 15:30 Uhr auf dem Karolinenplatz, 16:00 Uhr ist Abfahrt.

Seid dabei und demonstriert für eine sichere Stadt für Jung und Alt. Kommt alle und habt Spaß.

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Neue Mitglieder im Vorstand VCD-Darmstadt-Dieburg

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand des VCD-Kreisverbandes für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Die Mitglieder bestätigten Sabine Crook als Vorsitzende und wählten Jörn Strüber neu zum stellvertretenden Vorsitzenden. David Grünewald wurde als Schatzmeister bestätigt. Als weitere Vorstände wählte die Versammlung Stephan Voeth und Thomas Kolb. Kolb gehört dem VCD-Vorstand zum ersten Mal an.

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Neue Radabstellplätze am Darmstädter Stadion

An der Böllenfalltorhalle gibt es in Zukunft 170 neue Radabstellplätze für Fahrräder. Diese können sowohl bei Fußballspielen im Stadion, als auch beim privaten Sport in der Böllenfalltorhalle genutzt werden. Sie stehen außerhalb der Fluchtwege und stehen daher nun dauerhaft zur Verfügung.


Lastenradförderung

Anfang August gab die hessische Landesregierung bekannt 900.000 € Förderung für den Kauf eines Lastenrades auszuschütten. Pro Rad gab es maximal 1000 €. Wie zu erwarten war der Zuspruch sehr groß und innerhalb von 4 Wochen waren mehr als 1000 Anträge beim Umweltministerium eingegangen. Nun heißt es aber nicht verzagen und traurig sein, denn im nächsten Haushalt sollen wieder Gelder für eine Lastenradförderung eingestellt werden. Daher am Besten gleich zum Händler gehen und sich kundig machen, um dann fix reagieren zu können.

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Rückblick Bikenight

Am 6. September fand die 10. Bikenight in Frankfurt statt. Eine friedliche Fahrraddemonstration mit festgelegter Route durch Frankfurt für eine Verkehrswende und mehr Klimaschutz. Dieses Mal etwas kürzer als sonst wegen Covid-19, aber ebenso schön. Wir sind vom Darmstädter Markplatz mit 14 Leuten über den Radschnellweg nach Frankfurt um dann am Mainufer auf die anderen 2000 Radler zu treffen. Nach der ca. 2-stündigen Tour haben wir uns noch mit einer Pizza gestärkt um dann wieder nach Darmstadt gemeinsam zu radeln. Die nächste Bikenight findet wahrscheinlich Ende August 2021 statt.

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Radwegenetzanalyse und –planung in Griesheim

Am 10. September lud die Stadt Griesheim zum 2. Workshop Radverkehr ein. Nach der Auftaktveranstaltung, dem 1. Workshop im März, zwei Radtouren und einer Online-Beteiligung im Sommer war dies der Abschluss der projektbezogenen Bürgerbeteiligung. Nach der Präsentation von Frau Katalin Saary vom Verkehrsplanungsbüro Mobilitätslösung wurden von Frau Saary, sowie dem Bürgermeister, Herrn Krebs-Wetzl und dem Mobilitätsbeauftragten, Herrn Spickermann Fragen beantwortet und Anregungen aufgenommen. Im November sollen die Ergebnisse den politischen Gremien vorgestellt werden.

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Mittendrin. Auf Zeit. Leben – Kinderhospiz-Fahrradkorso

Am 12. September fand der Kinder-Fahrradkorso des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) zugunsten Kindern, die an „lebensverkürzenden Krankheiten“ leiden, statt. Eine sehr ergreifende Fahrraddemonstration bei der 250 Menschen für einen guten Zweck durch Frankfurt radelten. Nach der Startkundgebung um 14 Uhr am Römer ging es knapp 11 km durch die Innenstadt. Nach mehreren Zwischenstopps kam der von Polizei, dem ASB und zahlreichen Helfern eskortierte Korso gute zwei Stunden später zur Abschlusskundgebung wieder am Römer ein. Bei strahlendem Sonnenschein konnten schwerstkranke Kinder einen schönen Tag genießen.


Verkehrswende-Jobs

Bring die Verkehrswende voran! Es gibt wieder interessante Stellen zu besetzen.

Hessen Mobil, Standort Darmstadt

Stadt Darmstadt

VCD-Bundesgeschäftsstelle


Nächstes Treffen

In der Zwischenzeit kannst du uns gerne jederzeit an vorstand@vcd-darmstadt.org Anregungen, Kritik und Hinweise auf wichtige Mobilitätsthemen in der Region schicken! Außerdem kannst du uns auf Twitter folgen, um nichts zu verpassen.

Euer Vorstand

Sabine, Jörn, David, Stephan und Thomas

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