VCD Hessen Nachrichten http://hessen.vcd.org de_DE VCD Hessen Fri, 02 Dec 2022 17:28:38 +0100 Fri, 02 Dec 2022 17:28:38 +0100 TYPO3 EXT:news news-12369 Tue, 29 Nov 2022 08:42:36 +0100 Intelligente Mobilität vor der Haustür: VCD veröffentlicht Charta und lädt zum Mitzeichnen ein /startseite/detail/intelligente-mobilitaet-vor-der-haustuer-vcd-veroeffentlicht-charta-und-laedt-zum-mitzeichnen-ein Hanau, 29. November 2022. Die Verkehrswende beginnt genau dort, wo drei Viertel unserer Wege starten: vor der eigenen Haustür. Hier treffen wir jeden Tag eine wichtige Entscheidung: Mit welchem Verkehrsmittel komme ich am besten ans Ziel. Steige ich ins Auto oder nutze ich Bus, Bahn, das Fahrrad, Sharing-Angebote oder gehe ich zu Fuß. Eine gute Entscheidung können wir aber nur dann treffen, wenn Alternativen zum klimaschädlichen Auto einfach und bequem verfügbar sind. Deshalb hat der ökologische Verkehrsclub VCD im Rahmen des Projekts »Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität«, gemeinsam mit Wohnungsunternehmen, Kommunen, Mobilitätsdienstleistern, Architekt*innen und Stadtplanenden, die Charta »Intelligente Mobilität im Wohnquartier« auf den Weg gebracht. 49 Erstzeichnende gehen gemeinsam voran und bekennen sich dazu, klimafreundliche Mobilitätsangebote in Quartieren künftig fest einzuplanen und bereitzustellen.

Thomas Mager, VCD-Bundesvorstand: »Wir alle wissen: Die Verkehrswende ist ein Mammutprojekt, das wir nur gemeinsam stemmen können – und müssen, wenn wir eine lebenswerte Zukunft haben wollen. Der Schlüssel dafür liegt im unmittelbaren Lebensraum der Menschen: im Wohnquartier. Denn nur wenn es direkt vor der Haustür gute Alternativen zum eigenen Auto gibt, können die Menschen frei wählen, wie sie mobil sein wollen - und eine klimafreundliche Wahl treffen.«

Anja Zeller, VCD Geschäftsführerin im Landesverband Hessen: »Wir laden Funktionsträger und Bürgerinnen und Bürger ein, diese Charta zu unterzeichnen. Mobilität muss ab der eigenen Haustüre und wieder bis dort hin zurück sicher, bequem und bezahlbar sein – unabhängig davon, ob jemand ein Auto besitzt oder nicht.«

Das Erscheinen der Charta muss auch vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen betrachtet werden. Denn steigende Energie- und Baukosten, Materialknappheit und Fachkräftemangel setzen Wohnungsunternehmen und Kommunen unter hohen Druck. Umso bemerkenswerter, dass sich trotzdem so viele von ihnen mit ihrer Unterschrift für mehr Umweltschutz einsetzen. Mit der Charta sind die Unterzeichnenden nicht nur Wegbereiter für klimafreundliche Mobilität, sie senden auch ein klares Signal an die Bundesregierung, das Thema auf der politischen Agenda zu priorisieren. Denn Wohnen und Mobilität gehören zu den Sektoren, die die Umwelt am stärksten belasten. Um die CO2-Emissionen wirksam zu verringern, müssen sie daher zusammen geplant werden. Dafür braucht es, besonders in Krisenzeiten, die Unterstützung durch den Bund.

Die Veröffentlichung der Charta wurde initiiert vom VCD-Projekt »Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität«, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird. Es bringt Wohnungsunternehmen, Kommunen, Planende und Mobilitätsdienstleister zusammen, um gemeinsam an intelligenten, umwelt- und sozialverträglichen Mobilitätskonzepten für Wohnquartiere zu arbeiten.

Mehr Informationen zur Charta »Intelligente Mobilität im Wohnquartier« und die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie hier: intelligentmobil.de/charta

 

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news-12360 Thu, 24 Nov 2022 18:28:55 +0100 Wieso ist Kerosin steuerfrei? Ein globaler Irrtum? /startseite/detail/wieso-ist-kerosin-steuerfrei-ein-globaler-irrtum Seit rund vierzig Jahren wird in Deutschland der Treibstoff für die nicht gewerbliche Luftfahrt wie der KFZ-Verkehr besteuert: Flugbenzin wie Auto-Benzin, Kerosin wie Diesel. Richtig so! Aber warum wird Flugtourismus weiterhin steuerlich privilegiert? Nebenbei: Moderne Privatflugzeuge haben wegen dieser Besteuerung mitunter eine spezifisch bessere Klimabilanz als Verkehrsflugzeuge. Wo bleibt der Anreiz, das nun 75 (!) Jahre alte Konzept heutiger Jets (Vorbild ist der Bomber Boeing B47 „Stratojet“) endlich mal durch eine zeitgemäße, sparsame Konstruktion zu ersetzen?
Auch wenn es vielleicht spitzfindige Beschlüsse gab, die Geltung des Chicagoer Abkommens auf Kerosin und Flugtourismus auszudehnen: Angesichts der Klimakatastrophe muss Kerosin besteuert werden! „Flugscham“ reicht leider nicht.

 

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news-12295 Sun, 20 Nov 2022 14:00:00 +0100 B 49 - Umgehung Reiskirchen: Sonntagsspaziergang am 20.11.2022 an der geplanten Trasse in der Jossoler Aue /startseite/detail/sonntagsspaziergang-gegen-die-ortsumgehung-reiskirchen Entgegen allen klima- und verkehrspolitischen Notwendigkeiten: Mit der Südumgehung  der B 49 bei Reiskirchen steht unmittelbar "vor unserer Haustür" ein weiteres großes Straßenbauprojekt im Raum, das Natur großflächig zerstören und den Primat des Autoverkehrs weiter zementieren würde. Nach jahrelangem Einsatz des VCD gegen das Projekt mit dem Tiefpunkt der nun abgewiesenen Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof erhebliche Investitionsmittel in den Straßenbau fließen, statt sie endlich konsequent in den öffentlichen und in den Radverkehr  umzulenken. Gerade das Wiesecktal böte mit dem Ausbau der Vogelsbergbahn, einer leistungsstarken Busanbindung der nicht an der Bahnlinie liegenden Orte und mit dem Ausbau des Radwegs R7 zu einer auch im Alltag nutzbaren schnellen Radverbindung beste Voraussetzungen für die überfällige Verkehrswende, für die sich auch der VCD einsetzt.

Vor dem Hintergrund des sich immer stärker beschleunigenden Klimawandels muss die Verkehrswende höchste Priorität erhalten. Der Bedarf für eine Umgehungsstraße muss daher neu bewertet und abgewogen werden. Wir können uns nicht fatalistisch damit abfinden, dass der Verwaltungsgerichtshof die Südumgehung "abgesegnet" und damit ja lediglich eine Jahrzehnte alte Planung als rechtmäßig bewertet hat. Diese rein juristische Feststellung, gegen die die KlägerInnen nach Eingang der Urteilsbegründung zudem noch Rechtsmittel prüfen wollen (so auch der VCD-Landesverband), entbindet uns nicht davon, weiterhin alles dafür zu tun, dem Klimaschutz und der Verkehrswende zum Durchbruch zu verhelfen. Solange nicht gebaut worden ist, ist der politische Prozess nicht beendet.

Wer sich über das Projekt neu oder erstmals informieren möchte, hat hierzu am Sonntag, dem 20.11.22  bei einer Trassenbesichtigung im Rahmen eines "Sonntagsspaziergangs" Gelegenheit. Start ist um 14 Uhr bei der Feurwehr in Reiskirchen (Nähe Bahnhof). Bis zum Ende der Trasse im Osten beim "Sonnenhof" sind es ca. 4,9 km. Als Rückweg zum Ausgangspunkt kann der Radweg R 7 genutzt werden (2,3 km). Der hier verlinkte Flyer der Projektwerkstatt Saasen enthält alle praktischen Informationen für diesen Termin und viele Argumente gegen den Bau der Umgehungsstraße:  https://www.projektwerkstatt.de/media/text/verkehr_b49_sonntagsspaziergang.pdf

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news-12325 Wed, 16 Nov 2022 20:35:56 +0100 Einladung zur Jahreshauptversammlung 2022 /startseite/detail/einladung-zur-jahreshauptversammlung-2022 Sehr geehrte Mitglieder_innen, 

am 24. November 2022 um 19:00 Uhr findet unsere diesjährige Jahreshauptversammlung im Freiwilligenzentrum, Volkmarstraße 3 in Alsfeld statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit., Beschluss der Tagesordnung.
2. Hygienekonzept.
3. Wahl der Protokollführung.
4. Vorstellung und Genehmigung des Protokolls der letzten JHV.
5. Bericht des Vorstandes, des Kassierers und der Kassenprüfer.
6. Vorstellung und Beschlussfassung zum Haushalt 2022.
7. Aussprache zu den Berichten und Entlastung des Vorstands und des Kassierers.
8. Perspektiven der weiteren Arbeit.
9. Verschiedenes.


Anträge können von allen Mitglieder_innen des Kreisverbandes Wetterau/Vogelsberg e.V. eingereicht werden. Sie müssen spätestens eine Woche vor der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorsitzenden eingereicht werden.

 

Ihr Vorstand

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news-12312 Sun, 13 Nov 2022 21:37:41 +0100 Rodung im Fechenheimer Wald für die A66/Riederwaldtunnel /startseite/detail/rodung-im-fechenheimer-wald-fuer-die-a66-riederwaldtunnel Bau und Betrieb der Autobahn sind hochgradig klimaschädlich. Die Kosten von mindestens € 600 Mio. für gut 2 km Straße sind völlig unverhältnismäßig. Mit über € 270.000,- pro Meter Asphaltfläche und Tunnel ist dieses Autobahnprojekt schon jetzt das teuerste in ganz Deutschland.

Der Tunnel wird noch mehr Autoverkehr nach Frankfurt ziehen. Davon gehen sogar die Verkehrsprognosen der Autobahnbauer aus. Wer den Frankfurter Osten verkehrlich entlasten möchte, muss auf eine rasche und effektive Mobilitätswende hinwirken.

Wenn der Tag X kommt, wenn der Einsatz der Kettensägen droht, wenn die Polizei im Fechenheimer Wald anrückt, wollen sich deshalb Menschen aus verschiedenen Initiativen, aus diversen Klimagerechtigkeitsgruppen und aus der Zivilgesellschaft dort treffen, um mit einer Mahnwache zu protestieren.

Klima schützen - Wald retten!

Zeit: Tag X, 17.00 Uhr

Ort: Mahnwache, Bauwagen, Haltestelle „Kruppstraße“ (U4/U7)

Aktuelle Info: #FecherBleibt

Kommt an diesem Tag zur angemeldeten Mahnwache am Fechenheimer Wald!
Denkt an Regenschutz und festes Schuhwerk, an medizinische Masken, an Eure Smartphones und Taschenlampen - und an warme Getränke.

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news-12303 Fri, 11 Nov 2022 07:54:35 +0100 Kundenfreundlichkeit sieht anders aus! /startseite/detail/kundenfreundlichkeit-sieht-anders-aus Allerdings sind die On-Demand-Angebote nicht in der neuen RMVGo App zu finden - Kundenfreundlichkeit geht anders, findet Wolfgang Sprick, Landesvorstand VCD Hessen

https://datagon.de/de/blog/218-on-demand-beim-rmv-preiswuerdig-aber

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news-11069 Fri, 21 Oct 2022 08:59:59 +0200 „Verkehrswende Hessen“ klagt gegen Landesregierung, bleibt aber dialogbereit /startseite/detail/verkehrswende-hessen-klagt-gegen-landesregierung-bleibt-aber-dialogbereit Dazu erklärt Katalin Saary: „Die im Rechtsgutachten aufgeführten Punkte, welche zur formellen Ablehnung unseres Gesetzesvorschlags geführt haben, können nicht überzeugen. Entgegen dem Vorwurf, das Gesetz sei an manchem Punkt zu unbestimmt oder widersprüchlich, halten wir eine verfassungskonforme Auslegung für problemlos möglich. Insbesondere können wir die Sichtweise, unser Gesetzesvorschlag griffe in die Gesetzgebungskompetenz des Bundes ein, nicht nachvollziehen.“

Robert Wöhler führt dazu weiter aus: „In vielen Punkten, etwa der Vereinbarkeit mit dem Haushaltsrecht, attestiert das Rechtsgutachten unserem Gesetzentwurf sogar ausdrücklich die Verfassungsmäßigkeit. Wir sehen daher dem Verfahren vor dem Staatsgerichtshof gelassen und zuversichtlich entgegen und hoffen im Sinne der mehr als 70.000 Unterzeichner:innen auf eine schnelle Entscheidung. Denn bei dem Vorhaben, bessere Mobilität für alle Menschen in Hessen zu erreichen, gilt es jetzt, endlich in die Gänge zu kommen, statt Extrarunden vor Gericht zu drehen.“

Stephan Voeth ergänzt: „Im September hat unser Volksbegehren breiten Rückhalt im Landtag erhalten. Regierung und Koalitionsfraktionen signalisierten Gesprächsbereitschaft und haben sogar einen eigenen Gesetzentwurf angekündigt. Diesen Ankündigungen müssen nun Taten folgen. Wir erwarten gespannt den Entwurf und sind bereit, Verhandlungen aufzunehmen.“

Die schwarz-grüne Landesregierung könne nun unter Beweis stellen, dass sie ihrer politischen Verantwortung gerecht wird, eine soziale und ökologische Verkehrswende für unsere Städte und Gemeinden voranzubringen, wie sie von den Bürger:innen in Hessen gewollt wird, so die drei Vertrauenspersonen abschließend.

Für Rückfragen: Robert Wöhler - 0174 848 99 60; Stephan Voeth - 0179 931 4049

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news-11058 Wed, 19 Oct 2022 12:17:27 +0200 VCD Lastenrad-Probefahrten beim Zukunftstag in Obertshausen /startseite/detail/vcd-lastenrad-probefahrten-beim-zukunftstag-in-obertshausen Am Sonntag, den 16. Oktober 2022 haben wir im Rahmen eines “Zukunftstages” in Obertshausen vier Lastenräder aus dem Bestand von www.main-lastenrad.de für Probefahrten zur Verfügung gestellt.

In Obertshausen wird derzeit diskutiert, ob die Bundesstraße 448, die den Ort in zwei Hälften teilt, von vier auf zwei Spuren zurückgebaut werden kann und ob hier eine “Neue Mitte”, Wohnbebauungen oder andere Nutzungen vorstellbar sind.

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news-11046 Sat, 15 Oct 2022 14:46:51 +0200 VCD: Vierspuriger Ausbau der Konrad-Adenauer-Brücke läuft Klimazielen und Verkehrsversuch Anlagenring zuwider /startseite/detail/vcd-vierspuriger-ausbau-der-konrad-adenauer-bruecke-laeuft-klimazielen-und-verkehrsversuch-anlagenring-zuwider-club-gibt-hinweise-auch-zu-verkehrssicherheit-und-barrierefreiheit Grundsätzlich wendet sich der VCD gegen den vorgesehenen Ausbau von zwei auf vier Kfz-Spuren, da dieser den klimapolitischen Notwendigkeiten und den eigenen Klimazielen der Stadt diametral zuwiderlaufe. Um Gießen bis zum Jahr 2035 „klimaneutral“ zu machen, sieht der entsprechende Beschluss des Magistrats vom September 2020 im Verkehrssektor eine erhebliche Verringerung des Pkw-Verkehrs im „Modal Split“, also der Verteilung von Verkehrsleistung auf die verschiedenen Verkehrsträger, als notwendig an (siehe 2874_2718_1.PDF (giessen.de) )

Steht der vierspurige Ausbau der Brücke schon mit den Klimazielen nicht im Einklang, widerspreche er ganz aktuell und konkret auch dem Verkehrsversuch auf dem Gießener Anlagenring, der zwischen Lahnstraße und Einmündung der Gabelsberger Straße auf die Westanlage ab dem Sommer 2023 einen deutlich veränderten und reduzierten Kfz-Verkehr erwarten lasse. Im Rahmen des Verkehrsversuchs darf hier dann nur noch nach rechts - entgegen dem Uhrzeigersinn - auf die Westanlage eingebogen werden. Der Verkehr werde sich daher in unterschiedlicher Weise auf andere Zufahrten in die Stadt verlagern und den Knoten Gabelsberger Straße / Westanlage entlasten. Der vierspurige Ausbau der Brücke, davon zwei Kfz-Spuren in die Stadt hinein, sei daher überdimensioniert, so der VCD. Das gelte im Hinblick auf die Klimaziele selbstverständlich auch dann, wenn der Verkehrsversuch in der vorgesehenen Form scheitere und noch Anpassungen erforderlich würden. Die Umsetzung einer überdimensionierten Planung dürfte zudem deutlich teurer ausfallen als die Sanierung mit einem den künftigen Erfordernissen angemessenem Ausbau, der die Bedürfnisse eines klimaneutralen Verkehrs zu decken habe.

Der VCD spart darüber hinaus nicht mit detaillierten Hinweisen, die er ausdrücklich als Unterstützung der Planung versteht. So biete die Sanierung der Brücke die große Chance, die Verkehrsführung insbesondere auch für den Rad- und Fußverkehr deutlich sicherer und komfortabler zu machen und – nicht zuletzt – die gesetzlich ohnehin zwingende Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps zu gewährleisten.

Club gibt Hinweise auch zu Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit

Aus der großen Zahl von Änderungsbedarfen, die dem Regierungspräsidium in diesem Kontext mitgeteilt wurden, nennt der VCD in einer Presseerklärung beispielhaft eine in der Planung nicht vorgesehene, aber aus seiner Sicht notwendige Mittelinsel als Querungshilfe für den Rad- und Fußverkehr über die Gabelsberger Straße auf Höhe der Hammstraße sowie eine vierte Fußgängerquerung an der Ampelkreuzung Lahnstraße, damit die Bahnhofswestseite gut fußläufig an die Innenstadt angebunden wird. Westlich der Konrad-Adenauer-Brücke sei eine Überleitung des Radverkehrs auf die Fahrbahn sowie umgekehrt in Gegenrichtung notwendig. Der VCD hat auch diverse Optimierungen zum Blindenleitsystem gemacht, damit Sehbehinderte sicher geführt werden und nicht versehentlich auf die Flächen von Radwegen oder gar die Fahrbahn gelangen.

Die Stellungnahme an das Regierungspräsidium enthält die grundsätzliche Empfehlung, Knotenpunkte, an denen sich die Verkehrsströme im Rahmen des Verkehrsversuchs auf dem Anlagenring in absehbarer Zeit verändern werden, aus der Planfeststellung doch besser herauszunehmen und so für notwendige Anpassungen flexibel zu bleiben.

Hierzu erklärt der VCD: „Nur so dürfte es möglich sein, das Planungsverfahren - mit den von uns vorgeschlagenen Anpassungen - zügig fortzuführen und den zweifellos notwendigen Neubau der Brücke schnellstmöglich in Angriff zu nehmen, gleichzeitig aber Anpassungsbedarf infolge des Verkehrsversuchs jederzeit ohne weitere Verzögerungen integrieren zu können.“

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news-11066 Mon, 10 Oct 2022 22:41:00 +0200 Ein Superblock für Bockenheim! /startseite/detail/ein-superblock-fuer-bockenheim Die Vorschläge basieren auf dem Konzept der Superblocks, wie sie in Barcelona bereits existieren und dort bei den Menschen mittlerweile sehr beliebt sind, weil sie den Durchgangsverkehr aus den Quartieren fernhalten und die Aufenthalts- und Lebensqualität verbessert haben.

Auch in Bockenheim wäre ein Superblock machbar, umfasst von der Sophien-, der Gräf- und der Adalbertstraße, sowie der Schloßstraße und der Ginnheimer Straße. Damit ließe sich der in den vergangenen Jahren von Menschen aus dem Stadtteil in den Sitzungen des Ortsbeirats immer wieder geäußerte Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität und mehr Platz auf den Gehwegen der Leipziger Straße erfüllen. Die Einkaufsmeile und die umliegenden Wohnquartiere würden vom Durchgangsverkehr befreit, wären aber weiterhin erreichbar für alle Menschen, egal ob zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder mit dem Auto.

Vorgestellt wurden verschiedene Varianten für die Aufteilung in Quartiere und für die Verkehrsberuhigung der Leipziger Straße: https://nextcloud.vcd.org/index.php/s/FaBbbCX2QfXFDoc

Die Idee des Superblocks und die Varianten stellten Mitglieder der Regionalgruppe bereits im Sommer 2022 mit guter Resonanz auf der Leipziger Straße vor. Etwa 120 interessierte Passantinnen und Passanten beteiligten sich an einer nicht repräsentativen Umfrage: https://nextcloud.vcd.org/index.php/s/PrKY6B2QgLBfQbY

Die Regionalgruppe hofft darauf, dass der Ortsbeirat die Vorschläge für den Superblock in Bockenheim aufgreift, und den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main auffordert, ein entsprechendes Konzept für die Leipziger Straße und die umliegenden Quartiere zu prüfen und umzusetzen.

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news-10463 Sun, 25 Sep 2022 15:00:00 +0200 Kinderfahrraddemo "Kidical Mass" am 25. September /startseite/detail/kinderfahrraddemo-kidical-mass-am-25-september Die Kidical Mass soll Kindern Raum geben, in dem sie sicher und frei mit ihren Fahrrädern auf der Straße fahren können und als ECHTE Verkehrsteilnehmer*innen wahrgenommen werden. Gleichzeitig soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie Kinder durch das Fehlen von sicheren Wegen und die nur auf den Autoverkehr ausgerichtete Straßenaufteilung in ihrer Mobilität eingeschränkt werden.

Mehr Informationen gibt es auf der Kidical Mass-Webseite des ADFC Wiesbaden.

Eine Petition fordert Städten und Gemeinden mehr Spielraum bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für Kinder und Radfahrer zu geben. Schon 80.000 Menschen unterstützen diese Petition: Petition bei WeAct.

 

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news-10963 Mon, 19 Sep 2022 08:36:07 +0200 Klage des VCD gegen Südumgehung in Reiskirchen /startseite/detail/klage-des-vcd-gegen-suedumgehung-in-reiskirchen Hier ein paar Hintergründe, auch von Mathias Biemann, Landesvorstand des VCD in Hessen.

https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/reiskirchen-ort1521668/suedumgehung-reiskirchen-fiktion-oder-realitaet-91797142.html

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news-10962 Mon, 19 Sep 2022 07:55:04 +0200 Verkehrswende am 21. September 2022 im Landtag /startseite/detail/verkehrswende-am-21-september-2022-im-landtag Am Mittwoch, 21. September 2022, wird unser Volksbegehren “Verkehrswende Hessen” Thema im hessischen Landtag sein - sogar gleich mehrfach!

Als Erstes gibt es einen Setzpunkt der SPD-Fraktion, welcher laut aktuellem Ablaufplan am Mittwoch, 21. September, von 15:10 bis 16:20 Uhr eingeplant ist. Hier die dazugehörige Drucksache: https://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/1/09141.pdf

Um 18:05 Uhr wird sich der Landtag gemäß dem Gesetz über Volksbegehren und Volksentscheid (VoBegG) mit dem Volksbegehren zu befassen. Für diese Befassung sind 35 Minuten angesetzt (5 Min. Redezeit je Fraktion).
Hier die dazu gehörige Drucksache: https://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/9/09129.pdf

Hier ist der stets aktuelle Ablaufplan der Plenarsitzungen, welcher sich ggf. auch noch ändert: https://starweb.hessen.de/cache/PLENUMONLINE/Ablaufplan.pdf

Die Sitzungen des Landtages werden per Livestream übertragen, welcher unter folgendem Link einzusehen ist: https://hessischer-landtag.de/content/livestream

Schaltet ein!

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news-10903 Sat, 10 Sep 2022 10:08:31 +0200 Essiggässchen und Bahnunterführung: VCD Gießen will Option auf Reaktivierung gewahrt sehen /startseite/detail/essiggaesschen-und-bahnunterfuehrung-vcd-giessen-will-option-auf-reaktivierung-gewahrt-sehen Seit knapp 50 Jahren ist der schmale Fußweg „Essiggässchen“ zwischen Alicenstraße und der sich anschließenden Bahnunterführung zum Riegelpfad bereits gesperrt. Dabei wäre dies eine direkte, für den Alltag vieler Menschen nützliche Fußwegeverbindung zwischen Uni- und Kliniksviertel, darüber hinaus auch über die Friedrichstraße zum Bahnhof, ohne dass Fußgängerinnen und Fußgänger die vielbefahrene Frankfurter Straße entlang gehen müssten. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass geschlossene Bahnschranken bei Nutzung der Unterführung „kein Thema“ wären.

Eine Prüfung der rechtlichen Situation durch das Regierungspräsidium Gießen ergab nun, dass die Sperrung rechtswidrig sei, denn der Weg ist als öffentliche Straße anzusehen. Stadt und Bahn seien verpflichtet, den Weg wieder zu öffnen. Die Bahn müsse den bestehenden Tunnel wieder in einen verkehrssicheren Zustand überführen und erhalten, so dass er der Bevölkerung wieder zur Verfügung steht. Die Bahn wäre auch verpflichtet, sich an den Kosten für eine Verbreiterung oder Erhöhung des Tunnels zu beteiligen und den Ausbau zu unterstützen, wenn die Stadt es für notwendig hielte. Doch statt die sinnvolle Fußwegachse nun wieder zu öffnen, will die Stadtverwaltung den gegenteiligen Weg einschlagen: Per öffentlicher Bekanntmachung hat das Tiefbauamt angekündigt, die Widmung als öffentlichen Weg einzuziehen.

Einwände dazu können Interessierte noch bis zum 25.10.2022 schriftlich gegenüber dem Magistrat der Stadt Gießen erheben. Hierzu ruft der Gießener Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in einer Pressemitteilung ausdrücklich auf. Sowohl die Stadtverordneten wie auch der Magistrat können die Pläne des Tiefbauamtes noch stoppen.

Den Weg zu entwidmen, hält der VCD auch strategisch für ungeschickt, denn dann könnte die Bahn den Tunnel sofort verfüllen. Wollte die Stadt den Tunnel nach einer Entwidmung später dann doch reaktivieren, müsste sie die Kosten für die Sanierung oder den Neubau allein tragen und wäre hinsichtlich der Umsetzung in einer deutlich schlechteren Verhandlungsposition gegenüber der Bahn als heute.

Der VCD rät daher, dass die Stadt die Widmung aufrecht erhält, den Weg freiräumt und die Bahn auffordert, den Tunnel in einen verkehrssicheren Zustand zu überführen. Bis dahin könne die Stadt die Sperrung mit der fehlenden Verkehrssicherheit begründen, was das RP angesichts der von der Stadt angeführten Baumängel einige Zeit lang akzeptieren dürfte.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Option auf eine Reaktivierung bleibt erhalten, der Bedarf kann in Ruhe geprüft und – bei positivem Ergebnis – die Sanierung mit der für die Bahnunterführung verantwortlichen Deutschen Bahn AG abgestimmt werden.,Die Kosten für die Herrichtung der Bahnunterführung, die den „Löwenanteil“ der Sanierung ausmachen dürfte, wären von der Bahn zu tragen.

Was verkehrspolitisch für die Reaktivierung dieser unscheinbaren und vergessenen Fußwegverbindung spricht, ist für den VCD klar: „Rad- und Fußverkehr sind neben dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Verkehrspolitik tragende Säulen des „Umweltverbundes“. Zufußgehen verursacht dabei den geringsten Aufwand, individuell ebenso wie in der bereitzustellenden Infrastruktur und beim Platzbedarf. Die Verkehrsplanung sollte daher Fußwege nicht nur als Beiwerk und Abfallprodukt zu Straßen bereitstellen, sondern vorrangig auch auf separaten Wegen, zumal wenn diese schon bestehen und mit wenig Aufwand wieder hergerichtet werden können. Generell verbiete es sich für den VCD, derartige Wegeverbindungen dauerhaft zu kappen. Die Stadt Gießen hätte hier die Chance, mit wenig Aufwand konkret etwas für den Fußverkehr zu tun, der auf alle Verkehrsarten bezogen die schwächste Lobby hat.

Der VCD weist ergänzend darauf hin, dass die Wiedereröffnung des Essiggässchens im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Verkehrsentwicklungsplans (VEP) die am häufigsten gewünschte Maßnahme zu Gunsten des Fußverkehrs war. Es wäre daher absurd, vor dem noch ausstehenden Beschluss des VEP vollendete Tatsachen zu schaffen. Mehr Einsatz für den Fußverkehr wurde kürzlich auch in der Agenda-Gruppe Nachhaltige Mobilität angemahnt. Dem Verkehrsclub ist auch unverständlich, dass das frühere Engagement der Grünen, die sich wie keine andere Partei in der Vergangenheit für die Wiedereröffnung des Essiggässchens eingesetzt hätten, sich in diesem Fall nun im Regierungshandeln bisher nicht niederschlägt, obwohl die Grünen erstmals in der Geschichte der Stadt die stärkste Fraktion stellen und in ihrem Wahlprogramm „eine klare Vorfahrt für Fuß- und Radverkehr“ forderten.

Aus Liebigstraße und Riegelpfad würde das Essiggässchen die Verbindung an die Wieseck herstellen, deren Verlauf von der Wieseckaue bis zur Mündung in die Lahn hier einen Abzweig erhielte. Das grüne Band, das Gießen durchzieht, habe – so der VCD – mit seinen schattenspendenden Bäumen, der Wieseck nebenan und architektonischen Perlen wie der Löberstraße, schon jetzt einen hohen Freizeitwert. Für den Gießener „City Walk“ wäre der Anschluss an das ebenfalls stark durchgrünte Kliniksviertel ein Zugewinn.

Dabei ist den Aktiven im VCD klar, dass die Bahnunterführung nur mit Zusatzaufwand barrierefrei umgebaut werden könnte. Auch ohne Barrierefreiheit wäre das Essiggässchen aber für alle anderen Nutzerinnen und Nutzer von Vorteil. Befürchtungen, die enge Bahnunterführung könnte zu einem „Angstraum“ werden, nimmt der VCD ernst. „Generell werden Unterführungen – gerade nachts - als unsicher und angsteinflößend wahrgenommen und sind es teilweise auch objektiv.“ Doch selbstverständlich gäbe es keinen „Benutzungszwang“ und der Umweg beispielsweise über die Frankfurter Straße stünde auch weiterhin zur Verfügung.

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news-10807 Thu, 08 Sep 2022 19:01:00 +0200 Zum Nachsehen: Die Diskussion zum Volksbegehren Verkehrswende Hessen /startseite/detail/2808-fahrrad-sternfahrt-nach-wiesbaden-verkehrswende-festival-und-unterschriftenuebergabe Hier ist der Link zum Youtube-Video (Dauer ca. 30 Minuten)

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news-10894 Wed, 07 Sep 2022 09:42:08 +0200 ParkingDays in Hessen – ab 16. September viele Aktionen mit dem VCD /startseite/detail/parkingdays-in-hessen-ab-16-september-viele-aktionen-mit-dem-vcd „Der Platz für mehr Grün und Draußensein in unseren Städten ist da – er wird derzeit
noch falsch genutzt“, erläutert Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD Hessen.
„Stattdessen wird, wer ein Auto abstellen will, in unseren Innenstädten bevorzugt. Aber
was ist mit den Menschen, die auf der Straße lesen, spielen, sich mit anderen treffen
wollen? Was wäre, wenn ein 12 Quadratmeter großer Parkplatz wie ein Kinderzimmer für
viele Tätigkeiten zur Verfügung stünde oder für Pflanzen, die zur Kühlung beitragen?“ Mit
dem ParkingDay zeigen wir, dass ein Parkplatz in eine wertvolle Fläche verwandelt
werden kann, die eine Stadt für alle ein Stück lebenswerter macht.


Immer mehr hessische Städte und Initiativen nehmen am 16./17. September am
weltweiten ParkingDay teil. Der VCD Hessen ruft dazu auf, die Aktionen zu besuchen oder
selbst eine zu veranstalten. Der VCD Hessen beteiligt sich an diesen ParkingDays:

Freitag, 16. September 2022
+ Lindenstraße von 15 bis 19 Uhr in Fulda
+ Obergasse, Bahnhofstraße, Marktplatz, 14 bis 19 Uhr in Lauterbach, (www.parkingday- lauterbach.de)
+ Ständeplatz in Kassel
+ zwischen Goetheplatz und Lilistraße in Offenbach (Veranstalter: Arbeitsgruppe OfBlock,
Designinstitut Logistik und Mobilität der HfG Offenbach, VCD Rhein-Main)

Samstag, 17. September 2022
+ Berger Straße 62 bis 66 von 10 bis 17 Uhr in Frankfurt am Main
+ Liebfrauenstraße von 15 bis 22 Uhr in Darmstadt (https://martinmachtplatz.de/)
+ Frankfurter Straße 16 bis 20, 10 bis 18 Uhr in Neu-Isenburg

Freitag, 23. September 2022
+ Untermarkt von 17 bis 19 Uhr in Gelnhausen (am Klimastreiktag mit Parents for Future
Gelnhausen, VCD Rhein-Main)


Hintergrund:
Der „ParkingDay“ ist ein internationaler Aktionstag, an dem öffentliche Parkplätze
kurzzeitig einer anderen Nutzung zugeführt werden, um auf die autobetonte Verteilung
des öffentlichen Raums aufmerksam zu machen. Der erste ParkingDay fand 2005 in San
Francisco statt.

Kontakt:
Anja Zeller
Verkehrspolitische Sprecherin VCD Hessen e.V.
E-Mail: anja.zeller@vcd-hessen.de
Mobil: 0157/52495659
twitter.com/VCD_Hessen
www.facebook.com/VCDHessen/
www.instagram.com/vcd_hessen/
hessen.social/@vcd

Du willst selbst einen ParkingDay veranstalten? Dann hier entlang:
www.diy.vcd.org/angebote/projektfoerderung/parking-day

 

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news-10892 Tue, 06 Sep 2022 13:36:08 +0200 City-Maut für Frankfurt - Offener Brief an die Stadtverordneten /startseite/detail/city-maut-fuer-frankfurt-offener-brief-an-die-stadtverordneten Weil hier derzeit noch die gesetzlichen Grundlagen fehlen, ist es notwendig, diese von
der Bundesregierung vordringlich einzufordern und gleichzeitig schon technische Umsetzungsvarianten zu untersuchen.

Der gesamte Text:

Offener Brief zur Einführung einer City-Maut in Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,
Frankfurt muss handeln, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Schon vor dem
heißen und trockenen Sommer hatte der Magistrat eine überarbeitete Anpassungsstrategie
auf den Weg gebracht. Mehr Grün soll eine wichtige Rolle spielen. Verkehrsflächen, die heute
noch versiegelt sind, werden einbezogen werden müssen.
Dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs kommt dafür eine wichtige Rolle zu. Ein verbes-
sertes Angebot soll weniger Auto-Pendler in die Stadt bringen und zugeparkte öffentliche
Flächen frei machen, für kühlendes Grün und mehr Lebensqualität.
Die Kooperation mit den Kommunen der Region ist dafür wichtig. Doch Frankfurts Nachbarn
haben eigene Vorstellungen, wie sie sich entwickeln wollen, und die passen häufig nicht mit
einem leistungsfähigen, flächendeckenden ÖPNV-Ausbau zusammen.
Die Entscheidung von Bad Vilbel, gegen die Straßenbahn, zeigte das deutlich. Ein Busbetrieb,
wie er heute schon existiert, bei dem einfach nur der Antrieb der Fahrzeuge gewechselt
werden soll, kann nicht zu entscheidenden Verbesserungen führen.
Auch Offenbach baut lieber Straßen neu, statt den ÖPNV aus. Die Stadtentwicklung der
letzten Jahrzehnte hat dort beispielsweise schon dazu geführt, dass die für den Bahnbetrieb
wichtige Station Offenbach-Ost nicht im notwendigen Maße ausgebaut werden kann.
Auch in Hanau und anderen Kommunen der Region gab es ähnliche Entwicklungen. Hier
kann und wird der Ausbau des ÖPNV-Netzes und auch der Bau von P+R-Anlagen immer
wieder stocken oder nicht zustande kommen. Die Entscheidung von Bad Vilbel sollte in Frankfurt deshalb der Startschuss für die City-Maut sein!

Mit der Maut lassen sich Verkehrsströme steuern. Mit Hilfe der bereits im Aufbau befind-
lichen Parkraumbewirtschaftung und der Maut könnte dem Druck, den die Auto-Pendler auf
die Straßen, Wege und Plätze der Stadt ausüben, gezielt entgegengewirkt werden.
Für alle Menschen, die an den Hauptverkehrsstraßen im Norden und Osten der Stadt wohnen,
wird das spätestens in 10 Jahren entscheidend für die Wohn- und Lebensqualität werden.
Wenn in Bad Vilbel neue Wohngebiete ohne gute ÖPNV-Erschließung wachsen und das Auto-
bahnkreuz Frankfurt-Ost samt Riederwaldtunnel fertiggestellt sein wird, sind dort auf den
Hauptverkehrsachsen, wie der Friedberger Landstraße, Verkehrszuwächse von rund zehn-
tausend Fahrzeugen pro Tag zu erwarten. Der Autobahnausbau rund um Frankfurt wird auf
allen anderen Einfallstraßen ebenfalls nichts Positives bewirken.
Deshalb appellieren wir an Sie, die Vorbereitungen für die Einführung einer City-Maut zu tref-
fen. Weil hier derzeit noch die gesetzlichen Grundlagen fehlen, ist es notwendig, diese von
der Bundesregierung vordringlich einzufordern und gleichzeitig schon technische Umset-
zungsvarianten zu untersuchen.
Frankfurt braucht Möglichkeiten seine Bewohnerinnen und Bewohner vor den negativen Aus-
wirkungen durch noch mehr Auto-Pendler zu schützen. Die Stadt sollte auf ihrem Gebiet
steuernd eingreifen können, und nicht zu stark vom Verständnis und Wohlwollen der Städte
und Kommunen im Umland abhängig sein. Hierfür eignet sich die City-Maut. Lassen Sie
Frankfurt nicht unvorbereitet sein!


Mit freundlichen Grüßen
Mathias Biemann
VCD Regionalgruppe Rhein-Main

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news-10826 Sat, 20 Aug 2022 09:14:51 +0200 VCD Hessen ruft zur Teilnahme an Sternfahrt nach Wiesbaden auf /startseite/detail/vcd-hessen-ruft-zur-teilnahme-an-sternfahrt-nach-wiesbaden-auf-1 Ein Jahr lang hat ein breites Bündnis aus Verkehrs- und Umweltverbänden Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt, durch das Hessen ein zeitgemäßes Verkehrswendegesetz erhalten soll. Am Sonntag, dem 28. August 2022, werden die gesammelten Unterschriften bei einem Verkehrswende-Festival in Wiesbaden an den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir übergeben. Der VCD in Hessen ruft dazu auf, am Wiesbadener Verkehrswende-Festival auf den Reisinger Anlagen direkt am Hauptbahnhof teilzunehmen und dafür das 9-Euro-Ticket zu nutzen.

Großer Fahrradkorso über die A 66

Zur Anreise haben die Trägerorganisationen des Volksbegehrens aber auch eine große Fahrrad-Sternfahrt mit drei Routen von Friedberg, Hanau und Darmstadt zur Frankfurt Messe (Friedrich-Ebert-Anlage) organisiert. Von dort fährt der Radkorso um 13 Uhr gemeinsam auf die Autobahn A66 in Richtung Wiesbaden. „Die Route enthält damit die längste Autobahn-Strecke, die es jemals bei einer Fahrrad-Sternfahrt gab“, so Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD in Hessen. „Wir sehen vor, alle Anschlussstellen der Autobahn zum Zu- und Abfahren nutzen zu können, damit auch eine niedrigschwellige und kürzere Teilnahme möglich ist. Alle sollen gerne einmal dieses tolle Feeling mit so vielen Gleichgesinnten erleben können“, sagt Werner Buthe, der die Sternfahrt mit seinem erfahrenen Team konzipiert und organisiert hat.
Im Rahmen des Verkehrswende-Festivals wird Tarek Al-Wazir die mit Lastenrädern über die Autobahn transportierten Unterschriftenbögen gegen 16 Uhr entgegennehmen und vorab mit Verkehrsprofis über eine Mobilitätswende in Hessen diskutieren.

Das Volksbegehren für ein Verkehrswendegesetz haben die hessischen Landesverbände von VCD (Verkehrsclub Deutschland), ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland) sowie die Radentscheide Frankfurt, Darmstadt, Offenbach und Kassel initiiert. Ziel ist, den Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsarten – zu Fuß gehen, Radfahren, ÖPNV – auf mindestens 65 Prozent am gesamten Personenverkehr zu erhöhen. Durch bessere Alternativen zum Autoverkehr soll eine gute Mobilität für alle, größere Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden und effektiver Klimaschutz erreicht werden.Neben dem BUND Hessen unterstützen auch Greenpeace und die Naturfreunde Hessen und viele weitere die Verkehrswende Hessen.

Die Klimakrise mit der europaweiten Dürre macht deutlich, dass wir schnell den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren müssen, besonders im Verkehr“, sagt Anja Zeller, politische Geschäftsführerin VCD Hessen. „Wie dringend wir die Verkehrswende benötigen, wollen wir zeigen, indem wir diese wichtige Pendler-Autobahn symbolisch für einige Stunden zum längsten Radweg Hessens machen. Auch für Ältere und Familien mit Kindern entsteht so eine leicht und sicher nutzbare Radroute über viele Kilometer für eine kleine Weile.“

Zeitplan Hessen-Fahrrad-Sternfahrt

9:15 Uhr, Abfahrt Darmstadt, Luisenplatz

9:20 Uhr, Abfahrt Friedberg, Bahnhof

9:45 Uhr, Abfahrt Hanau, Hauptbahnhof

12 Uhr Ankunft Zubringer-Routen Messe Frankfurt

13 Uhr Abfahrt Messe Frankfurt

16 Uhr Ankunft Wiesbaden

Infos zu Routen und zur Radfahrt auf der Autobahn: verkehrswende-hessen.de/sternfahrt

 

Programmpunkte Verkehrswende-Festival in Wiesbaden

11 bis 18 Uhr Stände und Livemusik u.a. mit Some Call it Jazz, Til Sommer und Mo ?Soul

15 bis 16 Uhr: Podiumsdiskussion "Was bremst die Verkehrswende?"

mit Tarek Al-Wazir (hessischer Verkehrsminister), Kerstin Haarmann (VCD Bundesvorsitzende), Prof. Martin Lanzendorf (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Heiner Monheim (Gründungsmitglied von ADFC und VCD)

Ab 16 Uhr: Übergabe der Unterschriften „Volksbegehren Verkehrswende Hessen“ an den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir

Aktuelles unter: verkehrswende-hessen.de/festival

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news-10825 Sat, 20 Aug 2022 08:32:37 +0200 VCD Hessen ruft zur Teilnahme an Sternfahrt nach Wiesbaden auf /startseite/detail/vcd-hessen-ruft-zur-teilnahme-an-sternfahrt-nach-wiesbaden-auf Ein Jahr lang hat ein breites Bündnis aus Verkehrs- und Umweltverbänden Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt, durch das Hessen ein zeitgemäßes Verkehrswendegesetz erhalten soll. Am Sonntag, dem 28. August 2022, werden die gesammelten Unterschriften bei einem Verkehrswende-Festival in Wiesbaden an den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir übergeben. Der VCD in Hessen ruft dazu auf, am Wiesbadener Verkehrswende-Festival auf den Reisinger Anlagen direkt am Hauptbahnhof teilzunehmen und dafür das 9-Euro-Ticket zu nutzen.

Großer Fahrradkorso über die A 66

Zur Anreise haben die Trägerorganisationen des Volksbegehrens aber auch eine große Fahrrad-Sternfahrt mit drei Routen von Friedberg, Hanau und Darmstadt zur Frankfurt Messe (Friedrich-Ebert-Anlage) organisiert. Von dort fährt der Radkorso um 13 Uhr gemeinsam auf die Autobahn A66 in Richtung Wiesbaden. „Die Route enthält damit die längste Autobahn-Strecke, die es jemals bei einer Fahrrad-Sternfahrt gab“, so Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD in Hessen. „Wir sehen vor, alle Anschlussstellen der Autobahn zum Zu- und Abfahren nutzen zu können, damit auch eine niedrigschwellige und kürzere Teilnahme möglich ist. Alle sollen gerne einmal dieses tolle Feeling mit so vielen Gleichgesinnten erleben können“, sagt Werner Buthe, der die Sternfahrt mit seinem erfahrenen Team konzipiert und organisiert hat.
Im Rahmen des Verkehrswende-Festivals wird Tarek Al-Wazir die mit Lastenrädern über die Autobahn transportierten Unterschriftenbögen gegen 16 Uhr entgegennehmen und vorab mit Verkehrsprofis über eine Mobilitätswende in Hessen diskutieren.

Das Volksbegehren für ein Verkehrswendegesetz haben die hessischen Landesverbände von VCD (Verkehrsclub Deutschland), ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland) sowie die Radentscheide Frankfurt, Darmstadt, Offenbach und Kassel initiiert. Ziel ist, den Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsarten – zu Fuß gehen, Radfahren, ÖPNV – auf mindestens 65 Prozent am gesamten Personenverkehr zu erhöhen. Durch bessere Alternativen zum Autoverkehr soll eine gute Mobilität für alle, größere Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden und effektiver Klimaschutz erreicht werden. Neben dem BUND Hessen unterstützen auch Greenpeace und die Naturfreunde Hessen und viele weitere die Verkehrswende Hessen.

Die Klimakrise mit der europaweiten Dürre macht deutlich, dass wir schnell den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren müssen, besonders im Verkehr“, sagt Anja Zeller, politische Geschäftsführerin VCD Hessen. „Wie dringend wir die Verkehrswende benötigen, wollen wir zeigen, indem wir diese wichtige Pendler-Autobahn symbolisch für einige Stunden zum längsten Radweg Hessens machen. Auch für Ältere und Familien mit Kindern entsteht so eine leicht und sicher nutzbare Radroute über viele Kilometer für eine kleine Weile.“

Zeitplan Hessen-Fahrrad-Sternfahrt

 

9:15 Uhr, Abfahrt Darmstadt, Luisenplatz

9:20 Uhr, Abfahrt Friedberg, Bahnhof

9:45 Uhr, Abfahrt Hanau, Hauptbahnhof

12 Uhr Ankunft Zubringer-Routen Messe Frankfurt

13 Uhr Abfahrt Messe Frankfurt

16 Uhr Ankunft Wiesbaden

Infos zu Routen und zur Radfahrt auf der Autobahn: verkehrswende-hessen.de/sternfahrt

 

Programmpunkte Verkehrswende-Festival in Wiesbaden

11 bis 18 Uhr Stände und Livemusik u.a. mit Some Call it Jazz, Til Sommer und Mo ?Soul

15 bis 16 Uhr: Podiumsdiskussion "Was bremst die Verkehrswende?"

mit Tarek Al-Wazir (hessischer Verkehrsminister), Kerstin Haarmann (VCD Bundesvorsitzende), Prof. Martin Lanzendorf (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Heiner Monheim (Gründungsmitglied von ADFC und VCD)

Ab 16 Uhr: Übergabe der Unterschriften „Volksbegehren Verkehrswende Hessen“ an den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir

Aktuelles unter: verkehrswende-hessen.de/festival

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news-10767 Thu, 28 Jul 2022 16:55:56 +0200 Ländchesbahn: Schienenersatzverkehr vom 22. Juli bis vrs. 5. September 2022 wegen Bahnsteigumbauten /startseite/detail/laendchesbahn-schienenersatzverkehr-vom-22juli-bis-vrs-5september-2022-wegen-bahnsteigumbauten Das Eisenbahnbundesamt wies entsprechende Bedenken der Verbände sowie des Rheingau-Taunus-Kreises aber lapidar ab. Der Behörde seien „keine Anhaltspunkte bekannt, die auf einen hinreichenden Konkretisierungsgrad” des Ausbaus der Ländchesbahn hinweisen würden. Auch habe die DB Netz AG keine Bedenken angemeldet, sich aber auch generell nicht zum Planfeststellungsverfahren geäußert. Absehbare Entwicklungen, wie neue Baugebiete in Erbenheim, die Ansiedlung des Bundeskriminalamtes sowie die Entwicklung eines neuen Stadtteils am Ostfeld, ließ das Eisenbahn-Bundesamt in seiner Entscheidung unberücksichtigt.In einer Pressemitteilung haben die Verbände diese Ablehnung und die schlechte Abstimmung zwischen Stadt Wiesbaden, DB Station und Service, DB Netz und RMV kritisiert. Bei Investitionen müsse die Zukunftsfähigkeit von Strecken berücksicht werden, anstatt sie durch kurzfristige Sichtweise und selbst gemachte Sachzwänge, wie die Umsetzung von speziell für Strecken mit Hochbahnsteigen beschaffte Triebwagen, zu verbauen. 

Die Pressemitteilung als pdf-Datei finden sie hier.

 

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news-10716 Fri, 08 Jul 2022 15:08:46 +0200 Unterlagen unvollständig – Lindener Bebauungsplan „Am Bahnhof“ kann so nicht beschlossen werden /startseite/detail/unterlagen-unvollstaendig-lindener-bebauungsplan-am-bahnhof-kann-so-nicht-beschlossen-werden Als „nicht entscheidungsreif“ bezeichnet der Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) die Vorlagen des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Am Bahnhof“, die am kommenden Dienstag von der Lindener Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden sollen. Der VCD fordert die Parlamentarier*innen auf, die Abstimmung zu verschieben, bis aussagekräftige Unterlagen vorgelegt werden. Der aktuell gültige Regionalplan Mittelhessen gibt vor, dass entlang der Main-Weser-Bahn ausreichend Platz für ein optionales drittes und viertes Gleis vorgehalten muss. Die Prüfung, ob nach Errichtung des geplanten Wohnkomplexes noch zusätzliche Gleise gebaut werden können, ist im Rahmen der vorliegenden Bauleitplanung aber nicht im ausreichenden Maß erfolgt. Zwar wurden zwei Querschnittsprofile von geplanten Gebäuden und Bahnanlagen eingereicht, in denen je zwei weitere Gleise eingezeichnet sind. Diese Zeichnungen sind allerdings an entscheidenden Stellen mangelhaft, die zwingend notwendigen und zusätzlichen Platz benötigenden Bahnsteige sind hierin nicht enthalten. Die durch das Regierungspräsidium erfolgte Prüfung der Unterlagen wurde somit auf Basis von unvollständigen Unterlagen durchgeführt, so der VCD.
Hinzu kommen zahlreiche weitere bahntechnische Fragestellungen, die in den Unterlagen nicht oder nur unzureichend geklärt wurden. Der VCD fordert die Stadt Linden auf, die Vereinbarkeit der Pläne mit der Zukunftsoption auf zwei weitere Gleise und damit die Konformität mit dem Regionalplan anhand belastbarer Untersuchungen zu belegen. Hierfür muss ein qualifiziertes Ingenieurbüro für Bahninfrastruktur unter Berücksichtigung von möglichen Betriebskonzepten und aktuellen Bauvorgaben für Bahnsteige, Gleisabstände, Oberleitungsmasten-Gassen, Entwässerungskanälen, Abstandsregelungen zu Oberleitung und Fundamenten, Erschütterungsschutz, Barrierefreiheit und gesetzlich vorgeschriebene Lärmschutzmaßnahmen tätig werden. Die bislang vorliegenden Profile weisen Fehler und erhebliche Lücken auf. Da künftige Bahnsteig- oder Gleisanlagen in die im Flächennutzungsplan vorgesehene Schutzfläche für Reptilien eingreifen, müssen auch naturschutzrechtliche Aspekte eine Rolle spielen.
Wichtig ist ebenfalls, dass eine ausreichende Flexibilität für zukünftige bahn- bzw. betriebstechnische Erfordernisse gewahrt bleibt und keine zusätzlichen Zwangspunkte entstehen, die bestimmte Anforderungen an den Bahnbau ausschließen oder den Bau erheblich verteuern. So müssen sowohl Seitenbahnsteige als auch ein Mittelbahnsteig möglich bleiben, ebenso eine Verschiebung der Gleisachsen oder ein Ausbau der Streckengeschwindigkeit. Der Entwurf des künftigen Regionalplans Mittelhessen berücksichtigt dies durch die geforderte Freihaltung von je 15 Meter breiten Korridoren zu beiden Seiten einer zweigleisigen Bahnstrecke. Nach Auffassung des VCD muss dies auch bei der aktuellen Bauleitplanung beachtet werden.
Auch wenn das dritte und vierte Gleis an der Main-Weser-Bahn aktuell noch nicht in der konkreten Diskussion ist, zeichnet sich der Bedarf für den VCD bereits ab. Südlich von Friedberg gibt es künftig mit zwei Regional- und Fernverkehrsgleisen und den zwei in Bau befindlichen S-Bahn-Gleisen nach Frankfurt sowie zwei Gleisen Richtung Hanau insgesamt sechs Gleise, nördlich und westlich von Gießen mit zwei Gleisen aus Kassel und zwei Gleisen aus Siegen insgesamt vier Gleise. Dazwischen liegt dann – wie ein Nadelöhr – die zweigleisige Main-Weser-Bahn zwischen Gießen und Friedberg, auf der künftig durch von der Rheinstrecke verlagerten Güterverkehr und dem notwendigen Ausbau des Regionalverkehrs von deutlich mehr Zugverkehr auszugehen ist. Eingeschränkte Streckenkapazitäten führen in der Regel auch dazu, dass Halte an Unterwegsbahnhöfen gestrichen werden müssen – Großen-Linden könnte dann also selbst betroffen sein und auf die gewünschte Direktverbindung nach Frankfurt wieder verzichten müssen.
Pro Bahn & Bus, Pro Bahn Mittelhessen, und weitere im Bündnis ÖPNV-Wende Mittelhessen zusammengeschlossene Aktive unterstützen die Forderung nach einem Aussetzen des Planungsverfahrens bis Klarheit über die Vereinbarkeit mit dem Regionalplan geschaffen ist. Deutschland muss seine Klimaziele erreichen und dazu dürfen dem Ausbau des Bahnverkehrs keine Steine – oder hier Häuser – in den Weg gelegt werden. Es wäre im Ergebnis verheerend, wenn der Ausbau einer regional wie überregional wichtigen Bahnverbindung durch ein rein lokales Bauprojekt ver- oder behindert würde.

Hinweis:
Die angesprochenen Querschnittsprofile sind hier auf Seite 9 zu finden:
https://www.sitzungsdienst-linden.de (pdf)

Transparenzhinweis:
Im Nachgang dieser Pressemitteilung hat sich geklärt, dass das Querschnittsprofil 1 „Mehrfamilienhaus III“ die Situation in Höhe der Bahnsteige zeigt. Die Aussage, dass in Höhe der Bahnsteige des Bahnhofes Großen Linden keine Querschnittsprofile vorliegen, war deshalb nicht korrekt. Dies wurde hier angepasst. Inhaltlich ist unverändert, dass in keinem Querschnittsprofil Bahnsteige berücksichtigt wurden.

 

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news-10711 Fri, 08 Jul 2022 08:34:13 +0200 Die neue Heinerbikeflotte bringt die Verkehrswende voran: smarte Mobilität ist nachhaltig, gesund und macht Spaß /startseite/detail/die-neue-heinerbikeflotte-bringt-die-verkehrswende-voran-smarte-mobilitaet-ist-nachhaltig-gesund-und-macht-spass news-10691 Tue, 05 Jul 2022 11:54:51 +0200 VCD Hessen fordert überregionales AboModell /startseite/detail/vcd-hessen-fordert-ueberregionales-abomodell VCD Hessen fordert überregionales AboModell – Mitte-West-PlusTicket soll Bus- und Bahnfahren einfach, günstig und überall möglich machen

Hanau/Kassel, 05. Juli 2022. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen sieht in der Debatte um ein klimafreundliches Ticketmodell eine Chance, die nicht verpasst werden darf. Bus und Bahn sind so beliebt wie lange nicht mehr. Der Ansturm zeigt aber auch, dass der öffentliche Nahverkehr seine Belastungsgrenze längst erreicht hat. Als langfristige Lösung schlägt der VCD ein neues Tarifkonzept vor: das Länder-PlusTicket – eine Zeitkarte, die auch weite Fahrten im Regionalverkehr bundesländerübergreifend ermöglicht und den Übergang in angrenzende Tarifzonen erleichtert. Das Ticket soll für insgesamt acht Großräume angeboten werden und auch für den jeweils ersten Halt im angrenzenden Geltungsbereich gültig sein. Für Hessen soll das Mitte-West-PlusTicket gelten. Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD Hessen betont: „Die Preise für das Ticket sollen für alle bezahlbar und dauerhaft finanzierbar sein, ohne den notwendigen Ausbau auszubremsen. So soll der Standardpreis 75 Euro im Monat betragen.“ Als Sozialticket sowie für Schüler*innen, Azubis und Studierende soll es für 30 Euro im Monat erhältlich sein. Das wäre auch der Preis für die Erweiterung um einen weiteren der acht Großräume. Für 135 Euro könnte ein Ticket für den Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland erworben werden. Das Ziel ist, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrem Wohnort mobil sein können. Denn nur wenn man mit Bus und Bahn so einfach von A nach B kommt wie mit dem Auto, können wir die Klimaschutzziele erreichen und die Verkehrswende schaffen.

Zum Hintergrund: Nähere Informationen zum Länder-PlusTicket, dessen Geltungsbereichen und weiteren Vorschlägen zum Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs finden Sie in folgendem Papier:

VCD-Tarifkonzept https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/OEffentlicher_Personennahverkehr/LaenderPlus_Ticket.pdf

 

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news-10651 Sun, 03 Jul 2022 10:00:00 +0200 Superblock-Sonntag in Wiesbaden: Am 3. Juli werden aus Straßen Lebensräume /startseite/detail/superblock-sonntag-am-3-juli-werden-in-drei-wiesbadener-stadtquartieren-aus-strassen-lebensraeume Stadtstraßen sind nicht nur Verkehrswege. Sie sind auch Raum für Begegnung und Aufenthalt von Menschen. Doch auch in Wohnquartieren haben parkende Autos und Verkehrsflächen diese Funktion immer mehr zurückgedrängt. In Barcelona hat man innerhalb von Wohnblöcken die Straßen für die Menschen zurückgewonnen, indem durch Einbahnstraßenführungen der Durchgangsverkehr herausgenommen wurden oder Straßen ganz autofrei wurden. Wien und Berlin haben dieses Vorbild der “Superblocks” übernommen.

Für einen Tag, sind verkehrsberuhigte Quartiere auch in Wiesbaden zu erleben. Am Sonntag 3. Juli werden in 3 Wiesbadener Wohnquartieren Straßen autofrei oder verkehrsberuhigt und laden zur Begnung mit den Nachbarn und zu Spiel und Spaß ein.

Im inneren Rheingauviertel sind Abschnitte der Rüdesheimer Straße, der Rauenthaler Straße (in Richtung Ringkirche) und der Eltviller Straße autofrei. In Mitte ist der Aktionsschwerpunkt in der Karlstraße, Geibel-Straße und Herderstraße. Das Innere Dichterviertel mit den autofreien Abschnitten in der Kleist- und der Klopstockstraße ist als drittes Quartier dabei. Die vielfältigen Aktionen in diesen Quartieren finden sich im Programm.

Der VCD wird in der Wielandstraße (Dichterviertel) anhand von Bodentransparenten darstellen, dass ein privater Pkw im öffentlichen Raum mehr Platz einnimmt als den meisten Kindern in ihrem Zimmer zur Verfügung steht und wie sich der Bremsweg durch Tempo 30 in der Stadt verkürzt. Für Kinder gibt es ein Glücksrad mit Verkehrsquiz. Lustige Fahrräder finden sich am Stand des ADFC in der Herderstraße (Mitte), wo es auch eine Fahrradwaschaktion vom Umweltamt und Radbüros gibt. Im Rheingauviertel in der Rüdesheimer Straße findet sich der Stand von Wiesbaden neu bewegen e.V. Der neue Verein setzt sich ebenfalls für eine nachhaltigere Mobilität und den Ausbau des ÖPNV speziell in Wiesbaden ein. 

Ein zentraler Programmpunkt ist um 13 Uhr auf der Bühne am Kleistplatz der Talk mit dem Oberbürgermeister, dem Verkehrsdezernent, jungen Menschen vom Jugendparlament sowie der Buchautorin Katja Diehl. Im Anschluss liest Katja Diel aus ihrem Buch “Autokorrektur”.

 

 

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news-10668 Tue, 28 Jun 2022 22:25:42 +0200 Mitgliederversammlung des VCD-Kreisverbandes Gießen /startseite/detail/mitgliederversammlung-des-vcd-kreisverbandes-giessen Bei seiner diesjährigen Mitgliederversammlung gedachte der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) seines im April verstorbenen Gründungs- und langjährigen Vorstandsmitglieds Gerhard Born aus Lollar. Gerhard Born wird dem VCD mit all seinen Erfahrung, seinem Wissen und seiner zugewandten und integrativen Art fehlen und kaum ersetzbar sein. Die Mitgliederversammlung wählte Dietmar Jürgens zu seinem Nachfolger im Kreisvorstand, der das aus Patrik Jacob, Jan Fleischhauer sowie Matthias Oertel als Kreiskassierer bestehende Gremium nun wieder komplettiert. Als Kassenprüferin wurde Katrin von der Decken bestätigt, hinzu kommt Sigrid Bagazinski, die als ebenfalls langjähriges VCD-Mitglied diese Aufgabe erneut übernimmt.

In seinem Tätigkeitsbericht fasste Patrik Jacob die Aktivitäten des Kreisvorstands für das Jahr 2021 unter Einbeziehung des laufenden Jahres in den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr zusammen, darunter die regelmäßige Gremienarbeit z.B. im Rahmen des Fahrgastbeirats, dessen Sprecheramt er inzwischen übernommen hat. Im Bereich des Radverkehrs ist der VCD unter anderem am regelmäßig stattfindenden „Runden Tisch Radverkehr“ der Stadt Gießen vertreten.

Der VCD gehört dem Trägerkreis für das Volksbegehren Verkehrswende Hessen an und ist hieran im Rahmen der Unterschriftensammlung und Koordination aktiv beteiligt. Unterschriften werden noch bis zum Beginn der Sommerferien gesammelt. Unterschriftenbögen sind an verschiedenen Stellen im Landkreis erhältlich, die genauen Orte stehen unter verkehrswende-hessen.de. Die Übergabe der gesammelten Unterschriften an die hessische Landesregierung ist für Sonntag, den 28.08.2022 geplant, zu der eine Sternfahrt mit Rad, Bussen und Bahnen in Planung ist. Hierzu ruft der VCD schon jetzt alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf. Startzeiten, Routen und ggf. aktuelle Änderungen können in Kürze auf der Homepage aufgerufen werden.

Für das zweite Halbjahr plant der VCD neben seinen regelmäßigen Aktivitäten eine Info-Veranstaltung zur Verkehrspolitik aus weiblicher Perspektive. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Um den umweltfreundlichen Transport von Lasten zu ermöglichen, kooperiert der VCD-Kreisverband mit dem Gießener Lastenrad-Verein ALLrad und finanziert ein neues Rad, das in Kürze zu den 18 bereits vorhandenen Rädern stoßen wird. Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der VCD auch darüber hinaus Initiativen und Personen, die sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik und damit gegen den Klimawandel engagieren.

Tätigkeitsliste KV Gießen 2021/2022

 

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news-10653 Fri, 24 Jun 2022 20:52:01 +0200 Pressemitteilung des VCD Wetterau-Vogelsberg zu den Bauvorhaben in Bad Salzhausen /startseite/detail/pressemitteilung-des-vcd-wetterau-vogelsberg-zu-den-bauvorhaben-in-bad-salzhausen »Es wird gerungen um die Geschossanzahl, über Nahverdichtung und um das Gesamterscheinungsbild. Am Rande taucht auch das Thema Verkehr auf«, schreibt Christoph Winterberg vom VCD. Diesem wichtigen Thema Verkehr, mit den einhergehenden Emissionsbelastungen, wird aus Sicht des Verkehrsclub Deutschland (VCD) viel zu wenig Beachtung geschenkt. »Wie soll der zusätzliche Verkehr von mindestens 500 Autofahrten täglich bewältigt werden?«, Wobei die 500 Autofahrten noch günstig gerechnet seien, je Wohneinheit ein Auto, zwei Fahrten am Tag. Winterberg sagt, dass Bad Salzhausen ohne jegliche Infrastruktur dastehe. »Bad Salzhausen lebt davon, dass es nicht von einer Durchfahrtsstraße durchzogen ist, davon dass die Emissionen, wie Abgase und Lärm, durch Verkehrsbeschränkungen begrenzt bleiben. Wie will die Stadt in der Zukunft garantieren, dass diese Verkehrsbeschränkungen eingehalten werden? Wie sehen verkehrslenkende Maßnahmen aus? Wo soll der gesamte ruhende Verkehr hin? Ein Stellplatz umfasse 18 Quadratmeter. »Bei mindestens 250 Autos sind das 4500 Quadratmeter versiegelter Boden, um ein Auto abzustellen. Wohnen erzeugt auch Verkehr, jeder möchte ruhig wohnen, aber auch jeder möchte mobil sein, dieses Dilemma lässt sich in der jetzigen Form des Verkehrs nicht lösen.« Das Prädikat Kurort für Bad Salzhausen sei akut gefährdet. Andere Mobilitätskonzepte seien gefordert, so der VCD, zum Beispiel Bike- und Carsharing. Denkbar sei auch eine Verdichtung der Buslinie FB 83 im Bereich Bad Salzhausen-Nidda. Die Kosten müssten zum Teil von dem Bauträger übernommen werden. Der Besitz und die Nutzung des Autos müssen durch attraktive Angebote überflüssig gemacht werden. »Auf jeden Fall ist hier neues, anderes Denken gefordert, wenn die angedachte und teilweise schon realisierte Bebauung umgesetzt werden soll.«

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news-10576 Wed, 01 Jun 2022 08:16:15 +0200 Sternfahrt nach Wiesbaden - Verkehrswende Hessen /startseite/detail/sternfahrt-nach-wiesbaden-verkehrswende-hessen-2 Große Freude! Wir radeln auf der #Autobahn nach #Wiesbaden und bringen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 28.8.22 die Verkehrswende Hessen Unterschriftenbögen persönlich vorbei! Auch zu #Fuß, mit #Bus & #Bahn seid ihr willkommen dabei zu sein! #sternfahrt #verkehrswende #hessen

www.verkehrswende-hessen.de

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news-10533 Fri, 20 May 2022 21:05:01 +0200 Unterschriftenrekord für das Volksbegehren für die Verkehrswende in Hessen /startseite/detail/unterschriftenrekord-fuer-das-volksbegehren-fuer-die-verkehrswende-in-hessen Das Wochenende vom 14. bis 15 Mai 2022 stand  in Gießen ganz im Zeichen der umweltfreundlichen Mobilität. Neben vielen anderen spannenden Aktivitäten im Rahmen des Verkehrswendetages am Samstag und des Stadtradelns am Sonntag konnte auch das Volksbegehren für die Verkehrswende in Hessen einen enormen Zulauf verzeichnen: Knapp  1.000 Unterschriften kamen allein an diesen beiden Tagen zusammen. Beim Sammeln der Unterschriften kamen viele interessante Gespräche rund um das Thema nachhaltige Mobilität zustande. Gäste aus anderen Regionen Hessens beteiligten sich ebenso wie die aus den Kreiskommunen mit ihren Fahrrädern Angereisten. Die Verantwortlichen haben keinen Zweifel, dass das Quorum von einem Prozent der Wahlberechtigten in Hessen erreicht wird und die Unterschriften zwecks Zulassung des Volksbegehrens wie geplant im August an die hessische Landesregierung übergeben werden können. Das weitere Verfahren hängt dann davon ab, ob  Landesregierung und Parlament den Gesetzentwurf unmittelbar umsetzen. Andernfalls wäre das Volksbegehren einzuleiten, in letzter Konsequenz könnte es auch zu einem Volksentscheid kommen. Geregelt ist all dies im Gesetz über Volksbegehren und Volksentscheid.

Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die „Mobilität in Hessen … bis 2030 umwelt- und sozialverträglich, klimaneutral, verkehrssicher und durchgängig barrierefrei“ zu gestalten. Dem sieht sich der Trägerkreis des Volksbegehrens mit dem vergangenen Wochenende wieder ein Stück näher gekommen.

Das Volksbegehren kann auch künftig noch unterstützt werden. Unterschriftenbögen gibt es bei den lokalen Sammelstellen, die unter verkehrswende-hessen.de auf einer interaktiven Karte verzeichnet sind. Wer keinen Zugang zu einer der Sammelstellen hat, kann die Bögen auch online anfordern. Wer das Volksbegehren im Raum Gießen über seine oder ihre Unterschrift hinaus unterstützen möchte, sende eine E-Mail an das folgende Postfach Verkehrswende-hessen.gi@gmx.de.  

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news-10505 Sun, 15 May 2022 12:49:26 +0200 Praktisch und konkret – Ein Abend bunter und kreativer Aktionsideen im Maulbeergarten/Arheilgen mit Tobi Rosswog /startseite/detail/praktisch-und-konkret-ein-abend-bunter-und-kreativer-aktionsideen-im-maulbeergarten-arheilgen-mit-tobi-rosswog  

Es gibt viele Möglichkeiten das Thema Verkehrswende in die Öffentlichkeit zu bringen und Schritt für Schritt zu einer zukunftsfähigen Mobilität zu kommen. Dieser Abend voller bunter Bilder aus kreativen Aktionen soll einladen selbst aktiv zu werden und Banden zu bilden.

Ankommen ab 17 Uhr / Vortrag um 18 Uhr

Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Im Rahmen von “Cycling the Change” fährt er 3.000 km mit dem Rad quer durch Deutschland und macht dabei auch in Darmstadt Station.

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news-10477 Tue, 10 May 2022 15:42:48 +0200 VCD fordert ganzheitliches Mobilitätskonzept für Offenbach /startseite/detail/vcd-rhein-main-stadt-offenbach-sendet-falsches-signal Der VCD weist darauf hin, dass sowohl Firmen und Gewerbegebiete als auch
alle Seniorenheime und Orte der Freizeitgestaltung auf funktionierende und regelmäßige Angebote mit dem Nahverkehr angewiesen sind. Kurzfristiges Denken gelte es also zu vermeiden.
„Wir fordern den Offenbacher Magistrat auf, den städtischen ÖPNV-Deckel zu prüfen und neu zu bewerten“, so Henning Kühl vom VCD Offenbach. „Dies ist nicht nur aus Klimaschutzgründen geboten, sondern auch um in Offenbach die Daseinsvorsorge und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten.“
„Für den geplanten Innovationscampus muss ein nachhaltiges Mobilitätskonzept erstellt werden“, so der VCD weiter. „Parkplätze in Fußballfeldgröße und eine Straße neu zu errichten, zählen nicht dazu!“
Stattdessen sollte die Verkehrsplanung und damit die Einsparziele in Offenbach ganzheitlich betrachtet werden. „Wir fordern Stadt und Investoren auf, alle Verkehrsteilnehmenden in den Blick zu nehmen und sich nicht allein auf Pkw-Anbindungen beim Ausbau zu fokussieren. Das ist das falsche Signal.“

 

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