Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters kom­fortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.

Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.

Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.

Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.

VCD-News zum Thema

Wetterau & Vogelsberg, Fuß & Fahrrad, Verknüpfung von Verkehrsmitteln, Lebenswerte Städte
Wetterau & Vogelsberg

Der Kampf geht weiter - am Geld kann es nicht liegen...

Bahnhofsunterführung: Friedberg verbinden!

Gemeinsam für bessere Wege in Friedberg – Jede Stimme zählt!

Die Stadtverordnetenversammlung Friedberg hat am 11.09.2025 beschlossen, die Planung für die neue Fuß- und Radwegeunterführung am Bahnhof zu stoppen.

Wir, der VCD Wetterau/Vogelsberg, setzen uns dafür ein, die ursprüngliche Planung weiterzuführen und dass Bürgerinnen und Bürger aktiv einbezogen werden.

Ein Bürgerbegehren wurde aus formalen Gründen abgewehrt, eine weitere Abstimmung im Stadtparlament mißlang.

Warum ist die Unterführung so wichtig? Sie schafft eine sichere, barrierefreie Verbindung zwischen Kernstadt und Fauerbach, macht Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und dem Friedhof kürzer und verbessert die Anbindung für Rad- und Fußverkehr. Auch den Zugang zur Bahn, denn die Bahnsteige sind heute nur über Treppen zu erreichen, die im Falle eines Brands zu eng sind.

Von dem “Durchstich” profitieren nicht nur Leute mit viel Gepäck oder kleinen Kindern, auch ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Schülerinnen und Schüler, Gäste und Pendler werden ihn nutzen– gleichzeitig wird die Innenstadt entlastet und der soziale Zusammenhalt gestärkt.

Es gibt verschiedene Varianten in der Planung - soll nun etwa gar nichts passieren?

Die offizielle Projektbeschreibung auf der Seite der Stadt Friedberg

und was die Wetterauer Zeitung dazu schreibt.

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