Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters komfortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.
Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.
Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.
Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.
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Der VCD Offenbach verfolgt mit Sorge die verkehrspolitischen Entwicklungen in der Stadt
Offenbach. Einerseits wird das Angebot im ÖPNV massiv beschränkt um einem 2021 beschlossenen ÖPNV-
Deckel gerecht zu werden. Andererseits werden Überlegungen zu einer neuen Verbindungsstraße zwischen
der B448 zur Mühlheimer Straße angestellt, deren Kosten weit über den angestrebten Einsparungen bei den
lokalen Bussen liegen dürfte.
Der VCD weist darauf hin, dass sowohl Firmen und Gewerbegebiete als auch
alle Seniorenheime und Orte der Freizeitgestaltung auf funktionierende und regelmäßige Angebote mit dem Nahverkehr angewiesen sind. Kurzfristiges Denken gelte es also zu vermeiden.
„Wir fordern den Offenbacher Magistrat auf, den städtischen ÖPNV-Deckel zu prüfen und neu zu bewerten“, so Henning Kühl vom VCD Offenbach. „Dies ist nicht nur aus Klimaschutzgründen geboten, sondern auch um in Offenbach die Daseinsvorsorge und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten.“
„Für den geplanten Innovationscampus muss ein nachhaltiges Mobilitätskonzept erstellt werden“, so der VCD weiter. „Parkplätze in Fußballfeldgröße und eine Straße neu zu errichten, zählen nicht dazu!“
Stattdessen sollte die Verkehrsplanung und damit die Einsparziele in Offenbach ganzheitlich betrachtet werden. „Wir fordern Stadt und Investoren auf, alle Verkehrsteilnehmenden in den Blick zu nehmen und sich nicht allein auf Pkw-Anbindungen beim Ausbau zu fokussieren. Das ist das falsche Signal.“