VCD Hessen Nachrichten http://hessen.vcd.org de_DE VCD Hessen Tue, 09 Aug 2022 17:14:33 +0200 Tue, 09 Aug 2022 17:14:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-10767 Thu, 28 Jul 2022 16:55:56 +0200 Ländchesbahn: Schienenersatzverkehr vom 22. Juli bis vrs. 5. September 2022 wegen Bahnsteigumbauten /startseite/detail/laendchesbahn-schienenersatzverkehr-vom-22juli-bis-vrs-5september-2022-wegen-bahnsteigumbauten Das Eisenbahnbundesamt wies entsprechende Bedenken der Verbände sowie des Rheingau-Taunus-Kreises aber lapidar ab. Der Behörde seien „keine Anhaltspunkte bekannt, die auf einen hinreichenden Konkretisierungsgrad” des Ausbaus der Ländchesbahn hinweisen würden. Auch habe die DB Netz AG keine Bedenken angemeldet, sich aber auch generell nicht zum Planfeststellungsverfahren geäußert. Absehbare Entwicklungen, wie neue Baugebiete in Erbenheim, die Ansiedlung des Bundeskriminalamtes sowie die Entwicklung eines neuen Stadtteils am Ostfeld, ließ das Eisenbahn-Bundesamt in seiner Entscheidung unberücksichtigt.In einer Pressemitteilung haben die Verbände diese Ablehnung und die schlechte Abstimmung zwischen Stadt Wiesbaden, DB Station und Service, DB Netz und RMV kritisiert. Bei Investitionen müsse die Zukunftsfähigkeit von Strecken berücksicht werden, anstatt sie durch kurzfristige Sichtweise und selbst gemachte Sachzwänge, wie die Umsetzung von speziell für Strecken mit Hochbahnsteigen beschaffte Triebwagen, zu verbauen. 

Die Pressemitteilung als pdf-Datei finden sie hier.

 

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news-10716 Fri, 08 Jul 2022 15:08:46 +0200 Unterlagen unvollständig – Lindener Bebauungsplan „Am Bahnhof“ kann so nicht beschlossen werden /startseite/detail/unterlagen-unvollstaendig-lindener-bebauungsplan-am-bahnhof-kann-so-nicht-beschlossen-werden Als „nicht entscheidungsreif“ bezeichnet der Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) die Vorlagen des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Am Bahnhof“, die am kommenden Dienstag von der Lindener Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden sollen. Der VCD fordert die Parlamentarier*innen auf, die Abstimmung zu verschieben, bis aussagekräftige Unterlagen vorgelegt werden. Der aktuell gültige Regionalplan Mittelhessen gibt vor, dass entlang der Main-Weser-Bahn ausreichend Platz für ein optionales drittes und viertes Gleis vorgehalten muss. Die Prüfung, ob nach Errichtung des geplanten Wohnkomplexes noch zusätzliche Gleise gebaut werden können, ist im Rahmen der vorliegenden Bauleitplanung aber nicht im ausreichenden Maß erfolgt. Zwar wurden zwei Querschnittsprofile von geplanten Gebäuden und Bahnanlagen eingereicht, in denen je zwei weitere Gleise eingezeichnet sind. Diese Zeichnungen sind allerdings an entscheidenden Stellen mangelhaft, die zwingend notwendigen und zusätzlichen Platz benötigenden Bahnsteige sind hierin nicht enthalten. Die durch das Regierungspräsidium erfolgte Prüfung der Unterlagen wurde somit auf Basis von unvollständigen Unterlagen durchgeführt, so der VCD.
Hinzu kommen zahlreiche weitere bahntechnische Fragestellungen, die in den Unterlagen nicht oder nur unzureichend geklärt wurden. Der VCD fordert die Stadt Linden auf, die Vereinbarkeit der Pläne mit der Zukunftsoption auf zwei weitere Gleise und damit die Konformität mit dem Regionalplan anhand belastbarer Untersuchungen zu belegen. Hierfür muss ein qualifiziertes Ingenieurbüro für Bahninfrastruktur unter Berücksichtigung von möglichen Betriebskonzepten und aktuellen Bauvorgaben für Bahnsteige, Gleisabstände, Oberleitungsmasten-Gassen, Entwässerungskanälen, Abstandsregelungen zu Oberleitung und Fundamenten, Erschütterungsschutz, Barrierefreiheit und gesetzlich vorgeschriebene Lärmschutzmaßnahmen tätig werden. Die bislang vorliegenden Profile weisen Fehler und erhebliche Lücken auf. Da künftige Bahnsteig- oder Gleisanlagen in die im Flächennutzungsplan vorgesehene Schutzfläche für Reptilien eingreifen, müssen auch naturschutzrechtliche Aspekte eine Rolle spielen.
Wichtig ist ebenfalls, dass eine ausreichende Flexibilität für zukünftige bahn- bzw. betriebstechnische Erfordernisse gewahrt bleibt und keine zusätzlichen Zwangspunkte entstehen, die bestimmte Anforderungen an den Bahnbau ausschließen oder den Bau erheblich verteuern. So müssen sowohl Seitenbahnsteige als auch ein Mittelbahnsteig möglich bleiben, ebenso eine Verschiebung der Gleisachsen oder ein Ausbau der Streckengeschwindigkeit. Der Entwurf des künftigen Regionalplans Mittelhessen berücksichtigt dies durch die geforderte Freihaltung von je 15 Meter breiten Korridoren zu beiden Seiten einer zweigleisigen Bahnstrecke. Nach Auffassung des VCD muss dies auch bei der aktuellen Bauleitplanung beachtet werden.
Auch wenn das dritte und vierte Gleis an der Main-Weser-Bahn aktuell noch nicht in der konkreten Diskussion ist, zeichnet sich der Bedarf für den VCD bereits ab. Südlich von Friedberg gibt es künftig mit zwei Regional- und Fernverkehrsgleisen und den zwei in Bau befindlichen S-Bahn-Gleisen nach Frankfurt sowie zwei Gleisen Richtung Hanau insgesamt sechs Gleise, nördlich und westlich von Gießen mit zwei Gleisen aus Kassel und zwei Gleisen aus Siegen insgesamt vier Gleise. Dazwischen liegt dann – wie ein Nadelöhr – die zweigleisige Main-Weser-Bahn zwischen Gießen und Friedberg, auf der künftig durch von der Rheinstrecke verlagerten Güterverkehr und dem notwendigen Ausbau des Regionalverkehrs von deutlich mehr Zugverkehr auszugehen ist. Eingeschränkte Streckenkapazitäten führen in der Regel auch dazu, dass Halte an Unterwegsbahnhöfen gestrichen werden müssen – Großen-Linden könnte dann also selbst betroffen sein und auf die gewünschte Direktverbindung nach Frankfurt wieder verzichten müssen.
Pro Bahn & Bus, Pro Bahn Mittelhessen, und weitere im Bündnis ÖPNV-Wende Mittelhessen zusammengeschlossene Aktive unterstützen die Forderung nach einem Aussetzen des Planungsverfahrens bis Klarheit über die Vereinbarkeit mit dem Regionalplan geschaffen ist. Deutschland muss seine Klimaziele erreichen und dazu dürfen dem Ausbau des Bahnverkehrs keine Steine – oder hier Häuser – in den Weg gelegt werden. Es wäre im Ergebnis verheerend, wenn der Ausbau einer regional wie überregional wichtigen Bahnverbindung durch ein rein lokales Bauprojekt ver- oder behindert würde.

Hinweis:
Die angesprochenen Querschnittsprofile sind hier auf Seite 9 zu finden:
https://www.sitzungsdienst-linden.de (pdf)

Transparenzhinweis:
Im Nachgang dieser Pressemitteilung hat sich geklärt, dass das Querschnittsprofil 1 „Mehrfamilienhaus III“ die Situation in Höhe der Bahnsteige zeigt. Die Aussage, dass in Höhe der Bahnsteige des Bahnhofes Großen Linden keine Querschnittsprofile vorliegen, war deshalb nicht korrekt. Dies wurde hier angepasst. Inhaltlich ist unverändert, dass in keinem Querschnittsprofil Bahnsteige berücksichtigt wurden.

 

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news-10711 Fri, 08 Jul 2022 08:34:13 +0200 Die neue Heinerbikeflotte bringt die Verkehrswende voran: smarte Mobilität ist nachhaltig, gesund und macht Spaß /startseite/detail/die-neue-heinerbikeflotte-bringt-die-verkehrswende-voran-smarte-mobilitaet-ist-nachhaltig-gesund-und-macht-spass news-10691 Tue, 05 Jul 2022 11:54:51 +0200 VCD Hessen fordert überregionales AboModell /startseite/detail/vcd-hessen-fordert-ueberregionales-abomodell VCD Hessen fordert überregionales AboModell – Mitte-West-PlusTicket soll Bus- und Bahnfahren einfach, günstig und überall möglich machen

Hanau/Kassel, 05. Juli 2022. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen sieht in der Debatte um ein klimafreundliches Ticketmodell eine Chance, die nicht verpasst werden darf. Bus und Bahn sind so beliebt wie lange nicht mehr. Der Ansturm zeigt aber auch, dass der öffentliche Nahverkehr seine Belastungsgrenze längst erreicht hat. Als langfristige Lösung schlägt der VCD ein neues Tarifkonzept vor: das Länder-PlusTicket – eine Zeitkarte, die auch weite Fahrten im Regionalverkehr bundesländerübergreifend ermöglicht und den Übergang in angrenzende Tarifzonen erleichtert. Das Ticket soll für insgesamt acht Großräume angeboten werden und auch für den jeweils ersten Halt im angrenzenden Geltungsbereich gültig sein. Für Hessen soll das Mitte-West-PlusTicket gelten. Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD Hessen betont: „Die Preise für das Ticket sollen für alle bezahlbar und dauerhaft finanzierbar sein, ohne den notwendigen Ausbau auszubremsen. So soll der Standardpreis 75 Euro im Monat betragen.“ Als Sozialticket sowie für Schüler*innen, Azubis und Studierende soll es für 30 Euro im Monat erhältlich sein. Das wäre auch der Preis für die Erweiterung um einen weiteren der acht Großräume. Für 135 Euro könnte ein Ticket für den Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland erworben werden. Das Ziel ist, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrem Wohnort mobil sein können. Denn nur wenn man mit Bus und Bahn so einfach von A nach B kommt wie mit dem Auto, können wir die Klimaschutzziele erreichen und die Verkehrswende schaffen.

Zum Hintergrund: Nähere Informationen zum Länder-PlusTicket, dessen Geltungsbereichen und weiteren Vorschlägen zum Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs finden Sie in folgendem Papier:

VCD-Tarifkonzept https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/OEffentlicher_Personennahverkehr/LaenderPlus_Ticket.pdf

 

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news-10651 Sun, 03 Jul 2022 10:00:00 +0200 Superblock-Sonntag in Wiesbaden: Am 3. Juli werden aus Straßen Lebensräume /startseite/detail/superblock-sonntag-am-3-juli-werden-in-drei-wiesbadener-stadtquartieren-aus-strassen-lebensraeume Stadtstraßen sind nicht nur Verkehrswege. Sie sind auch Raum für Begegnung und Aufenthalt von Menschen. Doch auch in Wohnquartieren haben parkende Autos und Verkehrsflächen diese Funktion immer mehr zurückgedrängt. In Barcelona hat man innerhalb von Wohnblöcken die Straßen für die Menschen zurückgewonnen, indem durch Einbahnstraßenführungen der Durchgangsverkehr herausgenommen wurden oder Straßen ganz autofrei wurden. Wien und Berlin haben dieses Vorbild der “Superblocks” übernommen.

Für einen Tag, sind verkehrsberuhigte Quartiere auch in Wiesbaden zu erleben. Am Sonntag 3. Juli werden in 3 Wiesbadener Wohnquartieren Straßen autofrei oder verkehrsberuhigt und laden zur Begnung mit den Nachbarn und zu Spiel und Spaß ein.

Im inneren Rheingauviertel sind Abschnitte der Rüdesheimer Straße, der Rauenthaler Straße (in Richtung Ringkirche) und der Eltviller Straße autofrei. In Mitte ist der Aktionsschwerpunkt in der Karlstraße, Geibel-Straße und Herderstraße. Das Innere Dichterviertel mit den autofreien Abschnitten in der Kleist- und der Klopstockstraße ist als drittes Quartier dabei. Die vielfältigen Aktionen in diesen Quartieren finden sich im Programm.

Der VCD wird in der Wielandstraße (Dichterviertel) anhand von Bodentransparenten darstellen, dass ein privater Pkw im öffentlichen Raum mehr Platz einnimmt als den meisten Kindern in ihrem Zimmer zur Verfügung steht und wie sich der Bremsweg durch Tempo 30 in der Stadt verkürzt. Für Kinder gibt es ein Glücksrad mit Verkehrsquiz. Lustige Fahrräder finden sich am Stand des ADFC in der Herderstraße (Mitte), wo es auch eine Fahrradwaschaktion vom Umweltamt und Radbüros gibt. Im Rheingauviertel in der Rüdesheimer Straße findet sich der Stand von Wiesbaden neu bewegen e.V. Der neue Verein setzt sich ebenfalls für eine nachhaltigere Mobilität und den Ausbau des ÖPNV speziell in Wiesbaden ein. 

Ein zentraler Programmpunkt ist um 13 Uhr auf der Bühne am Kleistplatz der Talk mit dem Oberbürgermeister, dem Verkehrsdezernent, jungen Menschen vom Jugendparlament sowie der Buchautorin Katja Diehl. Im Anschluss liest Katja Diel aus ihrem Buch “Autokorrektur”.

 

 

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news-10668 Tue, 28 Jun 2022 22:25:42 +0200 Mitgliederversammlung des VCD-Kreisverbandes Gießen /startseite/detail/mitgliederversammlung-des-vcd-kreisverbandes-giessen Bei seiner diesjährigen Mitgliederversammlung gedachte der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) seines im April verstorbenen Gründungs- und langjährigen Vorstandsmitglieds Gerhard Born aus Lollar. Gerhard Born wird dem VCD mit all seinen Erfahrung, seinem Wissen und seiner zugewandten und integrativen Art fehlen und kaum ersetzbar sein. Die Mitgliederversammlung wählte Dietmar Jürgens zu seinem Nachfolger im Kreisvorstand, der das aus Patrik Jacob, Jan Fleischhauer sowie Matthias Oertel als Kreiskassierer bestehende Gremium nun wieder komplettiert. Als Kassenprüferin wurde Katrin von der Decken bestätigt, hinzu kommt Sigrid Bagazinski, die als ebenfalls langjähriges VCD-Mitglied diese Aufgabe erneut übernimmt.

In seinem Tätigkeitsbericht fasste Patrik Jacob die Aktivitäten des Kreisvorstands für das Jahr 2021 unter Einbeziehung des laufenden Jahres in den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr zusammen, darunter die regelmäßige Gremienarbeit z.B. im Rahmen des Fahrgastbeirats, dessen Sprecheramt er inzwischen übernommen hat. Im Bereich des Radverkehrs ist der VCD unter anderem am regelmäßig stattfindenden „Runden Tisch Radverkehr“ der Stadt Gießen vertreten.

Der VCD gehört dem Trägerkreis für das Volksbegehren Verkehrswende Hessen an und ist hieran im Rahmen der Unterschriftensammlung und Koordination aktiv beteiligt. Unterschriften werden noch bis zum Beginn der Sommerferien gesammelt. Unterschriftenbögen sind an verschiedenen Stellen im Landkreis erhältlich, die genauen Orte stehen unter verkehrswende-hessen.de. Die Übergabe der gesammelten Unterschriften an die hessische Landesregierung ist für Sonntag, den 28.08.2022 geplant, zu der eine Sternfahrt mit Rad, Bussen und Bahnen in Planung ist. Hierzu ruft der VCD schon jetzt alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf. Startzeiten, Routen und ggf. aktuelle Änderungen können in Kürze auf der Homepage aufgerufen werden.

Für das zweite Halbjahr plant der VCD neben seinen regelmäßigen Aktivitäten eine Info-Veranstaltung zur Verkehrspolitik aus weiblicher Perspektive. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Um den umweltfreundlichen Transport von Lasten zu ermöglichen, kooperiert der VCD-Kreisverband mit dem Gießener Lastenrad-Verein ALLrad und finanziert ein neues Rad, das in Kürze zu den 18 bereits vorhandenen Rädern stoßen wird. Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der VCD auch darüber hinaus Initiativen und Personen, die sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik und damit gegen den Klimawandel engagieren.

Tätigkeitsliste KV Gießen 2021/2022

 

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news-10653 Fri, 24 Jun 2022 20:52:01 +0200 Pressemitteilung des VCD Wetterau-Vogelsberg zu den Bauvorhaben in Bad Salzhausen /startseite/detail/pressemitteilung-des-vcd-wetterau-vogelsberg-zu-den-bauvorhaben-in-bad-salzhausen »Es wird gerungen um die Geschossanzahl, über Nahverdichtung und um das Gesamterscheinungsbild. Am Rande taucht auch das Thema Verkehr auf«, schreibt Christoph Winterberg vom VCD. Diesem wichtigen Thema Verkehr, mit den einhergehenden Emissionsbelastungen, wird aus Sicht des Verkehrsclub Deutschland (VCD) viel zu wenig Beachtung geschenkt. »Wie soll der zusätzliche Verkehr von mindestens 500 Autofahrten täglich bewältigt werden?«, Wobei die 500 Autofahrten noch günstig gerechnet seien, je Wohneinheit ein Auto, zwei Fahrten am Tag. Winterberg sagt, dass Bad Salzhausen ohne jegliche Infrastruktur dastehe. »Bad Salzhausen lebt davon, dass es nicht von einer Durchfahrtsstraße durchzogen ist, davon dass die Emissionen, wie Abgase und Lärm, durch Verkehrsbeschränkungen begrenzt bleiben. Wie will die Stadt in der Zukunft garantieren, dass diese Verkehrsbeschränkungen eingehalten werden? Wie sehen verkehrslenkende Maßnahmen aus? Wo soll der gesamte ruhende Verkehr hin? Ein Stellplatz umfasse 18 Quadratmeter. »Bei mindestens 250 Autos sind das 4500 Quadratmeter versiegelter Boden, um ein Auto abzustellen. Wohnen erzeugt auch Verkehr, jeder möchte ruhig wohnen, aber auch jeder möchte mobil sein, dieses Dilemma lässt sich in der jetzigen Form des Verkehrs nicht lösen.« Das Prädikat Kurort für Bad Salzhausen sei akut gefährdet. Andere Mobilitätskonzepte seien gefordert, so der VCD, zum Beispiel Bike- und Carsharing. Denkbar sei auch eine Verdichtung der Buslinie FB 83 im Bereich Bad Salzhausen-Nidda. Die Kosten müssten zum Teil von dem Bauträger übernommen werden. Der Besitz und die Nutzung des Autos müssen durch attraktive Angebote überflüssig gemacht werden. »Auf jeden Fall ist hier neues, anderes Denken gefordert, wenn die angedachte und teilweise schon realisierte Bebauung umgesetzt werden soll.«

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news-10576 Wed, 01 Jun 2022 08:16:15 +0200 Sternfahrt nach Wiesbaden - Verkehrswende Hessen /startseite/detail/sternfahrt-nach-wiesbaden-verkehrswende-hessen-2 Große Freude! Wir radeln auf der #Autobahn nach #Wiesbaden und bringen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 28.8.22 die Verkehrswende Hessen Unterschriftenbögen persönlich vorbei! Auch zu #Fuß, mit #Bus & #Bahn seid ihr willkommen dabei zu sein! #sternfahrt #verkehrswende #hessen

www.verkehrswende-hessen.de

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news-10533 Fri, 20 May 2022 21:05:01 +0200 Unterschriftenrekord für das Volksbegehren für die Verkehrswende in Hessen /startseite/detail/unterschriftenrekord-fuer-das-volksbegehren-fuer-die-verkehrswende-in-hessen Das Wochenende vom 14. bis 15 Mai 2022 stand  in Gießen ganz im Zeichen der umweltfreundlichen Mobilität. Neben vielen anderen spannenden Aktivitäten im Rahmen des Verkehrswendetages am Samstag und des Stadtradelns am Sonntag konnte auch das Volksbegehren für die Verkehrswende in Hessen einen enormen Zulauf verzeichnen: Knapp  1.000 Unterschriften kamen allein an diesen beiden Tagen zusammen. Beim Sammeln der Unterschriften kamen viele interessante Gespräche rund um das Thema nachhaltige Mobilität zustande. Gäste aus anderen Regionen Hessens beteiligten sich ebenso wie die aus den Kreiskommunen mit ihren Fahrrädern Angereisten. Die Verantwortlichen haben keinen Zweifel, dass das Quorum von einem Prozent der Wahlberechtigten in Hessen erreicht wird und die Unterschriften zwecks Zulassung des Volksbegehrens wie geplant im August an die hessische Landesregierung übergeben werden können. Das weitere Verfahren hängt dann davon ab, ob  Landesregierung und Parlament den Gesetzentwurf unmittelbar umsetzen. Andernfalls wäre das Volksbegehren einzuleiten, in letzter Konsequenz könnte es auch zu einem Volksentscheid kommen. Geregelt ist all dies im Gesetz über Volksbegehren und Volksentscheid.

Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die „Mobilität in Hessen … bis 2030 umwelt- und sozialverträglich, klimaneutral, verkehrssicher und durchgängig barrierefrei“ zu gestalten. Dem sieht sich der Trägerkreis des Volksbegehrens mit dem vergangenen Wochenende wieder ein Stück näher gekommen.

Das Volksbegehren kann auch künftig noch unterstützt werden. Unterschriftenbögen gibt es bei den lokalen Sammelstellen, die unter verkehrswende-hessen.de auf einer interaktiven Karte verzeichnet sind. Wer keinen Zugang zu einer der Sammelstellen hat, kann die Bögen auch online anfordern. Wer das Volksbegehren im Raum Gießen über seine oder ihre Unterschrift hinaus unterstützen möchte, sende eine E-Mail an das folgende Postfach Verkehrswende-hessen.gi@gmx.de.  

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news-10505 Sun, 15 May 2022 12:49:26 +0200 Praktisch und konkret – Ein Abend bunter und kreativer Aktionsideen im Maulbeergarten/Arheilgen mit Tobi Rosswog /startseite/detail/praktisch-und-konkret-ein-abend-bunter-und-kreativer-aktionsideen-im-maulbeergarten-arheilgen-mit-tobi-rosswog  

Es gibt viele Möglichkeiten das Thema Verkehrswende in die Öffentlichkeit zu bringen und Schritt für Schritt zu einer zukunftsfähigen Mobilität zu kommen. Dieser Abend voller bunter Bilder aus kreativen Aktionen soll einladen selbst aktiv zu werden und Banden zu bilden.

Ankommen ab 17 Uhr / Vortrag um 18 Uhr

Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Im Rahmen von “Cycling the Change” fährt er 3.000 km mit dem Rad quer durch Deutschland und macht dabei auch in Darmstadt Station.

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news-10477 Tue, 10 May 2022 15:42:48 +0200 VCD fordert ganzheitliches Mobilitätskonzept für Offenbach /startseite/detail/vcd-rhein-main-stadt-offenbach-sendet-falsches-signal Der VCD weist darauf hin, dass sowohl Firmen und Gewerbegebiete als auch
alle Seniorenheime und Orte der Freizeitgestaltung auf funktionierende und regelmäßige Angebote mit dem Nahverkehr angewiesen sind. Kurzfristiges Denken gelte es also zu vermeiden.
„Wir fordern den Offenbacher Magistrat auf, den städtischen ÖPNV-Deckel zu prüfen und neu zu bewerten“, so Henning Kühl vom VCD Offenbach. „Dies ist nicht nur aus Klimaschutzgründen geboten, sondern auch um in Offenbach die Daseinsvorsorge und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten.“
„Für den geplanten Innovationscampus muss ein nachhaltiges Mobilitätskonzept erstellt werden“, so der VCD weiter. „Parkplätze in Fußballfeldgröße und eine Straße neu zu errichten, zählen nicht dazu!“
Stattdessen sollte die Verkehrsplanung und damit die Einsparziele in Offenbach ganzheitlich betrachtet werden. „Wir fordern Stadt und Investoren auf, alle Verkehrsteilnehmenden in den Blick zu nehmen und sich nicht allein auf Pkw-Anbindungen beim Ausbau zu fokussieren. Das ist das falsche Signal.“

 

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news-10448 Tue, 03 May 2022 15:42:21 +0200 Uns gehört die Straße – Kinder-Fahrraddemos in sechs hessischen Städten /startseite/detail/uns-gehoert-die-strasse-kinder-fahrraddemos-in-sechs-hessischen-staedten  

Am 14. und 15. Mai 2022 bringt das Kidical Mass Aktionsbündnis Familien
auf die Straße. In 180 Orten in ganz Deutschland, sechs davon in Hessen, finden unter dem Motto „Uns gehört die Straße“ Fahrraddemos für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden statt.

Der VCD Hessen unterstützt die Kidical Mass Veranstaltungen in Gießen, Marburg, Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach personell und ideel vor Ort. Gemütlich werden wir eine Stunde und circa drei bis fünf Kilometer durch die Städte radeln. Die gemeinsamen Ziele sind allen Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Selbständigkeit, ob mit dem Fahrrad, dem Roller, ob zu Fuß oder im Rollstuhl, auf hessischen Straßen zu gewähren. Dafür müssen wir uns sichtbar machen. Denn das aktuelle Straßenverkehrsrecht bevorzugt das Auto.

Anja Zeller, VCD-Landesgeschäftsführerin Hessen, fordert: „Unsere Jüngsten müssen sich frei und sicher auf hessischen Straßen bewegen können. Häufig gibt es dafür nicht genügend Raum. Zugestellte Fuß- und Radwege und durch Parkflächen beengte Straßen schränken die Verkehrssicherheit für Kinder ein. Um dies zu ändern, hat der VCD Hessen gemeinsam mit anderen Verbänden in Hessen ein Verkehrswendegesetz vorgeschlagen. Wir wollen, dass Verkehr in Zukunft ganzheitlich geplant wird und Klimaschutz und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden an erster Stelle stehen."


Alle Infos zum Volksbegehren Verkehrswendegesetz Hessen unter
www.verkehrswende-hessen.de

Pressekontakt: Anja Zeller
Verkehrspolitische Sprecherin VCD Hessen e.V.
E-Mail: anja.zeller@vcd-hessen.de
Mobil: 0157/52495659

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news-10422 Mon, 02 May 2022 07:18:11 +0200 Für ein Mobilitätsgesetz in Hessen - wir brauchen Ihre Unterschrift! /startseite/detail/fuer-ein-mobilitaetsgesetz-in-hessen-wir-brauchen-ihre-unterschrift  

Damit ein Volksbegehren in Hessen erfolgreich sein kann, werden vom Gesetzgeber im 1. Schritt 45.000 analoge Unterschriften von wahlberechtigten Hessinnen und Hessen verlangt. Deshalb sind wir derzeit im ganzen Land mit mobilen Sammelteams unterwegs und haben über 300 Sammelstellen eingerichtet: www.verkehrswende-hessen.de/sammelstellen


Lesen Sie unseren Gesetzesvorschlag unter www.verkehrswende-hessen.de/Ziele

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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news-10387 Sat, 30 Apr 2022 15:00:00 +0200 Fahrraddemo auf der A661 - Protest gegen Riederwaldtunnel /startseite/detail/fahrraddemo-auf-der-a661-protest-gegen-riederwaldtunnel-1 Im Falle des Riederwaldtunnels kostet es ein wertvolles Biotop und die Lebensqualität tausender Frankfurterinnen und Frankfurter. Die Bauwerke für den Tunnel werden den Wald im Erlenbruch, mit seiner teils einzigartigen Flora und Fauna, zerstören. Der Autoverkehr soll, so prognostizieren es Berechnungen der Autobahnplaner, auf mehreren Verkehrsachsen, wie dem Ratsweg, dem Alleenring oder der Friedberger Landstraße, um mehr als 30 Prozent anwachsen. Im Beispielfall der schon heute hoch belasteten Friedberger Landstraße würde das eine Steigerung um 8.900 Kfz am Tag bedeuten.

Immer wieder wird behauptet, es sei zu spät den Bau zu stoppen. Das ist nicht richtig. Die Koalition im Bund kann das tun, aber sie braucht noch etwas Motivation für diese Entscheidung. Die Stadt Frankfurt sollte von ihr den Baustopp fordern, denn ist der Riederwaldtunnel einmal fertig, werden mit Eröffnung des Tunnels, voraussichtlich 2030, alle Erfolge bei der Minderung des städtischen Autoverkehrs und seiner negativen Folgen wieder auf NULL gesetzt werden.

Das wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb gehen wir am Samstag, den 30.04.2022 mit insgesamt 35 Initiativen auf die Straße. Komm mit!

15 Uhr startet die Raddemo am Mainkai, weiter zur Grünen Lunge und über die A661 zum Erlenbruch.

Noch etwas Hintergrund: Mit seinem Urteil vom März 2021 hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass der Gesetzgeber nicht hinter das Niveau dieses Klimaschutzabkommens von Paris zurückfallen darf. Damit hat es dem Klimaschutz faktischen Verfassungsrang verliehen (BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 – 1 BvR 2656/18 –, BVerfGE 157, 30-177, juris Rn. 212). Im Zusammenspiel mit der durch Art. 20a GG aufgegebenen Treibhausgasminderungslast besteht eine Verpflichtung bereits jetzt effektive Maßnahmen zur Minderung der Netto-Treibhausgasemissionen zu ergreifen, damit die Treibhausgasminderungslast nicht einseitig in die Zukunft verlagert wird (BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 – 1 BvR 2656/18 –, BVerfGE 157, 30-177, juris Rn. 192, 193).

Konkretisiert wird die verfassungsrechtlich gebotene Treibhausgasminderung durch die nationalen Klimaschutzziele. Diese werden u. a. in § 3 Abs. 1 und 2 Klimaschutzgesetz (KSG) formuliert und weiterhin in § 4 KSG durch jährliche Emissionsbudgets für einzelne Sektoren, u.a. den Sektor Verkehr, konkretisiert.
Da das Jahresemissionsbudget für den Verkehrssektor im vergangen Jahr bereits überschritten und die Klimaziele verfehlt wurden, kann die Zulassung weiterer klimaschädlicher Projekte vor dem Hintergrund des § 13 Abs. 1 Satz 1 KSG i.V.m. § 17 Abs. 1 Satz 4 FStrG nur dann erfolgen, wenn die klimaschädlichen Folgen durch entsprechende Vermeidungs- oder Ausgleichsmaßnahmen so weit wie möglich gemindert werden.

Dieses Gebot ist bei der Bauplanung für den Riederwaldtunnel nicht berücksichtigt worden.

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news-10415 Fri, 29 Apr 2022 15:16:37 +0200 VCD Hessen: Nach dem 9-Euro-Ticket muss das 365-Euro-Bürgerticket für alle Hessinnen und Hessen kommen /startseite/detail/vcd-hessen-nach-dem-9-euro-ticket-muss-das-365-euro-buergerticket-fuer-alle-hessinnen-und-hessen-kommen "Zugegeben, auch wir freuen uns auf einen fast kostenlosen Nahverkehr über die Sommermonate in ganz Deutschland", so Anja Zeller, verkehrspolitische Sprecherin des VCD Landesverbands Hessen. "Uns ist aber klar, dass es Mobilität nicht umsonst gibt." Deshalb fordern wir Bund und Land auf, mit der Nahmobilitätsförderung ab dem 1. September 2022 nicht wieder nachzulassen, sondern das lange angekündigte 365-Euro-Ticket als notwendigen zweiten Schritt in Hessen zügig einzuführen. Dazu braucht es mehr als kurzfristige Geschenke in Milliardenhöhe aus Berlin, sondern eine langfristig gesicherte finanzielle Ausstattung, die es Land, Kreisen und Kommunen ermöglicht, ein solches Ticket schnell anzubieten. Darüber hinaus darf in Hessen auch beim Ausbau des Angebots und der Infrastruktur nicht nachgelassen werden, sonst klappt es mit den Zielen, die Fahrgastzahlen merklich zu erhöhen, nicht.

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news-10410 Wed, 27 Apr 2022 15:30:40 +0200 Fahrraddemo gegen den Autobahnausbau /startseite/detail/fahrraddemo-gegen-den-autobahnausbau-2  

 

Im Falle des Riederwaldtunnels kostet es ein wertvolles Biotop und die Lebensqualität tausender Frankfurterinnen und Frankfurter. Die Bauwerke für den Tunnel werden den Wald im Erlenbruch, mit seiner teils einzigartigen Flora und Fauna, zerstören. Der Autoverkehr soll, so prognostizieren es Berechnungen der Autobahnplaner, auf mehreren Verkehrsachsen, wie dem Ratsweg, dem Alleenring oder der Friedberger Landstraße, um mehr als 30 Prozent anwachsen. Im Beispielfall der schon heute hoch belasteten Friedberger Landstraße würde das eine Steigerung um 8.900 Kfz am Tag bedeuten.

Immer wieder wird behauptet, es sei zu spät den Bau zu stoppen. Das ist nicht richtig. Die Koalition im Bund kann das tun, aber sie braucht noch etwas Motivation für diese Entscheidung. Die Stadt Frankfurt sollte von ihr den Baustopp fordern, denn ist der Riederwaldtunnel einmal fertig, werden mit Eröffnung des Tunnels, voraussichtlich 2030, alle Erfolge bei der Minderung des städtischen Autoverkehrs und seiner negativen Folgen wieder auf NULL gesetzt werden.

Das wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb gehen wir am Samstag, den 30.04.2022 mit insgesamt 35 Initiativen auf die Straße. Komm mit!

15 Uhr startet die Raddemo am Mainkai, weiter zur Grünen Lunge und über die A661 zum Erlenbruch.

Noch etwas Hintergrund: Mit seinem Urteil vom März 2021 hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass der Gesetzgeber nicht hinter das Niveau dieses Klimaschutzabkommens von Paris zurückfallen darf. Damit hat es dem Klimaschutz faktischen Verfassungsrang verliehen (BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 – 1 BvR 2656/18 –, BVerfGE 157, 30-177, juris Rn. 212). Im Zusammenspiel mit der durch Art. 20a GG aufgegebenen Treibhausgasminderungslast besteht eine Verpflichtung bereits jetzt effektive Maßnahmen zur Minderung der Netto-Treibhausgasemissionen zu ergreifen, damit die Treibhausgasminderungslast nicht einseitig in die Zukunft verlagert wird (BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 – 1 BvR 2656/18 –, BVerfGE 157, 30-177, juris Rn. 192, 193).

Konkretisiert wird die verfassungsrechtlich gebotene Treibhausgasminderung durch die nationalen Klimaschutzziele. Diese werden u. a. in § 3 Abs. 1 und 2 Klimaschutzgesetz (KSG) formuliert und weiterhin in § 4 KSG durch jährliche Emissionsbudgets für einzelne Sektoren, u.a. den Sektor Verkehr, konkretisiert.
Da das Jahresemissionsbudget für den Verkehrssektor im vergangen Jahr bereits überschritten und die Klimaziele verfehlt wurden, kann die Zulassung weiterer klimaschädlicher Projekte vor dem Hintergrund des § 13 Abs. 1 Satz 1 KSG i.V.m. § 17 Abs. 1 Satz 4 FStrG nur dann erfolgen, wenn die klimaschädlichen Folgen durch entsprechende Vermeidungs- oder Ausgleichsmaßnahmen so weit wie möglich gemindert werden.

Dieses Gebot ist bei der Bauplanung für den Riederwaldtunnel nicht berücksichtigt worden.

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news-10376 Sun, 24 Apr 2022 11:41:35 +0200 Fahrraddemo am 30. April, 15 Uhr /startseite/detail/fahrraddemo-am-30-april-15-uhr https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-protest-gegen-autobahnausbau-91495129.html

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news-10354 Tue, 19 Apr 2022 16:00:16 +0200 VCD informiert sich über Fußverkehr in Oberursel /startseite/detail/vcd-informiert-sich-ueber-fussverkehr-in-oberursel news-10336 Mon, 11 Apr 2022 22:13:00 +0200 DARMSTADT_SPEAKERS – Die Kultur öffnet Türen /startseite/detail/darmstadt-speakers-die-kultur-oeffnet-tueren news-10328 Mon, 11 Apr 2022 17:12:17 +0200 RMV hält ab Juni wieder in Farbwerke-Höchst: Gewinn für den Berufsverkehr /startseite/detail/gewinn-fuer-den-berufsverkehr Komfortable Bahnverbindungen sind ein wichtiger Baustein der Verkehrswende - gerade im täglichen Berufsverkehr. "Wir sind hocherfreut, dass der RMV die im Dezember 2021 weggefallenen Halte an der Station Frankfurt-Höchst Farbwerke wieder aufnimmt und damit eine Fehlentscheidung rückgängig macht", so Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des VCD Hessen. Die Abschaffung der Halte hatte bei Pendlerinnen und Pendlern aus dem Raum Limburg, Bad Camberg und Idstein zur Verlängerung ihrer Reisezeiten um mindestens 10 Minuten geführt. Außerdem mussten sie kurz vor ihrem Ziel in die ohnehin vollen S-Bahnen der Linie S2 umsteigen, wie Till Schäfer vom Landesvorstand des VCD schon im Dezember bemängelte. Nicht nur aufgrund der aktuellen Pandemie, sondern auch hinsichtlich der allgemein stark ausgelasteten S-Bahnen im Berufsverkehr hielten wir dies für keine gute Lösung, so Schäfer weiter. "Es ist ein Gewinn für alle Pendlerinnen und Pendler, dass Mitte Juni die bewährten Halte am Industriepark Höchst wieder aktiviert werden und der Protest gewirkt hat."

Reisezeit und Komfort sind im Pendler- und Alltagsverkehr entscheidende Größen. Dass durch diese Halte maßgebliche Verspätungen entstehen können, sieht der VCD nicht. Es ist ohnehin vorgesehen ein leistungsfähigeres Überwerfungsbauwerk an den Farbwerken zur Pünktlichkeitssteigerung der S-Bahn zu errichten. "Wir fordern den RMV auf, Projekte aus dem Maßnahmenpaket S-Bahn Plus wie dieses dringend anzugehen, um auch das Verspätungspotential von S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet weiter zu reduzieren.”

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news-10274 Thu, 31 Mar 2022 21:40:15 +0200 Aktiventreff in Nidda /startseite/detail/aktiventreff-in-nidda-2 Wir laden alle Interessierten zum Aktiventreffen am Donnerstag, 07.04.2022 um 19:00 Uhr in Nidda in der Traube am Marktplatz statt. 

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news-10258 Tue, 29 Mar 2022 09:11:22 +0200 FahrRad! Fürs Klima auf Tour - VCD Jugendkampagne gestartet /startseite/detail/fahrrad-fuers-klima-auf-tour-vcd-jugendkampagne-gestartet Die Abhängigkeit vom Import fossiler Energien drastisch reduzieren, ist das Gebot der Stunde. Das gilt ganz besonders für den Verkehrsbereich. "Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten, vor allem bei den täglichen Wegen wie etwa zur Schule", so Anja Zeller, Landesgeschäftsführerin des VCD in Hessen. Der VCD ruft mit der Kampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ bundesweit Jugendliche und ihre Eltern dazu auf, das Elterntaxi stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Alle mit dem Rad zurückgelegten Kilometer können auf der Webseite www.klima-tour.de gesammelt werden. Zum Ende des Aktionszeitraums im August 2022 gibt es tolle Preise zu gewinnen.

So funktioniert die Klimatour: Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren melden sich mit ihren Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien fortlaufend bis Ende August unter www.klima-tour.de an. Jeder erradelte Kilometer wird auf dem Online-Portal eingetragen. Das bringt die teilnehmenden Gruppen gleichzeitig auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa. An 18 Stationen auf der Online-Tour werden Fahrrad- und Klimathemen jugendgerecht präsentiert. Entlang der Route warten spannende Mitmachaktionen und Quizfragen. Für die Kombination aus richtigen Antworten und gesammelten Fahrradkilometern können als Hauptgewinn bis zu 500 Euro für die Gruppenkasse, eine Fahrradabstellanlage und weiteres Equipment für kommende Radausflüge gewonnen werden. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Webseite Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen aus den Bereichen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitätsbildung. Hier gehts zur Anmeldung: www.klima-tour.de/service/anmeldung

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news-10251 Fri, 25 Mar 2022 10:38:24 +0100 Mobil ohne Putins Öl /startseite/detail/mobil-ohne-putins-oel Es liegt nun an der motorisierten Mobilitätsgesellschaft, dass wir ohne fossile russische Energieträger auskommen. Dazu braucht es eines ebenso schnellen wie tiefgreifenden Strukturwandels, wobei wirksame Maßnahmen, auch unterstützt durch Corona, sofort einsetzen können.

Grundsätzlich gliedert sich motorisierte Mobilität in zwei Elemente:

  • Transport von Mensch und Ware

  • „angesagter“ Statuskonsum

Letzterer ließe sich beim doch so aufgeklärten Volk der Dichter und Denker unmittelbar und ohne sachlich zu rechtfertigende Verluste sofort einstellen: Flugtourismus, Schiffskreuzfahrten, der Betrieb von SUV und „Premium-Autos“. Tempo 100 kann jeder mündige Bürger problemlos einhalten. Hier gilt nun der ethische Grundsatz: Wer diese elementaren Regeln nicht einhält, gefährdet den Weltfrieden und bereichert sich auf Kosten aller Mitmenschen, die ihre Wohnung nicht mehr heizen und wirklich notwendige Transporte nicht mehr leisten können. Mobiler Statuskonsum ist höchst unmoralisch!

Nun zu den notwendigen Transporten, nur denen die nun verabschiedeten Subventionen auf teuren Sprit gelten. „Ich bin aufs Auto angewiesen“ lautet eine Standardthese. Zweifellos sind Rettungsdienste, Feuerwehr, mobile Pflege und Gehbehinderte auf Kraftfahrzeuge angewiesen. Aber rechtfertigt die längere Fahrzeit mit Fahrrad, Bus und Bahn zum Büro gleich die Autofahrt? Muss man sich regelmäßig „angesagte“ Konsumgüter vom Diesellaster anliefern lassen? Brauchen wir fürs Seelenheil dauernd neue Klamotten, Kaffeemaschinen oder gar Küchen- und Badeinrichtungen, wie die Prospekte im Briefkasten uns suggerieren? Oder investieren wir lieber in Kultur, Kunst, Bildung, Literatur? Denn geistige Mobilität kann motorisierte glatt ersetzen.

Kurzum: Nie war private Mobilität eine derartige Gewissensfrage wie jetzt. Bund, Länder und Kommunen können das Gewissen erleichtern, indem sie schnellstens die Angebote von Bus und Bahn erweitern, finanziert durch Kostenwahrheit. Anwohnerparken, Flug- und Schiffstreibstoffe etc. müssen ihre volkswirtschaftlichen Kosten fortan decken.

Es ist nun Aufgabe der zivilgesellschaftlichen Initiativen wie VCD und Umweltverbänden, die plötzlich so unvermeidbare Verkehrswende von der Konsumgesellschaft einzufordern. Gern mag die verantwortliche Politik, abhängig vom motorisierten Wahlvolk, uns den schwarzen Peter zuschieben. Aber gemacht werden muss es jetzt!

Denn eine aufgeklärte Zivilgesellschaft kommt ohne Putins Öl, Gas und Kohle aus.

 

 

 

 

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news-10234 Mon, 21 Mar 2022 06:59:08 +0100 Imperiale Elektro-Automobilität - Vortrag von Prof. Markus Wissen /startseite/detail/imperiale-elektro-automobilitaet-vortrag-von-prof-markus-wissen Zur Präsentation des Vortrags “Imperiale Elektro-Automobilität” von Professor Markus Wissen, den er bei der VCD Hessen Landesmitgliederversammlung am 12. März 2022 in Darmstadt gehalten hat ...

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news-10228 Fri, 18 Mar 2022 08:10:45 +0100 Der nächste Klimastreiktag ist auch Supersammeltag für das hessische Verkehrswendegesetz /startseite/detail/der-naechste-klimastreiktag-ist-auch-supersammeltag-fuer-das-hessische-verkehrswendegesetz Am Freitag, den 25. März ruft "Fridays for future" wieder zu Klima-Demonstrationen auf. Der VCD Hessen ist mit einem konkreten Anliegen dabei. „Wir haben zusammen mit anderen Verbänden einen Mobilitätsgesetzentwurf für Hessen erarbeitet“, so Landesgeschäftsführerin Anja Zeller. „Wir wollen damit den rechtlichen Rahmen für nachhaltige Mobilität für alle schaffen. In dem von uns vorgeschlagenen Gesetz soll kein Verkehrsmittel mehr bevorzugt werden, sondern Flächen und Mittel für alle Mobilitätsarten gerecht zur Verfügung stehen.“

Für das "Volksbegehren Verkehrswendegesetz Hessen" werden im ersten Schritt 50.000 Unterschriften von in Hessen Wahlberechtigten benötigt. Die Unterschrift kann nur analog abgegeben werden. Es gibt hessenweit über 270 Sammelstellen, außerdem sind mobile Sammelteams - wie am Klimastreiktag in Hanau und Frankfurt - unterwegs. Weitere Informationen und der Gesetzesvorschlag finden Sie unter: www.verkehrswende-hessen.de

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news-10191 Mon, 14 Mar 2022 16:34:02 +0100 Neuer Landesvorstand des VCD Hessen /startseite/detail/neuer-landesvorstand-des-vcd-hessen  

Wieder dabei sind: Sandra Laaz aus Marburg, Mathias Biemann aus Frankfurt, Andreas Henning aus Wiesbaden (nicht im Bild) und Schatzmeister Jörg Liermann aus Frankfurt (geschäftsführender Vorstand) sowie die Beisitzer:in Amata Schneider-Ludorff aus Fulda, Till Schäfer aus Hanau, Stephan Voeth aus Darmstadt, Wolfgang Sprick aus Waldems und (neu) Nils Kahl aus Butzbach. Werner Geiß war nach vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements nicht mehr angetreten.

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news-10189 Mon, 14 Mar 2022 16:23:21 +0100 VCD begrüßt Vorzugsvariante Fulda-Gerstungen /startseite/detail/vcd-begruesst-vorzugsvariante-fulda-gerstungen 14.03.2022 Die frühzeitige Einbeziehung der Öffentlichkeit hat zum zweiten Mal in Hessen eine verkehrlich sinnvolle Variantenentscheidung herbeigeführt. Der VCD dankt insbesondere dem Land Hessen und der Deutschen Bahn für dieses ergebnisoffene und transparente Verfahren in einem umwelttechnisch und raumordnerisch anspruchsvollen Gebiet. „Wir befürworten solche planungsbegleitenden Dialoge zwischen Fachplanern, Fahrgast- und Umweltverbänden sowie Kommunen und Bürgerinitiativen“, so Till Schäfer vom Landesvorstand des VCD Hessen. „Der VCD wird das Projekt Fulda–Gerstungen weiterhin konstruktiv, aber fachlich kritisch zum Wohle der Region und aller Fahrgäste begleiten.“

Der Dialog zum Projekt FuldaGerstungen begann mit wenigen fachlich begründeten Vorgaben im Jahr 2018 auf dem vielzitierten „weißen Blatt“. Es gab – mit Ausnahme des Fernverkehrshalts im Raum Bad Hersfeld, der gesetzlichen und technischen Vorgaben und dem Anspruch durch die Fahrzeitkürzung mehr und schnellere Anschlüsse einzurichten – im Suchraum keine nicht plausiblen Begrenzungen. Mit der Neubaustrecke über Bad Hersfeld verkürzen sich nun nicht nur die Reisezeiten nach Frankfurt am Main, Erfurt und darüber hinaus. Es bietet sich die einmalige Chance, Bad Hersfeld zur Verkehrsdrehscheibe in Osthessen auszubauen und dort Fernverkehr, Regionalverkehr sowie Stadt- und Lokalbusse miteinander zu vernetzen. „Wir fordern die Aufgabenträger auf, dies im Rahmen der Projektumsetzung weiterzuverfolgen“, so Marc Lerch. „Der Deutschlandtakt muss zwingend als integrierte, gemeinschaftliche Planung von Fern-, Regional- und Güterverkehr gedacht und weiterentwickelt werden. Hierbei sind die hessischen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, also NVV und RMV, besonders gefordert.“
Nur eine solche integrierte Planung wird es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen im ländlichen Osthessen den öffentlichen Verkehr stärker zu nutzen, vorausgesetzt, der Bad Hersfelder Bahnhof kann aus der Region mindestens stündlich an allen Tagen der Woche mit Bahn und Bus erreicht werden.

Mit der Vorzugsvariante steht zwar die grobe Linienführung fest, die die DB in das Raumordnungs-verfahren einbringen wird. Die Arbeit im DB-Dialogforum ist damit aber noch lange nicht beendet. Der VCD Hessen wird auf die nutzerfreundliche Umgestaltung des Bad Hersfelder Bahnhofs drängen sowie auf weitere nötige Ausbauten im Knoten Fulda, um die Mehrverkehre bewältigen zu können. Die Ausbaulücke zwischen Kalbach (Ende der geplanten Neubaustrecke von Gelnhausen) und Langenschwarz in Norden (Anfang der geplanten Strecke nach Gerstungen) droht zu einem Engpass zu werden.

Der Deutschlandtakt sieht bislang zwar Fernzughalte in Bad Hersfeld vor, allerdings – wie auch in Gotha – nur zweistündlich bzw. mit wechselnden Zeitlagen. Aus Sicht des VCD Hessen sind auf der Gesamtachse von Fulda bis Erfurt weitere Maßnahmen nötig um die Fahrzeit so zu kürzen, dass beide Halte in einem zuverlässigen Stundentakt bedient werden und dadurch zum örtlichen ÖPNV zuverlässige Anschlüsse hergestellt werden können.

Weiteres Beschleunigungspotential sieht der VCD Hessen zwischen Ronshausen und Eisenach. Eine höhenfreie zweigleisige Einfädelung westlich von Hönebach sollte so konzipiert werden, dass eine spätere Verlängerung des Neubauabschnitts in Richtung Osten nicht verbaut wird.

Der Umbau des Knotens Erfurt Hauptbahnhof ist ein weiterer Baustein, um für die künftigen Schienenverkehre Fahrzeitkürzungen sowie eine höhere Pünktlichkeit zu erreichen.

Der VCD Hessen fordert die Bundes- und die Landespolitik in Thüringen auf, diese Maßnahmen endlich anzugehen. Erfurt wird als zentraler Knoten Mitteldeutschlands durch die Aus- und Neubaustrecke FuldaGerstungen weiter gestärkt, hat aber bislang ein dafür nur bedingt taugliches Gleisbild. Für Anwohner und Natur bietet die nun gewählte Vorzugsvariante großen Nutzen: Bad Hersfeld wird in Zukunft zwar weiterhin von allen Zügen durchfahren werden, doch durch das Neubauprojekt erhalten die angrenzenden Bebauungen zukünftig einen tags wie nachts sehr wirksamen Lärmschutz. Der VCD setzt sich überdies für sinnvolle Lärmentlastungsmaßnahmen auch an den Bestandsstrecken ein.

Der VCD fordert für die weiteren Planungsschritte:

  • Ausbau des Bahnhofs Bad Hersfeld zum regionalen Knoten mit barrierefreien Bahnsteigen, schnelleren Aus- und Einfahrten sowie der Möglichkeit die Strecke nach Niederaula zukünftig für den Schienenpersonenverkehr reaktivieren zu können und Züge von Bebra dorthin durchzubinden.

  • Ausbau des Knotens Fulda im Abschnitt Langenschwarz–Fulda–Kalbach unter Betrachtung der Ausweitung des Fern-, Güter- und Regionalverkehrs

  • Ausbau des Knotens Erfurt zur Vermeidung von Konflikten und zur Stabilisierung der Anschlüsse.

  • Prüfung der Möglichkeit für weitere abschnittsweise Aus- oder Neubaumaßnahmen zwischen Ronshausen und Eisenach

  • Ausbau des Lärmschutzes an der Bestandsstrecke für den zukünftig wachsenden Güterverkehr.

  • Intensivere Zusammenarbeit der hessischen Aufgabenträger NVV und RMV sowie des Landes Hessen bei der Planung der hessischen Verkehrsangebote, und der Umsetzung des Deutschlandtaktes als gemeinschaftlich Ziel für eine Verkehrswende

  • Ausstattung der Knotenbahnhöfe Bad Hersfeld und Schlüchtern mit leistungsfähigen Verknüpfungen zwischen Bestandsstrecken und Neubaustrecken, um bei Störungen und Baumaßnahmen sowie im planmäßigen Betrieb höhere Flexibilität und Fahrplanstabilität zu gewährleisten

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news-10178 Fri, 11 Mar 2022 08:36:43 +0100 VCD Hessen berät hessische Kommunen zu Lastenrad-Leihangeboten /startseite/detail/vcd-hessen-beraet-hessische-kommunen-zu-lastenrad-leihangeboten-1 Über 40 Lastenräder stehen dank des VCD Hessen zur kostenlosen Ausleihe in Hessen bereit, so in Frankfurt/Offenbach (www.main-lastenrad.de), in Darmstadt (www.heinerbike.de), in Fulda (www.allerleihrad.de) und in Alsfeld (https://vogelsberg-lastenrad.de). Leihlastenradsysteme funktionieren besonders gut in Kooperation mit dem Einzelhandel, der von diesem Angebot ebenfalls profitiert. Die Räder werden an festen Standorten (z.B. Supermärkten) ausgeliehen und zurückgebracht, die Ausleihe ist dabei über mehrere Tage möglich.

Handreichung für Kommunen und Ehrenamtliche

Der VCD Hessen hat nun eine Handreichung für Kommunen und ehrenamtlich Aktive erstellt, die wichtige Informationen zu Einrichtung und Betrieb von Leihlastenrad-Stationen zusammenfasst: Welche Fördermittel gibt es? Welche Lastenradmodelle eignen sich? Welche Software ist zu nutzen?
Außerdem gibt der VCD Hessen seine Erfahrungen auch im persönlichen Gespräch weiter und unterstützt Kommunen mit Rat und Tat, die ein solches Leihlastenradangebot einrichten wollen.

"Mit unserer Handreichung für Hessen können sich Interessierte einen Überblick verschaffen, welche Schritte nötig sind, um Lastenräder anzuschaffen, Fördermittel zu nutzen, Kooperationspartner zu finden, Leihstationen einzurichten und den Betrieb zu garantieren", so Anja Zeller, verkehrspolitische Sprecherin des VCD Hessen. "Wir beraten auch telefonisch oder kommen vor Ort vorbei."

Die Handreichung ist auf der Homepage des VCD Hessen zum Download zu finden oder kann zugesendet werden. Email: kontakt@vcd-hessen.de

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news-10171 Tue, 08 Mar 2022 14:28:36 +0100 Kostenloser Lastenrad-Verleih in deiner Kommune - so geht's! /startseite/detail/kostenloser-lastenrad-verleih-in-deiner-kommune-so-gehts Tipps, Tricks, die wichtigsten Links und Fördermöglichkeiten haben wir nun in einer “Handreichung” für die Städte und Gemeinden in Hessen zusammengetragen:

https://hessen.vcd.org/der-vcd-vor-ort/darmstadt-darmstadt-dieburg/handreichung-lastenradverleih/

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news-10163 Fri, 04 Mar 2022 18:43:06 +0100 Warum höhere Anwohnerparkgebühren sozialer und gerechter sind /startseite/detail/warum-hoehere-anwohnerparkgebuehren-sozialer-und-gerechter-sind-1 „Die Änderung im Straßenverkehrsgesetz ist ein wichtiger Schritt zu mehr Kosten- und Flächengerechtigkeit", konstatiert Anja Zeller, politische Geschäftsführerin des Verkehrsclub Deutschland, Hessen e.V. „Die bisherigen äußerst niedrigen Anwohnerparkgebühren haben meist nicht einmal die Verwaltungskosten gedeckt geschweige denn die wahren Kosten abgebildet, die das Parken von Pkws in unseren Städten und Gemeinden verursacht und damit zu einer ungerechten und unsozialen Verkehrspolitik beigetragen." Dass öffentlicher Straßenraum der Allgemeinheit entzogen und wie selbstverständlich als billige Autoabstellfläche angeboten wird, sei in Zeiten der Klimakrise und der damit verbundenen nötigen Verhaltensänderungen nicht mehr angemessen. Höhere Kosten fürs Parken könnten nun für alle, die ihr Auto nur wenige Male im Monat benutzen, Anreiz sein, es abzuschaffen, um auf Sharing-Angebote oder den Umweltverbund umzusteigen. Dies würde gleichzeitig Lücken für diejenigen auftun, die tatsächlich noch auf das Auto und einen Parkplatz angewiesen sind.
„In Städten wie Frankfurt am Main, die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern hohe Gebühren für die Reinigung und Entwässerung des Straßenraums samt der Parkplätze abverlangen, gleichzeitig aber viele Haushalte ohne eigenen Pkw verzeichnen, war die bisherige Regelung schon lange nicht mehr vertretbar“, ergänzt Mathias Biemann, Sprecher der VCD Regionalgruppe Rhein-Main. Zukünftige Mehreinnahmen könnten hier für geringere Kosten für die Vielen sorgen.

„Wir fordern die 422 Kommunen in Hessen auf, bald Gebrauch von der neuen Freiheit zu machen und die Anwohnerparkgebühren sinnvoll anzupassen", Anja Zeller weiter. „Dafür liegen schon einige Modelle vor. Die Mehreinnahmen sollten die Bürgerinnen und Bürger an anderer Stelle entlasten und möglichst sichtbar in nachhaltige Mobilitätsangebote einfließen, beispielsweise in günstigere oder stabile ÖPNV-Tickets und den Ausbau der Rad- und Fußwegeinfrastruktur.“

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