Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters kom­fortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.

Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.

Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.

Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.

VCD-News zum Thema

Hessen, Fuß & Fahrrad, Ländlicher Raum
Marburg-Biedenkopf

Bericht zur Fahrradtour ins Allnatal

Unsere diesjährige Fahrradtour hat uns ins Allnatal geführt. Da wir unsere Radtour gerne auch mit einem verkehrspolitischem Hintergrund verbinden, sindwir dieses Mal in Verbindung mit der Bürgerinitiative „Allnatalweg Stop“ entlang der Trasse der angedachten Umgehungsstraße geradelt.

Der Startpunkt war in Niederweimar von dort führte uns die Strecke durch das Allnatal, entlang des Elnhäuser Wassers, über Dagobertshausen, hin zum Pharmastandort Görzhäuser Hof, durch Michelbach bis nach Sterzhausen.Zwischendurch gab es einige Informationen zum geplanten Bauvorhaben und eine ausgiebige Rast mit reichhaltigem Essen auf einem Reiterhof.

Die ca. 25 km lange Strecke führte durch eine sehr idyllische Landschaft bei herrlichem Sommerwetter und die ca. 40 Mitfahrenden hatten einen informativen und schönen Tag. In Sterzhausen kam die Gruppe dann am Nachmittag pünktlich an und jeder fuhr dann individuell von dort nach Hause.

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