Radwege in Hessen - VCD fordert sofortiges Umdenken: Ausbau statt Kürzungen!

Eine kleine Anfrage der GRÜNEN Landtagsfraktion hat offengelegt: Die Landesregierung unter SPD und CDU vernachlässigt den Radwegebau in Hessen.

Während andere Bundesländer wie etwa Nordrhein-Westfalen mit einer Rekord-Investitionssumme von 172 Mio Euro in 2026 voranschreiten, werden in Hessen Projekte verschleppt, Kapazitäten abgebaut und Verantwortlichkeiten zerschlagen. „Das ist kein Versagen, sondern eine bewusste Entscheidung gegen umweltfreundliche Mobilität und die Sicherheit der Radfahrenden“, kritisiert Mathias Biemann, Landesvorsitzender des VCD Hessen, das Vorgehen der Landesregierung.

Vision Zero? Fehlanzeige!

Die Fakten klingen erschreckend: Über die Hälfte aller Radwegeprojekte des Landes Hessen sind verschoben, die Abteilung Radwegebau bei Hessen Mobil wurde aufgelöst und das Referat für Nahmobilität gibt es nicht mehr. Gleichzeitig steigt die Zahl der Unfälle mit Radfahrenden. Diese Entwicklung wird von der Landesregierung nicht ernstgenommen.

„Wer die Vision Zero, also Null Verkehrstote, wirklich erreichen will, darf nicht die Mittel für sichere Radwege kürzen und Stellen streichen“, so Mathias Biemann. „Für den Autoverkehr sollen zusätzliche Millionen fließen, für Radwege gibt es nur leere Versprechungen.“

Forderungen des VCD Hessen:
Priorität für Sicherheit: Projekte mit hohem Unfallrisiko oder großer Bedeutung für den Alltagsradverkehr müssen vordringlich behandelt werden. Jede Verzögerung ist unverantwortlich. Wer hier spart, spart an der Sicherheit.
Transparenz und verbindliche Pläne: Die Landesregierung schuldet der Öffentlichkeit eine klare Aufstellung, wie und wann Projekte realisiert werden sollen – inklusive konkreter Budgetzusage.

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