Wir brauchen ein dichtes, hessenweit ausgebautes Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters kom­fortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können.

Jeder Mensch muss gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vor der Haustür haben, die das angenehme und schnelle Erreichen aller Ziele sowie das sichere Parken ermöglicht.

Das geltende Straßenverkehrsrecht muss von den Städten und Kommunen überall umgesetzt werden. Deshalb ist das Parken auf Gehwegen, dort wo es zugelassen wurde, auf die Straße zu verlagern, wenn es das Gehen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder auch mit Kinderwagen einschränkt und der Begegnungsverkehr mit anderen Fußgänger*innen nicht möglich ist.

Gegen das ordnungswidrige Parken auf Geh- und Radwegen muss von den Ordnungskräften der Kommunen und der Polizei konsequenter vorgegangen werden. Radfahren ist mit Abstand zum motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Die geltenden Sicherheitsabstände von 1,50 Metern innerorts und 2 Metern außerhalb von Ortschaften sind, wenn nötig, durch die bauliche Trennung der Fahrbahnen von Auto- und Radverkehr durchzusetzen.

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Kommunalwahl 15. März 2026: Wahlarena zur Wiesbadener Verkehrspolitik jetzt ansehen

Wie wollen die Parteien die Verkehrsprobleme angehen?

Die Aufzeichnung der "Wahlarena Verkehrspolitik" ist jetzt auf dem Youtube-Kanal des ADFC zu sehen. Erfahren Sie unterhaltsam und spielerisch welche Ideen Vertreter von Volt, CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke für die Lösung Wiesbadener Verkehrsprobleme haben.

Was unterscheidet Wiesbaden von anderen Städten? Hier ist beim Smalltalk nicht das Wetter, sondern der Verkehr das Einstiegsthema. Mit diesem Bonmot startete die Wahlarena Verkehrspolitik am 4. Februar im voll besetzten Bürgersaal der Hochschule Fresenius. Die veranstaltenden Vereine ADFC, FUSS e.V., Wiesbaden neu bewegen und VCD hatten ein neues Format versprochen. Unterhaltsam, aber auch fair, sollten Politiker zu ihre Ziele für den Verkehrs in Wiesbaden zu Wort kommen. Dieses Versprechen wurde voll eingelöst. Moderiert von Dr. Isabelle Buck stellten sich die Politiker (ja es waren nur Männer) dem Wettlauf gegen die Stoppuhr. Nicht Geschwafel, sondern passgenaue Antworten waren gefragt. Beispielsweise auf die Frage, für welches Projekt ihre Partei eine fiktive Geldspritze von 100 Mio. Euro ausgegeben würde oder wie die Verkehrssituation am Bahnhofsvorplatz verbessert werden könnte. Den Einstieg gab ein Experten-Input von Prof. Dr.-Ing. André Bruns (Hochschule RheinMain), der eine über das eigene Wählerklientel hinausgehende Verkehrspolitik forderte. Videografin Yvonne Schulze hat die Veranstaltung mitgefilmt - zu sehen ist ihr Film auf dem Youtube-Channel des ADFC. Trotz einer Länge von 78 Minuten ist das Video kurzweilig und bietet sicher einigen Stoff für Wiesbadens Smalltalk-Thema Nummer Eins. 

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