VCD Hessen Nachrichten http://hessen.vcd.org en-gb VCD Hessen Thu, 15 Jan 2026 09:00:36 +0100 Thu, 15 Jan 2026 09:00:36 +0100 TYPO3 EXT:news news-20154 Mon, 05 Jan 2026 16:00:00 +0100 Wahl-Arena zum Wiesbadener Verkehr /startseite/detail/wahl-arena-zum-wiesbadener-verkehr Themen rund um den Verkehr sind bei der Bürgerumfrage "Leben in Wiesbaden" (zuletzt 2022 durchgeführt) die am meisten genanntesten Probleme. Sowohl beim ÖPNV, als auch beim Pkw- wie beim Radverkehr waren jeweils rund 40% der Befragten unzufrieden. Bei der Kommunalwahl wird die Verkehrspolitik dementsprechend eine wichtige Rolle spielen. Um zu erfahren welche Positionen hierbei die großen (mit mehr als 3 Sitzen im Stadtparlament) demokratischen Parteien einnehmen, organisiert der Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), der FUSS e.V., der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie der Verein Wiesbaden neu bewegen e.V. einen Parteien-Check zum Thema Verkehrspolitik. 

Anders als bei klassischen Podiumsdiskussionen wird es am 4. Februar keine endlosen Phrasen-Duelle geben. Das Publikum darf sich auf ein unkonventionelles, aber nicht weniger informatives Format freuen: In kurzweilig moderierten 90 Minuten werden unter anderem 100 Millionen Euro verteilt und die Verkehrssituation am Hauptbahnhof seziert. Die Politiker positionieren sich im Mobilogramm, beantworten Fragen aus dem Publikum und geben ihre Mobilitätsvision für 2031 preis. Mit Prof. Dr.-Ing. Volker Blees von der Hochschule Rhein-Main kommt auch eine Stimme aus der Wissenschaft zu Wort.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen: 
• Datum: Mittwoch, 4. Februar 2026
• Uhrzeit: 19:00 bis ca. 20:30 Uhr
• Ort: Bürgersaal der Hochschule Fresenius, Moritzstraße 17A, Wiesbaden
• Parteien: CDU, FDP, Grüne, Linke, SPD, Volt (Die Einladung galt allen demokratischen Parteien, die in der aktuellen Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung mindestens drei Sitze haben.)

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite des ADFC Wiesbaden
 

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news-20142 Tue, 30 Dec 2025 13:44:53 +0100 VCD Hessen und PRO BAHN Bayern bedanken sich an Heiligabend bei Bahnmitarbeitenden für ihren Einsatz /startseite/detail/vcd-hessen-und-pro-bahn-bayern-bedanken-sich-an-heiligabend-bei-bahnmitarbeitenden-fuer-ihren-einsatz Frankfurt a.M., 25.12.2025  Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fahrgastverband PRO BAHN setzen nicht nur auf den Ausbau nachhaltiger Mobilitätsformen, sondern möchten auch auf die Menschen aufmerksam machen, die diese täglich ermöglichen. Das Personal von Bus und Bahn ist rund um die Uhr im Einsatz, steuert Züge, stellt Weichen und Signale, hilft Fahrgästen weiter. Selbst an ungewöhnlichen Tagen wie Heiligabend und Weihnachten wird der Betrieb keineswegs eingestellt. Im Gegenteil: Ferienzeit heißt Reisezeit

Der VCD Hessen unterstützte in diesem Jahr erstmals die seit drei Jahren bestehende Weihnachtsaktion des Fahrgastverbandes PRO BAHN am 24.12. in Frankfurt am Main. Konkret verteilten ehrenamtliche Mitglieder beider Verbände gestern Mittag kleine Geschenkpäckchen an Mitarbeitende der Deutschen Bahn und anderer Verkehrsunternehmen an drei Bahnhöfen. Am Morgen begann die Dankesaktion in Aschaffenburg, mittags wurde sie nach der Zugfahrt dorthin im Frankfurter Hauptbahnhof sowie am Südbahnhof fortgesetzt, wo sie gegen 17:30 Uhr endete. Die gut gefüllten Päckchen enthielten weihnachtliche Köstlichkeiten wie Schokoladen-Nikolausfiguren, Nüsse und Mandarinen. 

„Die täglichen Störungen, Ausfälle und Verspätungen sind nicht nur ein Ärgernis für uns Fahrgäste, sondern betreffen auch die Bahnmitarbeitenden selbst“, sagt Philipp Loth vom VCD Hessen. Die Beschäftigten leisten häufig Überstunden und leiden unter einem Schichtplan, der oft nicht unregelmäßiger ausfallen könnte und kaum Raum für Freizeit lässt. „Mit der Weihnachtsaktion betonen wir, dass die Interessen der Mitarbeitenden bei der Bahn und im ÖPNV die gleichen sind wie die uns Fahrgäste: ein verlässliches und gut ausgebautes Netz“, fasst Elias Manzanares vom Fahrgastverband PRO BAHN zusammen. 

An Weihnachten wird der tägliche Einsatz der Mitarbeitenden deutlich, denn während viele Familien gemeinsam die Feiertage genießen und das Jahr ausklingen lassen, sorgen sie dafür, dass die Familien überhaupt zusammenfinden. Jeden Tag machen die Mitarbeitenden im Nah-, Fern- und Güterverkehr dies möglich und tragen dabei eine riesige Verantwortung. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! „Die vielen positiven Reaktionen und Lächeln der Bahnmitarbeitenden haben uns sehr gefreut und zeigen, wie wichtig und wirksam Wertschätzung ist.“, so Philipp Loth und Elias Manzanares abschließend. 

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news-20139 Sun, 28 Dec 2025 20:23:48 +0100 radentscheid-kassel.de /der-vcd-vor-ort/kassel/archiv/radentscheid-kassel news-20138 Sun, 28 Dec 2025 20:18:13 +0100 VCD jetzt Mitglied im Klimaschutzrat der Stadt Kassel /startseite/detail/vcd-jetzt-mitglied-im-klimaschutzrat-der-stadt-kassel Im Dezember 2025 hat die Stadt Kassel uns eingeladen, an der Stelle des Radentscheids Kassel, der seine aktive Arbeit beendet, Mitglied im Klimaschutzrat zu werden. Der Klimaschutzrat existiert seit 2019. Er versammelt vielfältige gesellschaftliche Akteure und berät die Stadt bei ihren Klimaschutz-Bemühungen in fachlichen Fragen und in Fragen der gesellschaftlichen Relevanz und Akzeptanz. Reinhard Ardelt und Peter Fellmann wurden vom Magistrat der Stadt für den VCD als Mitglieder des Klimaschutzrats berufen.

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news-20135 Thu, 25 Dec 2025 19:42:33 +0100 VCD Gießen begrüßt neue, verbesserte Buslinienführung ab 1. Januar 2026 /startseite/detail/vcd-giessen-begruesst-neue-verbesserte-buslinienfuehrung-ab-1-januar-2026 Deutlich kürzere Fahrzeiten und besseres Angebot im Südviertel

Die Optimierung der Linien 3, 13 und 14 bringt für viele Fahrgäste spürbare Verbesserungen. Durch direktere Linienführungen verkürzen sich die Fahrzeiten vom und ins Zentrum deutlich – insbesondere für die Wohnbereiche Schwarzacker, Schlangenzahl und das Musikerviertel. Gleichzeitig wird die Bedienungshäufigkeit im Südviertel erhöht: Eine Angebotsverdichtung sowie die Ausweitung des Bedienzeitraums sorgen für eine bessere Erreichbarkeit über den ganzen Tag hinweg.

Ein besonderer Fortschritt ist aus Sicht des VCD die erstmalige Anbindung des Bereichs Dialysezentrum und Schlangenzahl auch samstags nach 14 Uhr sowie an Sonntagen. Damit wird eine bislang bestehende Versorgungslücke geschlossen und die Mobilität für viele Menschen deutlich verbessert. Diese ist aus Sicht des VCD Gießen auch in Hinblick auf das neue autofreie Studierendenwohnheim in der Bernhard-Itzel-Straße wichtig.

Stärkung zentraler Achsen und höhere Zuverlässigkeit

Ein weiterer zentraler Vorteil liegt in der Stärkung der Achse Ludwigstraße. Wichtige Ziele wie das Uni-Hauptgebäude, das Universitätsklinikum und die Mensa Mildred-Harnack-Fisch-Haus werden künftig besser und zuverlässiger angebunden. Besonders positiv bewertet der VCD, dass die Busse die Eisenbahnschranken der Vogelsbergbahn und der Lahn-Kinzig-Bahn nicht mehr queren müssen. In der Vergangenheit hatten diese Querungen häufig zu langen Fahrzeiten und Verspätungen geführt.

Dem VCD ist bewusst, dass die neue Linienführung punktuelle Verschlechterungen für einzelne Fahrgäste mit sich bringt, weil nun andere Personengruppen Direktverbindungen erhalten und Haltestellen wegfallen und Fahrgäste daher einige Meter weiter zu den alternativen Haltestellen gehen müssen. Insgesamt überwiegen aus Sicht des Verbandes jedoch die Vorteile durch kürzere Fahrzeiten, direktere Linienführungen und neue umsteigefreie Verbindungen. Der VCD erwartet, dass dadurch auch neue Fahrgäste für den öffentlichen Nahverkehr gewonnen werden können und sich so der Autoverkehr in der Stadt weiter reduziert.

Kritisch merkt der VCD an, dass mit dem Fahrplanwechsel nicht gleichzeitig neue Haltestellen geschaffen werden, die im Nahverkehrsplan bereits seit längerem vorgesehen sind. So hätte sich der VCD gewünscht, dass die Haltestelle Am Brennofen auf  dem neuen Linienverlauf der Linie 12 sowie die Haltestelle Wetzsteinstraße für die Linien 3 und 13 bereits zum 1. Januar 2026 eingerichtet werden. Diese zusätzlichen Haltepunkte würden die Erschließungsqualität weiter verbessern.

Positive E?ekte für die Linien 801 und 802

Auch die Anpassungen bei den Linien 801 und 802 bewertet der VCD sehr positiv. Die Maßnahmen führen zu einer Stärkung der wichtigen Achse Schiffenberger Weg, zu einer besseren Erschließung des Gewerbegebietes Schiffenberger Tal sowie zur Deckung der steigenden Nachfrage in Folge vieler neuer Wohnungen in diesem Bereich.

Besonders erfreulich ist aus Sicht des VCD, dass sich die Zahl der Fahrten zum Schiffenberg am Sonntag verdoppelt und damit neue, attraktive Ausflugsmöglichkeiten mit dem Bus entstehen.

Hinweis an die Fahrgäste

Der VCD rät allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt ab dem 1. Januar 2026 sorgfältig über die neuen Linienverläufe und Abfahrtszeiten zu informieren. Durch die umfassenden Änderungen kommt es zu neuen Fahrtwegen, die jedoch bei genauer Kenntnis des neuen Angebots viele Vorteile bieten. Der VCD weist darauf hin, dass auch drei Haltestellen neue Namen haben: Die bisherige Bushaltestelle Friedhof trägt künftig den Namen „Neuer Friedhof“, die Haltestelle Nahrungsberg heißt nun „Alter Friedhof“ und die Bushaltestelle “Egerländer Straße” trägt den Namen “Landgraf-Ludwigs-Gymnasium”. Die Benennung soll insbesondere ortsfremden Fahrgästen die Orientierung im Stadtgebiet erleichtern.

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news-20124 Thu, 18 Dec 2025 17:24:45 +0100 VCD Gießen fordert Verlegung der Ladezone in der Schulstraße /startseite/detail/vcd-giessen-fordert-verlegung-der-ladezone-in-der-schulstrasse Die Schulstraße ist zugleich Fahrradzone und eine der am stärksten vom Stadtbusverkehr genutzten Straßen Gießens. Dennoch hat die Straßenverkehrsbehörde dort eine Ladezone so angeordnet, dass sich Linienbusse bei belegter Ladezone nicht begegnen können. Zusätzlich wird der Gegenverkehr durch haltende Lieferfahrzeuge schlecht einsehbar. Dies führt regelmäßig zu Zeitverlusten, abrupten Brems- und Beschleunigungsvorgängen und damit auch zu einer spürbaren Beeinträchtigung des Fahrkomforts für die Fahrgäste.

„Gerade auf einer zentralen Innenstadtstrecke mit hohem Bus- und Radverkehrsaufkommen muss die Flüssigkeit des Verkehrs oberste Prioritäthaben“, erklärt der Vorstand des VCD Gießen. „Die aktuell angeordnete Ladezone bewirkt das Gegenteil.“

Nach Ansicht des VCD wurde bei der Anordnung der Ladezone nicht das rechtlich gebotene mildeste Mittel gewählt. Eine Verlegung der Ladezone auf die Nordseite würde die Bedürfnisse des Lieferverkehrs weiterhin erfüllen, gleichzeitig aber Bus- und Radverkehr deutlich entlasten und sicherer machen. Der Korrekturaufwand sei gering, der Nutzen hingegen hoch.

Besonders kritisch sieht der VCD, dass die Ladezone von der Stadt mit dem Ziel einer „Verkehrsberuhigung“ begründet wird. Dies sei in einer Fahrradzone mit Tempo 30, hohem Fußverkehr und professionell geschulten Busfahrenden weder erforderlich noch zulässig. Verkehrsberuhigung dürfe nicht durch gezielte Behinderung des Umweltverbundes erreicht werden, sondern müsse – sofern überhaupt notwendig – durch Kontrollen erfolgen.

Zudem verschlechtert die Ladezone an ihrer derzeitigen Position die Verkehrssicherheit: Sie liegt in einer Innenkurve, erschwert die Sicht auf den Gegenverkehr und drängt Radfahrende in Bereiche, wo sie durch Dooring (das unvorsichtige Öffnen von Autotüren) besonders gefährdet sind. Die erforderlichen Sicherheitsabstände zu parkenden Autos sind dann nicht vorhanden. Nach Berechnungen des VCD unterschreitet die verbleibende Fahrbahnbreite deutlich die vom Verwaltungsgericht Hannover geforderte Mindestbreite, um Begegnungsverkehr zwischen Bussen und nebeneinander fahrenden Radfahrenden sicher zu ermöglichen.

„Die Schulstraße wurde als Fahrradzone eingerichtet, um den Rad- und Busverkehr zu fördern. Diese Zielsetzung wird durch die Ladezone konterkariert“, so der VCD. Besonders widersprüchlich sei dies vor dem Hintergrund, dass die Stadt an anderer Stelle Maßnahmen (wie z.B. Busspuren und Vorrangschaltungen an Ampeln) zur Beschleunigung des Busverkehrs ergreife, während ausgerechnet auf der wichtigsten Innenstadtstrecke Behinderungen hingenommen würden.

„Taxistand und Ladezone gehören auf dieselbe Seite und das ist wegen der Biegung der Schulstraße klar die Nordseite“, so der VCD. Der Clubappelliert an die Stadt, die Verkehrssituation noch einmal unvoreingenommen zu betrachten: „Mit einer einfachen Verlegung der Ladezone ließen sich Sicherheit, Fahrplanstabilität und Attraktivität von Bus- und Radverkehr spürbar verbessern – ein Gewinn für alle Verkehrsteilnehmenden.“

Da die Stadt Gießen bisher trotz entsprechender Hinweise nicht eingelenkt hat, hat der VCD beim Regierungspräsidium Gießen eine Fachaufsichtsbeschwerde eingereicht.

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news-20087 Tue, 09 Dec 2025 08:47:57 +0100 Wenig Verbesserungen, viele Verschlechterungen - VCD Hessen zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember  /startseite/detail/vcd-hessen-zum-fahrplanwechsel-am-14-dezember-wenig-verbesserungen-viele-verschlechterungen Ab dem kommenden Sonntag, 14. Dezember, gilt der neue Jahresfahrplan. Insgesamt bleibt der neue Fahrplan in Hessen hinter den Erwartungen zurück; neben einigen positiven Aspekten gibt es zahlreiche Verschlechterungen.

 „Auch in diesem Jahr ergeben sich wieder zahlreiche Änderungen. Neben einigen wenigen Verbesserungen müssen Fahrgäste in den verschiedenen Regionen Hessens jedoch mit deutlichen Verschlechterungen rechnen.“, so Till Schäfer vom VCD Landesvorstand Hessen. „Die ICE-Halte in Friedberg entfallen, Mittelhessen wird nur noch halb so oft mit dem ICE angefahren, Mörfelden wird nur noch von der S-Bahn bedient und einige geplante positive Veränderungen können zum Fahrplanwechsel noch nicht vollständig umgesetzt werden."

Südhessen

Der RE70 wird künftig nicht mehr in Mörfelden und Mannheim-Waldhof halten. Als Begründung nennt die Deutsche Bahn die Überlastung der Riedbahn sowie die Einrichtung einer überholfreien Fernverkehrstrasse. Daher sind zukünftig mehr Verspätungen für die Kunden des Regionalverkehrs zu erwarten. Für die Anwohnerinnen und Anwohner in Mörfelden verschlechtert sich die Anbindung an Frankfurt damit erheblich; zudem entfällt die direkte Verbindung Richtung Mannheim. 

Strecke Frankfurt–Hanau und Kinzigtal

Positiv hervorzuheben ist, dass der RE50 künftig alle zwei Stunden – zu Hauptverkehrszeit sogar stündlich – bis Bad Hersfeld durchgebunden wird. Die Nahverkehrsanbindung von Bad Hersfeld in Richtung Frankfurt verbessert sich durch mehr Direktverbindungen massiv. Die Nutzung der unattraktiven Umsteigesituation in Fulda mit 30 Minuten Wartezeit von RB5 auf RE50 entfällt daher für viele Reisende. Ursprünglich war allerdings eine Durchbindung des RE50 bis Bebra vorgesehen. Diese wird vorerst nicht umgesetzt. Hinzu kommt, dass die Kinzigtalbahn schon jetzt unter knappen Fahrplanpuffern leidet und die spurtstarken „Alstom Coradia Max“-Neufahrzeuge erst verspätet eintreffen. Gleichzeitig werden die bislang eingesetzten Vectron-Lokomotiven durch weniger beschleunigungsstarke Modelle ersetzt – ein Mix, der zusammen mit den baubedingten Einschränkungen, voraussichtlich zu erheblichen Problemen bei der Einhaltung der Fahrzeiten führen wird. Zugleich reduzieren sich die Kapazitäten durch die fernverkehrsbedingte Einstellung der schnellen RE5-Züge im Berufsverkehr.

Der aus dem Odenwald kommende RE85 wird mit einer Fahrtzeitverlängerung von 5 Minuten demnächst über die nordmainische Strecke mit Halt in Frankfurt Ost geführt. Der Halt in Offenbach Hbf wird dafür künftig entfallen. Der Grund hierfür ist, dass bedingt durch Fernverkehrstrassen südlich des Mains keine Kapazitäten mehr vorhanden sind. Damit entfällt aus der Region Seligenstadt die Direktverbindung nach Offenbach.

Die RB58 erhält verlängerte Fahrzeiten zum Frankfurter Hauptbahnhof samt größerer Verspätungsgefahr.

Mittelhessen

Ab dem Fahrplanwechsel wird nur noch alle vier Stunden ein ICE über die Main-Weser-Bahn mit Halt in Gießen, Marburg, Treysa und Wabern verkehren. Der Halt in Friedberg entfällt vollständig. Erst ab Juli 2026 wird ein einzelner ICE von und nach Westerland (Sylt) wieder in Friedberg halten. Friedberg komplett vom Fernverkehr abzuhängen und die Verbindungen nach Mittelhessen derart auszudünnen, ist nicht akzeptabel. 

Enttäuschend ist der fehlende Einsatz der hessischen Landesregierung für die Sicherstellung eines weiterhin dichten und schnellen Anschlusses der mittelhessischen Universitätsstädte an das deutschlandweite Fernverkehrsnetz oder deren Ersatzfinanzierung.

Im Nahverkehr ist zu begrüßen, dass die RB40/41 nun immer beschleunigt zwischen Friedberg und Gießen verkehrt, wodurch sich eine Fahrtzeitverkürzung für Pendler aus dem Lahn-Dill-Kreis und nördlich von Gießen ergibt. Dafür gibt es dann eine nun stündliche als RB37 verkehrende Verbindung Frankfurt-Gießen, welche im Abschnitt zwischen Friedberg und Gießen alle Unterwegshalte bedient. Für den RE98/99 (Frankfurt-Gießen-Kassel/Siegen) beginnt ein neuer Verkehrsvertrag. Schon bisher war der RE98 gegenüber dem RE30 (Frankfurt-Kassel) und dem ICE im Nordabschnitt deutlich langsamer und bot erheblich weniger Kapazität. Die politisch vielfach geforderte und im Deutschlandtakt verankerte Einführung eines stündlich verkehrenden schnellen RE Frankfurt–Kassel wird erneut verpasst. Insbesondere durch den Entfall vieler ICE- und aller IC-Züge wäre eine Stundentakt schneller RE-Züge nach Kassel und Siegen dringlich erforderlich. Auch die Weiternutzung der viel zu kleinen Stadler-Flirt-Züge ist problematisch, da der RE98 regelmäßig völlig überfüllt ist.

Zwar sollen einzelne Fahrten des RE98 unter der Woche künftig in Doppeltraktion bis Stadtallendorf verkehren; dies stellt aber keine ausreichende Entlastung dar. Die Kapazitäten bleiben immer noch deutlich hinter denen des RE30 zurück, zudem fahren viele Züge nördlich von Gießen weiterhin nur als einfache Einheit. Notwendig wäre – wie beim RE30 – der Einsatz von Doppelstockzügen. Mit dem neuen, erneut 13 Jahre laufenden Verkehrsvertrag wurde die Chance auf geeignetere Fahrzeuge und eine deutliche Angebotsverbesserung mit einem stündlich schnellen RE nach Kassel und Siegen verpasst.

Rechte Rheinstrecke

Zu diesem Fahrplanwechsel sollte eigentlich auch die Linie RE19 als „Rheingau-Express“ zwischen Frankfurt und Koblenz in Betrieb gehen und die häufig überfüllten Züge der „RheingauLinie“ RB10 (Frankfurt–Neuwied) entlasten. Zu dieser Betriebsaufnahme wird es erst einmal nicht kommen, da die Fahrzeuge vom Hersteller bislang noch nicht ausgeliefert wurden. Allerdings wird die Linie RE9 zwischen Frankfurt und Eltville nun bis zur anstehenden Generalsanierung ab 10 Juli 2026 häufiger und regelmäßig verkehren. Die dringliche Kapazitätserweiterung durch den RE19 verschiebt sich somit auf den Fahrplan 2027 (ab 12. Dezember 2026).

 

 

 

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news-20075 Sat, 06 Dec 2025 14:06:50 +0100 Schnell noch in 2025 VCD Mitglied werden, die Verkehrswende unterstützen und Steuern sparen: /startseite/detail/schnell-noch-in-2025-vcd-mitglied-werden-die-verkehrswende-unterstuetzen-und-steuern-sparen news-19996 Tue, 02 Dec 2025 11:04:55 +0100 Spontane Stellwerksausfälle in Hessen weiter eine Herausforderung - trotz Teilerfolgen /startseite/detail/trotz-teilerfolgen-im-bahnbetriebsablauf-bleiben-spontane-stellwerksausfaelle-in-hessen-weiter-eine-herausforderung Dass an manchen Stellen Entlastung eintritt, ist positiv. Aber solange anderswo Stellwerke weiterhin, oft auch spontan, nicht besetzt werden, bleibt eine große Unzuverlässigkeit. Wenn selbst die Grundversorgung nicht gewährleistet werden kann, zeugt dies von einem strukturellen Problem. Die Menschen vor Ort werden dadurch von der Bahnnutzung abgeschreckt – und das bremst die dringend notwendige Verkehrswende aus“, so Philipp Loth vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Regionalgruppe Rhein-Main.

Hinsichtlich der bereits länger bestehenden und angekündigten Einschränkungen bleibt die Situation auch nach wie vor schwierig: Zwischen Hanau Hbf und Hanau Nord kann in den Abend- und Nachtstunden weiterhin täglich kein Zugverkehr stattfinden, weil das Stellwerk nicht besetzt ist. Eine Verbesserung wird zwar für März 2026 in Aussicht gestellt. Es wird sich jedoch zeigen, ob der Termin gehalten werden kann. Auch auf der Strecke Nidda–Gießen fahren an Wochenenden bereits seit Langem ab dem Nachmittag bis Betriebsende keine Züge mehr. Wie lange noch, ist schwer abzusehen.

Am letzten Wochenende, dem 29. und 30. November 2025, kam es erneut zu mehreren spontanen Stellwerksausfällen, die zu erheblichen zusätzlichen Einschränkungen führten. Am Samstag blieb zwischen Hanau Hbf und Hanau Nord eine weitere Schicht unbesetzt, sodass dort auch tagsüber kein Zugverkehr möglich war. Am Sonntag musste der Zugverkehr zwischen Friedberg und Nidda ganztägig eingestellt werden. Auf der Strecke Hanau–Aschaffenburg war zwischen 6 und 18 Uhr kein durchgehender Zugverkehr möglich; zwischen Hanau und Dettingen wurden Ersatzbusse eingesetzt, während Regionalexpress-, ICE- und Güterzüge großräumig über Darmstadt umgeleitet werden mussten.

Darüber hinaus war von Samstagabend bis Dienstag, den 2. Dezember 2025, jeweils von 18 bzw. 20 Uhr bis 6 Uhr morgens, kein durchgehender Zugverkehr zwischen Gießen und Siegen möglich. Die Regionalexpresszüge fielen auf dem gesamten Abschnitt aus, die Regionalbahnen aus Richtung Gießen endeten vorzeitig in Ehringshausen.

Es bleibt noch viel zu tun. Die Bahn muss alles daransetzen, das entstandene Personalproblem schnellstmöglich zu lösen; es hätte niemals dazu kommen dürfen“, so Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD in Hessen.

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news-19990 Mon, 01 Dec 2025 15:23:19 +0100 VCD Filmabend im radraum Offenbach, Bleichstraße 22 /startseite/detail/vcd-filmabend-im-radraum-offenbach-bleichstrasse-22 news-19955 Mon, 24 Nov 2025 20:39:58 +0100 VCD zum "Verbrenner-Aus": IHK bremst, Mitgliedsbetriebe sind schon weiter /startseite/detail/vcd-zum-verbrenner-aus-ihk-bremst-mitgliedsbetriebe-sind-schon-weiter "Wie kürzlich schon der lokale Kfz-Handel stimmt nun auch die Spitze der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg die alte Leier gegen das so genannte "Verbrennerverbot" an. Im Ergebnis würde dies nichts anderes bedeuten als eine weitere Verschleppung der E-Mobilität und der Reduzierung des CO²-Ausstosses im Mobilitätssektor", so VCD-Vorstand Matthias Oertel. Da seien die Praktiker glücklicherweise längst weiter: Zur Vorstellung ihrer Herbst-Konjunkturumfrage hatten IHK-Präsident Schwarz und Hauptgeschäftsführer Leder sich dankenswerter Weise als gastgebendes Unternehmen die Firma Go! Express & Logistics in Pohlheim ausgesucht und in Geschäftsführer Christian Schmidt einen offenbar tatkräftigen Gegenpart zu ihrem Lamento gefunden. Sein Statement - nicht ängstlich sondern optimistisch: "Die E-Mobilität überrollt gerade den Markt" und er stelle seine Fahrzeugflotte im Nahtransport um. Auch im Fernverkehr könnten demnächst 40-Tonner in Europa mit Strom betankt werden. Während die überfällige Transformation bei uns also nun ins Rollen komme, sähen die Kämpfer gegen das "Verbrenner-Aus" noch immer "gute Absatzmärkte in Afrika und Lateinamerika". Skrupel, die fossile Technologie weiter in Länder zu exportieren, die ihrerseits auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung angewiesen sind, zumal sie viel weniger gegen den Klimawandel gewappnet sind als wir, kenne Herr Leder offenbar nicht und er erkenne - so der VCD - auch nicht, dass die dann in diesen Ländern ebenfalls verschleppte Transformation jedenfalls nicht mehr von Deutschland mitgestaltet wird, das sich selbst "aus dem Rennen" nimmt. Oertel: "China wird's freuen." 

Probleme bei E-Ladekapazitäten und Reichweiten, die auch Herr Schmidt durchaus noch sehe, seien lösbar. Beides entwickele sich derzeit rasant. Allerdings habe nicht nur “die Politik” versäumt, dies zu forcieren. "Es waren und sind wie stets die großen Automobilhersteller, die zugunsten kurzfristiger Aktionärsgewinne und Managergehälter notwendige und nicht aufzuhaltende Entwicklungen auch dann noch verschleppen, wenn diese längst im Gang sind, denn Transformation kostet erst einmal Geld", so der VCD weiter. "Was die IHK-Funktionäre in blinder Gefolgschaft nicht sehen, ist dass die von den großen Autoherstellern und ihrem Verband, dem VDA, abhängigen Betriebe (Zulieferer, Handel, gewerbliche Kunden) deren Entscheidungen auszubaden haben. Also: Mal weniger auf die Politik schimpfen, gell? Und danke an Herrn Schmidt, auch wenn der VCD als ökologisch orientierter Verkehrsverband natürlich dafür kämpft, Güter möglichst mit der umweltfreundlicheren Bahn zu transportieren, wohlwissend, dass das nicht flächendeckend möglich ist."

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news-19946 Thu, 20 Nov 2025 09:42:05 +0100 Bicibus in Frankfurt-Sachsenhausen /startseite/detail/bicibus-in-frankfurt-sachsenhausen Fr. 21.11.2025 07:30?08:30 Uhr

Start: Brückenspielplatz, Frankfurt-Sachsenhausen

Das BiciBus-Team startet den wöchentlichen BiciBus in Sachsenhausen: 
Immer freitags geht es ab 7:30 Uhr auf zwei Routen zu den Sachsenhäuser 
Schulen. 
Route 1 - Start 7:30 Uhr (Freiherr-vom-Stein-Schule, IGS-Süd, Carl-Schurz-Schule, Gymnasium-Süd und Textorschule) 
Route 2 - Start 8:00 Uhr (Deutschherrnschule und Willemerschule) 

VCD Aktive unterstützen die Fahrten!

Kontakt:
E-Mail: simone.markl@adfc-frankfurt.de

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news-19912 Mon, 10 Nov 2025 14:24:37 +0100 Neues VCD Lastenrad im Gallus /startseite/detail/neues-vcd-lastenrad-im-gallus Das neue E-Lastenrad wurde von Mathias Biemann, VCD Landesverband Hessen, für den Standort Mehrgenerationenhaus Frankfurt Gallus übergeben. Otto Gebhardt, der sich ehrenamtlich für den VCD engagiert, und Bettina Jäger, vom Empfangsteam, haben sich das Lastenrad zeigen lassen.

Mehrgenerationenhaus Frankfurt Gallus, Idsteiner Str. 91, 60326 Frankfurt

www.main-lastenrad.de

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news-19911 Mon, 10 Nov 2025 13:09:11 +0100 Main-Lastenrad feiert Einjähriges in Sossenheim /startseite/detail/main-lastenrad-feiert-einjaehriges-in-sossenheim Im Dezember jährt es sich: Das Sossenheimer Lastenrad zum kostenlosen Ausleihen gibt es seit einem Jahr! Wir haben mit Mathias Biemann gesprochen, Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Rhein-Main und maßgeblicher Initiator von Main-Lastenrad.  
 

Main-Lastenrad ist nun seit knapp einem Jahr in Sossenheim verfügbar.
Wie läuft es und wie wird das Angebot angenommen?


Mathias Biemann:
Das Lastenrad wird gut genutzt. Dank des Kiosks am Kirchberg können wir darauf vertrauen, dass Ausgabe und Rücknahme des Rades zuverlässig funktionieren.

Wie ist „MainLastenrad“ auf Sossenheim aufmerksam geworden, wie wird der Bedarf in den Stadtteilen ermittelt, und welche Strategien werden eingesetzt, um Aktive zu gewinnen, die Sie unterstützen?

Mathias Biemann:
Durch den Kontakt zu engagierten Menschen im Stadtteil, die uns bei der Suche nach einem Standort für das Lastenrad unterstützt haben, ist Sossenheim ins Spiel gekommen. Solche Menschen sind für uns wichtig, um in einem Stadtteil Fuß fassen zu können. Bedarf gibt es in ganz Frankfurt. Wir haben noch viele blinde Stellen auf unserer Verleihseite main-lastenrad.de. Kontakte entstehen oft, weil Menschen aus dem Stadtteil von sich aus aktiv werden. Wir freuen uns über jede Nachricht oder jeden Anruf von Interessierten.

Wie entstand die Idee des „Main-Lastenrads“?

Mathias Biemann:
Mit einem Lastenrad lassen sich bequem auch mal größere Einkäufe transportieren und tolle Ausflüge mit Kindern machen. 2016 überlegte ich mir, eins zu kaufen. Gebraucht hätte ich es aber nur wenige Male im Monat. Es herumstehen zu lassen, dafür war es zu teuer und einen Abstellplatz brauchte es auch.

Weil ich schon viele Jahre Car-Sharing nutze, suchte ich nach einem ähnlichen Angebot für Lastenräder in Frankfurt. Ergebnislos. Doch in anderen Städten gab es sowas und auch noch kostenlos – meist getragen von gemeinnützigen Vereinen. Mein Impuls: Das brauchen wir in Frankfurt auch!
Hier sollte sich meine Mitgliedschaft im Verkehrsclub Deutschland (VCD) auszahlen, der sich für solchen Ideen und Angebote einsetzt. Dort bekam ich Unterstützung, um 2017 eine Bewerbung für den Klimaschutzpreis der Stadt Frankfurt einzureichen. Die Bewerbung hatte Erfolg und die Basis für Main-Lastenrad, den kostenlosen Lastenradverleih in Frankfurt am Main, war gelegt. Die Idee fand nach dem Start 2018 weitere Interessierte und wuchs von anfangs drei Lastenrädern auf weit über zwanzig Räder im Stadtgebiet von Frankfurt und Offenbach. Sogar in Mühlheim am Main wird von engagierten Menschen mittlerweile ein kostenloses Lastenrad auf der Verleihseite  main-lastenrad.de angeboten.

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news-19851 Thu, 23 Oct 2025 15:42:05 +0200 Carsharing-Offensive für Frankfurt am Main /startseite/detail/vcd-carsharing-offensive-fuer-frankfurt-am-main „Endlich kommt die Carsharing-Offensive für Frankfurt am Main“, freut sich Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen. „Nicht mehr nur in der Innenstadt und in Zentrumsnähe, sondern in drei Buendeln für alle Stadtteile.“ Frankfurt zähle damit nun zu den deutschen Großstädten, die flächendeckend ihren Bewohnern einen Fuhrpark zur passgenauen Ausleihe zur Verfügung stellen. Der VCD gehoert zu den Pionieren des Carsharing in Deutschland.

Der private Autobesitz und die Nutzung sind in dichtbesiedelten Gebieten bereits rückläufig und nicht mehr zeitgemäß, vor allem wenn kein Abstellplatz zur Verfügung steht. So kommt das neue stationsgebundene Carsharing im öffentlichen Raum gerade recht.

Carsharing ist ein Baustein nachhaltiger Mobilität, die wir als gesunden Mix aus Bahn- und Busfahrten, Fuß- und Radwegen und bedarfsgerechter Autonutzung verstehen. Alle, die den Umweltverbund nutzen, können zu weniger Staus und Unfällen, besserer Luft und mehr Platz für alle Menschen beitragen.

Zwar gibt es schon seit mehr als dreißig Jahren stationsbasierte Carsharing-Autos in Frankfurt auf Privatflächen. Dass nun auch öffentlicher Parkraum für Carsharing genutzt werden kann, dafür hat das Land Hessen spät, aber bereits vor vier Jahren, die gesetzlichen Möglichkeiten geschaffen. Das Carsharinggesetz des Bundes erlaubt schon seit 2017 stationsbasierte Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum als Sondernutzung auszuweisen. Nun sorgt das Verkehrsdezernat mit der Beauftragung von zwei Carsharing-Anbietern für breiteres Angebot.

 „Alle, die das Auto nicht als einzige Lösung ihrer Mobilitätsbedürfnisse sehen, haben nun eine bessere Perspektive das eigene Auto zu verkaufen und auf Carsharing umzusteigen“, freut sich Mathias Biemann, Sprecher der VCD Regionalgruppe Rhein-Main. Carsharing helfe dabei, die hohen privaten Kosten für Unterhalt und Nutzung eines Pkw zu reduzieren.

Ein geteiltes Fahrzeug könne bis zu zwanzig Privatautos ersetzen, die in Frankfurts engen Straßen heute viel Platz einnehmen, was Menschen, die zu Fuß, im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder dem Rad unterwegs sind, oft stark beeinträchtigt.

Carsharing: Für jeden Anlass das passende Auto

Die Vorteile von Carsharing überwiegen. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit geteilten Autos im öffentlichen Raum die Notwendigkeit ein eigenes Auto vorzuhalten verringert und stattdessen ein breiter Fuhrpark im gesamten Frankfurter Stadtgebiet zur Verfügung gestellt wird“, so Anja Zeller abschließend. Mit Carsharing habe man die Möglichkeit anlassgerecht das jeweils passende Auto auszuleihen.

 

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news-19713 Wed, 22 Oct 2025 15:14:00 +0200 Schulstraßen für Kassel /startseite/detail/schulstrassen-fuer-kassel-1 Am 22. Oktober 2025 hatten VCD Kassel und ADFC Kassel gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Schulstraßen und Schulwegsicherheit eingeladen.

Mehr als 60 Personen waren dabei. Nicole Maisch, Bürgermeisterin und Dezernentin für Jugend, Gesundheit, Bildung und Chancengleichheit der Stadt Kassel hielt einen Impulsvortrag. Robert Elfring (VCD Kassel) und André Rohrbeck (ADFC Kassel) Informierten über Schulstraßen, die rechtlichen Möglichkeiten und mögliche Aktivitäten. Erfahrungsberichte aus Sicht der Politik, einer Schulleitung und eines Elternvertreters rundeten das Thema ab.

Falls Sie an Ihrer Schule in Kassel aktiv werden wollen, sprechen Sie uns gerne an!

 

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news-19828 Mon, 20 Oct 2025 08:34:46 +0200 Gefährliches Gehwegparken /startseite/detail/gefaehrliches-gehwegparken Vielerorts behindern zugeparkte Gehwege Fußgängerinnen und Fußgänger beim Durchkommen und sind vor allem für Rollstühle und Kinderwagen ein Problem. Deshalb ruft der ökologische Verkehrsclub VCD Bürgerinnen und Bürger dazu auf, enge und gefährliche Gehwegabschnitte über ein Online-Tool zu melden. Die Mitmach-Aktion startet am Montag, den 20. Oktober. Die gesammelten Meldungen werden nach Abschluss der Aktion in einer Online-Karte veröffentlicht, um Risiken sichtbar zu machen, kommunale Verantwortliche zu informieren und den Druck auf Politik und Verwaltung zu erhöhen. 

Frankfurt/Kassel, 20. Oktober 2025. Gehwege sind für Menschen da – nicht für Autos. Dennoch werden sie vielerorts von parkenden Fahrzeugen blockiert, sodass kaum noch Platz für Zufußgehende, Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen bleibt. Der VCD will das ändern und ruft mit seiner Mitmach-Aktion „Freie Gehwege“ dazu auf, gefährlich enge Gehwegabschnitte zu melden.

Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher des VCD, erläutert: „Wenn Gehwege zugeparkt sind, wird das zur echten Gefahr – besonders, wenn man auf die Straße ausweichen muss, weil man mit dem Rollstuhl, dem Rollator oder dem Kinderwagen unterwegs ist. Auch Kinder mit Fahrrad, die bis acht Jahren auf dem Gehweg fahren müssen, sind gefährdet. Jede Meldung hilft, Druck auf die Kommunen aufzubauen und sichere Wege für alle zu schaffen.“

Über ein Online-Formular können Bürgerinnen und Bürger Orte eintragen, an denen regelmäßig Fahrzeuge auf dem Gehweg parken und das Durchkommen erschweren. Die gemeldeten Stellen werden auf einer Online-Karte sichtbar gemacht und vom VCD an die zuständigen Kommunen weitergegeben – mit der Aufforderung, Maßnahmen zu prüfen und das Gehwegparken dort zu unterbinden. Ziel ist es, Gehwege wieder sicher und barrierefrei nutzbar zu machen.

Die Aktion unterstützt damit zentrale Ziele der Verkehrswende – wie die Vision Zero, ein aktives Parkraummanagement und die Umsetzung der nationalen Fußverkehrsstrategie. Müller-Görnert: „Mit den gesammelten Erkenntnissen schaffen wir eine starke Grundlage, um Missstände sichtbar zu machen und politische Veränderungen anzustoßen. Denn freie und sichere Gehwege sollten selbstverständlich sein – für Kinder, Ältere, Rollstuhlfahrer*innen und alle, die zu Fuß unterwegs sind.“

Zum Hintergrund: Das Online-Formular zum Melden enger Gehwege finden Sie hier, nähere Informationen zum Thema hier. Den rechtlichen Rahmen haben wir hier zusammengefasst.

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist das Parken auf Gehwegen nur in Ausnahmefällen erlaubt. Es muss genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgänger*innen ggf. mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer*innen auch im Begegnungsverkehr bleiben. Das Parken muss durch ein entsprechendes Verkehrsschild oder Bodenmarkierungen gekennzeichnet sein.

Vielerorts ist es aber seit Jahren gängige Praxis, dass Autos auch ohne Erlaubnis auf Gehwegen parken, oder selbst dort, wo es erlaubt ist, die Fußwege zu schmal sind. Dies wird von Kommunen mehr oder weniger geduldet. 2024 hat das Bundesverwaltungsgericht auf Klage mehrerer Bremer Bürger*innen geurteilt: „Kommunen müssen das illegale Gehwegparken ahnden, wenn zu wenig Platz für Zufußgehende bleibt!“

Pressekontakt:

Jan Langehein, Magdalena Reiner • Telefon 030/280351-12 • presse@vcd.orgwww.vcd.org 

VCD Hessen: Anja Zeller • Telefon 06161/255939 • anja.zeller@vcd.org

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news-19769 Mon, 06 Oct 2025 21:54:39 +0200 Fernverkehr auf der Main-Weser-Bahn wird deutlich ausgedünnt /startseite/detail/fernverkehr-auf-der-main-weser-bahn-wird-deutlich-ausgeduennt Ebenfalls entfällt die Führung der ICE-Linie nach Hamburg und weiter in die Urlaubsgebiete an die Ostsee. Vier ICE-Zugpaare werden ab Hannover nach Bremen umgelegt und enden dort. Ein weiteres Zugpaar wird ab Juli 2026 über Hamburg bis Sylt verkehren.

Die Deutsche Bahn begründet diesen Schritt mit einem Rückgang der Fahrgastzahlen. Aus Sicht der beiden Verbände ist dieser Nachfragerückgang jedoch hausgemacht. Zwar haben die Einführung des Deutschlandtickets sowie der Ausstieg des AStA Marburg aus dem ICE-Ticket die Nachfrage geschwächt, entscheidend ist jedoch die in den vergangenen Monaten fehlende Verlässlichkeit des ICE-Angebots gewesen: So sind ICE-Züge immer wieder planmäßig wegen Bauarbeiten oder auch kurzfristig ausgefallen. Viele Fahrgäste sind daher auf den zuverlässigeren Nahverkehr umgestiegen.

 

Weiterhin wird sich der Fahrplan der verbleibenden ICE-Züge um etwa 30 Minuten ab Fahrplanwechsel verschieben. Dies führt dazu, dass die Züge zwischen Frankfurt und Kassel fast zeitgleich mit dem Regionalexpress RE?98 verkehren. In Stadtallendorf wird nach diesen Planungen von DB InfraGO der RE?98 dann in beiden Fahrtrichtungen acht Minuten warten, um vom ICE überholt zu werden.

 

Die beiden Verbände warnen, dass die Angebotskürzung erhebliche Probleme mit sich bringen werde. Der RE?98 sei bereits heute regelmäßig überlastet, da er mit rund 300 Sitzplätzen deutlich weniger Platz biete als der um eine Stunde versetzt verkehrende RE?30 mit über 700 Sitzplätzen. Beide Regionalexpress-Linien bilden gemeinsam zwischen Frankfurt und Treysa im Stundentakt das Rückgrat des schnellen Zugangebots. Während der RE?30 nur an wenigen großen Bahnhöfen hält, fährt der RE?98 nördlich von Treysa als Regionalbahn mit Halt an allen Stationen – mit deutlich längeren Fahrzeiten.

Aus Sicht von Pro Bahn und Bus sowie des VCD Gießen sind die geplanten Änderungen ein gravierender Rückschritt:

  • Eine Halbierung des Fernverkehrsangebots schwächt die Region massiv, insbesondere für die Wirtschaft und die Hochschulen.
  • Die Kapazitäten im Nahverkehr sind schon jetzt zu gering und führen bei weniger ICE-Verbindungen in der Hauptverkehrszeit zu völlig überfüllten Zügen.

Die Verbände fordern daher:

  • Die heimische Politik muss sich umgehend für den Erhalt des zweistündlichen ICE-Angebots einsetzen.
  • Kein Wegfall des ICE-Halts in Friedberg
  • Kreise und Städte sind aufgefordert, beim RMV auf zusätzliche Sitzplatzkapazitäten – insbesondere im RE?98 – zu drängen.
  • Zwischen Gießen und Kassel muss so schnell wie möglich ein verlässlicher, sauberer Stundentakt mit schnellen RE-Zügen geschaffen werden. Nur ein leicht merkbarer Stundentakt gewährleistet jede Stunde gleich gute Anschlüsse an den weiterführenden Nah- und Fernverkehr.

„Die dauerhaft hohen Fahrgastzahlen in den Nahverkehrszügen zeigen deutlich, dass die Nachfrage nach schnellen und direkten Verbindungen besteht“, betont Regionalleiter Jürgen Lerch von Pro Bahn & Bus. „Statt einer Reduzierung benötigen wir den Ausbau des Zugangebots auf der Main-Weser-Bahn“, so VCD-Vorstand Matthias Oertel.

Presseinformation der Deutschen Bahn zu diesem Thema:

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-frankfurt-de/presseinformationen-regional/Fahrplan-2026-alle-Neuerungen-fuer-Hessen-Rheinland-Pfalz-und-das-Saarland-im-Ueberblick-13565490

 

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news-19755 Mon, 29 Sep 2025 15:57:07 +0200 VCD: Kampagne der Mineralöl- und Kfz-Lobby führt in die Sackgasse /startseite/detail/vcd-kampagne-der-mineraloel-und-kfz-lobby-fuehrt-in-die-sackgasse Roth-Marketingleiter Backhaus gestehe zwar ein, dass der Verkehr „eines der größten ungelösten Probleme beim Klimawandel“ sei. Er und seine Mitstreiter aus dem Kfz-Handel zögen hieraus allerdings die falschen Schlüsse, denn lebensverlängernde Maßnahmen für Verbrennungsmotoren behinderten nur den letztlich nicht aufzuhaltenden Umstieg auf die E-Mobilität. „In der Produktion hinkt Deutschland hoffnungslos hinterher, bei der Umstellung des Kfz-Bestandes liegt man weit hinter den fortschrittlicheren europäischen Ländern“, so VCD-Vorstand Dietmar Jürgens, wobei Backhaus wohl wiederum bewusst die klar positive Tendenz bei den Neuzulassungen im E-Segment verschweige. Zwar funktioniert der angepriesene synthetische Kraftstoff HV100 laut ADAC im Kfz ohne Abstriche, doch klimaneutral und im Vergleich zum E-Auto „nachhaltig“ wäre er nur, so der VCD weiter, wenn er zu 100% und nicht etwa als Beimischung zum konventionellen Diesel eingesetzt, vollständig aus Abfallstoffen synthetisiert und nicht anderen Nutzungen entzogen würde, wo er dann fehlen würde. Diese Voraussetzungen würden jedoch weder einzeln noch kumulativ erfüllt. So wäre es im Hinblick auf das Klima wie auch auf eine wirtschaftliche Kaufentscheidung vollkommen verfehlt, sich heute noch Neuwagen mit Verbrennungsmotor anzuschaffen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) belege, dass HVO100 klimaschädlicher ist als „fossiler“ Diesel. In ihrem Auftrag hat das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) untersucht, ob die angebliche CO2-Einsparung von fast 90 % tatsächlich erzielt wird, wenn man die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet. „Besonders relevant sind dabei Klimaschäden durch Palmölproduktion. Wird Altspeiseöl wegen einer erhöhten Nachfrage in Europa beispielsweise aus Indonesien und Malaysia importiert, fehlt es dort und führt ersatzweise zu einer erhöhten Palmölnachfrage in den Exportländern. Die Folge sind massive Klima- und Umweltschäden durch Landnutzungsänderungen und Regenwaldrodungen“ so die DUH.

Auf die DUH-Info stößt nach VCD-Recherche indes nur, wer sich gezielt auf deren Webseite begibt. Wer im Internet nach neutralen Informationen zu HVO100 sucht, werde stattdessen auf Seiten der Kfz- und Mineralöl-Lobby geführt, vor allem zur bundesweiten Kampagne "HVO100 goes Germany" von Mobil in Deutschland e.V., der auch Roth-Energie angehört. Dieser Lobbygruppe, die eigenwirtschaftliche Interessen vertritt, wurde dennoch die Gemeinnützigkeit attestiert und ihr so auch noch Steuervorteile „zu unser aller Lasten verschafft“.

Da der Klimawandel weiter „Fahrt aufnimmt“ (schon ist vereinzelt von einem Temperaturanstieg um 3°C bis 2050 zu lesen), sei es - so VCD-Vorstand Jürgens - „unverantwortlich, den Umstieg auf die E-Mobilität weiter hinauszuzögern und stattdessen Autokäuferinnen und -käufern zu langfristig unwirtschaftlichen und zugleich klimaschädlichen Kaufentscheidungen zu verleiten.“ Das könne nicht einmal im Interesse des Kfz-Handels liegen, der für sich und seine Kunden einen klaren Kurs statt immer neuer „Nebelkerzen“ der deutschen Kfz- Hersteller und der Mineralölwirtschaft benötige.

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news-19747 Sun, 28 Sep 2025 19:19:38 +0200 Bahnhofsunterführung: Friedberg verbinden! /startseite/detail/bahnhofsunterfuehrung-friedberg-verbinden Wir, der VCD Wetterau/Vogelsberg, setzen uns dafür ein, die ursprüngliche Planung weiterzuführen und dass Bürgerinnen und Bürger aktiv einbezogen werden.

Ein Bürgerbegehren wurde aus formalen Gründen abgewehrt, eine weitere Abstimmung im Stadtparlament mißlang.

Warum ist die Unterführung so wichtig? Sie schafft eine sichere, barrierefreie Verbindung zwischen Kernstadt und Fauerbach, macht Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und dem Friedhof kürzer und verbessert die Anbindung für Rad- und Fußverkehr. Auch den Zugang zur Bahn, denn die Bahnsteige sind heute nur über Treppen zu erreichen, die im Falle eines Brands zu eng sind.

Von dem “Durchstich” profitieren nicht nur Leute mit viel Gepäck oder kleinen Kindern, auch ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Schülerinnen und Schüler, Gäste und Pendler werden ihn nutzen– gleichzeitig wird die Innenstadt entlastet und der soziale Zusammenhalt gestärkt.

Es gibt verschiedene Varianten in der Planung - soll nun etwa gar nichts passieren?

Die offizielle Projektbeschreibung auf der Seite der Stadt Friedberg

und was die Wetterauer Zeitung dazu schreibt.

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news-19676 Sat, 27 Sep 2025 10:00:00 +0200 VCD auf der Ehrenamtsmesse /startseite/detail/default-0d83f568c3e2e9e12a2d344a2fe41951 news-19739 Thu, 25 Sep 2025 17:30:37 +0200 Direkte Züge von Frankfurt nach Hungen und von Wölfersheim nach Gießen: Wir bleiben dran /startseite/detail/direkte-zuege-von-frankfurt-nach-hungen-und-von-woelfersheim-nach-giessen-wir-bleiben-dran Schon lange kömpfen wir fur die Wiederinbetriebnahme der Holofftalbahn zwischen Wölfersheim-Södel und Hungen. Leider ist auf Landesebene wenig Bereitschaft zu erkennen, den Worten auch Taten folgen zu  lassen. Der Gießener Anzeiger berichtet über ein Treffen am Hungener Bahnhof.

Die Wetterauer Zeitung berichtet von der Bilanzpressekonferenz der Hessischen Landesbahn - dort wurde als Termin das Jahr 2032 genannt; und keine Aussicht auf Besserung der aktuell desaströsen Verhältnisse auf bestehenden Strecken.

Um so wichtiger ist es, dran zu bleiben! Schreiben Sie Ihren Abgeordneten!

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news-19732 Thu, 25 Sep 2025 11:24:13 +0200 P+R-Potentiale im Stadtgebiet Frankfurt /startseite/detail/p-r-potentiale-im-stadtgebiet-frankfurt Die Stadt Frankfurt hat die P+R-Potentiale im Stadtgebiet untersuchen lassen und die Ergebnisse heute vorgestellt. Wer eine deutliche Entlastung des Stadtverkehrs durch das Pendlerparken am Stadtrand erwartet hat, wird enttäuscht sein. Mehr als einen Tropfen auf den heißen Stein wird es nicht geben, urteilt Mathias Biemann, Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Zwischen vier- und fünfhunderttausend Berufstätige pendeln täglich nach Frankfurt am Main ein. Etwa 60% von ihnen kommen mit dem Auto und sorgen für verstopfte Straßen und schlechte Luft. P+R am Stadtrand soll die Situation entschärfen. Etwa 2.000 Parkplätze gibt es schon, mit viel Aufwand könnten diese verdoppelt werden. 
„Das wäre ein Angebot für weniger als 2% der Pendlerinnen und Pendler“, hat Mathias Biemann errechnet und damit sollte es seiner Meinung auch gut sein. „Frankfurt leidet unter Platz- und Wohnungsmangel. Wohnungen werden deshalb im Umland gebaut. Auf ein ÖPNV-Angebot für die neuen Landmenschen wird von den Kommunen dann leider gerne verzichtet. Zu teuer und unrentabel, Straßen bauen ist unkomplizierter“, kritisiert Biemann die gängige Praxis. Dabei bräuchte gar nicht jedes Dorf ein dichtes ÖPNV-Netz um die Situation zu verbessern. „P+R in der Fläche, nicht zu weit entfernt von den Wohnorten, mit einem Netz von kleineren Parkplätzen, die an einer leistungsfähigen ÖPNV-Achse liegen, wären ein sinnvolles Angebot und umweltverträglicher, als neue Monsterparkhäuser im überlasteten Stadtgebiet von Frankfurt zu bauen und alle dort mit dem eigenen Auto hinfahren zu lassen“, ist er überzeugt. Zumal die Kombination mit dem ÖPNV für längere Fahrtwege dank des Deutschlandtickets auch die private Haushaltskasse deutlich entlastet. Das Land Hessen, die Kreise und Kommunen müssen endlich gemeinsam mit der Stadt Frankfurt eine Lösung finden und anbieten, dann wäre das Pendeln für Mensch und Umwelt keine so große Belastung mehr. 

 

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news-19714 Tue, 23 Sep 2025 15:23:08 +0200 Kein Steuergeld für Luxusflüge /startseite/detail/kein-steuergeld-fuer-luxusfluege Der VCD Kassel hat sich schon lange gegen den Airport Kassel positioniert. Wir unterstützen auch die aktuelle Petition bei WeAct.

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news-19696 Thu, 18 Sep 2025 15:17:59 +0200 Bahnland Hessen auf die Eins /startseite/detail/bahnland-hessen-auf-die-eins Kassel/Frankfurt, 18.09.2025. Zum Tag der Schiene stellt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen klar: Die dringend nötige bessere Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs auf der Schiene ist kein alleiniges Bundesthema. Nicht nur die Bundesmittel für Betrieb und Infrastrukturausbau sind hierfür nötig, sondern explizit auch mehr Landesmittel.

Neben den Regionalisierungsmitteln des Bundes und den Finanzmitteln für den laufenden Betrieb sind angemessene Landesmittel entscheidend, um ein besseres Angebot für möglichst viele Menschen in Hessen bereitzuhalten.

„Die Bahn als das Verkehrsmittel für Tourismus und Freizeit hat in Hessen noch viel Potential“, so Till Schäfer, bahnpolitischer Sprecher des VCD Landesvorstands in Hessen, „ebenso wie für Pendelnde und andere Fahrten im Alltag.“

Trotz angespannter Haushaltslage fordern wir die Landesregierung auf, die Bahn in Hessen in den Mittelpunkt der Planungen zu stellen. Denn hier ist Tempo gefragt, um wieder mehr Angebotsqualität zu schaffen. 

Hessen-Standard als Mindestangebot definieren

Konkret fordern wir, dass für Hessen ein landesweites Mindestangebot, ein „Hessen-Standard“ der Erreichbarkeit nach Verkehrsachsen, also raumordnerischen Gesichtspunkten definiert wird.

Wir fordern, dass jede Bahnstrecke mindestens stündlich an allen Tagen bedient wird. 

Ergänzend bedarf es mehr überregionaler RegionalExpress-Züge im Stundentakt als bisher – beispielsweise zwischen Fulda und Gießen – im täglichen Grundangebot eines neuen Hessen-Takts.

Angebotslücken schließen

Damit Bahnfahrten für die Allgemeinheit als attraktive Alternative zu Autofahrten in Erwägung gezogen werden, bestehen in Hessen derzeit große Angebotslücken, gerade in den Abend-stunden und am Wochenende. Dies ist nicht nur für den Freizeitverkehr, sondern insbesondere auch für Schicht- und Wochenendarbeitende notwendig. 

Auch neue Projekte müssen auf die Schiene – und deutlich schneller als bislang. Neben aussichtsreichen Reaktivierungsvorhaben wie der Horloff- oder der Lumdatalbahn gibt es viele weitere sinnhafte reaktivierbare Bahnstrecken in Hessen.

Kostendruck gestiegen

Wir sehen, dass der Kostendruck bei den Aufgabenträgern massiv angestiegen ist: Seien es die Lohn- und Personalkosten, die Energiepreise und deutlich teurere Fahrzeuge, insbesondere bei der Dekarbonisierung, also der Umstellung von Dieselfahrzeugen auf Batterietriebwagen. 
An vielen Stellen – Beispiele sind die schon lange überlastete Rheingaulinie oder die vielen RegionalExpress-Linien  – sind längere oder zusätzliche Züge nötig, um den täglichen Bedarf auch am Wochenende zu decken. 

Durch den Entfall von Fernverkehrszügen – zwischen Frankfurt und Kassel sowie Frankfurt und Siegen – müssen zusätzliche schnelle Regionalzüge kommende Lücken füllen:

  • In Mittelhessen entfällt zwischen Frankfurt und Kassel jeder zweite ICE und reißt eine Lücke in das bestehende schnelle Angebot.
  • Zwischen Frankfurt und Siegen entfällt der IC nach kurzer Zeit wieder.

Gerade zwischen Gießen und Siegen bietet es sich an, den RegionalExpress 9 aus Aachen und Köln zweistündlich bis Gießen zu verlängern, um umsteigefreie und damit verlässliche Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Leider hat auch das Deutschland-Ticket zu Einnahmeausfällen bei allen hessischen Aufgabenträgern geführt. Um hier die Zahl der Nutzenden zu steigern, braucht es Verlässlichkeit, Preisstabilität und wertschätzende klare Kommunikation, die es den Kunden einfach macht, Bus und Bahnen zu nutzen.

Wir fordern die Landesregierung und Verkehrsminister Kaweh Mansoori auf, den Infrastrukturausbau sowie die auskömmliche Finanzierung des Nah- und Regionalverkehrs auf Platz Eins ihrer Überlegungen zu setzen. 

Das bedeutet Elektrifizierungen anzugehen, Engpässe zu beseitigen, um Verspätungen zu reduzieren, und allen Hessinnen und Hessen endlich ein verlässliches und attraktives Angebot zu unterbreiten.

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news-19672 Mon, 15 Sep 2025 08:07:21 +0200 ParkingDay in Kassel und Frankfurt /startseite/detail/parkingday-in-kassel-und-frankfurt ParkingDay in Kassel am Freitag, 19. September 2025 von 11 bis 17 Uhr vor der Friedenskirche, Karl-Marx-Platz

Kommt vorbei! Weitere Infos hier: https://umwelthaus-kassel.de/termine/

 

Der VCD lädt zum ParkingDay in Frankfurt, Samstag, 20. September 2025 von 10 bis 17 Uhr am Schweizer Platz, Ecke Oppenheimer Landstraße

Unsere Stadt wächst. Immer mehr Menschen beanspruchen den öffentlichen Raum. Auch immer mehr Autos werden dort geparkt, dafür seltener genutzt. „Wir wissen aus repräsentativen Verkehrserhebungen, wie der im Mai veröffentlichten Studie „Mobilität in Städten – SrV 2023“, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter für ihre Wege in der Stadt überwiegend das Fahrrad, den Öffentlichen Nahverkehr und die eigenen Füße nutzen", so Mathias Biemann, Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Rhein-Main. "Das Auto verliert an Bedeutung und steht dennoch weiterhin auf unseren Straßen, Gehwegen und anderen öffentlichen Flächen herum.“

Die Fläche, die ein Auto oft 23 Stunden am Tag belegt – etwa 12 Quadratmeter – ist größer als viele Kinderzimmer. 

Der Nutzen für alle Stadtbewohner:innen wäre groß, würden stattdessen Bäume gepflanzt und Bänke auf einige dieser Parkplätze gestellt werden. Frankfurt ist nach den aktuellsten Veröffentlichungen eine der heißesten Städte Deutschlands und braucht gegen die weiter steigenden Temperaturen besseren Hitzeschutz. Grünflächen helfen die Stadt abzukühlen.

Parkplätze für alternative Nutzungen frei zu machen, ist oft ein umstrittenes Thema. Doch könnten die Frankfurter:innen mithelfen, Platz zu schaffen. Für alle, die ihr Auto nur noch selten benötigen, gibt es im Stadtgebiet gute Alternativen. Neben der kostenlosen Möglichkeit, die eigenen Füße und das Fahrrad für kurze oder wenige Kilometer lange Wege zu nutzen, bieten Bahnen und Busse und die darin erlaubte kostenlose Mitnahme des Fahrrads eine gute Grundlage. Braucht es doch einmal das Auto, ist Carsharing eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, auch kurzfristig eines zu gebrauchen: mit einem großem Fuhrpark für die unterschiedlichen Bedarfe. „War Carsharing vor 30 Jahren, als ich nach Frankfurt zog und kein eigenes Auto mehr benötigte, noch eine komplizierte Angelegenheit, ist es heute in den innenstadtnahen Stadtteilen sehr einfach jederzeit an ein Auto zu kommen“, weiß Biemann aus eigener Erfahrung. In den nächsten Monaten und Jahren sei noch eine deutliche Verbesserung des Angebots zu erwarten. Die Stadt Frankfurt werde es – wie bereits im städtischen Mobilitätsausschuss berichtet – mit der Unterstützung verschiedener Carsharing-Anbieter im gesamten Stadtgebiet ausbauen, in der Innenstadt und endlich auch in den außenliegenden Stadtteilen.

„Alle, die das Auto nicht als einzige Antwort auf ihre Mobilitätsbedürfnisse sehen, sollten den Schritt wagen, das eigene Auto zu verkaufen und auf Carsharing umsteigen. Das schafft Platz für mehr Grün und sichere Bewegung auf Geh- und Radwegen“, appelliert Biemann. Schön sei zudem, dass die ständige Sorge um Inspektionen, Reparaturen und das ganze Drumherum wegfielen. Wer mehr über Carsharing erfahren möchte, der kann beim ParkingDay fachkundige Beratung bekommen, sich über die Arbeit der beteiligten Verkehrs- und Umweltverbände informieren, bei Brettspielen die Zeit vertreiben und den gewonnenen Freiraum in der Stadt für einen Tag genießen.

Der ParkingDay findet in Frankfurt in diesem Jahr am Samstag, 20. September 2025 von 10 bis 17 Uhr am Schweizer Platz, Ecke Oppenheimer Landstraße statt.

Besucher:innen sind eingeladen, Musikinstrumente und Brettspiele mitzubringen, um gemeinsam den Öffentlichen Raum zu bespielen.

Der Internationale ParkingDay wurde 2005 in San Francisco ins Leben gerufen. Seither wandeln jährlich rund um den dritten Freitag im September weltweit Bürger:innen Parkplätze und Straßenabschnitte in Aufenthaltsräume für Menschen um. Sie machen damit auf die Einbußen von Lebensqualität aufgrund von übertriebenem Autoverkehr in Städten aufmerksam.

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news-19665 Sat, 13 Sep 2025 15:57:30 +0200 PARK(ing) Day 2025 in Kassel /startseite/detail/parking-day-2025-in-kassel Jedes Jahr findet rund um den dritten Freitag im September der Parking Day statt. Die Aktion macht weltweit an vielen Orten darauf aufmerksam, wie viel öffentlicher Raum stehenden Autos gewidmet ist - und was man schönes und sinnvolles mit dieser Fläche machen könnte. Wie schon in den vergangenen Jahren machten auch der VCD und verschiedene andere Kasseler Verbände mit: am 19. September 2025 von 11 bis 17 Uhr am Karl-Marx-Platz, gegenüber der Friedenskirche.

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news-19652 Tue, 09 Sep 2025 07:27:57 +0200 Der erste Darmstädter Bicibus startet! /startseite/detail/der-erste-darmstaedter-bicibus-startet Für Schulkinder der Lichtenbergschule (ab der 5. Klasse) wird damit ein Beitrag geleistet, auf ihrem Schulweg eine gleichberechtigte und sichere Teilhabe am Straßenverkehr mit dem Rad zu erleben.

Als Pilot-Projekt wird der BiciBus am Montag, den 15.09.2025 und am Montag, den 27.10.2025, von der Heimstättensiedlung zur Lichtenberg-Schule fahren. 

Der BiciBus in Darmstadt wird von ADFC und VCD gemeinsam getragen und organisiert. Die Leitung für den BiciBus an der Lichtenberg-Schule wird organisatorisch von Jörn Strüber (VCD Darmstadt-Dieburg) verantwortet. Er ist an der Lichtenberg-Schule für Verkehrssicherheit zuständig und dort der Ansprechpartner für den BiciBus. Er hat die Wegstrecke aus der Heimstätten-Siedlung festgelegt. Begleitet von Polizei und Musik werden die Schülerinnen und Schüler von der Heimstättensiedlung zur Lichtenbergschule radeln. Auf dem Weg wird es mehrere Zusteigestellen für den BiciBus geben, damit sich Schulkinder aus der Heimstätte - und ihre Eltern, wenn sie mögen - mit ihrem Fahrrad dem Verband anschließen zu können.

Unterstützer:innen gesucht: Für die radfahrenden Lernenden werden Freiwillige gesucht, die den BiciBus als Verband begleiten. Wenn möglich sollten BiciBus-Busfahrer:innen Erfahrung im Fahren in Gruppen und idealerweise im Verband mitbringen, um an verkehrstechnisch notwendigen Stellen die Absicherung des Verbandes sicher zustellen. Interessierte ohne Vorkenntnisse sind herzlich willkommen und erhalten eine Einweisung.
Interessierte melden sich per E-Mail an joern.strueber@vcd-darmstadt.org, dem Ansprechpartner für den BiciBus an der Lichtenberg-Schule melden.

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news-19625 Fri, 05 Sep 2025 09:20:09 +0200 VCD Filmabend mit Ingwar Perowanowitsch /startseite/detail/vcd-filmabend-mit-ingwar-perowanowitsch-2 Filmausschnitte, Gespräch und Diskussion mit Ingwar Perowanowitsch

Donnerstag, 18. September 2025, 19 Uhr, radraum, Bleichstr. 22, 63065 Offenbach 

Der Freiburger Journalist und Aktivist Ingwar Perowanowitsch wurde durch seine Radreise zur Klimakonferenz in Baku einem breiteren Publikum bekannt. Derzeit arbeitet er an seinem neuen Film „Cycling Cities“, der auf einer Radreise nach Paris, Gent und Kopenhagen in diesem Frühjahr basiert.  

Was haben die europäischen Verkehrswende-Vorzeigestädte schon umgesetzt, woran deutsche Städte noch scheitern? Wo können wir am besten voneinander lernen? Im Gespräch mit Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD in Hessen, wird der Journalist von seinen Erkenntnissen „on the road“ und von Interviews mit Aktiven vor Ort berichten. 

Ingwar Perowanowitsch wurde 2024 in den wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsclub Deutschland (VCD) berufen. Auf Einladung des VCD Hessen und des VCD Rhein-Main kommt er am Donnerstag, den 18. September 2025 in den radraum nach Offenbach und stellt Ausschnitte aus seinem neuen Film vor. Der VCD freut sich auf einen inspirierenden Abend im Offenbacher radraum anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche. Der Eintritt ist frei – Hut geht rum. 

Die Arbeit des VCD können Sie am besten durch eine VCD Mitgliedschaft (als Spende absetzbar) unterstützen: https://hessen.vcd.org/mitmachen-unterstuetzen

Pressekontakt: Anja Zeller, politische Geschäftsführerin VCD Hessen • 0157/52495659 • anja.zeller@vcd-hessen.de, https://hessen.vcd.org/

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news-19577 Wed, 27 Aug 2025 21:18:40 +0200 Sicher und schnell - auch mit dem Fahrrad /startseite/detail/sicher-und-schnell-auch-mit-dem-fahrrad Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Wetterau/Vogelsberg e.V. hat die jetzt verfügbaren öffentlich ausgelegten Unterlagen zur geplanten Raddirektverbindung „21-26/1528 Raddirektverbindung“ – FRM6 – eingehend geprüft und fordert die Stadtverordneten in Friedberg dazu auf, der aktuellen Beschlussvorlage nicht zuzustimmen. 

Der VCD kritisiert, dass die vorliegenden Pläne keinen leistungsfähigen Radschnellweg vorsehen. Dadurch würde die ursprünglich angestrebte Funktion als schnelle und komfortable Pendlerroute für Alltagsradler/innen und Schüler/innen entscheidend verfehlt. Ein echter Radschnellweg muss geringe Steigungen, großzügige Kurvenradien, wenige Kreuzungen mit Wartepflicht und eine konfliktarme Trennung vom Fußverkehr bieten, um attraktive Voraussetzungen für den täglichen Radverkehr zu schaffen. 

Der Verband warnt außerdem vor einer zentrumsnahen Streckenführung, da diese für Pendler kaum Nutzen biete, Fahrzeiten verlängere und zusätzliche Gefahrenquellen im Stadtzentrum schaffe. Kaum zu erwarten sei zudem, dass das Stadtzentrum von mehreren Hundert Radfahrern pro Tag tatsächlich profitiere – zusätzliche Verkehrsbelastungen für den lokalen Einzelhandel und den öffentlichen Raum seien zu befürchten. 

Besonders kritisch sehen wir die geplante gemeinsame Führung von Fuß- und Radverkehr. Mischflächen bedeuten häufig Konflikte. Sie bremsen Radfahrende auf Schrittgeschwindigkeit aus. 

„Klare bauliche Trennung ist unerlässlich, um schwere Unfälle zu vermeiden und die Attraktivität der Strecke zu sichern“, erklärt Christoph Winterberg, Vorsitzender des Kreisverbandes Wetterau/Vogelsberg. Der VCD fordert die Friedberger Stadtverordneten auf, die weitere Planung an den ursprünglichen Zielen auszurichten und die bisherige Vorzugsvariante weiterzuentwickeln, um nachhaltige Mobilität und sichere Radinfrastruktur zu gewährleisten.

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