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Kommunalwahl in Frankfurt am 15. März 2026

Wer fordert was in der Verkehrspolitik?

Als Reflexionshilfe für die Frankfurter Kommunalwahl 2026 haben wir eine Synopse der Wahlprogramme der Frankfurter Parteien mit den Aussagen zu einzelnen mobilitätsrelevanten Themen zusammengestellt. An ihr lässt sich überprüfen, inwieweit die einzelnen, von den Parteien vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen zu einer nachhaltigen Mobilität und einem lebenswerten Frankfurt beitragen.

Achtung: Wir haben Widersprüche gefunden! Es lohnt sich also, alle Kapitel und auch zwischen den Zeilen zu lesen.

Vor dem Hintergrund der von der VCD Regionalgruppe Rhein-Main formulierten Ziele, sind relevante Fragen, mit denen die Programme geprüft werden können:
•    Soll der mit erheblicher Bürgerbeteiligung erstellte Masterplan Mobilität und der Beschluss "Fahrradstadt Frankfurt" der Stadtverordnetenversammlung weitergeführt und deren Umsetzung optimiert oder soll alles wieder umgeworfen und mit großem Zeitaufwand völlig Neues geplant werden?
•    Wie sieht der Zeitrahmen aus? Für den Klimaschutz werden schnelle Effekte benötigt. Kann die Reduktion des Autoverkehrs also wirklich warten, bis in ein, zwei Jahrzehnten ein perfekt ausgebauter Öffentlicher Nahverkehr mehr Autofahrende zum Umsteigen reizt?
•    Sind die Vorschläge realistisch? Wo soll etwa der Platz herkommen, wenn das Radverkehrsnetz bei gleichbleibendem Autoverkehr auf Nebenstraßen verlagert werden soll?
•    Sind die Vorschläge in sich widerspruchsfrei? Wenn entsiegelt und begrünt werden soll, muss beispielsweise mehr Raum frei werden – etwa durch weniger Parkplätze.

Hier geht es zu den relevanten Passagen in den Wahlprogrammen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, Volt, Die Fraktion, Die LINKE, AfD und weiteren zur Kommunalwahl am 15. März 2026 in Frankfurt am Main: t3://file?uid=26646

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