Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters komfortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.
Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.
Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.
Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.
Frankfurt & Rhein-Main,
Bahn & Bus,
Fuß & Fahrrad,
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Klimaschutz,
Verkehrspolitik
Frankfurt & Rhein-Main
Auf Einladung des DGB Frankfurt diskutieren:
Heiko Nickel, VCD Hessen,
Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt,
Jolanta Skalska, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG),
Winfried Wolf, Verkehrsexperte,
“Wir möchten ins Gespräch kommen über die Frage, wie eine sozialökologische Wende in der Verkehrspolitik aussehen sollte. Angefangen von den großen Fragen bundesweiter Verkehrspolitik – welche Weichenstellungen brauchen wir für Schienen-, Straßen- und Flugverkehr? – bis zur regionalen und lokalen Ebene. Denn hier ist der Ort, an dem es gelingen kann, die Mehrheit der Menschen davon zu überzeugen, regelmäßig auf klimafreundlichere Verkehrsmittel zu setzen.”
Die komplette Veranstaltung des Haus am Doms
Zusammenschnitt der Redebeiträge von Heiko Nickel, VCD Hessen