Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters komfortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.
Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.
Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.
Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.
Frankfurt & Rhein-Main,
Wetterau & Vogelsberg,
Bahn & Bus,
Fuß & Fahrrad,
Autoverkehr
Wetterau & Vogelsberg
Dr Luca Nitschke vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) berichtet über die Erfahrungen von Menschen, die es ausprobiert haben: Wie fühlt es sich an, den eigenen Arbeitsweg mal anders als mit dem eigenen Auto zurückzulegen?
Ein solches Experiment in Friedrichsdorf ist abgeschlossen und ausgewertet, ein weiteres findet gerade im Osten der Wetterau, in Ranstadt, Glauburg und Ortenberg statt. Nach dem Vortrag darf diskutiert und nachgefragt werden. Die Veranstaltung wurde von der Klimaschutzbeauftragten der Stadt, den Stadtwerken, der Bücherei und dem ADFC organisiert, der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.