VCD Hessen Nachrichten http://hessen.vcd.org de_DE VCD Hessen Wed, 27 May 2020 08:40:48 +0200 Wed, 27 May 2020 08:40:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-6750 Mon, 18 May 2020 16:05:00 +0200 Bundesweiter Aktionstag „Pop-Up Bike-Lanes“ https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/bundesweiter-aktionstag-pop-up-bike-lanes/ Deshalb beteiligt sich der VCD zusammen mit vielen anderen Gruppen an dem von Greenpeace ins Leben gerufenen  Aktionstag „Pop-Up Bike-Lanes“.

Popup-Termine am 23.05.2020:
Offenbach: 10:00 Uhr, Waldstr. / Marienstr
Wiesbaden: 10:00 Uhr, Wilhelmstraße
Kassel: 11:00, Weserstraße 6
Darmstadt: 12:00, Rheinstraße Hausnummer 82 / Haltestelle Berliner Allee
Frankfurt: 14:00 Uhr, Messe / Hammering-Man

Seid dabei und macht mit!

Euer VCD Hessen

Weitere Infos zum Projekt: strasse-zurueckerobern.de/

Der Aktionstag Pop-Up Radwege wird von einem breiten (und im jeweiligen Ort variirenden)  Bündnis getragen: Greenpeace, VCD, adfc, BUND, FUSS e.V., Radentscheide Darmstadt – Frankfurt – Kassel, TransitionTown, Fridays for Future u.v.a..

 

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news-6747 Sun, 17 May 2020 13:56:09 +0200 „Radentscheid-Offenbach“ am Start https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/radentscheid-offenbach-am-start/ Die Initiative Radentscheid sammelt dafür unterschiedliche Meinungen, um einen Bürgerentscheid - ähnlich wie andernorts - vorzubereiten und durchzuführen: www.radentscheid-offenbach.de.

Nach Auffassung der Diskussionsteilnehmer*innen soll damit erreicht werden, dass in Offenbach Rahmenbedingungen hergestellt werden, um mehr Verkehrsteilnehmer*innen zum Umsteigen auf das Fahrrad und den ÖPNV zu ermutigen. Das heißt, „es soll wieder Lust machen, angstfrei stärker das Rad für Freizeit und Beruf zu nutzen“. Doch dafür „müssen“, so die Organisatoren, „die Voraussetzungen stimmen“. Als Beispiele werden von ihnen der Ausbau sicherer Radwege, eine stadtweit ausreichende Zahl an Abstellplätzen für Fahrräder sowie die Berücksichtigung von zu förderndem Radverkehr bei allen privaten und öffentlichen Bautätigkeiten in den Bereichen Wohnen und Gewerbe genannt.

Damit die Ziele der ersten Überlegungen umgesetzt werden, wird im Moment von der „Initiative Radentscheid“ transparent mit einer „Mängelmelder-Plattform“ Bilanz gezogen, wo Versäumnisse der örtlichen Verkehrspolitiker und Stadtplaner liegen und wo es im Straßenraum Verbesserungsbedarfe gibt. Die bisherigen Diskussionen sollen in einen Forderungskatalog der Offenbacher münden, der mit ausreichend gesammelten Unterschriften in einem von der städtischen Verwaltung zu erarbeitenden Mobilitätskonzept zu berücksichtigen ist. Die in ihm festgelegten Leitlinien wären dann rechtlich bindend und zukünftig bei allen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen.

Ermutigt werden die Initiatoren von im Moment 34 in ganz Deutschland durchgeführten Radentscheiden. Jetzt ist also überparteiliches Engagement von Offenbacher*innen für die Entwicklung des Forderungskatalogs, die Durchführung von unterschiedlichen Aktionen und das Sammeln von Unterschriften gefordert. Alle Interessierten können sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: mitmachen@radentscheid-offenbach.de.

 

Twitter: @radentscheidOF

Facebook: https://www.facebook.com/RadentscheidOffenbach/

Website: www.radentscheid-offenbach.de 

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news-6716 Mon, 11 May 2020 17:13:04 +0200 Neues Projekt zur klimaverträglichen Mobilität in Wohnquartieren https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/neues-projekt-zur-klimavertraeglichen-mobilitaet-in-wohnquartieren/ Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium seit dem 1. Mai 2020 das Projekt „Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität“ des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD).

Damit können wir die sehr erfolgreiche Arbeit von „Wohnen leitet Mobilität“ weiterführen und  ausweiten.
Das Rhein-Main-Gebiet ist schon seit drei Jahren eine der Projektregionen. Der VCD Regionalkoordinator Eric Kruzycki initiierte zahlreiche Konferenzen gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und Mobilitätsdienstleistern, sowie mit Vertretern der Kommunen und des Landes Hessen.
Durch die Kooperation von kommunalen und gewerblichen Akteuren konnten vorbildliche Wohnquartiere bezüglich nachhaltiger Mobilität voran gebracht werden.

Weitere Informationen:
womo.vcd.org

Kontakt:
Eric Kruzycki
Regionalkoordinator Rhein-Main
Fon 0176/56 98 92 65
eric.kruzycki@vcd.org

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news-6691 Thu, 07 May 2020 06:55:35 +0200 VCD Gießen fordert umfassendes Konzept für Schulwege in Corona-Zeiten https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-giessen-fordert-umfassendes-konzept-fuer-schulwege-in-corona-zeiten/ Anlässlich der am 18. Mai anstehenden Wiederöffnung der Schulen für fast alle Schülerinnen und Schülern ruft der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf, für den Schulweg auf Eltern-Taxis zu verzichten und neben Bus und Bahn vor allem das Rad und die eigenen Füße zu nutzen. Der Landkreis Gießen habe hier dankenswerterweise schon eine eigene Initiative gestartet und werbe zusammen mit den Schulen im Kreis für eine umweltbewusste Mobilität auch in Corona-Zeiten. Für den Kreisverband des VCD sei es nun höchste Zeit, dass die Stadt Gießen nachziehe und ein umfassendes Konzept vorstelle, wie die Schulwege zu den städtischen Schulen sicher und bequem auch per Fahrrad zurückgelegt werden können. Für den VCD seien hier mehrere Elemente ausschlaggebend: Fehlende Fahrradwege sollten durch temporäre Sperrungen von Spuren oder Parkstreifen zu temporären Radwegen, sogenannten „Pop-Up-Bike-Lanes“, umgewandelt werden. Beispielhaft nannte Kreisvorstand Patrik Jacob die Grünberger Straße zwischen Moltkestraße und Ludwigsplatz, den Wiesecker Weg zwischen Dürerstraße und Ludwig-Richter-Straße oder die Ludwigstraße bergauf zwischen Riegelpfad und Leihgesterner Weg. Der Radweg in der Frankfurter Straße stadteinwärts werde gemäß städtischer Ankündigung dankenswerter Weise gerade rechtzeitig fertig.

Neben diesen Verbesserungen in der Infrastruktur seien für den VCD aber auch weitere Maßnahmen sinnvoll. Zur Steigerung der Akzeptanz des Verkehrsmittels Fahrrad könne z.B. das gemeinsame Fahren in organisierten Gruppen, z.B. von den Stadtteilen in die Innenstadtschulen, helfen. Zudem müsse die Sicherheit im Schulumfeld erhöht werden. Die längst angekündigten und seit anderthalb Jahren überfälligen Beschränkungen auf Tempo 30 vor allen Schulen seien umgehend einzurichten, an neuralgischen Punkten (z.B. Querung Wißmarer Weg in Höhe Rübsamen-Steg, Querung Bismarckstraße vor Liebigschule) sollten Straßenquerungen gesichert werden. Insbesondere im Schulumfeld sollten die Gehwege von parkenden Autos freigehalten, aber auch Halte- und Parkverbote für Eltern-Taxis oder auch temporäre Sperrungen von Straßenteilen in Betracht gezogen werden. Verkehrsverstöße sollten durch vermehrte Kontrollen geahndet werden. Schulhöfe müssten für die notwendigen Abstandsregelungen auch den Schülerinnen und Schülern zu Verfügung stehen und nicht als Parkplätze zweckentfremdet werden.

Wichtig sei auch, das Radfahren und zu-Fuß-Gehen als gesunde Alternative durch Politik und Schulleitungen aktiv zu bewerben sowie endlich auch die Schulwegpläne im Internet zur Verfügung zu stellen. Mit dem Landkreis und den Umlandkommunen sollten die Konzepte abgestimmt und auch für die zahlreichen Kreisschüler passende Lösungen angeboten werden. Der VCD gehe davon aus, dass die Stadtwerke spätestens zum 18. Mai wieder zum regulären Busfahrplan an Schultagen zurückkehren und alle Busse im Einsatz haben, um so viel Platz wie möglich anzubieten. Die Busse ins Umland fahren bereits seit der letzten Woche nach dem üblichen Schulfahrplan.
 

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news-6613 Sun, 03 May 2020 22:03:39 +0200 Als Gruppe mit dem Fahrrad auf Tour - trotz Kontaktbeschränkung https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/als-gruppe-mit-dem-fahrrad-auf-tour-trotz-kontaktbeschraenkung/ Notwendig ist ein Betreuer, also eine Lehrerin oder ein Lehrer, ein Jugendgruppenleiter oder eine Trainerin oder die Eltern, die als „Teamchef“ ein paar Aufgaben übernehmen und die Gruppe auf der Internetseite www.klima-tour.de anmelden müssen.

Ist das passiert, ab aufs Rad, jeden erradelten Kilometer aufschreiben und die Kilometer der gesamten Gruppe in regelmäßigen Abständen zusammenrechen. Der Teamchef gibt diese dann bei der Kilometereingabe auf der Homepage ein. So kann jedes Gruppenmitglied die Kontaktbeschränkungen beachten, alleine radeln, und trotzdem gemeinsam mit der Gruppe gewinnen.

Auf einer 2.641 Kilometer langen virtuellen Tour durch Deutschland geht es Stück für Stück voran. Und keine Angst! Wenn nur 15 Teilnehmer mit einem einfachen Schul- oder Freizeitweg von 2 Kilometern teilnehmen, ist das Ziel in etwa neun Wochen erreicht – Zeit ist genug, bis Ende August 2020.

Je mehr Wege mit dem Fahrrad zurücklegt werden, desto schneller geht es voran und desto mehr CO2 wird eingespart. An elf Stationen in Deutschland wird Halt gemacht. Dort erwartet alle ein lustiges und informatives Quiz zum Fahrradfahren und Klimaschützen. An vielen Stationen warten auch Mitmachaktionen, mit der Chance, tolle Preise zu gewinnen.
Wenn die kompletten 2.641 Kilometer der Hauptroute durch Deutschland erradelt und die Quizfragen an den Stationen beantwortet wurden, ist die Teilnahme an der Verlosung für den Hauptpreis gesichert.

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news-6594 Tue, 28 Apr 2020 16:41:27 +0200 Zufußgehen gefährdet Ihre Gesundheit https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/zufussgehen-gefaehrdet-ihre-gesundheit/ Abstand sollen wir in den Zeiten der Pandemie halten. Doch was auf vielen Gehwegen in normalen Zeiten schon schwierig ist, wird nun zur Unmöglichkeit.

„Gehwege werden teilweise bis auf einen schmalen Rest zugeparkt und keine Ordnungskraft weit und breit kümmert sich darum“ , beklagt Manfred Bernard vom FUSS e. V. die Situation. "Die Menschen müssen auf die Straße ausweichen und sich, von den Autofahrern angetrieben, wieder den Weg zurück auf den Gehweg suchen oder auf den gebotenen Mindestabstand verzichten und sich auf dem schmalen Gehweg am Gegenüber vorbeiquetschen."

„Wenn kein Personal für die Kontrollen da ist, muss in engen Straßen mit schmalen Gehwegen auf einer Seite der Straße das Parken verboten und dort ein ausreichend breiter Gehweg durch die Absperrung mit Baken und Zäunen gesichert werden“, fordert deshalb Mathias Biemann vom Verkehrsclub Deutschland. Das wäre eine konsequente Regelung zugunsten der allgemeinen Gesundheit.

Alternativ könnten die Straßen, wenn sie für den Durchgangsverkehr nicht von Bedeutung sind, aber auch in einen verkehrsberuhigten Bereich, umgangssprachlich Wohn- oder Spielstraße, umgewandelt werden, schlägt der Verkehrsclub vor. Dort müssen Autofahrer und Radfahrer dann im Schritttempo fahren und Fußgänger auf der Fahrbahn akzeptieren. Die Fußgänger wiederum, dürfen den Verkehr nicht unnötig behindern. „Damit ginge kein Parkplatz verloren und auch Fußgänger, die mit Kinderwagen, Gehhilfen oder einem Rollstuhl unterwegs sind, könnten mit dem gebotenen Abstand aneinander vorbeikommen“, erklärt Biemann.

Das sind Lösungen, die auch nach der Pandemie beibehalten werden könnten, um die miserable Situation der Fußgänger in solchen Straßen zu verbessern. Um sie schnell umzusetzen, schlägt er vor, die Einmündungen dieser Straßen zuerst einmal mit den bei Straßenbaustellen üblichen Absperrungen zu verengen und, im Sinne der gegenseitigen Rücksichtnahme, auf die Benutzung der Fahrbahn durch Fußgänger hinzuweisen. Dafür notwendige Absperrungen und Schilder gebe es wegen der vielen ausgefallenen Veranstaltungen bei den Bauhöfen und den kommerziellen Verleihern in ausreichender Anzahl.

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news-6542 Mon, 13 Apr 2020 19:56:11 +0200 Petition für autofreien Mainkai https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/petition-fuer-autofreien-mainkai/ Seitdem opponieren aber auch Bürger, vornehmlich aus Sachsenhausen, dagegen, weil sie überzeugt sind, dass nun deutlich mehr Verkehr durch ihren Stadtteil fließt. Das ist umstritten und eine Verkehrszählung im März 2020 sollte objektive Zahlen liefern, zum Vergleich mit einer Zählung aus dem März 2018, als der Autoverkehr sich noch ungehindert über den Mainkai schob.

Die Verkehrszählung im März fand nicht statt. Aufgrund des geringen Verkehrs durch die Corona-Pandemie wäre sie nicht repräsentativ gewesen. Die Koalition aus CDU, Grünen und SPD ist sich über das weitere Vorgehen uneinig. Der Mainkai soll ab dem 1. September 2020 deshalb wieder von Autos befahren werden. Das erinnert an das Vorgehen, das 2018 beim Modellversuch Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen zu beobachten war. Damals wurde, trotz der positiven Ergebnisse der Temporeduzierung, die Einführung von Tempo 30 nicht umgesetzt, weil die Koalition sich nicht einigen konnte. Nur dort, wo Anwohner sich trotz des negativen Beschlusses weiter für Tempo 30 auf Hauptstraßen eingesetzt haben, kam es doch noch dazu.

Damit der Mainkai auch nach dem 1. September 2020 autofrei bleibt, haben Anwohner deshalb eine Petition an die Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main gestartet: http://chng.it/rLL6hwfmXm

Nutzen Sie diesen Link, lesen Sie die Petition und entscheiden Sie, ob der Mainkai auch in Zukunft als Erholungs- und Freizeitfläche zur Verfügung stehen, oder für den Autoverkehr freigegeben werden soll.

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news-6490 Thu, 19 Mar 2020 23:14:10 +0100 Jahreshauptversammlung, Regionaler Nahverkehrsplan, Straßenfest und Landesmitgliederversammlung https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/jahreshauptversammlung-regionaler-nahverkehrsplan-strassenfest-und-landesmitgliederversammlung/ Jahreshauptversammlung verschoben, neuer Termin: Dienstag, 1. September 2020

Eigentlich wollten wir unsere Jahreshauptversammlung zum Beginn des Jahres veranstalten. Weil das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 verschärfte Regelungen für Versammlungen mit sich bringt, wollen wir die Gesundheit der VCD-Mitglieder und ihrer Angehörigen, Freund*innen und Kolleg*innen keinesfalls gefährden.

Deshalb werden wir die Jahreshauptversammlung erst am Dienstag, 1. September 2020 ab 19:30 Uhr in der Holzhofallee 21, 64295 Darmstadt in den Räumen von CoWo 21 abhalten. Die offizielle Einladung mit Tagesordnung erfolgt gem. § 7 Abs. 2 unserer Satzung über die Mitgliederzeitschrift. Dies ist dann die Ausgabe 1/2020 des Magazins Kettenblatt, die wir Mitte Mai in Zusammenarbeit mit dem ADFC an alle VCD-Mitglieder verschicken.

Anträge an die Mitgliederversammlung werden bis zwei Wochen vor der Versammlung am besten an vorstand@vcd-darmstadt.org gesendet. Wir sammeln sie transparent auf der Website des Kreisverbands.


Stellungnahme zum Regionalen Nahverkehrsplan

Zusammen mit Aktiven aus der VCD-Kreisverbänden im RMV-Gebiet bereiten gerade eine Stellungnahme zum regionalen Nahverkehrsplan (RNVP) vor. Wir machen uns für mehr Angebote mit Bahn und Bus stark: günstigere und einfache Tarife, ein dichtes Angebot in Stadt und Land, attraktive Haltestellen, ein gut ausgebautes und voll elektrifiziertes Schienennetz sowie moderne Fahrzeuge sind der Schlüssel für einen guten Nahverkehr, den wir dringend für die Verkehrswende und den Klimaschutz brauchen.

Wer sich den Beratungen anschließen will, ist herzlich zur Webkonferenz am Samstag, 21. März 2020 um 11:00 Uhr eingeladen.


Straßenfest geplant

Sobald die aktuellen Beschränkungen auf Grund des neuartigen Coronavirus aufgehoben sind, wollen wir wieder auf der Straße aktiv werden. Dazu planen wir aktuell eine größere Veranstaltung mit vielen Verbänden und Gruppen. Wir suchen engagierte Helfer*innen und Kontakte für ein breites Bündnis.

Du möchtest uns am Tag oder vorher tatkräftig unterstützen? Melde dich bitte unter kontakt@vcd-darmstadt.org mit dem Betreff „Straßenfest“.


Stellenausschreibungen

Der VCD schreibt derzeit mehrere Stellen im Rahmen des bundesweiten Netzwerk Wohnen und Mobilität aus:

Für die Verkehrswende werden weiterhin gute Köpfe gebraucht. Die Stadt Darmstadt sucht derzeit:

Auch bei der HEAG mobilo sind Stellen frei, um Busse und Straßenbahnen in Betrieb zu halten:

Für das freie Lastenrad-Projekt Heinerbike werden in Darmstadt gesucht:

  • aktuell geöffnete Geschäfte, die ein online gebuchtes Lastenrad verleihen können
  • Patinnen und Paten, die sich einmal im Monat darum kümmern, das das Lastenrad zum nächsten Geschäft gebracht wird oder im Falle eines Schadens seinen Weg zum Reparaturbetrieb findet (es muss nicht selber geschraubt werden).

Beide Tätigkeiten werden mit einer Aufwandsentschädigung vergütet. Interessierte melden sich bitte unter info@heinerbike.de


Bericht von der Landesmitgliederversammlung

Am Samstag, 29. Februar 2020 waren wir auf der Landesmitgliederversammlung des VCD in Hessen. Es gab Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Fernbahntunnel in Frankfurt. Die Folien von Gerd-Dietrich Bolte (DB Netz) und Klaus Gietinger sowie eine Videoaufzeichnung sind online abrufbar.

Aus unserem Kreise wurde Stephan Voeth in den Landesvorstand des VCD gewählt. David Grünewald vertritt uns wieder auf der Bundesdelegiertenversammlung.


Nächstes Treffen

Im Moment finden wegen des neuartigen Coronavirus im gesamten VCD keine Treffen und Präsenzveranstaltungen statt. Anstelle des üblichen Termins am 1. Dienstag des Monats ist am Dienstag, 7. April 2020 ab 19:30 Uhr eine Webkonferenz geschaltet.

In der Zwischenzeit kannst du uns gerne jederzeit an vorstand@vcd-darmstadt.org Anregungen, Kritik und Hinweise auf wichtige Mobilitätsthemen in der Region schicken! Außerdem kannst du uns auf Twitter folgen, um nichts zu verpassen.

Euer Vorstand

Sabine, Felix, Stephan und David

 

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news-6004 Thu, 27 Feb 2020 13:01:11 +0100 Osttangente als Straßenbahn durch Offenbach https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/osttangente-als-strassenbahn-durch-offenbach/ "Eine Straßenbahn zwischen Offenbach und Frankfurt wäre ein wichtiger Beitrag zur Verbindung der beiden Großstädte", sagt Henning Kühl von der VCD Regionalgruppe Rhein-Main, " Zwischen Offenbach und Frankfurt gibt es die meisten Pendler im Rhein-Main-Gebiet". 

Auch die Überlegung, den Hauptbahnhof in Offenbach an das Straßenbahnnetz anzubinden und dem Bahnhof wieder mehr regionale Bedeutung zu geben, begrüßt der alternative Verkehrsclub: „Wir brauchen ein attraktives Nahverkehrsnetz, das die Kommunen im Umland direkt, also ohne Umweg über Frankfurt verbindet. Eine schnelle Straßenbahn von Neu-Isenburg über den Hauptbahnhof in Offenbach bis nach Bad Vilbel, als regionale Osttangente, wäre die perfekte Lösung dafür,“ findet Henning Kühl von der Offenbacher Gruppe des VCD. 

In Neu-Isenburg wäre es möglich diese "Regionaltangente Ost" mit der schon beschlossenen "Regionaltangente West" zu verbinden. Damit würde ein weiteres wichtiges Stück des vom VCD geforderten Schienenrings um Frankfurt entstehen. Durch Haltestellen in Fechenheim und Bad Vilbel könnten Verknüpfungen zur Nordmainischen S-Bahn sowie der S 6 geschaffen werden und damit neue interessante Anschlüsse und Pendlerverbindungen entstehen. Auch die Verknüpfung mit der von Offenbach gewünschten Südtangente, mit Halt am dortigen Hauptbahnhof, wäre gegeben. 

„Die Straßenbahn nach Frankfurt wäre damit nicht überflüssig, denn die hohe Zahl der Pendler aus Offenbach rechtfertigt eine parallel zur S-Bahn verlaufende Strecke“ ist Mathias Biemann vom VCD aus Frankfurt überzeugt. Auch könnte die von Frankfurt kommende Linie in Offenbach verlängert werden, um die schon heute bis an die Maximalgrenze ausgereizte Busverbindung aus der Innenstadt in Richtung Bürgel zu entlasten. Der Verkehrsclub hat die Strecken in ihrem Verlauf betrachtet und hält die Linienführung für technisch und wirtschaftlich umsetzbar.

Die Darstellung des Streckenverlaufs finden Sie hier: https://hidrive.ionos.com/lnk/COBJjtM7

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news-5781 Wed, 26 Feb 2020 08:00:00 +0100 Podiumsdiskussion zum Schienenknoten Frankfurt und Landesmitgliederversammlung des VCD Hessen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/podiumsdiskussion-zum-schienenknoten-frankfurt-und-landesmitgliederversammlung-des-vcd-hessen/ Die Vorträge von Gerd-Dietrich Bolte und Klaus Gietinger sowie die Podiumsdiskussion wurden gefilmt vom Social Tech e.V..

Hier geht’s zu den drei Videos,

zum Programm, den Folien der Vortragenden und weiteren Infos

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news-5998 Tue, 25 Feb 2020 21:08:36 +0100 Stellungnahme des VCD Hessen zur Reaktivierung von Bahnstrecken in Hessen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/stellungnahme-des-vcd-hessen-zur-reaktivierung-von-bahnstrecken-in-hessen/ Der VCD Hessen begrüßt die neue Wertschätzung der Eisenbahn als klimafreundlichen Verkehrsträger und die damit verbundene Offenheit für die Reaktivierung von Bahnstrecken und die Neueinrichtungen von Schieneninfrastruktur.

Wir halten dabei die Betonung des ländlichen Raumes für wichtig - die Bahn muss wieder in die Fläche zurück! Aus sogenannten Entleerungsgebieten können wieder attraktive Lebensräume werden, in denen man nicht mehr vom Auto abhängig ist.

Das gelingt nur mit einer mutigen Reaktivierungsoffensive, die nicht bei einigen Leuchtturmprojekten Halt macht.

Um das zu erreichen, brauchen wir ein transparentes, nachvollziehbares Bewertungsverfahren für Reaktivierungen und Neubauten. Ein daraus entstehendes Ranking von Kandidaten muss laufend aktualisiert werden, wenn aus Erfahrungen neue Erkenntnisse erwachsen.

Dabei sollten Maßnahmen für erste aussichtsreiche Kandidaten auch zur Gewinnung von Erfahrung schnell in Angriff genommen werden. Es scheint uns wichtig zu sein, die weitere Planung iterativ anhand eines Rankings vorzunehmen, das sich im Zeitablauf durch veränderte Vorgaben, gewonnene Erfahrungen auch hinsichtlich der Bewertungsmethodik und sich ändernde Strukturdaten durchaus ändern kann.

Wir fordern daher das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf,

  • einen Vorschlag für die Bewertungsmethodik vorzulegen und
  • eine Liste mit den erfolgversprechendsten Reaktivierungskandidaten und
  • bis Ende 2020 eine bewertete Liste mit weiteren Reaktivierungskandidaten vorzulegen.

Jede Reaktivierung muss von Anfang an durch den regional zuständigen Aufgabenträger für den ÖPNV durch die Planung von Buszubringerverkehren, aber auch mit neuen Mobilitätskonzepten wie insbesondere On-Demand-Verkehre für den ländlichen Raum begleitet werden.

Wir fordern aber auch: Wo Reaktivierung und Neubau erkennbar keinen Sinn ergeben, da muss es einen Busverkehr mit einem vergleichbaren Anspruch an Verfügbarkeit und Qualität geben. In der Schweiz kann man noch das entlegenste, touristisch uninteressante Bergdorf stündlich per (Klein-) Bus erreichen, natürlich in den Taktfahrplan und in ein landesweites Tarifsystem integriert. Zwei Schulbusfahrten am Tag für die sogenannten „Zwangskunden“ (Verkehrsteilnehmer ohne Führerschein oder Auto) sind einfach nicht akzeptabel.

 

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news-5874 Wed, 29 Jan 2020 21:24:27 +0100 Pressemitteilung: Radwege endlich instand setzen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-radwege-endlich-instand-setzen/ Im Schwalmtal gibt es einen weitgehend gut befahrbaren hessischen Fernradweg, den R4. Eine Ausnahme bildet ein etwa 700 Meter langes Stück im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens bei Heidelbach. Hier führt der offiziell ausgezeichnete Radweg über einen völlig unbefestigten Feldweg, der tiefe Spurrillen aufweist, die von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen hervorgerufen wurden. „Ich radle mit meiner Feierabend-Radgruppe oft den Schwalmradweg entlang. Bei trockenem Wetter macht uns der lose Schotter zu schaffen, bei schlechtem Wetter ist der Weg durch die vielen Pfützen quasi unbefahrbar. Oft weichen dann Mitglieder der Gruppe auf die benachbarte Landesstraße 3156 aus, die stark befahren ist. Das ist meiner Einschätzung nach gefährlich und ich bin immer heilfroh, wenn die Gruppe wieder zusammen auf dem offiziellen Radweg ist,“ erläutert Mirjam Kneußel vom Kreisverband Vogelsberg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC).

Wegen dieses untragbaren Zustands hatten sich die Mobilitäts- und Umweltclubs schon vor Jahren als Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule gewandt. Dieser verwies auf seinen Kollegen Andreas Schultheis in Schreckbach, weil der Radweg sich auf dem Gebiet dieser Gemeinde befindet. Auch in Schrecksbach war man offensichtlich zunächst bereit, die Radweg-Instandsetzung anzugehen. Denn jetzt konnte Bürgermeister Schultheis den Gemeindevertretern bereits über bereitstehende Fördermittel des Landes berichten, die 80 Prozent der Bausumme von rund 166 000 Euro abdecken.

„Das ist für eine kleine Gemeinde ein beachtlicher Betrag, der aber gut investiert wäre. Der Radweg wird sicher nach dem Ausbau noch deutlich mehr Radfahrer anziehen, als jetzt schon da sind,“ meint Philipp Balles vom BUND-Kreisverband. Außerdem sei die Radwegverbindung für die Alltagsradler aus Schreckbach und Heidelbach wichtig, beispielsweise um umweltfreundlich zur Arbeit in Alsfeld zu fahren.

Dass dieser Aufwand in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stehe, wie jetzt von den Gegnern des Ausbaus argumentiert wurde, können die Verbände deshalb nicht nachvollziehen. Ein gut ausgebauter Radweg ermöglicht in Verbindung mit gastronomischen Angeboten und Übernachtungsmöglichkeiten gerade in ländlichen Gebieten wirtschaftliche Perspektiven und eine Wertschöpfung, die auch der Gemeindekasse zugutekommt. Gerhard Kaminski vom VCD-Kreisverband verweist auf vergleichbare Radverkehrsförderungen entlang der oberen Lahn oder auch im Zusammenhang mit dem Vulkanexpress zum Hoherodskopf, der ein weit über die Region hinaus beliebtes Kombiangebot zur Fahrradtour mit Unterstützung durch den Bustransport biete. „Auf der Basis eines attraktiven Radwegs im Schwalmtal ließe sich auch hier über ein parallel laufendes Busangebot nachdenken, das die touristischen Initiativen im Rotkäppchenland umweltfreundlich, im Sinn eines ‚sanften Tourismus‘ mit denen im Vogelsberg verbinden könnte,“ so Kaminski.

Da die ablehnende Entscheidung in der Schrecksbacher Gemeindevertretung mit einem Patt von sechs zu sechs Stimmen erfolgte, hoffen die Verbände noch auf ein Überdenken der Entscheidung und eine Korrektur durch eine Abstimmung der Gemeindevertretung im Vollbesetzung. Und sie hoffen, dass die zugesagten Fördermittel dann noch bereitstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Mirjam Kneußel

(ADFC, Kreisverband Vogelsberg)

Philipp Balles

(BUND, Kreisverband Vogelsberg)

Gerhard Kaminski

(VCD, Kreisverband Vogelsberg-Wetterau)

Weitere Informationen:

Mirjam Kneußel: Tel.: 06631 – 74210.

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news-5721 Wed, 22 Jan 2020 17:03:00 +0100 Vorträge: Verkehr entsteht, wenn etwas verkehrt steht https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vortraege-verkehr-entsteht-wenn-etwas-verkehrt-steht/ Dazu referieren Dr. Martin Tschopp (Bundesamt für Raumentwicklung der Schweiz) und
Camillo Huber-Braun (Leiter Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden)  am 22. Januar 2020 um 18:30 Uhr in der Hochschule RheinMain, Campus Kurt-Schumacher-Ring 18
(Gebäude G Raum 102). Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos auf der Webseite der Hochschule RheinMain.

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news-5778 Fri, 17 Jan 2020 09:48:18 +0100 VCD wirft Stadt und Regierungspräsidium Untätigkeit beim Lärmschutz vor https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-wirft-stadt-und-regierungspraesidium-untaetigkeit-beim-laermschutz-vor/ Gießen, 17.1.2020

Der Verkehrsclub Deutschland wirft dem Regierungspräsidium und der Stadt Gießen Untätigkeit beim Schutz der Bevölkerung vor Verkehrslärm vor. Gemäß des aktuell durch das Regierungspräsidium aufgestellten Lärmaktionsplans sind allein in der Stadt Gießen 4.000 Personen[1] so hohem Lärm ausgesetzt, dass dringend gehandelt werden müsse. Die Zahl der Betroffenen sei dabei noch deutlich unterschätzt, da der Lärmaktionsplan in vielen Straßen von deutlich weniger Autos ausgeht, als dort wirklich fahren. So hat das Regierungspräsidium z.B. mitgeteilt, dass es von 14.047 Fahrzeugen pro Tag in der Grünberger Straße ausgegangen sei[2]. In Wirklichkeit seien dort aber nach Zählungen der Stadt Gießen bis zu 24.605 Kfz pro Tag unterwegs. Der VCD kritisiert, dass das Land Hessen die bei der Stadt vorliegenden Verkehrsdaten nicht zugrunde gelegt habe.

Aus Sicht des VCD sei es inakzeptabel, dass die Stadt Gießen lediglich Maßnahmen für den Gießener Ring vorgeschlagen habe, jedoch keine einzige Maßnahme für die innerstädtischen Hauptstraßen, bei denen sie selbst zuständig sei und bauliche Maßnahmen ergreifen oder Tempolimits auf den Weg bringen könne[3]. Dies sei besonders unverständlich, da die Stadt sogar wiederholt die Bürger aufgerufen habe, Vorschläge zu Lärmschutzmaßnahmen einzureichen[4]. Von dieser Möglichkeit hätten die Bürger auch reichlich Gebrauch gemacht. So wurde u.a. in der am stärksten vom Lärm geplagten Straße Gießens[5], der Grünberger Straße, Tempo 30 nachts oder auch ganztags gefordert. Die Stadt Gießen habe dies jedoch ohne triftigen Grund abgelehnt[6], obwohl Tempo 30 neben der Lärmreduzierung auch der Verkehrssicherheit für Radfahrende helfen würde. Besonders irritiert sei der VCD davon, dass die Stadt Gießen behaupte, in der Grünberger Straße lägen „keine Lärmbelästigungen (…) vor, welche eine Belastung über das normal zu erwartende Maß einer innerstädtischen Hauptverkehrsstraße hinaus erkennen lassen“. Und dies obwohl das RP Gießen nachgewiesen habe, dass in keiner Straße des Regierungsbezirks Gießen die Lärmkennziffer höher liege[7], so Gerhard Born für den VCD.

Ebenso wurde aus der Bevölkerung vorgeschlagen, am Anlagenring gemeinsame Bus-und Fahrradspuren (Umweltspuren) oder Radfahrstreifen anzulegen, was u. a. dazu führen würde, dass Autofahrer die linken Spuren nutzen und der Lärm an den Häuserfronten zurückgeht. Obwohl Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz erst jüngst wieder Radfahrstreifen am Anlagenring in Aussicht gestellt hat[8] und die Schaffung der Radspuren im Koalitionsvertrag fest verankert ist, habe eine Bürgeranfrage nun offenbart, dass die Stadtverwaltung genau diese Radfahrstreifen gegenüber dem Regierungspräsidium ausgeschlossen hat[9]. Aus Sicht des VCD führe hier die Verwaltung entweder ein Eigenleben oder der Magistrat breche bewusst die Versprechen, die er den Bürgern im Koalitionsvertrag gegeben hat.

Der VCD kritisiert aber auch das Land Hessen, denn dieses habe diverse Anregungen von Bürgern zum Lärmaktionsplan unterschlagen. Dabei ist das Regierungspräsidium Gießen als Behörde des Landes verpflichtet, alle Vorschläge aufzuführen, hierzu Stellungnahmen der zuständigen Behörden einzuholen[10] und diese im Plan aufzuführen. Dem VCD seien mehr als 15 Maßnahmenvorschläge bekannt, die im Rahmen der ersten Anhörung für das Stadtgebiet Gießen eingereicht, aber nicht im Entwurf aufgeführt wurden. Auch hier sei unklar, ob dies „versehentlich“ geschehen sei oder ob absichtsvoll Anregungen nicht aufgenommen wurden. Auffallend sei in jedem Fall, dass das Regierungspräsidium keine eigenen Vorschläge für Maßnahmen im Stadtgebiet Gießen gemacht habe, obwohl dies vorgesehen sei, wenn von Bürgern oder Kommunen keine oder nur unzureichende Maßnahmen vorgeschlagen werden. Dies alles deute darauf hin, dass das RP Gießen und die Stadt kein Interesse am Schutz der Bevölkerung vor Lärm habe und der Plan nur vorgelegt werde, weil die EU dies vorschreibe. Dass die Bevölkerung bereits in der Vergangenheit nicht gemäß den EU-Vorgaben beteiligt wurde, hat die EU zuletzt im Jahr 2017 kritisiert und daher ein EU-Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet[11].

Der VCD weist des weiteren darauf hin, dass viele andere Kommunen im Gießener Land ihre Bevölkerung aktiv vor Lärm schützen. Jeder, der die die B49[12], die L3481[13] oder die L3129[14] regelmäßig fährt, kenne nächtliche Tempolimits aus Lärmschutzgründen. Diese Tempolimits gebe es selbst in Kommunen mit CDU-Bürgermeister wie z. B. Linden, so dass der VCD verwundert ist, warum die Gießener Koalition aus SPD, CDU und Grünen sich gegen nächtliche Tempolimits ausspreche, die ihre Parteikollegen in Nachbarkommunen schon vor Jahren eingeführt haben.

Trotz dieser Missstände ruft der VCD alle Bürger auf, die unter Lärm an Hauptstraßen leiden, noch bis 21. Januar mit formlosem Schreiben Tempo 30 nachts oder auch ganztags beim Regierungspräsidium Gießen (laermaktionsplanung-strasse@rpgi.hessen.de) einzufordern. Die Stadtpolitik fordert der VCD auf, sich in den Ausschüssen mit dem Lärmproblem der Stadt auseinanderzusetzen und mindestens nachts überall dort Tempo 30 einzuführen, wo die Lärmgrenzwerte überschritten sind. Tempo 30 nachts sorge für ruhigen Schlaf und gesunde Bürger.

 


[1] Vgl. Abbildung 11 (Seite 69) des Entwurfs des Lärmaktionsplans des RP Gießen https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/2019_11_22_ENTWURF%20L%C3%A4rmaktionsplan%20Teilplan%20%20RPGI_BF.pdf

[2] Vgl: Antwort des RP Gießen „Zu Punkt 7“ https://fragdenstaat.de/anfrage/larmaktionsplan/442922/anhang/Anfragenach3Abs.1HUIG_geschwaerzt.pdf

[3] Vgl. Maßnahmenvorschläge der Stadt Gießen: https://fragdenstaat.de/anfrage/larmaktionsplan/442922/anhang/ManahmenGieengesamt.pdf

[4] Vgl. https://www.giessen.de/index.php?object=tx,2874.5&ModID=255&FID=2874.1671.1

[5] Vgl. S. 73 des Entwurfs des Lärmaktionsplans des RP Gießen https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/2019_11_22_ENTWURF%20L%C3%A4rmaktionsplan%20Teilplan%20%20RPGI_BF.pdf

[6] Vgl. Antwort des RP Gießen „Zu Punkt 4“

[7] Vgl. S. 73, S. 167, S.179 und S. 283 des Entwurfs des Lärmaktionsplans des RP Gießen https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/2019_11_22_ENTWURF%20L%C3%A4rmaktionsplan%20Teilplan%20%20RPGI_BF.pdf

[8] https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/grabe-bolzich-fuehle-mich-nicht-erschoepft-13376247.html

[9] Vgl. Antwort des RP Gießen „Zu Punkt 1“ https://fragdenstaat.de/anfrage/larmaktionsplan/442922/anhang/Anfragenach3Abs.1HUIG_geschwaerzt.pdf

[10] Vgl. Kapitel 5.7 des Verfahrenshandbuchs Lärmaktionsplanung https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/content-downloads/Verfahrenshandbuch_Laermaktionsplanung_Stra%C3%9Fenverkehr_bf%20%28002%29.pdf

[11] Vgl. https://ec.europa.eu/germany/news/20171004-vertragsverletzungsverfahren-beschluesse-zu-deutschland_de
www.thueringen.de/mam/th8/tlug/images/abt4/vertragsverletzungsverfahren_ul.pdf

[12] Z. B. Ortsdurchfahrt Reiskichen https://www.mapillary.com/map/im/TYvHB0kSwwcBNHCHX9J4mA, Ortsdurchfahrt Lindenstruth https://www.mapillary.com/map/im/jZu-0C3nUbGraMVeFiKlYg

[13] Z.B. Ortsdurchfahrt Laubach-Münster: https://www.mapillary.com/map/im/1kqkv4kknRs9kEZGV3OUZQ

[14] Z.B. Ortsdurchfahrt Großen-Linden https://www.mapillary.com/map/im/EjVZ-ZVzK69qXHpW7R6mgw

 

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news-5725 Wed, 15 Jan 2020 19:30:00 +0100 Diskussion: Klimawandel in Hessen und Wiesbaden verfehlt sein Ziel https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/diskussion-klimawandel-in-hessen-und-wiesbaden-verfehlt-sein-ziel/ "Es ist Zeit zu handeln" lautete das Motto des gescheiterten UN-Klimagipfels im letzten Monat in Madrid. "Ein Desaster" urteilte Joachim Wille (Frankfurter Rundschau vom 11.12.2019); die Aussichten für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens seien nun "noch schlechter als vorher". Aber die Abgesandten von Trump, Bolsonaro und dem australischen Premier Morrison standen in Madrid gegen den Rest der Welt und sie sehen sich - trotz ihrer Blockadehaltung - in ihren eigenen Ländern auf regionaler und kommunaler Ebene mit Klimaschutz-Aktivitäten konfrontiert. Im Falle von Australien leider auch mit einer vorhersehbaren, nationalen Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.

Nach dem Motto “Think global - act local!” wird es an dem Abend auch um die lokalen Bemühungen in Wiesbaden gehen.  Was ist aus dem 2007 vom Stadtparlament beschlossenen Vorhaben, bis 2020 den gesamten Energieverbrauch im Stadtgebiet um 20% gegenüber 1990 zu verringern und den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch auf 20% zu steigern, geworden? Und was sind unsere Möglichkeiten und weiteren Pläne?

Veranstalter ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, Mitveranstalterin die Büchergilde Wiesbaden; sie wird brandaktuelle Bücher zum Thema "Klimakrise & Klimaschutz" anbieten. Der Eintritt ist frei.

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news-5770 Tue, 14 Jan 2020 22:06:30 +0100 Rabenau und Grünberg sind bei Verkehrsberuhigung Schlusslicht – Heuchelheim und Lich vorbildlich https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/rabenau-und-gruenberg-sind-bei-verkehrsberuhigung-schlusslicht-heuchelheim-und-lich-vorbildlich/ Seit vielen Jahren sieht die Straßenverkehrsordnung vor, dass abseits von Vorfahrtstraßen Tempo-30-Zonen ausgewiesen werden sollen. Ziel der Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums ist es, die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Tempo 30 verhindert Unfälle, denn nach nur 13,3 Metern steht ein Auto, das mit 30 km/h unterwegs ist.  Ein Auto, das mit Tempo 50 unterwegs ist, hat nach 13 Metern noch nicht einmal abgebremst. Der Aufprall erfolgt bei voller Geschwindigkeit. Hintergrund ist, dass sich der Anhalteweg aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammensetzt.

Ebenso sollen durch Tempo 30 die Bewohner der Städte und Dörfer vor Lärm und Abgasen geschützt werden und Schleichverkehr unattraktiv gemacht werden.

Der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat in einer umfassenden Analyse das 1.250 Kilometer lange innerörtliche Straßennetz untersucht. Nur 190 Kilometer davon sind innerörtliche Hauptstraßen. Mit 1060 Kilometern bilden dagegen Nebenstraßen den größten Teil des Netzes. Die VCD-Untersuchung zeigt, dass Heuchelheim und Lich bei der Verkehrsberuhigung vorbildlich sind: In mehr als 90 % aller Nebenstraßen gilt dort Tempo 30 oder weniger. Einzig in Gewerbegebieten darf 50km/h gefahren werden. Schlusslichter im Gießener Land sind Rabenau, Grünberg und Staufenberg, wo in weniger als 50% aller Nebenstraßen bisher Tempo-30-Zonen ausgewiesen sind. In Staufenberg wurde das Problem bereits erkannt: Bürgermeister Peter Gefeller hat angekündigt, in allen Nebenstraßen Tempo 30 auszuweisen. Der VCD wünscht sich derartige Initiativen aber auch von anderen Kommunen, wie Rabenau, Grünberg und Hungen. Kaum eine Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sei so einfach und kostengünstig umzusetzen wie die Ausweisung von Tempo 30 in Nebenstraßen. Der Verkehrsclub verweist dabei auf die Gemeinde Buseck, wo Bürgermeister Haas im Juli 2017 auf 10 Kilometern Straßenlänge Tempo 30 ausgewiesen hat. Die Zone im Süden Großen-Busecks ließ sich dabei kostengünstig mit nur sechs neuen Schildern und einigen Markierungen realisieren. Gerade Anlieger loben die Verkehrsberuhigung, weil nicht nur die Wege zur Gesamtschule deutlich sicherer geworden sind, sondern auch der Autolärm zurückging.

Im Gegensatz zu Hauptstraßen, können Tempo-30-Zonen in Nebenstraßen ohne größere Hürden eingeführt werden. Es bedarf dafür nur eines Beschlusses der Kommune, der auch auf Antrag der Stadtverordneten oder eines Ortsbeirats herbeigeführt werden kann. Auch Anwohner können Tempo-30-Zonen bei der kommunalen Straßenverkehrsbehörde bzw. dem Bürgermeister anregen. Die Polizei ist zwar anzuhören, wird aber im Regelfall das mehr an Sicherheit begrüßen, sofern keine Vorfahrtstraßen betroffen sind.

Vordinglich sei Tempo 30 aus Sicht des VCD nicht nur dort, wo es in engen Gassen keine oder zu schmale Gehwege gebe. Kommunen sollten in allen Wohngebieten flächendeckend Tempo-30-Zonen ausweisen. Wenn wie in Lich oder Heuchelheim klar ist, dass abseits von Vorfahrtstraßen Tempo 30 gilt, sei die Akzeptanz der Regelung deutlich besser als wenn Tempo-30-Zonen nur wenige Straßen umfassten.

Der VCD sieht daher auch das uneinheitliche Vorgehen in Biebertal oder Allendorf (Lumda) kritisch, wo zwar fast flächendeckend Tempo 30 gilt, aber in einzelnen Ortsteilen wie Königsberg oder Nordeck bisher keine Tempo-30-Zonen ausgewiesen wurden. „Hier würden wir uns auch die Initiative der Ortsbeiräte wünschen, da diese die Verkehrssituation vor Ort am besten einschätzen können“, so Patrik Jacob vom VCD Kreisverband Gießen. Der VCD verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass alle etablierten Parteien und auch der ADAC sich für Tempo 30 in Wohnstraßen aussprechen. Einzig bei der Frage nach Tempo 30 auf Hauptstraßen gebe es unterschiedliche politische Positionen bei Verbänden und Parteien.

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news-5719 Sat, 04 Jan 2020 15:32:46 +0100 VCD Gießen kritisiert Umgestaltung der Johannesstraße https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-giessen-kritisiert-umgestaltung-der-johannesstrasse/ Keine deutlichen Verbesserungen erkennt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bei der Neugestaltung der Johannesstraße für Fußgänger. Insbesondere die Einmündung Goethestraße/Johannesstraße sei weiterhin unübersichtlich, so der ökologische Verkehrsclub.
Die Neugestaltung der Johannesstraße hat mit der neuen Querung zum Theaterpark am Seniorenwohnheim eine kleine Verbesserung gebracht. Eine deutliche Verbesserung für Radfahrende gibt es aber nach Beobachtungen des VCD Gießen nicht, denn nach wie vor befahren Autofahrer ohne Grund den Radfahrstreifen und behindern oder gefährden so Radfahrende, die ihnen in der Einbahnstraße entgegenkommen. Die erhoffte Entspannung durch schrägere Parkstände kann der VCD nicht erkennen
Besonders kritisch sieht der VCD die Querung der Johannesstraße im Verlauf der Goethestraße. Statt die Fußgänger sicher mit einem Zebrastreifen Richtung Seltersweg zu führen, fehlt hier eine gesicherte Querungsmöglichkeit. Die Gestaltung an der Stelle verstößt dabei auch gegen den Koalitionsvertrag, den SPD, CDU und Grüne geschlossen haben: Im Vertrag heißt es: „An Kreuzungen sollten bei Neubau und Sanierung Gehwegnasen geschaffen werden, die Fußgängern wie Autofahrern eine bessere Sicht im Kreuzungsbereich ermöglichen und die Querung sicherer machen.“ Statt einer Gehwegnase sei dort aber eine Sperrfläche markiert, dass an dieser Stelle Fußgänger mit Vorrang queren, ist baulich nicht erkennbar. Da der Gehweg aus dem Theaterpark an dieser Stelle abgesetzt ist, ist für Autofahrer auch nicht gut erkennbar, dass sie einen Abbiegevorgang vollziehen und sie daher querenden Fußgängern nach § 9 StVO Vorrang zu gewähren haben. Beobachtungen vor Ort zeigen, dass ein Großteil der Autofahrer beim Abbiegen weder blinkt noch für die Fußgänger anhält. Fußgängern rät der VCD, Anzeige zu erstatten, wenn sie beim Abbiegen gefährdet werden. Autofahrer, die abbiegen, ohne Fußgängern den Vorrang zu gewähren, erhalten bei diesem schweren Verstoß ein Bußgeld in Höhe von mindestens 70 Euro und einen Punkt in Flensburg. Hinzu kommen gegebenenfalls noch 10 Euro für fehlendes Blinken.
Grundsätzlich plädiert der VCD dafür, innerhalb des Anlagenrings für Nicht-Anwohner lediglich Ladezonen und keine Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Der Umbau der Johannesstraße unter Beibehalt zahlreicher Parkplätze sei daher ein falsches Signal, das nicht mehr in die heutige Zeit passe, so das Kreisvorstandsmitglied Patrik Jacob. Ziel müsse es sein, möglichst viel Verkehr auf Bus, Bahn und Fahrrad zu verlagern. Personen, die aufs Auto angewiesen sind, sollen direkt in die Parkhäuser am Anlagenring fahren. Dies gilt auch für Autos mit elektrischem Antrieb: kostenloses Parken für Elektrofahrzeuge innerhalb des Anlagenrings reduziert nicht den Autoverkehr in der Innenstadt.
 

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news-5403 Thu, 17 Oct 2019 23:07:24 +0200 Mit Sicherheit für Fußgänger https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/mit-sicherheit-fuer-fussgaenger-1/ „Was im Bund noch Zeit brauchen wird, könnte in Frankfurt deutlich schneller gehen“, findet Mathias Biemann vom Verkehrsclub Deutschland. Eine gute Chance sieht er durch die Beschlüsse der Stadt zum Radentscheid.

Wenn in den nächsten Jahren die Strukturen für den Radverkehr an vielen Stellen in der Stadt verbessert werden, ist das der richtige Zeitpunkt, dort auch die Gefahrenstellen für Fußgänger zu entschärfen und ihnen mehr Raum und mehr Sicherheit zu geben, fordert er.
Und auch ohne eine besondere Initiative des Bundes wäre es möglich das Gehwegparken, dort wo es die Bürgersteige zu stark verengt, aufzuheben und Straßenecken so zu verändern, dass sie nicht mehr zugeparkt werden können.

Weitere strukturelle Verbesserungen, die der großen Bedeutung der Fußgänger im städtischen Verkehr Rechnung tragen, könnten in ein Gesamt-Verkehrskonzept einfließen. Bis dahin wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch der VCD-Mann hofft, dass Bund und Länder diese Zeit nutzen werden, um den Forderungen der Verkehrsministerkonferenz Taten folgen zu lassen.

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news-5388 Wed, 16 Oct 2019 12:13:49 +0200 Mit Sicherheit für Fußgänger https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/mit-sicherheit-fuer-fussgaenger/ Wenn in den nächsten Jahren die Strukturen für den Radverkehr an vielen Stellen in der Stadt verbessert werden, ist das der richtige Zeitpunkt, dort auch die Gefahrenstellen für Fußgänger zu entschärfen und ihnen mehr Raum und mehr Sicherheit zu geben, fordert er.
Und auch ohne eine besondere Initiative des Bundes wäre es möglich das Gehwegparken, dort wo es die Bürgersteige zu stark verengt, aufzuheben und Straßenecken so zu verändern, dass sie nicht mehr zugeparkt werden können.

Weitere strukturelle Verbesserungen, die der großen Bedeutung der Fußgänger im städtischen Verkehr Rechnung tragen, könnten in ein Gesamt-Verkehrskonzept einfließen. Bis dahin wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch der VCD-Mann hofft, dass Bund und Länder diese Zeit nutzen werden, um den Forderungen der Verkehrsministerkonferenz Taten folgen zu lassen.


Für Rückfragen:
Mathias Biemann
M.: 0178 1949560?
VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.
Regionalgruppe Rhein-Main

Heiko Nickel
M.: 0151 2015 3300
Politischer Geschäftsführer
Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Hessen e.V.

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news-5364 Tue, 08 Oct 2019 21:14:32 +0200 Kolumne: Jetzt Klima, Vermögen und Ansehen retten! https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-jetzt-klima-vermoegen-und-ansehen-retten/ Psst! Hallo Sie! Sie haben heute Ihren SUV um die Ecke geparkt. Und nicht wie bisher vorm Haus. Gestern hat sich Ihre Tochter geweigert, einzusteigen, rannte dann wütend zu Fuß zur Schule. Es ist ein mittleres Vermögen, das Sie jetzt verschämt vor der Familie, den Bekannten, den Nachbarn verstecken.

Retten Sie wenigstens einen großen Teil dieses Vermögens und Ihres Ansehens. Verkaufen Sie die Karre so schnell wie möglich! Bevor solch modisch-imposante Vehikel – und Ihre Besitzer - nicht nur bei der Jugend, sondern in der gesamten Zivilgesellschaft in ihrer wahrhaftigen Peinlichkeit wahrgenommen werden, vulgo: mega-out sind. Dann bliebe doch nur noch der Schrottwert.

Vom Erlös kaufen Sie sich ein solides Fahrrad. Denn Radfahren ist jetzt angesagt. Zumal bei der Elite. Wie sieht das denn aus, wenn morgens Ihre Chefin grad ihr Rad abschließt, wenn Sie nebendran Ihren SUV parken? Auch eine BahnCard100 gilt neuerdings als unscheinbares, aber begehrtes Statussymbol. Recht teuer, aber deutlich günstiger als ein SUV.

Die privat inszenierte Verkehrswende ist jetzt der Lifestyle schlechthin. Machen Sie mit. Retten Sie Ihr Image und Vermögen!  

Ihr Werner Geiß

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news-5360 Mon, 07 Oct 2019 20:27:41 +0200 Einladung zum Themenabend "Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs - Die hessische Landesbahn" https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/einladung-zum-themenabend-zukunft-des-oeffentlichen-nahverkehrs-die-hessische-landesbahn/ In Zusammenarbeit mit den Grünen Friedberg laden wir zu einem Themenabend zur "Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs - Die hessische Landesbahn" am 30.10.2019 um 19:00 Uhr in der Stadthalle Friedberg. Neben einem Vortrag von Veit Salzmann, Geschäftsführer der HLB, über die aktuelle Situation und die Zukunft der HLB gibt es eine offene Frage- und Diskussionsrunde. Schwerpunkte werden Themen rund um den Schienenverkehr sein.
Wir laden sie zu einer regen Diskussionsrunde ein! 

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news-5358 Mon, 07 Oct 2019 09:31:28 +0200 Über die Elite https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/ueber-die-elite/ Mit der These von der selbst verschuldeten Unmündigkeit hatte Immanuel Kant doch recht. Denn nach „Fridays for Future“, bestätigt durch „Scientists for Future“, weiß nun jeder, aber auch jeder, welchen Schaden er mit seinem SUV, den Flugreisen und Schiffskreuzfahrten anrichtet. Galten solche Konsumgewohnheiten eben noch als (teuer erkaufte) Grundlage gesellschaftlicher Teilhabe und Anerkennung, erweist sich das nun als schiere Geldverschwendung. Klingt absurd, aber künftig wird man gerade durch teure Investitionen in den vermeintlich angesagten Statuskonsum „abgehängt“. Im benachbarten Europa, zumal in Skandinavien und der Schweiz, hat sich schon ein klimaschonender Wertewandel durchgesetzt. Der erreicht inzwischen auch die traditionellen deutschen Hochschulstandorte und infiziert von dort aus die Wohnquartiere.

Also, liebe Konsumenten, Obacht! Wenn Sie demnächst in den Biergarten streben, parken Sie Ihren SUV lieber unsichtbar um die Ecke, so Sie nicht sowieso Ihr neues Fahrrad nehmen. Verkneifen Sie sich lieber den Reisebericht von Ihrem Tauchkurs in Thailand oder dem Meditationsseminar in Indien, wenn am Biertisch über Romanrezensionen, Theaterpremieren und Biolandbau diskutiert wird. Gesellschaftliche Teilhabe definiert sich grad ganz neu, ganz anders, ganz ohne SUV und Flugtourismus.

Nach dem dritten Bier gelangen Sie zu der Erkenntnis, dass die verhasste „Elite“ sich nicht durch noch größere SUVs, noch mehr und weitere Flugreisen auszeichnet. Im Gegenteil, die „Elite“ ist erhaben über schnöden Konsum. Und wenn Sie über die neuen Werte – Kultur, Bildung, Forschung, Umwelt – mitreden können, dann gehören Sie auch dazu, zur Elite!

Ihr Werner Geiß

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news-5070 Sat, 14 Sep 2019 10:00:00 +0200 #aussteigen - Fahrradsternfahrt und Demonstration anlässlich der IAA https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/aussteigen-fahrradsternfahrt-und-demonstration-anlaesslich-der-iaa/ Liebe VCD Mitglieder in der Wetterau,

der VCD Bundesverband hat zu einer Demonstration und Fahrradsternfahrt anlässlich der IAA in Frankfurt aufgerufen. Mit der Teilnahme an der Aktion #aussteigen – jetzt beginnt die Verkehrswende wollen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die derzeitige Verkehrspolitik setzen. Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Straße nicht nur für den Autoverkehr gedacht ist, sondern wir erobern uns die Straße zurück. 

Dies wollen wir auch ganz real durchführen. Am 14.9.2019 startet am Gießener Messeplatz um 7:35 Uhr ein Stern der Fahrradsternfahrt nach Frankfurt. Die Route führt mitten durch die Wetterau und somit durch das Gebiet des Kreisverbandes. Wir rufen alle unsere Mitglieder, Freunde und Unterstützer auf, nehmen sie Teil an dieser Sternfahrt!
Die genaue Route und Zeiten können sie hier nachverfolgen

Die Sternfahrt ist von Profis geplant und ist von den Behörden genehmigt.

Die Planung kann noch so gut sein, aber für die Durchführung werden Helfer benötigt. Die Aufgabe der Helfer ist es die von der Polizei vorab abgesperrten Kreuzungen, Einmündungen zu übernehmen und abzusperren, bis der Tross vorbei ist. Hierfür werden noch jede Menge Helfer gesucht. Offizieller Helfer kann nur jemand sein, der vorab an einer Schulung teilgenommen hat. Auch hier rufe ich zur Mitarbeit auf. Interessenten können sich hier anmelden.

Ich freue mich schon auf eure rege Teilnahme

Christoph Winterberg

 

Facebook: https://www.facebook.com/pg/iaademo/events/?ref=page_internal
Instagram: https://www.instagram.com/iaademo/
Twitter: https://twitter.com/iaademo

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news-4916 Mon, 19 Aug 2019 12:35:00 +0200 Verkehrswende Demo zur IAA in Frankfurt #Aussteigen: Verkehrswende jetzt! https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrswende-demo-zur-iaa-in-frankfurt-aussteigen-verkehrswende-jetzt/ Am 14. September, wenn die IAA für Besucher*innen eröffnet, demonstrieren wir mit
vielen Tausenden Menschen für die Verkehrswende: Eine Fahrrad-Sternfahrt aus dem Rhein-Main-Gebiet führt uns vor die Tore des Messegeländes. Mit einem familienfreundlichen Kidical Ride demonstrieren Kinder und Ihre Eltern auf Fahrrädern. Die Demonstrationen enden mit einer gemeinsamen Kundgebung vor der Messe.

Zusammen mit fünf weiteren Umweltverbänden bildet der VCD den Trägerkreis dieser Demonstration. Gemeinsam mit dem “Sternfahrtbündnis” organisiert der VCD Landesverband diese Großveranstaltung hier vor Ort.

Bitte helft uns!
Interessierte an der Leitung oder Führung oder Mithilfe eines Zuges der Radsternfahrt wenden sich bitte direkt an Werner Buthe (werner.buthe@gmx.de, Tel. 0177 6664078) (Meldet euch bitte aus allen Regionen, insbesondere aus Fulda und Gießen).

Wer in Frankfurt bei der Fuß-Demo, der Bühne und allgemein helfen möchte, wendet sich bitte an Micaela Leon (micaela@iaa-demo.de).

Wer etwas zum Stand des VCD beitragen möchte wendet sich an Katja Täubert (katja.taeubert@vcd.org) oder Heiko Nickel (landespolitik@vcd-hessen.de). 

Bitte Aktiviert in jedem Fall eure Mitglieder vor Ort, in den KVs und Regionalgruppen. Dies ist eine einmalige Gelegenheit der Verkehrswende, für die wir seit unserer Gründung im Jahre 1986 kämpfen, ein Gesicht zu geben.

Mit unserer Demo und Sternfahrt erobern wir uns die Straße zurück. Wir bewegen
uns zu Fuß, mit dem Fahrrad und der Bahn. Damit zeigen wir Politik und
Autoindustrie wie die Verkehrswende aussieht: 

Deshalb fordern wir:
- Sofortiger Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor
- Klimaneutraler Verkehr bis 2035
- Ein starkes Klimaschutzgesetz bis Ende 2019, das das Erreichen des 1,5
Grad Zieles sicherstellt
- Vorrang für Fuß- und Radverkehr und massiver Ausbau von Bus und Bahn
- Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf Autobahnen, 80
km/h außerorts und 30 km/h innerorts
- Effiziente Elektromobilität statt dicker E-SUVs
- Saubere Luft in unseren Städten

Alle Infos auf:
VCD.org
iaa-demo.de
facebook.com/iaademo
facebook.com/events/567487330442153/
twitter.com/iaademo
instagram.com/iaademo    

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news-5054 Mon, 05 Aug 2019 21:49:47 +0200 VCD fordert schnelle Einführung von Tempo-30 vor Schulen und Kindergärten https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-schnelle-einfuehrung-von-tempo-30-vor-schulen-und-kindergaerten/ Seit Mai 2017 ist die Stadt Gießen verpflichtet, vor Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen Tempo 30 auszuweisen. Angesichts des kommenden Schulbeginns kritisiert der Verkehrsclub Deutschland, dass in Gießen auch über zwei Jahre nach der StVO-Änderung noch kein einziges neues Tempo-30-Schild aufgestellt wurde.
Das Ziel der Bundesregierung war 2017 klar: Die Sicherheit von Kindern und Senioren sollte erhöht werden. Aus diesem Grund soll Tempo-30 nicht mehr nur in den Nebenstraßen der Wohngebiete die Regellösung sein, sondern auch auf Hauptverkehrsstraßen, wenn an diesen ein Zugang zu einer Schule, einem Kindergarten oder einem Seniorenheim liegt. Die Gießener Koalition von SPD, CDU und Grünen dürfte dies gefreut haben, denn wenige Monate zuvor hatte sie im Juni 2016 im Koalitionsvertrag festgelegt: „Wir wollen Tempo-30-Zonen in allen Wohn -und Neubaugebieten und vor Kindertagesstätten und Schulen einrichten.“
Inzwischen sind mehr als zwei Jahre vergangen und noch immer ist an keiner einzigen Stelle Tempo 30 neu beschildert worden. Dabei hatte die Straßenverkehrsbehörde frühzeitig den Auftrag zur Prüfung aller Stellen erhalten, nachdem das Stadtparlament eine Umsetzung der StVO-Änderung gefordert hatte. CDU-Dezernent Neidel hatte daraufhin den Stadtverordneten schriftlich zugesagt, dass die Umsetzung bis Ende 2018 erfolgen werde. Beispielhaft nannte der VCD die Kindertagesstätten in der Krofdorfer Straße, in der Ludwigstraße oder in der Gießener Straße in Wieseck.
Der VCD kritisiert die fehlende Umsetzung, die auf Kosten von Kindern und Senioren geht. Er verweist darauf, dass dies kein Einzelfall ist. Auch in den Nebenstraßen in weiten Teilen von Wieseck steht die bereits 2015 angekündigte generelle Ausweisung von Tempo-30-Zonen nach wie vor aus. „Es ist uns unerklärlich, dass das Thema Verkehrssicherheit in der Stadtverwaltung eine so geringe Priorität haben kann“, so der VCD. Im konkreten Fall scheint die schleppende Umsetzung auch nicht an unterschiedlichen Sichtweisen in der Koalition zu liegen: Im CDU-Wahlprogramm hieß es 2016: „Zur Verkehrsberuhigung sollen innerhalb von Wohn- und Neubaugebieten und vor 63 Kindertagesstätten und Schulen Tempo-30-Zonen eingerichtet werden.“
Ein grundsätzliches Problem liegt allerdings seit Jahren vor: In der Straßenverkehrsbehörde gibt es zu wenig Personal für alle gesetzlichen Aufgaben. Selbst 20 Jahre alte StVO-Änderungen sind bis heute nicht komplett umgesetzt und Projekte wie die 2015 angekündigte Bewohnerparkzone in der Nordstadt, die seit 2009 immer wieder angekündigte Fahrradstraße in der Goethestraße oder die Beendung der Duldung des illegalen Gehwegparkens kommen nicht voran. „Hier wäre es auch Aufgabe der Stadtverordneten und der Oberbürgermeisterin, im Haushalt ausreichende Personalstellen in Ordnungs- und Tiefbauamt vorzusehen, damit politisch beschlossene Projekte auch umgesetzt werden“, so VCD-Vorstand Patrik Jacob.
 

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news-5041 Fri, 02 Aug 2019 16:21:00 +0200 Jetzt ist der Moment - IAA-Demo und weitere Aktionen auf der Straße, Tempo 30 und Radinfrastruktur https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/jetzt-ist-der-moment-iaa-demo-und-weitere-aktionen-auf-der-strasse-tempo-30-und-radinfrastruktur/ Mit dieser und den folgenden Mitgliederinformationen wollen wir über die Entwicklungen rund um das Thema Mobilität im Kreisverband informieren. Es bewegt sich auch im Juli und August eine ganze Menge im Kreisverband Darmstadt-Dieburg.

Du willst immer sofort informiert werden? Trage dich für unseren Newsletter unter newsletter.vcd-darmstadt.org ein und abboniere uns auf Twitter.

Proteste zur internationalen Automobilausstellung

Die internationale Automobilausstellung (IAA) wird dieses Jahr von einer Reihe von Protesten begleitet. Am 14. September gibt es eine große Demonstration und Sternfahrt.

Die Hauptrouten der Sternfahrt starten in Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Gießen, Aschaffenburg, Gelnhausen und Usingen. Auch in vielen weiteren Orten machen sich Radfahrer*innen gemeinsam auf den Weg.

In Frankfurt fährt die Demonstration über gesperrte Autobahnen. Dabei nutzt sie auch die größten Straßen Frankfurts und führt über den Alleering. Eltern mit Kindern treffen sich am Frankfurter Nibelungenplatz zum Kidical Ride. Wenn der große Fahrradkorso eintrifft, führen die Kinder diesen bis zur Frankfurter Messe an.

Vor der Messe Frankfurt treffen die Züge die Fußgänger*innen-Demo. Gemeinsam versammeln sich zur großen Abschlusskundgebung in der Friedrich-Ebert-Anlage.

Weitere Infos und die genaue Route finden sich auf der Website des Orgateams.


Aktionen zur europäischen Mobilitätswoche

Vom 16. bis 22.09. findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt. Die EMW ist eine seit 2002 veranstaltete Kampagne der Europäischen Kommission. Sie ist eigentlich dafür gedacht, dass Kommunen selbst innovative Verkehrslösungen präsentieren oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität werben. Leider hat die Stadt Darmstadt bisher nicht bei der EMW teilgenommen. Daher haben wir bereits in den vergangenen Jahren verschiedenste Aktionen im Rahmen der EMW veranstaltet und wollen dies auch in diesem Jahr tun.

Geplant sind kleinere und größere Aktionen. Wir freuen uns bei diesen über aktive Unterstützung. So wird es gemeinsam mit Fridays for Future am 20. September ein großes Straßenfest geben. Außerdem wollen wir wieder einen Park(ing) Day veranstalten.

Wer sich beteiligen möchte, sollte zu unserem Treffen am 6. August ab 19:30 Uhr in die Holzhofallee 21, Darmstadt kommen. Helfer*innen für das Fest können sich auch unter globalstrike@darmstadtforfuture.de melden.


Kidical Mass: noch drei Ausgaben dieses Jahr

 

Die Kidical Mass ist eine Fahrraddemo, die auf fehlende Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam machen will, vor allem aber allen ermöglicht, ausnahmsweise völlig ungefährdet durch Darmstadt zu radeln. Die nächsten Termine sind:

  • Sonntag, 11. August 2019 | 15:30 Uhr | Karolinenplatz
  • Sonntag, 15. September 2019 | 15:30 Uhr | Karolinenplatz
  • Sonntag, 13. Oktober 2019 | 15:30 Uhr | Karolinenplatz

Das Wichtigste ist der Spaß am Radfahren mit Musik und Polizeischutz.

Die Tour startet jeweils um 15.30 Uhr am Karolinenplatz mit einer Kundgebung und fährt gegen 16 Uhr los. Die Route führt auf etwa 5 Kilometern durch Darmstadt. Nach etwa 45 Minuten kommt die Gruppe wieder am Karolinenplatz an und fährt von dort durch den Herrngarten bis zum Aktivspielplatz, wo sich der der Nachmittag ausklingen lässt.

Ihr wollt die Veranstaltung mit Flyern und Plakaten bewerben, in eurem Lieblingsladen, Kita, Vereinsheim etc. fehlt das Plakat? Meldet euch, wir stellen die Materialien gerne kostenlos zu Verfügung, damit sie ausgelegt werden können.


Jetzt ist der Moment!

 

Von klein auf sollten unsere Kinder erfahren, dass es Spaß macht, zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Roller und mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Sicher, kindgerecht, umweltfreundlich und bezahlbar ? für diese Mobilität setzen wir uns ein: Werdet jetzt mit der ganzen Familie VCD-Mitglied und empfehlt dies auch euren Nachbarn, Freunden und Bekannten! Für alle neuen Familienmitglieder gibt es eine kleine Willkommensbox: Mehr Informationen

VCD-Mitglieder, die neue Mitglieder werben, bekommen zudem das VCD-Buch „mit Füßen und Pedalen“ als Prämie.


Radentscheid geht weiter

In den letzten 1,5 Jahren hat der Radentscheid Darmstadt die Verkehrspolitik mit Hilfe vieler Unterschriften gedreht. Zum aktuellen Stand sind in den letzten Wochen Hintergrundartikel erschienen:

Derzeit verhandelt der Radentscheid den Fahrplan, welche Straßen und vor allem in welcher Qualität neu gestaltet werden, damit ein lückenloses Radwege-Netz für alle von 8 bis 108 Jahre entsteht. Für alle, die heute schon fahren und für alle, die es in Zukunft wollen.


Neue Fahrgastinformation in Busse und Bahnen der HEAG mobilo

 

Die HEAG mobilo überarbeitet die Anzeigen zur Fahrgastinformation in ihren Bussen und Bahnen. Auf Twitter und Facebook sind dazu Entwürfe erschienen, die gerne kommentiert werden können.

Wer keinen Account in einem der Netzwerke hat, kann sich auch an auch per E-Mail z.B. an kundendialog@heagmobilo.de einbringen.


RMV-Community

Der RMV möchte sein Nahverkehrsangebot, seine App und weitere Angebote weiterentwickeln. Dazu werden 500 Teilnehmer*innen für die RMV-Community gesucht. Hier geht’s zur Anmeldung.


Einwendung Straßenbahnmasten Bessungen

Wie auch an andere Stellen im Stadtgebiet, plant die HEAG die Oberleitung der Straßenbahnen zu renovieren. Neue Vorschriften und auch neue Bahnen mit stärkeren Motoren und damit höherem Strombedarf machen eine verstärkte, also dickere Leitung notwendig. Damit einher geht auch ein höheres Gewicht der Leitung, weshalb viele der alten Befestigungspunkte nicht mehr verwendet werden können. Bisher wurden häufig Wandanker an Gebäude eingesetzt. Mit der Erneuerung sollen diese wie auch einige alte Masten durch neue Masten ersetzt werden.

Die geplanten Standorte schränken den Fußverkehr allerdings stark ein. Der VCD hat daher eine Einwendung gegen den Plan eingelegt. Weiterlesen


Ausbau der Jägertorstraße in Kranichstein

Die Stadt Darmstadt plant einen sehr fragwürdige und unzureichenden Ausbau der Jägertorstraße in Kranichstein. Timm Schwendy fasst die Problematik in seinem Blog zusammen. Du bist mit den Plänen ebenfalls unglücklich? Lass es die Entscheidungsträger*innen der Stadtverordentenversammlung, im Dezernat III und die Öffentlichkeit wissen. Wichtige Adressen:

  • Stadtspitze: dezernatIII@darmstadt.de 
  • Stadtverordnete: stavo@darmstadt.de
  • Zeitung: darmstaedter-echo@vrm.de

Tempo 30 Heinrichstraße und Tempo 30 Kirchstraße

In der Darmstädter Heinrichstraße gilt jetzt ganztags Tempo 30! Wir begrüßen die Maßnahme sehr, weil Tempo 30 Lärm, Abgase, Feinstaub und Unfälle verringert. Alle profitieren von einem besseren Miteinander auf den Straßen. Tempo 30 innerorts ist eine Kernforderung des VCD für die Verkehrswende.

Auch auf der Kirchstraße gibt es wahrscheinlich bald Tempo 30. Ein Antrag der Stadt Darmstadt an das RP Darmstadt wartet noch auf seine finale Abstimmung Mitte August 2019. Dem Antrag war ein tödlicher Unfall und ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Anfang des Jahres vorausgegangen.


Stellenausschreibungen

Der VCD sucht wieder Personal. In der Bundesgeschäftsstelle in Berlin sind diese Stellen zu besetzen:

  • Referent*in/Sprecher*in klima-und sozialverträgliche Mobilität
  • Traineeship für politische Kommunikation im Fachbereich Mobilität

Auch in Darmstadt kannst du dein Geld mit der Verkehrswende verdienen. Beispielsweise gibt es eine Reihe von Jobs in unterschiedlichen Qualifizierungsstufen bei der HEAG mobilo.


Nächstes Treffen

Wir sehen uns wie gewohnt am 1. Dienstag im Monat, das nächste Mal am Dienstag, 6. August 2019 um 19:30 Uhr. Wir tagen in der Holzhofallee 21, Darmstadt (Coworkingspace CoWo 21). Dann folgen reguläre Treffen:

  • Dienstag, 3. September 2019 um 19:30 Uhr
  • Dienstag, 1. Oktober 2019 um 19:30 Uhr
  • Dienstag, 5. November 2019 um 19:30 Uhr
  • Dienstag, 3. Dezember 2019 um 19:30 Uhr

In der Zwischenzeit kannst du uns gerne jederzeit an vorstand@vcd-darmstadt.org Anregungen, Kritik und Hinweise auf wichtige Mobilitätsthemen in der Region schicken! Außerdem kannst du uns auf Twitter folgen, um in der Zwischnzeit nichts zu verpassen.

Euer Vorstand

Sabine, Felix, Stephan und David

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news-5040 Wed, 31 Jul 2019 14:44:00 +0200 Darmtadt-Bessungen: Fahrleitungsmasten auf Gehweg geplant https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/darmtadt-bessungen-fahrleitungsmasten-auf-gehweg-geplant/ Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung und Verstärkung der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn-Linie 3 in Darmstadt. So sperrig ließt sich der Titel des Anhörungsverfahren welches am 03. Juli endete. Der Plan ist eigentlich recht einfach erklärt: Wie auch an andere Stellen im Stadtgebiet, plant die HEAG die Oberleitung der Straßenbahnen zu renovieren. Neue Vorschriften und auch neue Bahnen mit stärkeren Motoren und damit höherem Strombedarf machen eine verstärkte, also dickere Leitung notwendig. Damit einher geht auch ein höheres Gewicht der Leitung, weshalb viele der alten Befestigungspunkte nicht mehr verwendet werden können. Bisher wurden häufig Wandanker an Gebäude eingesetzt. Mit der Erneuerung werden diese aber auch einige alte Masten durch neue Masten ersetzt.

Bei jedem Bauplanungsverfahren und insbesondere im Rahmen eines solchen Planfestellungsverfahren müssen die Auswirkungen des Baus auf verschiedenste Weisen geprüft werden. So gibt es bspw. Umweltverträglichkeitsprüfungen, aber auch die Auswirkungen auf andere Verkehrsarten. Es ist daher sehr erstaunlich, dass HEAG Mobilo wie auch die zuständige städtische Planungsbehörde bei der Planung den Fußverkehr vergessen haben. Die neu geplanten Masten wurden ohne Beachtung der verkehrlichen Belange des Fußverkehrs teilweise mitten auf ohnehin schmale Gehwege geplant. Zudem wurde mit veralteten Plänen gearbeitet die teilweise nicht mit der heutigen Situation übereinstimmen.

Der VCD hat daher Einwände gegen einen Großteil der Masten und das gesamte Planungsverfahren eingelegt. Der Ausbau des ÖPNV wie auch die Ertüchtigung der Masten ist notwendig. Allerdings müssen dabei auch andere Verkehrsarten des Umweltverbundes beachtet werden. Wir hoffen, dass HEAG und Stadt die Planungen zeitnah nachbessern und bessere Lösungen als die Vorgelegten finden.

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news-5001 Wed, 24 Jul 2019 10:33:00 +0200 Kolumne: Lieber geistig abheben als starten https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-lieber-geistig-abheben-als-starten/ So viel Trübsal war ja noch nie in den knallvollen Wide-Body-Fernfliegern. Die gnadenlose Fridays for Future-Jugend hat den Konsumenten weltweit gehörig die Stimmung vermiest, weshalb die dann frustriert noch weiter fliegen mussten. Wie kann man so noch  Urlaubsstimmung und Erholung genießen? Erst recht, wenn man dummerweise in Neu Seeland die Nachbarn trifft, die sogar Business Class geflogen sind und im Hilton nächtigen?
Der VCD weiß Abhilfe:

    1. Fernflugtourismus ist out. Ist doch rausgeschmissenes Urlaubsgeld, wenn man stolz das Selfie vorm Taj Mahal postet und prompt eine Retoure der Nachbarn vorm Opernhaus in Sydney erhält. Welche Schmach. Die sind viel weiter geflogen. Liebe Konsumenten: Fernfliegen bringt’s nicht mehr. Jeder war schon überall. Vor allem: jeder war noch weiter weg. Die neuen Statussymbole sind heute wieder die ganz alten: Theater-, Konzert-, Opern-Abo. So richtig im Abendkleid und schwarzen Anzug. Hinterher kluge Reden schwingen im Theaterrestaurant. Macht richtig Eindruck, wenn man sogar die Intendantin kennt. Ist nebenbei sehr klimaschonend. Fliegen tut doch nur noch der Pöbel.


    2. Fliegen ist Technik von vorgestern. Der Bomber Boeing B47 „Stratojet“ aus dem Jahre 1947 bleibt Pate aller „modernen“ Verkehrsflugzeuge. Gepfeilte Flügel, drunter die Turbinen, dreiteiliges Leitwerk hinten, das Ganze aus genietetem Alu-Blech. Und die üblichen Fan-Triebwerke trieben schon 1960 die Boeing 720b an. Schon vor 11 Jahren planten EU („Clean Sky“) und die NASA die überfällige Neukonstruktion von Verkehrsflugzeugen und Antrieben zwecks Halbierung des Verbrauchs und der Emissionen. Doch steuerfreies Kerosin war und ist weiterhin so billig, dass Airbus und sodann Boeing die Mitwirkung am teuren Projekt verweigerten. Als viel teurer erweist sich jetzt nach zwei Abstürzen mit Hunderten Todesopfern die Produktion eines 52 Jahre alten Flugzeugs mit inzwischen riesigen Fantriebwerken, die nicht mehr unter die Flügel passen. Die Boeing 737max muss am Boden bleiben. Alternative Konstruktionen wie Nurflügel, Entenflugzeuge oder Doppelrumpf mit großer Spannweite beweisen im Militär-, Experimental- und Privateinsatz, dass man viel klimafreundlicher fliegen kann. Mehr Auftrieb spart Antrieb. Anstelle der technisch ausgereizten Fans („Bypass“) sind offene Antriebe effizienter.


    3. Kostenwahrheit ist die Grundlage für einen volkswirtschaftlich und ökologisch vertretbaren Flugverkehr. Die sukzessive Aufhebung der Steuerbefreiung von Flugtreibstoffen liefert den  Anreiz für die Neukonstruktion von sparsamen Flugzeugen und Triebwerken. Aufgrund des geringeren Verbrauchs wird das Fliegen dann langfristig kaum teurer, und der viel geringere Treibstoffbedarf könnte vielleicht durch Ökosprit gedeckt werden. Schon die sparsameren Langstreckenjets Boeing 787 und Airbus 350 aus Verbundwerkstoff wurden explizit für profitablen Betrieb mit versteuertem Treibstoff ausgelegt. Also höchste Zeit für die Treibstoffsteuer!


Fazit: Flugtourismus darf nicht länger ein ausufernder, weil hoch subventionierter Statuskonsum bleiben.  Als unverzichtbarer Teil der Weltwirtschaft und schlicht als eine der größten Errungenschaften muss Fliegen aber weiterhin möglich und bezahlbar sein. Dies gelingt nur durch sparsame, innovative Technologie, die den Einsatz fossiler Brennstoffe erübrigt. Dann müssen wir uns beim Fliegen auch nicht mehr schämen.

Werner Geiß

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news-4917 Mon, 01 Jul 2019 17:17:46 +0200 Kolumne: Verkehrtwende https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/kolumne-verkehrtwende/ Was ist wichtiger: Wachstum, Beschäftigung, Bürgerwille?

Oder Verkehrswende?

 

Das deutsche Wirtschaftsprinzip funktioniert bislang zuverlässig: unsere so tüchtige Industrie liefert immer mehr, immer größere Vehikel – die von ebenso tüchtigen Werbeagenturen global erfolgreich vermarktet werden. Die „sozialen Medien“ beschleunigen den Trend zum angepassten, nein: angesagten Mobilitätsverhalten. Das Wohlbefinden, sogar die gesellschaftliche Teilhabe von Konsumenten in aller Welt hängt vom Besitz deutscher Premium-Autos, von Billigflügen im deutschen Airbus 320, von den Kreuzfahrten auf den gigantischen Schiffen der Meyer-Werft ab.

 

Zweifellos bieten diese Industrien viele leidlich gut bezahlte Jobs, steigern das Bruttoinlandsprodukt (was gemeinhin als „Wachstum“ definiert wird), liefern das, was die mündigen (?) Bürger wollen, scheinbar ganz dringend brauchen. Solange so definierte Begriffe für Beschäftigung, Wachstum und Bürgerwille von Politik und Wahlvolk als wichtigste Werte der Gesellschaft aufgefasst werden, wird das nichts mit der Verkehrswende.

 

Im Bewusstsein solch betonierter Vorgaben flüchten sich die immer zahlreicheren Tagungen um die Verkehrswende auf Nebenschauplätze. Behörden, Politik, engagierte Bürger und Umweltverbände diskutieren leidenschaftlich über Seilbahnen, Lastenfahrräder, Tretroller und Fahrradständer. Anwesende frustrierte Wissenschaftler beschränken sich auf sarkastische Bemerkungen, im Bewusstsein, dass wieder mal die wesentlichen Kriterien einer Verkehrswende umgangen werden.

 

Also höchste Zeit, die Merkmale deutschen Wohlbefindens und damit deutscher Mobilität zu revidieren:

 

Wachstum: Wachsen soll der Wohlstand der Gesellschaft. Und nicht die uralte Kennziffer „BIP“ (Bruttoinlandsprodukt), die z.B. auch dann steigt, wenn ein Radfahrer von einem LKW überfahren wird und schwerverletzt im Krankenhaus landet, dort immense Heilungskosten verursacht, die sodann das BIP steigern. Gesellschaftlicher Wohlstand hängt doch viel mehr ab von der Einkommensverteilung, den Bildungsinvestitionen, Klima- und Umweltbelastungen, den Vorkehrungen dagegen, dem ehrenamtlichen Engagement und diversen anderen Faktoren, die z.B. im nationalen Wohlstandsindex (NWI) enthalten sind, nicht aber im „BIP“, das nur Umsätze addiert. Der hessische Koalitionsvertrag strebt z.B. auf Anregung eines VCD-Mitgliedes eine adäquate Wohlstandsbewertung an.

 

Beschäftigung: Nicht jeder siebte, sondern nur etwa jeder 22. Job hängt vom Auto ab. Rund 850.000 Werktätige sind in der Auto- und Zuliefererindustrie beschäftigt. Inklusive Linienbusse für den ÖPNV. Trotzdem schaffen mehr Menschen allein bei Caritas und Diakonie als bei Auto-, Flugzeugindustrie und zivilem Schiffbau zusammen. Entscheidend für die Beschäftigung und damit den Wohlstand ist die „Lohnquote“, also der Anteil der Lohnkosten am Umsatz. Und die ist bei der Autoindustrie mit ca. 12% extrem niedrig. Wer sein sauer Erspartes nicht für den dicken SUV, sondern für Bahn und Bus, Bildung, Kunst, Kultur und Literatur ausgibt, erzeugt viel mehr Jobs, viel mehr Wohlstand, obwohl das „BIP“ dann sogar sinkt.

 

Bürgerwille: Ganz schwieriges Thema.

  • Weil Bürgerwille mitunter das Gemeinwohl den Eigeninteressen unterordnet. Dank Bürgerbeteiligung dauert die Realisierung von Schienenprojekten rund 25 Jahre, viel zu lange für die dringende Verkehrswende.
  • Weil Bürgerwille in Wahrheit „Wirtschaftswille“ ist. Denn der Autoindustrie, den Flug- und Kreuzfahrttouristikbranchen ist es gelungen, ihre Angebote den Konsumenten als absolut unverzichtbares Bedürfnis zu suggerieren. Das Statussymbol dominiert längst über die Mobilitätsfunktion.

Und die verantwortlichen, demokratisch gewählten Volksvertreter müssen diesen Bürgerwillen, konkreter: den Wählerwillen nun mal respektieren, allein schon aus Gründen des Machterhalts.

 

Die anspruchsvolle Aufgabe der Politik ist es also, die Konsumgesellschaft wieder in eine aufgeklärte Zivilgesellschaft zu verwandeln. Die sich ihre gesellschaftliche Teilhabe nicht durch fremdbestimmte Konsumgewohnheiten diktieren lässt. Die gemeinnützige Schienenprojekte nicht um des persönlichen Vorteils („nicht hinter unserem Haus!“) willen verhindert. Wie die Europawahl zeigt, haben das nicht nur die Kinder und Enkel begriffen, sondern auch viele wahlberechtigte Eltern und Großeltern.

 

 

Fazit: Eine effektive Verkehrswende ersetzt motorisierte durch geistige Mobilität, bewirkt also einen gesellschaftlichen Wertewandel. Dann wird es gelingen, die Klimakrise zu bremsen und zugleich Wohlstand, Wachstum, Beschäftigung und damit einen freien, nicht manipulierten Bürgerwillen zu stärken.

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news-4907 Tue, 25 Jun 2019 19:44:47 +0200 Mit dem ParkBike ein Zeichen setzen https://hessen.vcd.org/startseite/detail/news/mit-dem-parkbike-ein-zeichen-setzen/

Das „ParkBikeist ein Lastenrad mit bepflanzter Transport­fläche. Wo es steht, dämpft es die sommerliche Überhitzung in seiner direkten Umgebung und lässt es einen kleinen „Park“ für Bienen oder andere Insekten entstehen.     
Seitlich angebrachte Sitzflächen bieten allen, die zu Fuß unterwegs sind, einen Platz zum Verschnaufen und Verweilen und an einem Fahrrad­ständer können Räder abgestellt werden.

Wer gerne vor seiner Haustüre ein Zeichen für die lebenswerte Stadt setzen möchte, kann das „ParkBike“ kostenlos leihen und auf einem Parkplatz oder einem anderen geeigneten Platz parken. Die Reservierung soll über eine eigene Homepage, die auch für die Idee wirbt, möglich sein.

Es werden Leute gesucht, die das Rad mit aufbauen oder die Werbung und den Internetauftritt gestalten. Wenn Ihr Lust habt mitzumachen, wendet Euch an mathias.biemann@vcd-rhein-main.de

Um den Bau und die Homepage finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Bitte spendet zweckgebunden an den

VCD Hessen e. V.
IBAN DE27 5009 0500 0000 9532 40
BIC GENODEF1S12 Sparda Hessen eG
Stichwort: Spende ParkBike

Die Spende ist dann steuerlich abzugsfähig!
Wird eine Spendenquittung gewünscht, bitte die Adresse angeben.

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