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Vor dem Start der Verkehrsminister*innenkonferenz spricht sich das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Hessen dafür aus, dass sich Verkehrsminister Mansoori für eine sozial-ökologische Mobilitätswende stark macht und die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen beendet.
Dabei verweist der hessische Ableger auf das heute veröffentlichte Positionspapier „Mobilität ist Daseinsvorsorge“ des gleichnamigen Bündnisses auf Bundesebene. Darin fordert das bundesweite Bündnis eine verbindliche Mobilitätsgarantie – mit fairen Arbeitsbedingungen im ÖPNV, einer Stärkung des Rad- und Fußverkehrs und einem deutlichen Schub beim Aufbau flächendeckender Ladeinfrastruktur. Außerdem fordert das bundesweite Bündnis, die Erreichbarkeit von Einrichtungen wie Supermärkten, Arztpraxen, Schulen oder Krankenhäusern gesetzlich zu verankern und so die Versorgung sicherzustellen.
Mit Blick auf das Land Hessen spricht sich das hessische Bündnis dafür aus, eine verlässliche und langfristige Finanzierungsgrundlage mit zusätzlichen Finanzmitteln zu schaffen: Für den ÖPNV, aber auch den Rad- und Fußverkehr sowie den Umstieg auf klimaneutrale Antriebsarten. So lassen sich Teilhabe, Klimaschutz und gleichwertige Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger auch auf dem Land sicherstellen und die Möglichkeit eines Umstiegs auf klimafreundliche Mobilitätsarten ist gewährleistet.
Anlässlich der heute veröffentlichten Bundesposition, erklärt das Hessische Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende: „Mobilität ist Daseinsvorsorge und entscheidend für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Dafür braucht es verlässliche Takte, barrierefreie und auch für niedrige Einkommen erschwingliche Angebote, wohnortnahe Grundversorgung sowie langfristige Finanzierung in Verbindung mit guten, tariflichen und mitbestimmten Einkommen und Arbeitsbedingungen. Das sichert Mobilität für alle Menschen in Hessen.“
Das Positionspapier „Mobilität ist Daseinsvorsorge“ zum Download sowie weitere Informationen unter: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verkehr/position_mobilit__t_ist_daseinsvorsorge.pdf
Über das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende
Das Bündnis bündelt die Expertise aus Gewerkschaften (IG Metall, ver.di, DGB), Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden (VdK, SoVD, AWO, VCD, BUND, NABU) sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), um die Transformation der Mobilität in Deutschland zu unterstützen. Gemeinsam vertritt das Bündnis viele Millionen Mitglieder und bietet eine Plattform für die Gestaltung einer klima- und sozialverträglichen Mobilitätswende. Gefördert wird das Bündnis durch die Stiftung Mercator.